Für den Bau und Betrieb Fliegender Bauten sind in Deutschland zahlreiche rechtliche und technische Regelwerke zu beachten. Während die Errichtung den einschlägigen baurechtlichen Vorgaben unterliegt, liegt die Verantwortung für den sicheren Betrieb in erster Linie bei den Betreibern. Die unteren Bauaufsichtsbehörden überwachen die Einhaltung der geltenden Vorschriften und Auflagen. Für die Wahrnehmung dieser Aufgaben ist eine fundierte Sachkunde unerlässlich, die im Rahmen dieses Seminars vermittelt wird.
Ziel:
Typische Fehlerquellen zu vermeiden und einen reibungslosen Ablauf von Gebrauchsabnahmen zu unterstützen. Anhand praxisnaher Beispiele und bewährter Checklisten werden häufige Herausforderungen bei der Gebrauchsabnahme sowie im laufenden Betrieb erläutert. Darüber hinaus bietet das Seminar Gelegenheit zum fachlichen Erfahrungsaustausch und zur Diskussion konkreter Fragestellungen.
Inhalte:
1. Tag: Baurechtliche Grundlagen und Anforderungen
• Baurechtliche Einordnung und Anforderungen an Fliegende Bauten
• Betriebsvorschriften
• Abgrenzung zu anderen Regelwerken
• Auslegungsfragen zur Ausführungsgenehmigung und Gebrauchsabnahmen
2. Tag: Technische Grundlagen und Anforderungen
• Naturwissenschaftliche Grundlagen und technische Anforderungen an Fliegende Bauten
• Allgemeine Materialkunde
• Bühnen
• Tribünen
• Event-Strukturen
• Zelte
3. Tag: Praxisbeispiele und Ausblick
• VdTÜV Merkblatt 1507 mit Schwerpunkt auf der Gebrauchsabnahme
• Ausblick in die Normung: DIN EN 17879 „Event-Strukturen“
• Blick über den Tellerrand: Gelebte Praxis im Ausland
• Abschlusstest für Sachkundenachweis
Abschluss:
Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick über die grundlegenden baurechtlichen und technischen Anforderungen und an den sicheren Betrieb Fliegender Bauten.