Initiative für die Veranstaltungswirtschaft

Unser gemeinsames Ziel ist es, zur Besonnenheit aufzurufen, und Soforthilfen für alle wirtschaftlich Betroffenen zu erschließen, mit aller Nachhaltigkeit.

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Wir kommen nun all den Rufen aus unseren Reihen nach, dass unsere Aktivitäten mitgetragen werden dürfen. Das Geld was hier eingeht, wird zuerst für die bereits entstandenen Kosten genommen. Alles was dazu kommt, wird für aktuelle und künftige Aktivitäten, bspw für Fahrten zu Gesprächen in unserer Sache verwendet. Wir erwarten nichts, freuen uns aber über jeden Cent, der es uns leichter macht, etwas zu bewirken. Auch für künftige Themen, die uns eventuell noch in der Gemeinschaft erwarten.

PayPal.Me/InitiativeFuerDieVer

Vielen Dank an dieser Stelle, an alle die bereits dahingehend unterstützt haben und an alle, die es noch machen werden!

INFO 05.04.20 – 08:35 UHR

Wir haben die 1000 Unterstützer geknackt.

Herzlichen Dank an all die tollen Helfer, Unterstützer und Freunde!

Zinslose Kredite oder eine 100-prozentige Risikohaftung – 04.04.20

Wege für den Mittelstand.
Wir dürfen gespannt sein:

Das zusätzliche Programm vom Wirtschafts- sowie Finanzministerium könnte bereits am Wochenende festgezurrt werden. Die EU-Kommission machte noch am Freitagabend den Weg frei für das geplante Programm. Die Kommission genehmigte Programme, bei denen Mitgliedstaaten beispielsweise zinslose Kredite vergeben oder eine 100-prozentige Risikohaftung übernehmen können. Die Höchstgrenze pro Firma liegt bei 800 000 Euro.

https://www.tagesschau.de/inland/corona-krise-hilfsprogramm-101.html

FAMAB Schadenserhebung 04.04.20

Der FAMAB erhebt aktuell die Zahlen der ausgefallenen Veranstaltungen und Messen. Hier geht es zu den aktuellen Zahlen. Ebenfalls können dort weitere Veranstaltungen gemeldet werden, damit der Schaden mit erfasst werden kann.
https://schadenserhebung-veranstaltungswirtschaft-corona.famab.de/

Es gibt zudem einen neuen Bericht über die mittelfristigen Folgen der Corona-Krise.
Hier geht es zum PDF-Download

UPDATE 03.04.20 – 3:50 UHR

Heute war der Tag mal wieder gut ausgelastet.

Etliche Telefonate mit diversen Unternehmern und auch mit Selbstständigen, zeichnen sehr deutlich deren Situation ab und zeigen auf, ob und wie die Soforthilfen und weiteren Maßnahmen greifen, helfen oder eben wo es Probleme gibt. Es ist sehr bestechend, dass gerade die mittelständischen und größeren Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern, aber auch schon die mit weniger Mitarbeitern, derzeit die größten Probleme, gerade mit den Banken haben.
Auch, dass nicht rückzahlbare Soforthilfen bei größeren Mitarbeiterzahlen ebenfalls greifen sollten.
Wir werden auch das mit der Politik kommunizieren, denn da sollte ganz dringend etwas passieren.
Wie vielen Unternehmern bei den Banken begegnet wird, können wir nicht für gut heißen und sind bemüht, dass sich daran schleunigst etwas ändern kann. Gerade weil neben dem Kurzarbeitergeld, die Förderkredite die einzigen Möglichkeiten dort darstellen, wenn gleich auch diese nicht immer die zielführende Lösung sein können.
Vergesst bitte nicht, uns Eure PNs zukommen zu lassen, wenn Euch was bewegt, damit wir das mit der Politik weiter besprechen können!

Erfreulich aber auch die allgemeine Stimmung betreffend gemeinsamen Zukunftsperspektive in der Zusammenarbeit zwischen den Full-Service-Dienstleistungsunternehmen und den Selbstständigen Technikern.
Dazu in Kürze mehr. Mein bisheriges Fazit: Sehr beflügelnd und durchaus positiv!

Es folgte um 14h ein Live-Interview bei Mothergrid, welches hier zu sehen ist: https://www.youtube.com/watch?v=frCW40yfjwE
zu der aktuellen Lage, bezogen auf die jeweilige Person, Firma oder Vereinigung, den Maßnahmen und den Zukunftsperspektiven unter der Covid-19-Problematik.

Um 16h ging es gleich wieder in die nächste Gesprächsrunde. Diesmal hat der ISDV e.V. seine Mitglieder zu einem Online-Forum geladen.
Eine wirklich gelungene Alternative, zu den regulären Forum-Veranstaltungen, wo die Schutzmaßnahmen diese ohnehin nicht zulassen.
In diesem rund 3-stündigen Treffen, drehten sich die Gespräche ebenfalls um die aktuelle Situation, die Fördermaßnahmen und die Zukunft. Es war insgesamt sehr informativ, wie immer fand ein gelungener Austausch statt und gemeinsame Perspektiven zeichnen sich langsam ebenso ab. Ich hoffe den ein, oder anderen Impuls dazu beigesteuert zu haben.

Wow, Stand heute sind wir bei 990 Unterstützern! Was ich mir wünschen würde, wenn das noch viel mehr werden!
Wir möchten die Gesamtheit abzeichen und für uns alle etwas erreichen. Es ist daher wichtig, das sich das auch in der Unterstützerliste wieder spiegelt! Künstler, Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer jeder Größe. Es kostet nichts und auch damit könnt Ihr unsere Arbeit unterstützen! Tragt Euch also gerne ein uns teilt es mit anderen!
UNTERSTÜTZER

Es erreichen uns aber zwischendruch immer wieder Fragen, ob man auch finanziell irgendwie unterstützen kann. Darf man natürlich auch gerne und wir wurden ja quasi von Euch aufgefordert endlich eine Möglichkeit dafür zu schaffen. Der Beitrag ist aber schon ein paar Tage her, weshalb ich jetzt nochmal den PayPal.me Link hier aufführe: paypal.me/InitiativeFuerDieVer

Danke an Alle, die hier schon einen Beitrag geleistet haben! Ihr seid wirklich super und macht uns unsere bisherige und auch unsere zukünftige Arbeit für eine gemeinsame Zukunft damit wirklich leichter. 👏

Wir möchten uns auch bei allen von Euch bedanken, die immer wieder ihre Hilfe angeboten und gerade in der absolut heißen Anfangsphase uns richtig den Rücken gestärkt und teilweise auch freigehalten haben, damit wir das alles schaffen konnten! Ihr werdet in den nächsten Tagen noch einen Ehren-Post hier erhalten! 🤝

By the way, die rund 74.000 Selbstständigen, welche in der freiwilligen Arbeitslosenversicherung sind, können durchatmen: Dank Covid-19, ist derzeit der große Stolperstein bis zum 30. September weg geschoben. Zweimal ist einmal. Die Ausschlussregel ist erstmal ausgesetzt. Zudem ist eine Beitragsstundung möglich.
(lt. Pressemitteilung10/2020 v. 02.04.2020 der Agentur für Arbeit)

Und nun Feierabend für diese Wachphase!

Liebe Grüße

Eure Sandra Beckmann

UPDATE 31.03.20 – 22 UHR

Ich komme gerade aus einem Zoom-Meeting, welches lokal durch unsere Stadt organisiert wurde. Mit im Gespräch waren neben unserem Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel Rajko Kravanja, auch MdL Lisa Kapteinat aus dem Landtag NRW, MdB Frank Schwabe, sowie Vertreter des Jobcenters, des Arbeitsamtes Recklinghausen, der hiesigen Sparkasse und einigen lokalen Unternehmern. Als Vertreter der Presse war Herr Weckenbrock der Ruhr Nachrichten dem Gespräch zugeschaltet.

In erster Line ging es inhaltlich um die lokalen Anliegen und Fragen der Unternehmern, dazu die Erläuterungen der lokalen Politik, sowie den hier zuständigen Ansprechpartnern.

Da in unserer Gemeinschaft sehr viele Fragen im Raum stehen, habe ich unsere Probleme, allgemein und bundesweit, noch einmal verdeutlicht und für NRW die Fragen an Frau Kapteinat mitgegeben, die zugesichert hat, sich dem anzunehmen und gerade bei dem Thema “Unternehmergehalt aus der Soforthilfe für Selbstständige” eine abschließende Antwort aus dem Landtag an uns zu kommunizieren.

Das Thema des indirekten Beschäftigungsverbots wurde ebenfalls erneut zur Sprache gebracht, da uns die Arbeitsgrundlage aufgrund des Veranstaltungsverbots genommen wurde.

Frank Schwabe hat sich unserem Anliegen bezüglich der Ungleichheit im Verfahren der Beantragung, der Höhe der Soforthilfen und der Beantragungsfristen in den unterschiedlichen Bundesländern angenommen.

Ich habe ausdrücklich klar gestellt, dass überall Fragezeichen und Ungewissheit vorherrschen und dies nicht nur bei uns wirtschaftlich Betroffenen, sondern ebenfalls bei Stellen mit denen wir in Kontakt treten, wie den Jobcentern, Arbeitsämtern und auch bei den Banken. Vieles läuft zwar mittlerweile besser, aber wir stoßen immer noch an diverse Grenzen, aufgrund von allgemeiner Verwirrung und mangelnden Antworten.

Wir bleiben im Gespräch und warten nun hierzu auf Rückmeldung.

Liebe Grüße

Sandra Beckmann

Update 27.03.20 – 15:55 UHR

Hallo zusammen!

Nun ist der erste Schritt vollbracht. Das erste Maßnahmen-Paket der Regierung wurde heute im Bundesrat einstimmig gebilligt.
Wir haben versucht, die dadurch resultierenden Gesetzesänderungen, die mehrere hundert Seiten umfassen, für uns in eine Übersicht zu bekommen und auf das Wesentliche zusammenzuführen. Heißt also, dass diese Übersichten natürlich nicht jede Gesetzesänderung, welche nicht relevant für unser Tätigkeitsfeld und unserer direkte Problematik sind, beinhalten. Wir sind keine Juristen und geben daher auch keine Garantie auf Vollständigkeit und Aktualität, was wir form halber nun noch einmal angemerkt haben.

Es wurde Vieles und auch zukunftsweisend geändert. So ist die Regierung nun auch an einigen Stellen im Stande, künftig manche Beschlüsse über die Ministerien zu fassen, ohne dass diese erneut über den Bundesrat gehen müssen. Die Handlungsbevollmächtigung in akuten Krisensituationen, hat sich also erweitert. Das begrüßen wir ausdrücklich!

Auch umfassen Gesetze nun den Schutz der Bevölkerung bei epidemischen Lagen von nationaler Tragweite expliziter. Ebenfalls wird durch Gesetze die finanzielle Belastung in Ausgleich gebracht bei Krankenhäusern und weiteren Gesundheitseinrichtungen.
Die Strafprozessordnung und vieles Weitere wurde auf die aktuelle Lage mit dem Corona-Virus zeitweise angepasst.

Was für uns vorallem wichtig ist, sind folgende Pakete: Wirtschafts-Paket, Sozial-Paket und Rechts-Paket

Für diese haben wir Zusammenfassungen erstellt, die ab sofort unter folgendem Link für Euch zur Verfügung stehen:

Sozialschutz Paket – PDF
Zivil Insolvenz Strafrecht Paket – PDF
Wirtschaftsstabilisierungsfonds – PDF

Bitte nutzt für weitere Informationen zur Beantragung, die Linkliste, um Euch aktuell und künftig zu informieren, wo Ihr was beantragen könnt.

Nutzt gerne auch unsere Checklisten, um zu sehen, was Ihr vielleicht noch machen könnt.

Wir hoffen, dass wir Euch mit diesen Übersichten, etwas weiterhelfen können und einige Fragen damit geklärt werden.

Haltet uns bitte bei Problemen und Anregungen weiterhin via PN auf dem Laufenden, damit wir dahingehend weiter am Ball bleiben können für Euch!

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Liebe Grüße und viel Erfolg!

Sandra Beckmann
Ambros Funk
Sascha Schaath

UPDATE – 27.03.20 – 02:35

Unser Tag war mal wieder voll bis unter die Decke. Von etlichen Telefonaten, Konferenzen im Corona-Style, Auswertung von Informationen und Austausch mit der Politik, war eigentlich alles dabei. Im Hinblick darauf, dass später das 1. Maßnahmenpaket abgesegnet wird, möchten wir in dem Wissen, dass min. 1 Weiteres folgen wird, gerne Eure Anmerkungen transportieren.
Soll heißen, sobald Ihr vollen Zugriff auf diese Maßnahmen erhaltet, berichtet uns via PN gerne was es für Probleme gibt und/oder, was faktisch komplett fehlt. Heute haben wir bereits weitere Anregungen und neue Impulse von Euch erhalten, welche 1:1 umgehend an die Politik weitergeleitet wurden von uns.

Unter anderem ging es um folgende Punkte:

– Kurzarbeitergeld
– später betroffene Kreise die auch Zugriff haben sollten.
– indirektes Tätigkeitsverbot
– klare Kommunikation der Wege zu den Maßnahmen
– interne Aktivierungsprozesse (bspw. Bund an Förderbanken – Förderbanken an Hausbanken – Hausbanken an Mitarbeiter) wenn deren Informationsfluss nicht läuft, bekommt der Endkunde keine adäquate Auskunft oder Hilfe.
– Ranking durch Krise automatisch herabgestuft? Prüfung der Politik erbeten, damit keine Bonitätsschäden durch Pauschalisierung verursacht werden dürfen.
– und vieles mehr…

Was gibt es sonst noch zu berichten:

Wir erarbeiten weiterhin unser Vorgehen mit dieser Gemeinschaft, was unsere gemeinsame Zukunft auch nach Covid-19 betrifft.
Auch dahingehend stehen wir im stetigen Austausch, um zu sehen, wie und unter welchen Voraussetzungen unser Weg da weitergehen kann. Dazu im Verlauf der nächsten Zeit mehr.

Gehabt Euch wohl – Wir lesen uns später wieder!

LG
Sandra

UPDATE 26.03.20 – 01:10 UHR

Als erstes möchte ich jedem mit auf den Weg geben, werdet Euch wirklich bewusst darüber, was Ihr braucht und wo die Reise hingehen soll für Euch.

Angefangen bei SGB II Anträgen, die wenn man sie jetzt aktuell bereits stellt oder auch schon gestellt hat, nach alter Gesetzgebung aufgenommen werden/wurden. Habt Ihr die privaten Kosten für März bereits aus eigener Kraft gedeckt bekommen, sollte die Antragstellung (bereits im März) für April in Betracht gezogen werden. Es macht dennoch Sinn, darauf zu achten und ggf. auch deshalb nachzuhaken, dass der Antrag nach neuer Gesetzgebung behandelt zu werden hat. Stand heute, haben die Ämter bzw. deren Mitarbeiter, noch keine neue Weisung erhalten, da die Gesetzgebung NOCH nicht geändert ist. Bleibt auch bei bereits gestellten Anträgen am Ball, sobald die Gesetzgebung sich offiziell geändert hat, damit Euer Antrag mit in die neue Gesetzgebung genommen wird. Ihr solltet nicht in die Situation kommen, dass Ihr angehalten werdet, Verträge gleich welcher Art auflösen zu müssen, nur weil Ihr vorübergehend eine Grundsicherung in Anspruch nehmen müsst. Damit sind nicht hohe Beträge auf Euren Konten gemeint, denn damit wäre es Euch auch möglich zu überleben ohne eine Grundsicherung in Anspruch zu nehmen.
Eingliederungsvereinbarungen machen meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man sich darüber bewusst ist, dass man sich beruflich verändern will. Weiß man, dass man nach der Krise, ganz normal in seinem bisherigen Job weitermachen will, sollte dies wohl auch klar mit dem Mitarbeiter des Jobcenters kommuniziert werden.
Ab Montag soll die Beantragung nach dem neuen Bewilligungsverfahren möglich sein.

Thema Kredite:
Auch hier gilt, man sollte sich darüber bewusst werden, was man wirklich benötigt und auch über die Machbarkeit auf Dauer. Welche Schritte macht man damit und rentiert sich das. Der Zeitpunkt der Beantragung ist auch nicht ganz uninteressant. Wer vielleicht noch ein paar Tage Zeit hat, könnte sich einen Gefallen tun, wenn erst im April ein solcher Antrag gestellt würde. Andere brauchen vielleicht aber sofortige Kredite und warten nur auf den Startschuss.
Das viele hier uns davon berichten, dass die zugesicherten Kredite nicht greifen, die Banken keine Ideen haben, oder eigene “Corona-Produkte” alternativ anbieten, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass der Nachtragshaushalt i. H. v. 156 Mrd. Euro erst einmal beschlossen werden musste, damit all die guten Ideen auch in Gesetzte gewandelt werden können.

Auch bei unserer Regierung gilt: Keine Buchung ohne Beleg. Wollt Ihr also Geld aus den Kassen, brauchen die jeweiligen Kassen, erst einmal das Gesetz, was sie zur Auszahlung befähigt.

Es geht alles schon wirklich schnell voran, aber bitte habt noch ein wenig Geduld.

Zudem sei gesagt, dass es sich hier um das 1. Maßnahmenpaket handelt und noch viele weitere Maßnahmen folgen werden. Auch da ist unserer Politik immer auf unsere Impulse angewiesen. Wenn Ihr merkt, dass es an etwas mangelt, wo nach dem 1. Maßnahmenpaket dringend noch Handlungsbedarf geboten ist, dann kommuniziert das mit der Politik. Gerne auch mit uns, so das wir das weiter leiten können. Es muss nur an sie heran kommen, damit sich was ändern kann.
Jetzt sollten wir aber erstmal abwarten, wie es anläuft und die Situation damit beobachten.

Bitte seid kritisch mit der Auswahl eurer Informationsquellen. Nicht zuletzt, weil es derzeit viel Presse, damit aber auch viel Verunsicherung gibt.

Wir versuchen derweil eine Übersicht für Euch zusammen zufassen, welche wir zeitnah zur Verfügung stellen möchten.

LG
Sandras Beckmann

UPDATE 24.03.20 – 22:30 UHR

Wir haben gestern und heute die Zeit darin investiert, Checklisten zu erarbeiten. Zum einen für Selbstständige, zum anderen für Unternehmer.
Sie sollen eine Idee dazu vermitteln, was man vielleicht schon vorbereiten sollte, welche Schritte man bereits machen kann, um damit in den nächsten Tagen weiterarbeiten zu können. Dies sind alles Punkte, welche nach heutigem Stand von uns als sinnvoll erachtet werden.

Zu finden sind die Checklisten hier:
CHECKLISTE

Des Weiteren sind wir darin übereingekommen, dass wir keine Sammlung an diversen Links zu diversen Quellen, anbieten wollen.
Wir möchten, dass jeder von Euch, wirklich nur aktuelle und zutreffende Informationen erhält.
Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, eine Liste mit Links zusammen zu stellen, deren Aktualität immer gewährleistet ist. So werdet Ihr die Links der Bundesregierung, der Landesregierungen und der Förderbanken bei uns vorfinden, sowie weitere zuverlässige Quellen.

Hier gelangt Ihr direkt zu der Linkliste:
LINKLISTE

Wir werden diese Seiten weiter aufarbeiten, wenn sich Ergänzungen oder Änderungen ergeben.

Wie Ihr wohl alle in den letzten Tagen selbst feststellen konntet, findet man viele Links, die aber teilweise sogar nicht mehr gültig sind. Auch was Informationen angeht, bewegt man sich in einen Dschungel aus vielen Artikeln und Mitteilungen die sich entweder durchweg gleichen, zumindest gemeinsame Schnittpunkte haben aber grundsätzlich immer Fragen offen lassen. Es gibt wirklich gute Artikel und Mitteilungen, aber auch viele, mit denen man rein garnichts anfangen kann.
Wir sehen auch hier davon ab, Euch alle möglichen Artikel an die Hand zu geben. Zum einen weil es eine Flut solcher wäre, zum anderen weil sie alle eines gemein haben: Sie haben keine Lösung.
Das liegt einfach daran, dass wir immer noch abwarten müssen, bis die Regierung schlussendlich alles final verkündet.

Morgen wird im Bundestag einiges beschlossen. Das fängt bei Hilfen für Familen an, geht weiter zu unserem Thema, bishin zum Schutz für Mieter (Unkündbarkeit und Sicherstellung der Energieversorgung). Das ist nur ein Auszug und es wird noch weiter gehen. Freitag wird alles feststehen und erst dann können effektive Fakten geliefert werden.

Und darum geht es uns. Euch Fakten zu liefern.

Wir sind derzeit damit befasst Informationen zu selektieren, stehen zudem weiterhin mit der Politik im Austausch und werden verifizierte Informationen umgehend an Euch weiterreichen.

Euer Initiatoren-Team

DANKE – 22.03.20 – 04:20 UHR

Es ist uns eine Ehre…

Wir möchten uns für Euer Vertrauen in unserem Vorgehen und damit in uns als Personen herzlichst bedanken!
Ihr habt uns für Euch sprechen lassen und wir sind dennoch eine gemeinsame Stimme.
Danke auch, dass Ihr den Weg spontan und zielstrebig, auf hohem Niveau, von Anfang an mit uns gemeinsam gelaufen seid und uns supported, wo es einem jeden möglich ist!

Diese Gemeinschaft macht uns gerade mächtig stolz!

946 Unterstützer haben sich bisher bei uns eingetragen.
Vom Selbstständigen bis zu großen Unternehmen. Diese Zahl steht von daher für eine viel größere Zahl der wirtschaftlich Betroffenen. Denn es geht auch um tausende Mitarbeiter der Unternehmen!

3224 gefällt unsere Initiative hier bei Facebook und noch einige mehr wollen von uns lesen!

Zum Glück haben unsere Telefone keinen Counter, denn die Gesprächszeiten umfassen bestimmt mehrere hundert Stunden zusammengerechnet.

Am 06.03.2020 um 14h startete all das mit einem Aufruf. Ihr alle seid diesem gefolgt.
Seither sind gerade einmal 17 Tage (!) vergangen. Was ein Wahnsinn!
Am 6. Tag nach dem Start, wurde schon die erste Fahrt nach Berlin zu Gesprächen im Bundestag angetreten. Weitere 5 Tage nach dem ersten Termin, saßen wir erneut in Berlin. Diesmal geladen von den entsprechenden Bundesministern selbst, um die richtigen Maßnahmen finden zu können. Wir durften ein Teil davon sein und konnten so gemeinsam mit anderen Verbänden unsere Zukunft mit Hilfe der Bundesregierung ebnen.

17 Tage und 2200 km später, sitzen wir nun hier und entschleunigen uns, in der Erwartung der neuen Gesetze.

Ihr habt uns jederzeit in unserem Handeln bestärkt, unser Gefühl wurde von Euch immer wieder bestätigt, brauchten wir Unterstützung, habt Ihr sie uns gegeben, Ihr habt es nie für selbstverständlich erachtet und unseren Einsatz stets gewürdigt. Kein blödes Wort, keine unnötigen Diskussionen. Wir sind wirklich stolz! DANKE!

Wir fühlen uns Euch und dieser Gemeinschaft tief verbunden.
Gerade deswegen möchten wir Euch noch heute offiziell mitteilen:

Wir wollen dies bewahren, auch über COVID-19 und die Wirtschaftskrise hinaus und mit Euch gemeinsam als Initiative weiter machen.
Genauso besonnen und zielorientiert.

Genießt den Sonntag und tankt neue Kraft!

Euer Initiatoren-Team

Sandra Beckmann
Ambros Funk
Sascha Schaath

INFO: In eigener Sache und Eurem Sinne

Wir kommen nun all den Rufen aus unseren Reihen nach, dass unsere Aktivitäten mitgetragen werden dürfen.

Viele wollen, dass wir die Kosten nicht alleine tragen müssen. Darüber freuen wir uns, aber wussten ad hoc auch nicht, wie wir uns da rechtlich bewegen können. Nun ist geklärt, dass dies unter der Kategorie “Unter Freunden” laufen darf. Dementsprechend haben wir einen PayPal.me Link generiert.

Das Geld was dort eingeht, wird zuerst für die bereits entstandenen Kosten genommen. Alles was dazu kommt, wird für aktuelle und künftige Aktivitäten, bspw. für Fahrten zu Gesprächen in unserer Sache verwendet. Wir erwarten nichts, freuen uns aber über jeden Cent, der es uns leichter macht, etwas zu bewirken. Auch für künftige Themen, die uns eventuell noch in der Gemeinschaft erwarten.

PayPal.Me/InitiativeFuerDieVer

Vielen Dank an dieser Stelle, an alle die bereits dahingehend unterstützt haben und an alle, die es noch machen werden!

UPDATE 19.03.20 – 21:50 UHR

Bericht zur Teilnahme an dem gestrigen Gespräch zur Absicherung von Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmern im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Wie bereits mitgeteilt, wurde ich kurzfristig im Namen von Olaf Scholz, Hubertus Heil und Peter Altmaier zu dem Gespräch eingeladen, welches am 18.03.2020 um 16.00h im BMAS stattfand. Dieser Einladung bin ich gerne gefolgt.

Weitere Teilnehmer an diesem Gespräch waren Vertreter folgender Verbände, Vereine, Kammern und Gewerkschaften:

– Deutscher Industrie und Handelskammertag (DIHK)
– ver.di
– Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB)
– Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa)
– Deutscher Kulturrat
– Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) e.V.
– Zentralverband des Deutschen Handwerks
– Offener Wirtschaftsverband von kleinen und mittleren Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (OWUS)
– Bundesverband LivemusikKommission e.V.

Zu Anfang des Gesprächs, verdeutlichte Hubertus Heil, dass alle Maßnahmen der Regierung, der Länder und Kommunen, welche uns derzeit in unserem Alltag begleiten, eine absolute Notwendigkeit darstellen, denn es geht wirklich darum Leben zu retten. Das erste Bedürfnis des Menschen ist, zu leben. Darum gilt es jetzt zu kämpfen. Er appellierte an alle Anwesenden, dass wir dieses ebenfalls so an alle in unseren Reihen weiterkommunizieren. Der Bitte kommen wir selbstverständlich nach und werden dazu noch ein gesondertes Statement veröffentlichen. Als zweites Bedürfnis führte er an, dass der Mensch eine wirtschaftliche Sicherheit benötigt. Und eben darum ginge es in diesem Gespräch.
Herr Altmaier sagte daraufhin, dass bereits einige Maßnahmen für Unternehmer geschaffen wurden. Auch da gibt es bestimmt immer noch das ein oder andere, wo man optimieren kann, aber es gibt noch weiteren dringenden Handlungsbedarf, gerade bei den Selbstständigen und kleinen Unternehmern, sowie den Freiberuflern und Künstlern. Es darf nicht sein, dass aufgrund dieser notwendigen Schutzmaßnahmen, Existenzen wirtschaftlich bedroht sind. Dem will die Regierung entschlossen entgegentreten. Dafür braucht es uns Anwesende, um über denkbare, möglichst effektive und zielgenaue Unterstützungsmaßnahmen zu sprechen.
Nach der Vorstellung aller Anwesenden, konnte jeder, die in den eigenen Reihen vorherrschende Lage und deren Probleme darlegen und auch die zielgenauen Fördermaßnahmen erläutern.

Nach Schilderung meiner eigenen Situation aus der Perspektive einer Selbstständigen, legte ich das Bild dar, welches wir innerhalb unserer Initiative erhalten haben. Mit Blick auf die Gesamtheit der Veranstaltungswirtschaft, aller Branchenzweigen und von klein bis groß.

Genau solche Stimmen, würden gebraucht in dieser Lage, um die passenden Hilfen zu erarbeiten hieß es im Anschluss.

Vertretend für unsere Initiative und den angeschlossenen Unterstützern dieser, habe ich in Stichpunkten unsere Lösungsansätze zusammengefasst und auch im Nachgang an Hubertus Heil per E-Mail übermittelt.

Kurzarbeitergeld:
Sollte auch für Auszubildene und geringfügig Beschäftigte gelten

Steuermaßnahmen zur Entlastung:
Müssen ebenfalls für alle, auch für Selbstständige gelten

Zugang zu zinsfreien Krediten:
Sollte ebenfalls für jeden wirtschaftlich Betroffenen offen sein.

Die Gefahr der Insolvenzverschleppung:
Hier muss eine Ausnahmeregelung getroffen werden.

Krankenversicherungsbeiträge:
Diese würden bestenfalls alle auf den Mindestsatz reduziert werden und durch die Regierung übernommen werden.
Auch sollte ein Zuschuss für privat Krankenversicherte gezahlt werden, um die Belastung zu minimieren.

Zahlung einmaliger Gelder:
Eine weitere ergänzende Möglichkeit, ist die Zahlung eines Sofortgeldes, um die ersten aufgelaufenen Verbindlichkeiten decken zu können.

Nutzung von Geldern aus EU Fonds:
Es gibt EU Fonds, die der Existenzgründung angedacht sind. In einer solchen, weltweiten wirtschaftlichen Krise, werden wohl die wenigstens über eine Existenzgründung nachdenken. Ein Ansatz wäre also, solche Gelder für die Existenzrettung freizugeben.

Staatliche Fonds:
Nutzung, bzw. Erstellung von staatlichen Fonds

Grundsicherung:
Unterstützende Gelder wie ALG II, müssen im Zugang erleichtert werden. Weder privates, noch betriebliches Vermögen dürfen davon in Abzug geraten. Auch dürfen keinesfalls wohnliche oder soziale Konsequenzen durch deren Bezug entstehen. Diese Maßnahmen sollten für mindestens 6 Monate Bestand haben, mit der Option diese ggf. fortbestehen zu lassen, bis diese Krise wirklich überwunden ist. Auch muss der bürokratische Akt für die zuständigen Mitarbeiter der Agenturen gering gehalten werden. Möglicherweise reicht die Angabe der Steuernummer und Erfassung der Personendaten und ein Knopfdruck, damit dieser enorme Bedarf, möglichst einfach abgedeckt werden kann.

Deckung der Mieten:
Eine Deckung der Mieten/Pachten für Clubs, Bars, Hotels, etc. müsste eine Möglichkeit für alle wirtschaftlich Betroffenen darstellen. Denn auch andere Unternehmen und Selbstständige, haben Mieten für Lager, Büro, Produktion, die ebenfalls getragen werden müssen. Dies betrifft nicht nur die Freizeit- und Tourismus-Sparte.

Insgesamt wollen wir festhalten, dass alle Hilfen und Maßnahmen-Pakete, langfristig angelegt sein sollten, da wir erstens nicht absehen können, wie lange die Situation noch anhält und zweitens eine mindestens 3-monatige Nachlaufzeit, bis zur langsamen Normalisierung bestehen wird.

Alle Maßnahmen müssen für alle greifbar sein.

Kredite, gleich welcher Form, können mit der Rückzahlung frühstens Anfang 2021 beginnen und Rückzahlraten sollten steuerlich positiv berücksichtigt werden.

Alle Maßnahmen, gleich welcher Art, müssen innerhalb von wenigen Tage ab heute, beschlossen und zugängig gemacht werden.

Es bleibt nun die Ausarbeitung der Regierung abzuwarten, die alle Denkansätze und notwendigen Maßnahmen, nach Möglichkeit in bereits bestehende Systeme einbringen muss.
Alleine unter dem Aspekt des Personalbedarfs, wäre es das Einfachste, mit den vorhanden Systemen zu arbeiten.

Mein persönliches Resümee aus diesem Gespräch:

Alle anwesenden Vertreter, haben von Ähnlichem berichtet und viele Lösungsansätze waren übereinstimmend. Keiner der Vertreter hat es sich nehmen lassen, die Situation im Ganzen zu erfassen und keiner hat sich nur auf die Selbstständigen und kleinen Unternehmer beschränkt.
Wir konnten in einem 2-stündigen Treffen wirklich alle Facetten darstellen und Lösungen aufweisen.
Und das Wichtigste aus meiner Sicht:
Die Politik hat ein ernstes und aufrichtiges Interesse, die Situation richtig und umfassend zu bewerten und alle notwendigen Maßnahmen umzusetzen. Wir wollen alle nicht reich werden, aber wir wollen überleben und im Nachgang weiter machen können!
Gegenseitiges Verständnis und Vertrauen nehme ich mit auf meinem Weg und möchte alle auffordern, genau das Gleiche aufzubringen.

Montag wird alles beschlossen und verkündet sein, was uns durch diese Krise retten wird. Sobald wir mehr wissen, informieren wir Euch erneut darüber!

Zum Schluss möchte ich noch meinen Dank aussprechen, an diejenigen, die diese Fahrt mit ihrem Einsatz unterstützen. Heiko Behrendt hat die Strecke mit mir auf sich genommen und hat mir so erstens eine gute Gesellschaft geleistet und zweiten enorm den Rücken freigehalten, damit ich mich in Ruhe um alles Organisatorische kümmern konnte. Zudem erreichte mich nach einem Telefonat mit Markus Pohl im Anschluss eine E-Mail, in der mir neben den aktuellen Zahlen am Schluss der Nachricht, durch den Vorstand des ISDV e.V. die Fahrtkostenübernahme angeboten wurde.

Vielen Dank! Ich bin mehr als stolz auf diese Gemeinschaft und diesen unglaublichen Zusammenhalt!

Liebe Grüße
Sandra Beckmann

KURZES UPDATE: (ausführlich folgt später) 19.03.20 – 02:10 UHR

Es war ein wirklich konstruktives Zusammentreffen viele Vertreter von unterschiedlichen Verbänden, welche allesamt nahezu im O-Ton zu unseren Problemen und Maßnahmen aus ihrer Branche berichteten.
Der Politik ist es enorm wichtig, dass sie bei ihren Maßnahmen keine Aspekte übersehen und wirklich allen geholfen ist. Genau deshalb benötigt sie unsere Unterstützung, um eben die richtigen Maßnahmen erarbeiten zu können. Aus diesem Grunde wurden wir kurzfristig für heute zum Gespräch eingeladen.
Es war allen Gästen und Vertretern der Verbände möglich, die Fälle zu schildern und die möglichen Maßnahmen zu benennen. Ich konnte sowohl aus meiner persönlichen Lage heraus das Thema der Selbstständigen vertreten, wie aber auch die Situation innerhalb der Initiative, ihrer Unterstützer und den daraus erarbeiteten Maßnahmen.

Ich bin der Überzeugung, dass die Politik in unserer Thematik auf einem sehr guten Weg ist. Zudem ist sehr deutlich gesagt worden, dass die Maßnahmen jetzt extrem beschleunigt umgesetzt werden sollen.

Im Nachgang wurden unsere Anliegen und Lösungsansätze nochmals per E-Mail an Herrn Heil formuliert.

Wir bleiben weiterhin im Gespräch und stehen jederzeit der Politik zur Verfügung.

UPDATE 18.03.20 – 13:10 UHR

Mich hat gestern am späten Abend eine Einladung zu dem kurzfristig anberaumten Gespräch mit Bundesminister Olaf Scholz, Peter Altmaier und Hubertus Heil erreicht. Dieser komme ich natürlich gerne, stellvertretend für unsere Gemeinschaft nach, um dabei zu unterstützen, zielgenaue Unterstützungsmaßnahmen auszuarbeiten und deren sofortige Umsetzung voranzutreiben.

In diesem Sinne, werde ich mich später erneut bei Euch melden!

Liebe Grüße
Eure Sandra Beckmann

UPDATE 18.03.20 – 11:50 UHR

Nachfolgend eine Anfrage von uns an Herrn Altmaier und die dazugehörige Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank, dass wir diese Informationen an die betroffenen Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft weiter geben durften.

Aus mehreren Auftritten, seitens Ministern und anderen Mitgliedern der Bundesregierung gibt es nun zahlreiche Aussagen.

Leider sind diese Aussagen nicht einheitlich und wohl noch nicht an die einzelnen Länder, Förderbanken oder andere Institutionen kommuniziert.

Könnten Sie uns bitte nun die Möglichkeiten aufzeigen, die wir als Betroffene Unternehmen und selbständige haben damit wir dies weiter kommunizieren können.

Was kann ein Selbständiger machen um finanzielle Unterstützung zu bekommen?

Was kann ein Unternehmer machen um Arbeitsplätze zu erhalten und um seine anderen Fixkosten zu decken.

Herr Scholz sagte gestern in einer Talkende, dass er Mieten für die Gastronomie übernehmen möchte weil dort nun die Gäste ausbleiben.
In der Veranstaltungsbranche sind seit ca. zwei Wochen die Umsätze ausgeblieben, wo können wir die Erstattung von Mieten beantragen?

Mit freundlichen Grüße,

Sascha Schaath

Antwort:

Sehr geehrter Herr Schaath,

vielen Dank für Ihre o. g. E-Mail. Der Minister hat das Bürgerreferat gebeten, Ihnen zu antworten.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat sich mit dem Bundeswirtschaftsministerium auf ein weitreichendes Bündel von Maßnahmen verständigt, um Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen aller Größen und Branchen zu schützen. Wie der Bundesminister der Finanzen gestern in den Medien ausführte, laufen die Gespräche zu weiteren finanziellen Hilfen, z.B. für eine höhere Grundsicherung für Selbständige. Zusätzliche Maßnahmen sollen die wirtschaftlichen Folgen für weitere Branchen und Berufe zu mildern, die von der Corona Ausbreitung betroffen sind. Sie sollen insbesondere den Menschen helfen, die in Deutschland in Minijobs, als Kleinunternehmer oder als Solo-Selbständige arbeiten. Es gibt Überlegungen, einen bei der staatseigenen Förderbank KfW angesiedelten Fonds für Härtefälle einzurichten, aus dem kleine Unternehmen laufende Kosten bezahlen können. Es wird ein Hilfsprogramm für diejenigen geprüft, denen die bereits bereitgestellten Kredite der staatseigenen Förderbank nicht helfen. Das betrifft kleine Unternehmer, die schon bisher keine Rücklagen bilden konnten und wegen der verordneten Einschränkungen jetzt gar keine Umsätze mehr machen, weil etwa die Geschäfte geschlossen sind. Fördergeld könnte helfen, um die Mieten zu bezahlen. Sobald Details hierzu vorliegen, werden diese vorgestellt.

Ein BMF-Schreiben zu den beschlossenen steuerlichen Maßnahmen (Stundungen, Vollstreckungsmaßnahmen und Vorauszahlungen) wird derzeit mit den Ländern abgestimmt.

Unternehmern, die durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind, können sich an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Ihr Bürgerreferat

Bürgerangelegenheiten

Bundesministerium der Finanzen
Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin

Update 17.03.20 – 21 UHR

Es sind zu allen bereits im Gespräch stehenden Maßnahmen, noch weitere Dinge innerhalb unserer Politik auf dem Weg, welche akut und präventiv helfen sollen.
Beispielsweise die Klärung von Lohnlücken, Lohnfortzahlung während der Kinderbetreuung aufgrund der Schließung von Schulen und Kitas, Reduzierung der Kita-Beiträge, möglicherweise die Erweiterung beim Kinderzuschlag, Berücksichtigung der Familien beim Kurzarbeitergeld, europäische Maßnahmen, Maßnahmen für Selbstständige, Sicherung sozialer Aspekte wie Weiterbildung, Rehabilitation und ähnlichem.
Auch wird für die Hilfen an eine zentrale Informationsseite gedacht.

An diesen und vielen weiteren Maßnahmen wird aktuell gearbeitet.
Wir dürfen davon ausgehen, dass wir spätestens nächste Woche konkrete Ergebnisse dazu mitgeteilt bekommen und ein schneller Zugriff auf alles beschlossen ist.

Wir danken allen hier, für ihre Besonnenheit im Umgang mit der Situation und das Verständnis, dass alles etwas Zeit benötigt.
Es ist uns allen klar, dass jeder seine eigene Situation vor sich hat, eine große Hilflosigkeit besteht, aber ungeachtet dessen wirklich jeder hier dabei hilft, gemeinsam und vernünftig eine Lösung und Hilfe in unserer Lage hervorzubringen.

Und tatsächlich ist mit Eurer Hilfe und unserer gemeinsamen Stimme, innerhalb kürzester Zeit richtig viel Bewegung passiert. Die Politik hat unsere Situation erfasst, wir wurden gehört, es wurden und werden Maßnahmen ergriffen und geschaffen, die unsere Lage verbessern. Bereits jetzt schon rückwirkend das Kurzarbeitergeld zum 01.03.2020. Hier sei vor allem auch mal angemerkt, dass auch unsere Politik, binnen kürzester Zeit handelt und in angemessenen Maß Lösungen schafft für alle Betroffenen und die, die da noch folgen werden.
Was wir damit meinen, ist das Verständnis füreinander zu haben, denn auch dort müssen Maßnahmen erarbeitet, formuliert und beschlossen werden, die dann auch verabschiedet werden müssen, damit alle anderen damit arbeiten dürfen.
Und das passiert derzeit mit Hochdruck. Auch wenn es sich gefühlt ewig hinzieht für jeden einzelnen von uns. Die Maßnahmen werden greifen und der gesamte Zeitraum ist dabei im Blick.

Danke dass Ihr das Ganze so unterstützt, uns damit den Raum gebt vernünftig kommunizieren zu können und damit konstruktive Lösungen auf den Weg zu bringen, wo jeder etwas von hat.

INFO: 17.03.20 – 15:10 UHR

EVENTFAQ hat eine Sonderseite eingerichtet, mit Fragen und Antworten zu den Rechtsfolgen, die sich aus einer Veranstaltungsabsage ergeben können.

CORONAVIRUS UND DIE RECHTSFOLGEN

UPDATE: 17.03.20 – 11:20 UHR

Nachdem wir das Wochenende dazu genutzt haben, alle Gespräche sacken zu lassen und wir, nach all dem Trouble der Woche davor, uns auch intensiver Zeit mit unseren Familien genommen haben, ging es heute in unserer gemeinsamen Sache weiter.

Als erstes wollen wir kurz ankündigen, dass in ein paar Tagen, eine Sammlung zu Fördermöglichkeiten von uns bereitgestellt werden wird.
Dabei werden EU-Fördergelder, staatliche-Fördergelder, die auf Landesebenen, genauso wie lokale aufgeführt sein.
Ihr werdet demnach einen Überblick haben, um zu sehen, was für Euch evtl. neben allem was sonst noch aktuell passiert auf politischer Ebene, in Betracht kommt. Es gibt natürliche keine Garantie auf Vollständigkeit, wir nehmen aber gerne weitere auf, die Euch bekannt sind und die dort dann möglicherweise nicht erfasst wurden. Ein Team arbeitet im Hintergrund bereits daran, Euch alles bestmöglich zusammen zu fassen.

Ansonsten gibt es noch zu sagen, dass wir heute, zu den im Bundestag besprochenen Maßnahmen und zu unseren Gesprächen, eine Information betreffend dem aktuellen Stand angefordert haben. Speziell wann und wie, welche Maßnahmen greifbar sein werden.

Das Kurzarbeitergeld wurde ja bereits vorgezogen und greift rückwirkend zum 01.03.2020 für die Betroffenen.
Jetzt geht es darum, dass sich auch bei allen anderen Belangen schnell etwas bewegt.

Wir bleiben im Gespräch und halten Euch auf dem Laufenden!

UPDATE: 14.03.20 – 17:50 UHR

Seit einigen Tagen stehen wir intensiv mit der Politik in Kontakt, um unser gemeinsames Problem bei der Regierung zu verdeutlichen.
Frank Schwabe hat hierzu innerhalb des Bundestags, einen kurzfristigen Termin abstimmen können. Er hat sich bereits im Vorfeld, intensiv mit unserer Thematik befasst.
Dieser Termin konnte am Vortag, für den 13.03.2020 um 12 Uhr im Bundestag bestätigt werden. Als Gesprächspartner stand uns Ralf Kapschack, MdB aus dem Ausschuss für Arbeit und Soziales gerne bereit. Neben ihm und Frank Schwabe, nahm an diesem Termin ebenfalls Frau Mirschel als Vertretung der Selbständigen von Ver.di teil.
Inhaltlich ging es bei diesem Treffen und die Darstellung der Gesamtsituation, Haftungsfragen und Lösungsansätze.

Wir hatten ausführlich die Gelegenheit die Situation, aller wirtschaftlich Betroffenen darzustellen. Im Einzelnen wurde auf die Problematik von Selbständigen und Unternehmen aller Branchenzweige eingegangen.

Beim Thema der Haftung, konnten wir klar deutlich machen, dass hierzu keine pauschale Aussage getroffen werden kann.
Es wurde festgestellt, dass wenn Absagen von Veranstaltungen nach §56 Infektionsschutzgesetz erteilt worden wären, sich diese Problematik nicht so ergeben hätte.
Allerdings wurde unsererseits betont, dass in diesem Paragrafen keine Regelung für betroffene Unternehmen definiert ist.

Schlussendlich wurde über Lösungsansätze gesprochen.
Wir haben uns dafür ausgesprochen, dass auch Selbstständige Zugang zu Kurzarbeitergeld erhalten müssen.
Des Weiteren ist es essenziell notwendig, dass alle Sozialversicherungsabgaben durch die Agentur für Arbeit getragen werden und damit Selbstständige und Unternehmer entlastet werden. Auch Azubis sollen in dieser beschäftigungslosen Zeit unter Kurzarbeit fallen.
Als weitere Maßnahme, sollte in der jetzigen Situation, jedes Unternehmen und jeder Selbstständige, einfachen und schnellen Zugang zu Bürgschaften und zinslosen Krediten haben. Während der beschäftigungslosen Zeit, sollten diese Kredite tilgungsfrei sein.
Steuerlich sollten alle Betroffenen entlastet werden. Hierbei wurde auf die Steuerbelastung im Gesamten verwiesen.
Es ist angedacht, dass mögliche bestehende Hilfen erweitert werden, damit keinem Betroffenen soziale oder wohnlichen Konsequenzen entstehen.
Auf EU-Ebene muss ebenfalls geprüft werden, ob finanzielle Hilfen zur Verfügung stehen können.

Es gibt somit viele Denkansätze und Handlungsmöglichkeiten, welche jetzt innerhalb der Bundesregierung und deren Ministerien weiter erarbeitet werden, um schnelle und unkomplizierte Möglichkeiten zu eröffnen.
Wichtig war es uns dabei, dass sowohl die Unternehmerseite, wie aber auch die Seite der Selbstständigen klar und deutlich wurde und dass für alle Seiten Perspektiven geschaffen und Maßnahmen ergriffen werden.

Wir bleiben im engen Austausch und im Gespräch.

KLEINES UPDATE: 13.03.2020 – 16:30 Uhr

Wir für die Gemeinschaft

Heute ist der Bundestag unser Ziel gewesen.
Der Termin mit Abgeordneten des Bundestags, sowie der Vertretung von Ver.di war sehr aufschlussreich. Uns wurde Gelegenheit gegeben, umfassend über die Problematik und die Notwendigkeiten daraus, zu sprechen.

Mehr dazu in 497km…

UPDATE 12.03.20 – 18:50 Uhr

Wir haben heute, auf unsere Anfrage zu dem, in den Medien angekündigten Kriesengespräch, aus dem Bundesministerium für Wirtschaft eine Antwort erhalten.

Sehr geehrte Frau Beckmann, sehr geehrter Herr Schaath, sehr geehrter Herr Funk,

vielen Dank für Ihre Mail! Der Minister hat uns gebeten, Ihnen kurzfristig zu antworten.

Wir verstehen Ihre Sorgen und Ängste sehr gut und sind generell als Bundeswirtschaftsministerium intensiv auf allen Ebenen engagiert, in dieser herausfordernden Situation für die Wirtschaft und die Unternehmen Ansprechpartner und Hilfe zu sein. Dabei ist es wichtig, bewusst und besonnen auf die Situation zu reagieren.

Der Bundeswirtschaftsminister ist in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien sowie mit Unternehmen, Verbänden, Instituten, Bürgschaftsbanken und dem weltweiten Netz von Auslandshandelskammern. Das BMWi erstellt hieraus laufend Lagebilder, um gegebenenfalls zügig reagieren zu können. Bundesminister Altmaier ist auch auf europäischer Ebene mit der Europäischen Kommission sowie den anderen Mitgliedstaaten in Kontakt.

Zur Veranstaltungswirtschaft gab es teilweise Einzelkontakte. Es gab jedoch keinen „Krisengipfel” speziell zur Veranstaltungswirtschaft oder anderen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft und es ist aktuell auch kein solcher oder darüber hinausgehender allgemeiner Gipfel geplant.

Aktuelle Hilfestellungen (und Ansprechpartner für Fragen) stehen natürlich allen Bereichen der Wirtschaft offen. Auch die Veranstaltungswirtschaft kann Hilfen beanspruchen. Dies gilt für KMU sowie Kleinstunternehmer und Freiberufler (auch Künstler). Diese sind aus allgemeinen Programmen förderfähig. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen wirtschaftlich selbständig sind.

Es gilt insbesondere:
Allen gewerblichen Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe
– aller Branchen, also einschließlich der Kultur- und Kreativwirtschaft und Veranstaltungswirtschaft,
– aller Betriebsgrößen und
– an allen Standorten in Deutschland
stehen zur Überbrückung eingetretener Liquiditätsengpässe die Förderinstrumente der KfW und der Landesförderinstitute zur Verfügung.
Das sind die Betriebsmittelkredite aus dem KfW-Unternehmerkredit und den ERP-Gründerkrediten „Universell” und „StartGeld” und die entsprechenden Angebote der Bundesländer, die bei den Hausbanken der Unternehmen bzw. Freiberufler zu beantragen sind.
Sie gelten für Kleinstunternehmen, also auch Ein-Mann-Firmen, Klein- und mittlere Unternehmen, d.h. von 1 bis 250 Mitarbeiter.
Über diese Hilfsinstrumente wird ausführlich auf der „Corona-Sonderseite” der BMWi-Website informiert. Individuelle Fragen dazu beantworten die Mitarbeiter der BMWi-Corona-Hotline unter 030 -18 6151515.

Wir hoffen, dass Ihnen dies zwischenzeitlich hilft und Ihre Community bzw. die Unternehmen/Selbständigen die Möglichkeiten – sofern nötig – nutzen können.

Insbesondere wollen wir Sie auch auf das geplante größere Hilfs-Paket hinweisen, dass die Bundesminister Scholz und Altmaier morgen vorstellen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Referat VIA6 Kultur- und Kreativwirtschaft
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Update 11.03.20 – 05:19 Uhr

1.
Wir haben heute (10.03.20) versucht, noch vor der öffentlichen Bekanntgabe, mit Armin Laschet in Kontakt zu treten, nachdem wir in die Kenntnis seiner Verkündungsabsicht gekommen sind. Das ist uns in der Kürze der Zeit, leider nicht mehr gelungen, haben aber parallel mit dem CDU Landtagsbüro, den Kontakt zu Herrn Lehmann aufgenommen. In einem rund 40 minütigen Gespräch, war es uns möglich, unsere umfängliche Situation in allen Facetten darzustellen. Das Ganze geht jetzt sowohl an den Generalsekretär, sowie Herrn Armin Laschet direkt, mit der Bitte einen Gesprächstermin mit uns zu vereinbaren.

2.
Weitere Abstimmungen mit ver.di haben stattgefunden. Wir werden gemeinsam sowohl mit einem Vertreter der Selbstständigen, wie aber auch mit einem Vertreter der Angestellten (in diesem speziellen Fall auch im Sinne der Arbeitgeber) in Gespräche mit der Politik gehen. Deren Bypass, würde sich über die Branche hinaus bewegen. Und auch das ist in unserem Sinne. Unser Ansatz ist ohnehin, die Gesamtheit dieser Veranstaltungswirtschaft mit all ihren unterschiedlichen Branchen darzustellen. Und es ist auch absehbar, dass wir nur die ersten sind, die es gleich zu Anfang spüren mit unmittelbaren Auswirkungen. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Monaten, noch viel mehr betroffen sein dürften in der deutschen Wirtschaft. So erzielen wir mit unserem Vorgehen, bereits Wege im Umgang mit dem was da noch folgen wird.

3.
Sobald wir mehr zu den anvisierten Terminen für die geplanten Gesprächen sagen können, werden wir es Euch wissen lassen. Haben wir schon Hoteliers in Berlin unter uns? 
P.S.: 150 Abgeordnete haben gestern schon von unserer Bewegung erfahren. Nein, es bedurfte keinem Schriftstück. Politik goes B2B

4.
Unser Workflow ist weiterhin im laufenden Geschehen in dauerhafter Optimierung. Danke für all das Nachsehen und Verständnis, wenn wir mal nicht direkt auf Kommentare und Nachrichten reagieren. Wir verteilen weiterhin Aufgaben an freundliche Helfer. An dieser Stelle sei Euch allen mal für Eure Spontanität und Hilfsbereitschaft gedankt! Sobald wir akute Hilfefragen an Euch richten, seid Ihr sofort zu Stelle und das zu jeder Zeit.

5.
Wir müssen noch was Dringendes an Euch alle loswerden:

Geht es nur uns so, oder seht Ihr das ebenfalls?

Voller Stolz, stellen wir seit Tagen fest, dass seit sich unsere Gemeinschaft hier mit dem Aufruf gefunden hat, und stetig wächst, an keiner Stelle negative Reaktionen erfolgt sind. Jetzt sind wir hier etwas intimer geworden mit unserer Facebook-Seite, aber auch zuvor, obwohl wir den Ursprungs-Beitrag mit dem Aufruf, gefühlt eine Millionen mal in unsere Netzwerke geteilt haben, bekam auch von da aus, kein geteilter Beitrag je eine negative Beinote.
Oder gar reißerische Diskussionen mit 375 Kommentaren, die inhaltlich vom Gedanken des Post abweichen würden, wie man es sonst so aus der Welt der sozialen Netzwerke kennt.
Wo jede Frage nach der Lösung eines Problems, erstmal in Frage gestellt wird und Befähigungen aufgewiesen / dargelegt werden sollen, dann haarsträubende Thesen über Huhn und Ei folgen philosophiert wird, um dann nach dem besten Rezept für Omas Apfelkuchen zu fragen, bevor der nächste ankommt und behauptet alle seien doof, ungeachtet dessen dass er Recht hat, denn der Fragesteller hat immer noch nicht die Hilfe bekommen, die er sich eigentlich erhofft hat.
Auch in unseren eigenen Netzwerken war derartiges immer obligat.

Um es mit den Worten des Kängurus zu sagen: Dein und Mein, dass sind doch bürgerliche Kategorien.

Hier in unserer Bewegung, schaffen wir es nun alle für ein gemeinsamen Ziel einzustehen und wirklich WIR zu sein.

Wir wissen derzeit nicht, was wir am am Ende für Lösungen haben, aber eines wissen wir:
Wir haben erreicht, dass WIR alle zusammen gebracht haben und wir für ein GEMEINSAMES Problem ZUSAMMEN Lösungen finden werden.

In rund 56 Stunden sind hier 1811 Likes angekommen. Nochmal 100 mehr wollen von uns lesen. 690 haben sich als Unterstützer eintragen lassen. Und alle zusammen haben eine noch viel größere Reichweite generiert, die sich noch spiegeln wird.

Unser Wunsch:
Lasst uns weiterhin so miteinander umgehen, Respekt und Verständnis haben (auch wenn einer vielleicht unter diesen Umständen, mal rumwetrern muss bei irgendwelchen offiziellen News) Manchmal muss man auch nicht diskutieren. Es reicht das Verständnis füreinander.

Lasst uns das alles noch weit über die aktuelle Lage mit in die Zukunft nehmen!

Gute Nacht oder guten Morgen (wie es halt gerade passt bei Euch)

LG
Sandra

Ambros
Sascha

INFO 10.03.20 – 22:47 Uhr

Geschäftsführer Dirk Schmidt-Enzmann von Media Spectrum GmbH & Co. KG, befasst sich seit Anbeginn der Coron-Virus Meldungen, intensiv mit dem Umgang hierzu.
In dem Zuge hat er mittlerweile 2 Artikel verfasst.

Besonnen bleiben – PDF

Lösungsansätze in der Corona Krise – PDF

UPDATE: 10.03.2020 – 02:20 UHR

Die letzte Telefonkonferenz für heute ist vor wenigen Minuten beendet worden. Was für ein Tag! Heute morgen wussten wir, dass der Tag ereignisreich sein wird, aber waren auch der Annahme, dass wir Euch zwischendurch mal auf dem Stand bringen können. Dass müssen wir nun quasi nachholen, da wir kaum Luft hatten.

Als erstes möchten wir uns bei Euch für mittlerweile 1105!!! Likes bedanken!
WIR sind nicht nur Viele, WIR werden auch immer mehr! Unfassbar, wenn man die Kürze der Zeit betrachtet. Und genau deswegen sind wir so motiviert, denn WIR können gemeinsam unglaublich viel erreichen.

So, dann wollen wir mal:

1. Wir haben seit heute morgen kurz vor 7h bereits wieder die ersten Kontakte zu Verbänden gehabt. Unter anderem vor dem HIntergrund ins Gespräch zum weiteren Vorgehen zu kommen.

2. Die aktuellen politischen Stimmen und daraus resultierenden Konsequenzen, zwingen uns zu einem noch schnelleren Vorgehen in unserer Sache, als es ohnehin schon angeraten ist. Daher wurde heute ein Schreiben formuliert, welches in Form einer Einladung, an die ersten, direkt mit uns im Zusammenhang stehenden Verbände, Vereine und weiteren Zusammenschlüsse die uns bekannt sind, versendet wurde. Einen Post mit dem Link dazu, haben wir Euch zukommen lassen.

3. Wir versuchen unseren Weg mit ver.di abzustimmen.
Näheres dazu, können wir Euch hoffentlich morgen mitteilen.

4. Auch hatten wir heute ein sehr intensives Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe. Er hat in einem knapp 40 minütigen Telefonat, versucht unsere Lage zu erfassen. Von der Seite des vertraglichen Schadenersatz bei Absagen von Veranstaltungen, über den elementaren Schaden des Auftragsverlust und der fehlenden Neuaufträge aufgrund der unsicheren Lage, Konsequenzen für Angestellte und die Unternehmen selbst, unsere Forderung zum Aufang dieser, aber auch unseren zusätzlichen Ansatz und Wunsch, Wege der Vernunft zu gemeinsam zu definieren, um uns in die Lage zu versetzen, schnell wieder eigenwirtschaftliche Gewinne erzielen zu können, damit geforderte Mittel kein Dauerthema sind. Ergänzende Entlastungen und Förderungen/Finanzierungen wurden ebenfalls als Option, aber so sieht er das auch, nicht als die ultimative Lösung definiert.

Uns wurde der direkte Zugang zu den notwendigen Gesprächspartnern angeboten. Hierzu werden wir zeitnah Näheres berichten, sobald wir die Rückmeldungen auf unsere Einladung erhalten haben, damit wir wissen, wie groß das “Päckchen” ist, was wir bei dieser Gelegenheit mitreichen dürfen.

5. Einige Medien wurden über unsere Initiative informiert. Man muss ja nicht munkeln, denn wir können auch Reden.

7. Ja, auch an der Unterstützerseite wird weiter fleißig gearbeitet und dank Unterstützungsangeboten, können wir in den nächsten Tagen die Flut an Nachrichten wirklich abarbeiten. 240 Grafiken wurden heute für die Unterstützerseite optimiert. Das wird das Einpflegen nun beschleunigen. Weitere Unterstützung ist akquiriert. Heutige Explosion im Postfach war bei irgendwas um die 500 beziffert. Und ja, da werden täglich weit über 100 von bearbeitet.
Es kommen einfach immer mehr und immer schneller neue Nachrichten hinterher.

6. Wir haben tolle Helfer hinzubekommen, die uns bei einigen Punkten wirklich großartig den Rücken frei halten können und eine Menge Arbeit mit übernehmen! Vielen Dank dafür! Weitere Helfer werden morgen noch koordiniert.

Ein Großteil ist im Workflow angekommen, so dass wir uns heute noch um Einiges mehr kümmern könnten wie Ihr der “kurzen” Übersicht hier entnehmen könnt.

Vielleicht nehmen wir uns unter den Umständen, morgen etwas mehr Zeit für alles was zwischenzeitlich liegen geblieben ist. Unsere Kinder, unser Alltag, und unsere eigenen Aufgaben, erwarten uns. Möglicherweise, gönnen wir uns auch mal ne Stunde mehr Schlaf, auch wenn der überbewertet wird – schaden kann er ja auch nicht.

In diesem Sinne wünschen wir Euch eine ruhige Nacht und wir lesen/hören/schreiben uns morgen wieder.

UPDATE: 09.03.2020 – 23:03 Uhr

Dieses Schreiben haben wir an alle wirtschaftlich Betroffenen Branchenverbände, Vereine usw. verschickt und auch Medien darüber informiert.

Einladung an alle wirtschaftlich Betroffenen – PDF

UPDATE: 08.03.2020 – 23:37 Uhr

Heute hat sich viel weiterentwickelt bei uns!

1.
Die Unterstützerseite füllt sich immer weiter. Noch müssen wir beim Einpflegen viele Nachrichten aufarbeiten, aber wir sind dran. Es kommt alle 7 Minuten eine neue Mail rein.

2.
Wir haben mit Dirk Schmidt-Enzmann im Team jemanden, der sich um den Bereich „Ruhe in der Krise“ befasst und uns dahingehend ergänzt. Schließlich wollen wir das gesamte Problem darstellen. Dazu gehört auch, sich mit der Beruhigung der Lage und der Ausarbeitung, wie wir künftig damit weiter umgehen können, gerichtet als Appell an die Bundesregierung, über Behörden, Institutionen bis hin zur Privatpersonen.
Die aktuelle Situation mit den heutigen Nachrichten verschärft sie Lage. Genau so, darf es eben nicht laufen. Veranstaltungen sollen stattfinden, Präventionsarbeit muss geleistet werden, Aufklärung passieren, aber lasst uns unsere Arbeit machen. Dirk fasst es recht gut am Ende einer E-Mail an uns zusammen:

Besonnen bleiben – oder: Sterben werden wir alle ganz sicher – nur nicht heute und nicht am Corona Virus.

Ihr werdet zeitnah mehr davon lesen.

3.
Yeah – Wir haben uns zu einer Facebookseite entschlossen, welche auch direkt umgesetzt wurde. Wir hoffen Euch gefällt das und sagt es weiter. Jeder darf gerne Weitere einladen, um diese Seite mit einem Like zu unterstützen.

4.
Der Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe, mit dem Sandra bereits deshalb in Kontakt stand, wird mit uns morgen tiefer ins Gespräch gehen.

5.
Wir haben das weitere Ziel im gemeinsamen Vorgehen mit allen anderen Verbänden, Vereinen, Zusammenschlüssen und Petitionsstellen definiert, die ebenfalls schon Vieles ausgearbeitet haben. Wir treten mit diesen nun diesbezüglich expliziter in Kontakt. Dazu morgen mehr.

6.
Wir koordinieren derzeit auch alle Helfer, die sich bei uns melden. Danke für die Unterstützung dahingehend! Langeweile kommt bei uns derzeit wirklich nicht auf. Das ist auch gut so, aber auch gut, einige Aufgaben abgeben zu können um sich um weitere Dinge kümmern zu können.

In diesem Sinne versuchen wir heute mal mehr als nur 3 Std. wie in den letzten 4 Tagen, zu schlafen und freuen uns schon auf den morgigen Tag.

UPDATE: 08.03.2020 – 12:50 Uhr

+ wir hören zu – wir sammeln – wir bündeln +
 
Ob Freiberufler, Unternehmen, Gruppe, Verband oder Verein, wir alle sind angesichts der aktuellen Lage betroffen.
 
Viele haben schon oder versuchen immer noch was zu unternehmen und das ist gut so!
 
Jeder Verband, jede Gruppe von Unternehmen oder einzelnes Unternehmen, jede Branche und jeder Freiberufler hat da vielleicht andere Forderungen oder Vorstellungen aber eines haben wir gemeinsam, wir brauchen Unterstützung und Hilfe!
 
Unser Ziel ist es die Stimmen und Forderungen Aller zu sammeln und zu bündeln.
 
Wir haben schon sehr viele Gespräche mit vielen wirtschaftlich Betroffenen, Verbänden , Gewerkschaften und Regierungsmitarbeitern geführt und werden in den kommenden Tagen noch sehr viele Gespräche führen um unser gemeinsames Ziel richtig zu adressieren.
 
Denn eine Gemeinschaft aller wirtschaftlich Betroffenen, die gemeinsam um Unterstützung und Hilfe rufen, kann unsere Regierung nicht ignorieren.

UPDATE: 07.03.2020 – 20:09 Uhr

Neben allen Unterstützern und Darstellungen zu deren Lage, erreichen uns bereits einige Mails von Personen, die uns in unserer Initiative helfen möchten. Selbst Unternehmen, die derzeit Ihre Mitarbeiter nicht in Gänze beschäftigen können, haben gemeinsam mit diesen Ihre Hilfe zugesichert.

Vielen Dank!

Diese Hilfe können wir in der Tat sehr gut gebrauchen. Im Kern sind wir derzeit mit 3 Leuten als Initiatoren damit beschäftigt, den kompletten organisatorischen, planerischen und kommunikativen Aufwand abzudecken.

Wir werden diesbezüglich, nach Möglichkeit noch heute, auf die Personen zugehen, die sich bereits gemeldet haben.
Wer noch helfen möchte, darf sich gerne mit uns in Verbindung setzten!
Gerade in den nächsten 4 Tagen gibt es noch einen sehr hohen Zeitaufwand, um die Gesamtsituation aller Branchen der Veranstaltungswirtschaft aufzuweisen.

aufruf@vt-stage.de (Betreff “Ich will helfen”)

Eure Sandra Beckmann (Event-Kombinat)
Ambros Funk (VT-Stage)
Sascha Schaath (PA-Line)

UPDATE: 07.03.2020 – 07:53 Uhr

Es war uns klar, dass dieses Thema uns alle betrifft. Und wir sind viele. Auch das war uns bewusst.

Unsere Absicht war und ist es, genau diese Stärke zu nutzen und so gemeinsam an die Politik zu treten, um die Menge zu sein welche gehört wird, um Hilfen zu erhalten in unserer momentan höchst bedenklichen Lage.

Ihr alle habt jetzt schon unsere Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen!

Danke für Euer Vertrauen in uns alle als Gemeinschaft, für Euren Willen etwas gemeinsam zu erreichen und die Unterstützung, die wir nun alle gebrauchen können!

Das ist der Zusammenhalt und die Teamarbeit, welche uns alle auf jeder Baustelle auszeichnen! Nun gebündelt als gesamte Bewegung!

Bitte lasst uns weiter so machen.

Sprecht mit Eurem Netzwerk, informiert die Leute über diese Initiative – Unser gemeinsames Ziel. Teilt den Aufruf und lasst uns somit noch mehr Unterstützer in unserer Bewegung aufnehmen!

Eure Sandra Beckmann (Event-Kombinat)
Ambros Funk (VT-Stage)
Sascha Schaath (PA-Line)

#AUFRUF 06.03.2020 – PDF DOWNLOAD

Dringender Aufruf an alle wirtschaftlich Betroffenen

Wirtschaftskrise durch COVID-19

Seit Wochen dominieren Schlagzeilen zu dem Corona-Virus unser aller Alltag.

Durch die damit einhergehende Verunsicherung zu möglichen Gefahren und der weiteren Verbreitung dieses Virus, wurden etliche Veranstaltungen abgesagt und/oder verschoben. Vehement hat sich dies aktuell auf nahezu alle Messen und andere Veranstaltungen jeder Art ausgewirkt.

Nachdem das Geschäftsjahr, für Viele gut und zudem erfolgversprechend begonnen hat, ist binnen weniger Tage nun eine gefährliche Situation in Form einer absehbaren Insolvenz-Welle in allen Zweigen der Veranstaltungswirtschaft entstanden.

Die aktuelle Lage betrifft nicht nur den Messebau und die Veranstaltungstechnik, sondern ebenfalls alle zur Durchführung notwendigen Wirtschaftszweige.

  • Veranstaltungslocations, deren Zulieferer (Caterer, Getränkelieferanten, Security-Unternehmen bis hin zu Gebäudereinigungsfirmen) welche allesamt unter dem Ausfall dieser Veranstaltung in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Weitere Dienstleister, wie Stahlbauer, Schreinereien, Arbeitsgeräte-Verleiher, Spediteure, Mietmöbel Anbieter, Personalüberlassungs-Unternehmen, etc.
  • Die Aussteller, Veranstalter und Agenturen
  • Die Tourismusbranche, Hotellerie, Gastronomen sind ebenfalls betroffen
  • Nicht zuletzt trifft es auch die Städte und Kommunen

Keiner kann sich gegen einen solchen Fall versichern, auch können derartige Auswirkungen durch ein solches Geschehen noch als unternehmerisches Risiko verbucht werden!

Seit einigen Tagen versuchen viele von uns, Informationen und Handlungsmöglichkeiten herauszufinden. Verbände und Vereine arbeiten unterdessen ebenfalls an der Thematik.

Parallel haben wir alle das Problem, dass Fragen offen und ungeklärt bleiben, keine ausreichenden Informationen zum aktuellen Sachverhalt und dem Stand der Dinge bekannt werden und wenn doch mal Informationen über aktuelles Vorgehen veröffentlicht werden, gibt es immer noch keine Informationen über den aktuellen Fortschritt in den jeweiligen Punkten.

Aus dem Bewusstsein heraus, das ein einzelner Techniker, Messebauer, oder ein einzelnes Unternehmen, sich kein Gehör verschaffen kann, müssen wir uns zusammenschließen.

Durch Gespräche und der allgemeinen Bereitschaft vieler Personen, Multiplikatoren und Unternehmen ist nun ein Plan gewachsen, wie wir mit der Situation weiter umgehen werden.

  1. Werden wir über alle Ergebnisse unserer Bemühungen eines jeden Einzelnen und in diesem Verbund berichten. Ja, auch über erfolglose Versuche und Sackgassen, denn negative Informationen, sind immerhin Informationen und helfen anderen, welche eigene Bemühungen haben, evtl. Wege und Gespräche mit Stellen, wo es bereits Ergebnisse gibt, nicht unnötig auf sich nehmen zu müssen.
  2. Wir wünschen uns, dass sich weitere von Euch genau daran beteiligen und uns mitteilen, was sie versucht oder unternommen haben und zu welchem Ergebnis sie gekommen sind, oder wie der derzeitige Stand dabei ist.
  3. Wir sind daran interessiert, die geballte Stärke dieser und weiteren betroffenen Branchen zu bündeln. Auch wenn wir nicht mit Traktoren die Straßen blockieren, sind wir Viele. Und wir sind lauter, denn wir haben die passende Technik um laut zu sein. 😉
  4. Wir streben einen engen Austausch mit weiteren Verbänden an. Denn gemeinsam heißt mit allen betroffenen Branchen aufzutreten. Umso tragfähiger wird das Thema für die Politik.

Aufgrund dessen, dass Aufträge storniert werden und derzeit Neuaufträge nahezu ausbleiben, schweben wir alle in der Ungewissheit. Keine Einnahmen zu haben, um Laufende Kosten zu decken, stellt alle zeitnah, teilweise jetzt schon vor existenzielle Probleme. Mittlerweile haben Unternehmen Kurzarbeit angemeldet, was aber im Kostenapparat der Unternehmen auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein darstellt.

Kredite, gleich welcher Art, sind mit Sicherheit nicht als Lösung, höchstens als Ergänzung zu sehen. Denn Kredite setzen voraus, dass man den Betrag, welcher aufgenommen werden muss, beziffern kann. An diesen Punkt kommen wir frühstens nach dieser Ausfall-Phase. Im Moment kann aber keiner abschätzen, wann wir wieder zur „Normalität“ zurückkehren. Ergo, kann keiner sagen, wie hoch sein Schaden sein wird. Auch spricht gegen die Aufnahme von Krediten derzeit, dass keiner unter den gegebenen Umständen, eine Rückzahlung zusichern kann. Somit müsste der Kredit den Kredit selbst fortlaufend finanzieren. Das ist weder zielführend noch erscheint es uns logisch so vorgehen zu müssen. Wie sollte zudem eine Bürgschaft für einen solchen Kredit mit derartigen Ausgangsvoraussetzungen aussehen?

Das Ziel sollte klar sein, dass unsere Wirtschaftszweige möglichst Soforthilfen erhalten, so dass die Existenz in Form einer Grundsicherung jedem einzelnen Unternehmen und den Unternehmern selbst, für eine Übergangszeit gezahlt werden.

Ja, in Deutschland haben wir ein gutes Sozialsystem, so dass jeder aufgefangen wird. Aber ich kann und will mich nicht damit abfinden, dass mehr als nur ein Wirtschaftszweig aufgrund der Situation kurz vor einer Insolvenz-Welle steht.

Wir machen alle den Job, aus einer gewissen Leidenschaft heraus und das soll auch so bleiben. Wir werden jedenfalls alles uns Mögliche unternehmen, damit dass so bleiben kann.

Viele Stimmen sind laut geworden, dass WIR gemeinsam handeln müssen. Neu ist das nicht. Also lasst uns endlich gemeinsam handeln! Jetzt und hier!

Zeitgleich zu Verbänden und Vereinen – besten Falls einander ergänzend. Alles was dahin gehend passiert, verleiht uns mehr Kraft in der Stimme.

Nach etlichen Recherchen und Telefonaten, haben wir gestern bei der Selbstständigen-Vertretung von verdi. erreichen können, dass diese sich für uns gesamt einsetzten wollen!

Sie sind gewillt und motiviert uns gegenüber der Bundesregierung zu vertreten. Hierfür wird eine Zusammenfassung der Situation und der Reichweite der Problematik benötigt, welche wir bereits erstellt haben.

Unsere Problematik und deren Ausmaß ist, wie bei einigen Gesprächspartnern der letzten Tage deutlich wurde, bei vielen überhaupt nicht bekannt. Selbst in den Ministerien nicht.

Es wäre schön, um das Ganze noch zu stützen, wenn jeder der sich für diese gemeinsame Sache einsetzen möchte, hierfür bereit ist in einer kurzen Darstellung per E-Mail, seine eigene Situation / die seines Unternehmens sachlich zu erläutern.

Jeder der das machen möchte, muss sich darüber bewusst sein, dass seine Darstellung zum Zweck des Erreichens dieses gemeinsamen Ziels, Dritten zur Einsicht zur Verfügung gestellt wird. Mit Zusenden einer solchen Darstellung, wird das Einverständnis dafür vorausgesetzt.

Folgende Angaben könnten in einer solchen Darstellung hilfreich sein, sind aber jedem selbstüberlassen:

– Sitz des Betriebs

– Unternehmensform

– Anzahl Mitarbeiter, wenn vorhanden

– Anzahl stornierter Aufträge im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

– Summe des verloren Auftragsvolumen

– Bereits ergriffene Maßnahmen (Kurzarbeit, etc.)

– Prognose/Einschätzung für die nächsten 3 Monate (Stand des Unternehmens, wenn die Situation so bleibt).

Wir wissen, dass es sich um sensible Informationen handelt. Wir werden diese nicht öffentlich machen, aber zur Einsicht für verdi. und für Verhandlungszwecke mit der Politik zur Verfügung stellen. Dies nur für den Zweck, ein besseres Gesamtbild zu der tatsächlichen Lage und zu den direkten Auswirkungen in Unternehmen und bei Einzelpersonen zu vermitteln.

Was gibt es noch?

  • Nach Gesprächen mit dem FAMAB Kommunikationsverband e.V., sind diese ebenfalls mit dabei. Wir werden uns ergänzen und Ergebnisse austauschen, sowie gemeinsam darüber informieren.
  • Zudem haben wir bereits Kontakt zu einem Bundestagsabgeordneten, der ebenfalls in der parlamentarischen Versammlung des Europarats sitz. Die Situation wurde ihm geschildert und um Unterstützung gebeten. Diesbezüglich werden wir Euch ebenfalls auf dem Laufenden halten.
  • Es gab ein Telefonat mit einem der zuständigen Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums, welches knapp 45 Minuten dauerte. Dort war man sich bislang wirklich nicht über die Ausmaße bewusst. Man nimmt sich der Thematik jetzt aber intensiv an. Auch dort wird weitergehend die Kommunikation geführt.

Wir hoffen, es werden schnell Ziel führende Ergebnisse erlangt und dass wir alle etwas dazu beitragen können!

Ein großer erster Erfolg ist, dass verdi. mit seinem Referat für Selbstständige uns eine Lobby verschaffen möchte und unsere Forderung nach Soforthilfen unterstützen wird. Diese Möglichkeit müssen wir nutzen!

Eure Darstellungen sendet Ihr bitte an die folgende E-Mail-Adresse: aufruf@vt-stage.de

Ambros Funk wird diese dann, als PDF in einen geschützten Ordner zur Dokumentation hinterlegen. Er hat eigens dafür seine E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt.

Allen Unterstützern dieser Aktion und unserem Vorgehen sei jetzt schon gedankt! Wir würden uns freuen, wenn sich viele weitere Unterstützer bei uns einreihen!

Kollegiale Grüße

Sandra Beckmann von Event-Kombinat

 

Ambros Funk von https://vt-stage.com/

Jan Kalbfleisch von https://www.famab.de/

Markus Wilmsmann von https://www.mothergrid.de/

Simon Kropp von https://eventrookie.de/

Maik Euscher von https://eventelevator.de/

Tom Becker von www.diereferenz.de

Sascha Schaath von www.pa-line.com

Wolf Rübner  http://www.eventcampus.com/

Dirk Schmidt-Enzmann www.mediaspectrum.de

 

Stand 06.03.2020 – 14:00h

Bitte verteilt die Initiative an alle Betroffenen in eurem Netzwerk. Nur so bekommen wir Aufmerksamkeit!
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