Initiative für die Veranstaltungswirtschaft

NEWS:

Auszeichnung mit der Herzblut-Medaille – 28.07.21

Gestern wurde uns auf dem Gelände der Messe Frankfurt die Ehre zuteil, die vom IMUC – Interessenverband Musikmanager & Consultants e.V. verliehene Herzblut-Medaille entgegenzunehmen.

Da hier jeder seit Anbeginn mit vollem #Herzblut dabei ist, war es mir eine Freude diese Auszeichnung stellvertretend für jeden Einzelnen von Euch in Empfang zu nehmen. Denn ohne Euren Zuspruch, Eure Unterstützung und Eure Beteiligung, wäre es nicht das geworden, was es jetzt ist!

Vielen Dank dafür!

Hier geht es zur Presseinfo: Herzblut-Medaille

Überbrückungshilfe III Plus ab sofort beantragbar – 23.07.21

Ab jetzt kann die Antragstellung zur ÜB III Plus erfolgen.

Weitere Informationen findet Ihr hier:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Navigation/DE/Ueberbrueckungshilfe/Ueberbrueckungshilfe-III-Plus/ueberbrueckungshilfe-iii-plus.html

Neustarthilfe Plus – Beantragung ab heute möglich – 16.07.21

Ab heute können Betroffene, die als natürliche Personen selbstständig oder kurzfristig in den Darstellenden Künsten sowie unständig beschäftigt sind, Direktanträge auf Neustarthilfe Plus stellen. Die Antragstellung für Soloselbstständige, die als juristische Person organisiert sind und Anträge über prüfende Dritte stellen, startet in wenigen Wochen.

Auch die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III Plus zur Fixkostenerstattung im dritten Quartal 2021 startet in Kürze.

Hier geht es zu den aktuellen Infos:

https://www.bmwi.de//Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/07/20210716-antraege-auf-neustarthilfe-plus-koennen-ab-heute-gestellt-werden.html

Diskussion – BMWi Live-Stream 5.7.2021 – Start um 13:30h

Das BMWi fordert hier bei Facebook offen zur Diskussion im Rahmen einer Online-Veranstaltung der Kultur- & Kreativwirtschaft auf.

Ich wäre sehr erfreut, wenn Viele von Euch dort mitmachen und vor allem den Hinweis darauf geben, dass die Kultur- & Kreativwirtschaft ein Teil der Veranstaltungswirtschaft ist und dieses Anerkenntnis längst überfällig ist, verbunden mit der Hoffnung, dass sich das künftig ändert.

Auch der Umstand, dass sicherlich mehr als 95% aller aus dem technischen Bereich dort in den Statistiken nicht erfasst sind, weil es schlicht und ergreifend noch keine festgelegten Wirtschaftskreise für uns gibt. Wer nicht als Haupttätigkeit bei Aufnahme der Selbstständigkeit „Dienstleistungen für freie Darstellende Künste“ angegeben hat, wird nicht erfasst.

Auch werden Viele weitere Bereiche dort ausgeschlossen, was große Teile unserer Wertschöpfungskette betrifft. Während so seit Jahrzehnten nur ein Teilwirtschaftsbereich der Veranstaltungswirtschaft die volle Aufmerksamkeit und Anerkennung der Politik erhält, fehlt die Wahrnehmung für die Gesamtheit dort weiterhin.

Die Krise hat gezeigt, dass das einzige Verständnis für unsere Situation im Horizont der Regierungsmitglieder und Ministerien, immer nur auf alle direkten Sektoren der Kunst- & Kreativwirtschaft fiel.

Während es dort fortwährend und obligat etliche Fördertöpfe, Stipendien, Subventionen, Projektförderungen und jetzt nicht zuletzt den Sonderfonds Kultur gibt, fallen mehr als 80% derer die in allen weiteren Bereichen der Veranstaltungswirtschaft tätig sind, durch alle Raster der Bundesregierung. Dies mittlerweile vor allem, trotz besserem Wissens.

Das muss aufhören und sich grundlegend ändern!

Dazu bedarf es dort einer neuen Denkweise und der Akzeptanz unserer Vielfältigkeit.

Helft mit dabei, darauf aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass wir als eine Einheit betrachtet und künftig bedacht werden.

Kommentiert und diskutiert dort mit und lasst uns die Steine ins Rollen bringen!

Wir sind alle miteinander kreativ, erfinderisch, und innovativ. Die politisch geförderte Ausgrenzung und Missachtung Vieler schafft Fronten, Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlung.

Zum Ankündigungsbeitrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geht es hier lang:

https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=3962829740510721&id=217879838339082&scmts=scwspsdd

Hier geht es zum Live-Stream bei YouTube:

https://youtu.be/q0LEuUR6Cmg

FAQ – Änderungen – 03.07.21

Nachdem extrem kurzfristig Änderungen an den FAQs der ÜB3 und Neustarthilfe am letzten Tag des ursprünglichen Bezugszeitraums veröffentlicht wurden, die so ziemlich Alles wieder in Frage gestellt haben, wurden diese ebenso spontan heute wieder revidiert und angepasst. Die abschließende Analyse aller FAQs ist noch nicht erfolgt, aber beispielsweise bei der NSH sind die krassen rückwirkenden Endabrechnungsparameter sogleich wieder so formuliert worden, dass es erst einmal nach Entwarnung aussieht.

Zum Vergleich: Am 29.6.2020 (vorletzte Änderung) stand dort unter Punkt 3.4.1:

„Bei Referenzumsätzen von über 15.000 Euro bzw. von über 60.000 Euro, bei denen die Neustarthilfe auf 7.500 Euro bzw. auf 30.000 Euro gedeckelt ist, wird für die Berechnung der Rückzahlung hilfsweise ein Referenzumsatz von 15.000 Euro/60.000 Euro herangezogen. So wird gewährleistet, dass bei Soloselbständigen und Kapitalgesellschaften, die die maximale Neustarthilfe erhalten (gedeckelt oder ungedeckelt) die absoluten Rückzahlungsbeträge gleich hoch sind, unabhängig von der absoluten Höhe ihres Referenzumsatzes.“

Dieser Punkt wurde nun wieder komplett rausgenommen. Dazu steht nun unter 4.8 – Wie funktioniert die Endabrechnung? – dort zu lesen:

„Nach Ablauf des Förderzeitraums sind Sie oder Ihre Kapitalgesellschaft/Genossenschaft als die Empfänger bzw. Empfängerin der Neustarthilfe verpflichtet, bis spätestens 31. Dezember 2021 eine Endabrechnung über ein Online-Tool auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de, gegebenenfalls mit Hilfe der prüfenden Dritten, zu erstellen. Auf einem anderen Kommunikationsweg eingereichte Endabrechnungen können nicht bearbeitet werden. Auf einem anderen Kommunikationsweg eingereichte Endabrechnungen können nicht bearbeitet werden.

Bei der Endabrechnung ist der erzielte Umsatz im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 anzugeben. Im Rahmen dieser Selbstprüfung sind Einnahmen aus nichtselbständigen Tätigkeiten und weitere Einnahmen – sofern vorhanden – zu den Umsätzen aus selbständiger Tätigkeit zu addieren (vgl. 3.5, 3.6).

Sollte der Umsatz während der sechsmonatigen Laufzeit bei über 40 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind der Bewilligungsstelle anfallende Rückzahlungen bis zum 31. Dezember 2021 unaufgefordert mitzuteilen und bis zum 30. Juni 2022 zu überweisen.

Erfolgt keine Endabrechnung, ist der ausgezahlte Vorschuss vollständig zurückzuzahlen.

Zur Überprüfung der Angaben finden stichprobenhaft Nachprüfungen statt (siehe auch 4.9).

Den Antragstellenden der Neustarthilfe und der Überbrückungshilfe III wird ein Wahlrecht eingeräumt. Sie können dann von der Neustarthilfe zur Überbrückungshilfe III wechseln und umgekehrt. Einzelheiten zum Vorgehen werden rechtzeitig hier bekannt gegeben.“

Haltet die FAQs im Blick und wenn es Änderungen gibt, macht Euch jedesmal eine PDF davon, um im Zweifel darstellen zu können, was ursprünglich bei Eurem Antrag die Bedingungen waren und was wann im Nachgang mit den Voraussetzungen passiert ist.

Tipp:  Richtet Euch die Push-Funktion der Seite zu den Überbrückungshilfen ein. Das geht sowohl im Browser, wie aber auch bei Mobilgeräten. Eine entsprechende automatische Anfrage für Pushbenachrichtigungen wird Euch auf der Seite angezeigt. Hier macht die Annahme ausnahmsweise wirklich einmal Sinn, sonst kommt man nicht hinterher das im Blick zu behalten was da passiert.

Im Austausch mit vielen weiteren Organisationen, werden dies jedesmal von allen auseinandergepflückt, analysiert und mit entsprechenden Anmerkungen an alle Ministerien geschickt, damit diese die FAQs entsprechend anpassen.

Es sind gerade derart viele Änderungen erfolgt und dazu noch zeitgleich in allen aktuellen Überbrückungsprogrammen, die dann auch noch 24 Std. später erneut geändert wurden, dass die Analyse diesmal mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Ihr erhaltet die weiteren Infos dementsprechend wie gewohnt in Kürze.

Und wie immer gilt:

Nicht aus der Ruhe bringen lassen!

LG

Sandra Beckmann

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Tourismusgipfel mit Minister Peter Altmaier – 29.06.21

Bei über 150 verschiedenen Branchenzweige und Tätigkeitsfelder, wird nun auch der Politik sehr deutlich klar, wie sehr Zugehörige der Veranstaltungswirtschaft miteinander verwoben sind und was wir meinen, wenn wir von einer enormen Wertschöpfungskette reden. Viele Bereiche und Abläufe sind voneinander in absoluter Abhängigkeit.
So sind auch die Effekte von ausgefallenen Veranstaltungen deutlich im Tourismussektor zu spüren.
Alleine die Tatsache, das vor der Pandemie gut 50% der Geschäftsreisen nach Deutschland, in einem direkten Zusammenhang mit wirtschaftsbezogenen Veranstaltungen, wie Kongresse, Messen und Tagungen standen, macht deutlich wie sehr hier die Auswirkungen nun zu spüren sind.
Der Tourismusumsatz in den Städten ist längst nicht wieder in einem Bereich der Normalität angelangt. Alle Arten von Veranstaltungen haben in der Vergangenheit auch in den Städten für einen größeren Zufluss gesorgt. Hotellerie, Gastronomie, Personenbeförderungsdienstleister und der Einzelhandel, haben hier ebenfalls weiterhin enorme Einbußen zu vermelden, solange bis auch in der Veranstaltungswirtschaft für alle Arten von Veranstaltungen der Startschuss fällt und diese wieder zuverlässig stattfinden können. Dies betrifft vor allem die wirtschaftsbezogenen Veranstaltungen, die nun seit 16 Monaten ausbleiben, aber natürlich auch die vielen Events, Konzerte und Kulturveranstaltungen, welche in der Vergangenheit große überregionale und auch internationale Anziehungskraft hatten.
Daher freuen wir uns sehr nun ebenfalls in dieser Runde mit der Tourismuswirtschaft involviert zu sein, denn es ist enorm wichtig die Gesamtheit aufzuweisen und ebenso im stetigen Austausch mit weiteren Verbänden und betroffenen Branchen zu sein.
Gemeinsam mit vielen Verbänden der Tourismuswirtschaft, wurde heute erneut die Fortführung der Hilfen, deutlich über den September hinaus gefordert. Ebenfalls eine Wiederaufbauhilfe, zuverlässige Perspektiven mit einer entsprechenden Absicherung gegen pandemiebedingten Ausfall und nachhaltige Lösungen für Unternehmen, deren Mitarbeiter und allen Selbstständigen der Branchen.
Wir halten Euch weiterhin auf dem Laufenden über die kommenden Entwicklungen.
Eure
Sandra Beckmann

Studie zu Großveranstaltungen in Pandemiezeiten – 29.06.21

Kaum Infizierte bei Großveranstaltungen in Großbritannien
Wie heute in einem Artikel bei Backstage Pro – Das Profinetzwerk für die Musikszene zu lesen ist, sollte das Event Research Programm (ERP) der britischen Regierung die Möglichkeit von Großveranstaltungen in Pandemie-Zeiten untersuchen. Die Ergebnisse wurden von der Regierung jedoch zurückgehalten – bis Teile des Live-Sektors rechtliche Schritte einleiteten. Jetzt wurde der Bericht veröffentlicht.
Hier geht es zum ganzen Artikel:
https://www.backstagepro.de/thema/kaum-infizierte-bei-grossveranstaltungen-in-grossbritannien-2021-06-29-tF3ppkCQdk

AlleLichtMachen bei der Night of Light 2021 – 20.06.21

Setzt gemeinsam ein Zeichen bei der diesjährigen #NightOfLight2021!

Im Gegensatz zur 1. NoL im vergangenen Jahr, haben wir mittlerweile eine entsprechende politische und mediale Reichweite erzielt und schon Vieles gemeinsam erkämpfen können. Aber es ist noch nicht ausreichend und es fehlt weiterhin Absicherung und Zuverlässigkeit als Perspektive für alle Betroffenen!
Es ist die letzte Sitzungswoche vor der politischen Sommerpause! Grund genug noch einmal ein wichtiges Zeichen zu setzen!

Fristverlängerung zur Antragstellung – 18.06.21

Verlängerung der Antragsfristen für Erst- und Änderungsanträge ÜB III und Neustarthilfe bis zum 31. Oktober 2021.
Wichtig:
Nur Neuanträge auf Überbrückungshilfe III, die bis 30. Juni 2021 eingehen, können eine Abschlagszahlung erhalten.
Alle Hilfen und deren Änderungen findet Ihr immer hier:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/faqlist.html

Update: Fortsetzung der Hilfen / Appell – 10.06.21

Zugegebener Maßen musste ich die heutigen Meldungen erst einmal kurz sacken lassen.

Entgegen aller vorher von Regierungsmitglieder getroffenen Aussagen wie bspw. „wenn die Hilfen verlängert werden, dann bis Ende des Jahres. Was anderes würde auch im Hinblick auf die anstehenden Wahlen keinen Sinn machen. Die neue Regierung muss ja erst einmal die Füße unter den Tisch bekommen.“, nahm es mit heutigem Beschluss eine gänzlich andere Wendung.
Aussagen von etlichen Ministern in den letzten Wochen, die alle samt den O-Ton hatten, man befürwortet die Verlängerung bis Ende des Jahres und setze sich eben genau dafür ein.
Wenn das so ist, wie kann es dann sein, dass diese offensiv fahrlässige Beschlüsse wie heute zustande bekommen, wenn sich doch alle für die Fortsetzung bis Ende des Jahres einsetzten? Das Votum kann dann schlecht ein solches im Ergebnis sein.

Ich komme nicht umhin, das Handeln der Regierung als mutwilliges Ignorieren der Sach- & Notlage zu bezeichnen.
Eine Verlängerung bis lediglich 31.09.2021 zu beschließen, welche exakt dann ausläuft, wenn noch keine neue Regierung gebildet wurde.
Ich erinnere gerne an die vergangenen Bundestagswahl zurück, wo die neue Regierung erst am 18.03. des Folgejahres gebildet war.
Bilden sich die aktuellen Regierungsmitglieder tatsächlich ein, hier nun eine Lösung gefunden zu haben, die in die Nachhaltigkeitsstrategie dieser Regierung passt?
Ein ganzer Wirtschaftszweig mit über 3 Mio. Erwerbstätigen wird bewusst in Existenznöten gehalten. Wird offensiv in einen vehemente Fachkräftemangel und Nachwuchskräftemangel getrieben. Eine Absicherung gibt es lediglich in der Variante „gut gemeint“ für Veranstaltungen kultureller Natur. Ob diese effektiv ankommen wird, bleibt zu bezweifeln. Hier wird durch Ungleichbehandlung der Regierung auch noch gespalten. Denn für alle anderen Veranstaltungsarten und deren Akteure gibt es keine Absicherung.
Hier wird nicht einmal ein Fonds erwartet, sondern eine staatliche Ausfallversicherung, wo wir bereit sind Beiträge zu leisten, weil unsere Versicherungsgesellschaften eben nicht mehr dazu bereit sind, den pandemiebedingten Ausfall und Mindereinnahmen zu versichern. Ein Fonds wäre da nicht nachhaltig genug, ohne dass er nicht weiter befüllt wird. Schon gar nicht im Hinblick auf die immer noch ungewisse Entwicklung der Pandemie.
Anstatt dessen gibt es nicht den Hauch einer Startzusage für die betroffenen Unternehmer*innen dieses Wirtschaftszweigs. Vielmehr generiert die Bundesregierung hier einen Domino-Effekt der an Zerstörung kaum zu übertreffen ist.
16 Monte liegen wir brach. Ausgeschaltet zum Schutz der Bevölkerung befinden wir uns im Gegensatz zu vielen anderen Wirtschafts- und Dienstleistungssektoren, in einem nicht enden wollenden Dauer-Lockdown. Ohne Perspektive, mit unzureichenden Hilfen und Lippenbekenntnissen denen kein energischen Handeln folgt.
Von den Selbstständigen sind mittlerweile sicherlich über 50% in andere Branchen abgewandert. Ein Großteil derer wird nicht wieder zurück kommen, oder erst mit mehr Sicherheit dass alles wieder normal läuft und so mit entsprechender Verzögerung.
Die Kündigungswelle ist mit heutigem Beschluss nur um 3 Monate verschoben worden.
Kündigen mehr Mitarbeiter, oder müssen gekündigt werden, gehen dauerhaft weitere Fachkräfte und deren Expertise verloren. Wenn es anschließend möglicherweise in eine Auftragslage kommen könnte, fehlen neben der elementar notwendigen Versicherung, auch Mitarbeiter um Projekte umsetzen zu können. Da die Unternehmen aber auch nicht mehr auf ausreichend Selbstständige zurückgreifen können, sind die Unternehmen auf Dauer nicht mehr in der Lage Aufträge annehmen und realisieren zu können.
Sie werden handlungsunfähig gemacht, was dazu führt, dass diese in die endgültige Insolvenz getrieben werden.
Wir haben mehr als einmal davor gewarnt. Zuletzt habe ich am 29.05.2021 hierzu an Minister Heil, die CDU-Fraktionsspitze, beteiligte Abgeordnete, Helge Braun im Kanzleramt und zur Kenntnis auch an das BMF geschrieben.
Bis vor 2 Tagen war abzusehen, dass nur das KUG mit dieser Befristung beschlossen werden wird. Diese abzuwenden und die besondere Situation noch zu begründen, war Zweck meines Schreiben. Und nicht nur ich habe dazu geschrieben, sondern viele mehr, bis hin zum DGB. Allesamt wurden offensichtlich missachtet. Bei allen weiteren Hilfen hat sich das vorher niemals bedenklich dargestellt, so dass wir vom Jahresende ausgehen durften. Und dann plötzlich sprach man von allen Hilfen für diesen befristeten Zeitraum.
Ich finde gerade keine passenden Worte, die beschreiben könnten, wie mich das stimmt. Es ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Betroffenen in der Veranstaltungswirtschaft.
Lediglich das BMF um Olaf Scholz haben sich für mich nachweislich dafür eingesetzt, dass alles bis zum Jahresende verlängert wird.
Den Einsatz den wir in den gesamten Krisenmonaten vom BMF erlebt haben, hätte ich mir eigentlich vom für Wirtschaftszweige zuständigen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Fraktion die dieses Haus führt gewünscht. Auch ein Kanzleramt hätte sich hier vielmehr für den Erhalt der Arbeitsplätze und eine Sonderlösung für unseren Wirtschaftszweig einsetzen müssen. Von Unwissenheit kann bei keiner Stelle die Rede sein.
Unterm Strich haben wir mit vereinten Kräften in dieser Krise Unglaubliches erreichen können. Aber das jetzt ist eindeutig ignorantes Vorgehen der Regierung trotz besserem Wissen.
Ein Punkt mehr der zeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns vereint für die Zukunft besser aufstellen müssen, um noch mehr Schlagkraft zu haben.
Auch und gerade im Hinblick darauf, das im Herbst das politische Roulette beginnt und alle Ansprechpartner und Ministerien wechseln werden.
Wir müssen uns von Anfang an in der neuen Regierung etablieren, sonst fangen wir wieder bei 0 an!
Ich möchte Euch heute daher persönlich dazu aufrufen, dass zu unterstützen und den Weg mit zu bestreiten.

  1. Macht bitte alle mit bei der Night of Light 2021 und tragt Euch auf der Karte unter https://www.alarmstuferot.org/nightoflight2021 ein.
    Das Datum ist nicht nur der 1. Jahrestag von uns, wo wir alle erstmals gemeinsam ein Zeichen gesetzt haben, es ist auch das Datum, wo wir letztmalig vor der Sommerpause der Bundespolitik in deren letzten Sitzungswoche nochmal Druck aufbauen und auf unsere Situation und auf die Folgen solcher Entscheidungen aufmerksam machen können.
  2. Sind wir gerade dabei die „Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft“ ins Leben zu rufen. Hier ist jeder Verein, Verband, (wir haben übrigens über 140 Verbände/Vereine die zur Veranstaltungswirtschaft zählen!) jede Initiative, jedes Bündnis und jeder Einzelne aus der Veranstaltungswirtschaft aufgerufen, sich zu beteiligen, mitzugestalten und gemeinsam mit allen die wichtigsten übergeordneten politischen Ziele zu formulieren. Ein mögliches Ziel kann sein, diese Punkte mit in den nächsten Koalitionsvertrag reinzubekommen. In 1-2 Jahren ist dieser Zug abgefahren, daher müssen wir jetzt handeln und mit einer Stimme sprechen und die Ziele verfolgen um sie politisch durchzusetzen.
    Jeder der das befürwortet, kann sich auf der Seite www.bundeskonferenz.org als Unterstützer*in eintragen. Wer mitgestalten möchte, findet dort auch Kontaktmöglichkeiten.
  3. Befindlichkeiten und branchenübliche Standard-Floskeln, sind weder nützlich, noch werden sie uns allen dienen. Lasst uns konstruktiv und neutral gemeinsam nach vorne gehen, um etwas zu bewegen.
    Die Krise hat gezeigt dass wir es können und wie wichtig genau das war und auch weiterhin sein wird. Hätten wir keine gemeinsame Bewegung angestoßen, sehe unsere Situation aktuell noch viel schlimmer aus, als sie sich ohnehin noch anfühlt. Wir hätten weniger Hilfen und wären längst nicht so sichtbar geworden, wie wir es mittlerweile sind.
    Danke an jeden Einzelnen von Euch! Darauf können wir alle gemeinsam schon stolz zurück blicken!
    So und zu guter Letzt geht es hier zur heutigen Pressemitteilung der Bundesregierung zu der Fortsetzung der Hilfsprogramme:
    https://www.bmwi.de//Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/06/20210609-bundesregierung-verlaengert-ueberbrueckungshilfen-bis-september.html
    Wir bleiben dran, versprochen!
    Eure
    Sandra Beckmann

Parliament of Pop – 09.06.21

Wie gestern bereits angesprochen, werde ich am kommenden Freitag in Köln im Luxor bei der Neuauflage der POPKOMM – Parliament of Pop als geladener Gast teilnehmen.
Neben den wunderbaren Brachengrößen wie Dany Rau, Ole Plogstedt und Holger Hübner, wird das Panel über den gesamten Abend mit hochrangigen Gästen aus unserer Wirtschaft und der Politik besetzt sein.
Ich freu mich darauf und hoffe Ihr werdet zahlreich dazuschalten.
Alles Weitere erfährt man hier: https://popkomm.net/app.php?view=content&id=28

Erste Infos zum Sonderfonds Kultur – 08.06.21

Förderfähig sind ausschließlich Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Festivals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musicals, Kleinkunst, Varieté, Lesungen, Performing Arts, Medienvorführungen und künstlerische und kulturelle Ausstellungen. Wichtig ist, dass die Veranstaltung in Deutschland stattfindet und Eintrittskarten verkauft.
Hier gibt es zu einen ersten zusammenfassenden Überblick:
https://sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/index.html
Registrierungsmöglichkeiten und weitere Infos folgen ab dem 15.06.2021.

Ein Woche voller wichtiger Termine nimmt ihren Lauf – 08.06.21

Heute gestartet mit einer Gesprächsrunde initiiert von Christina Gaudlitz von der IHK Cottbus und dem dortigen Event-Netzwerk.
Morgen früh geht es weiter im Wirtschaftsforum der SPD e.V. in der Wirtschaftskonferenz „Post-Coronomics – Transformation, Wachstum, Beschäftigung“.
Gerade in unserem Wirtschaftszweig ein akutes Problem bezogen auf die #Perspektive und die #Kurzarbeitergeldregelung. Von deren Verlängerung bis zum Jahresende hängt eine Menge zur Beschäftigung in unseren Reihen und dem Fortbestehen der weit über 350.000 betroffenen Unternehmen ab.
Letzte Woche wieder kurzfristig von der Tagesordnung – auch nach vehemente Einwänden unter anderem von uns – im Bundeskabinett runtergenommen, steht diese Woche dazu hoffentlich ein nachhaltiger Beschluss im Kabinett an. Eine 3-monatige Verlängerung der 100%igen Übernahme der Sozialbeiträge verschiebt eine Kündigungswelle mit anschließender Handlungsunfähigkeit der Betriebe, einen Verlust weiterer Fachkräfte, Expertise und künftig folgend einem enormen Nachwuchskräftemangel nur um 3 Monate nach dem bisherigen Referentenentwurf. Hier muss dringend die Ausweitung bis Jahresende erwirkt werden.

Andernfalls folgt die Insolvenz- & Kündigungswelle, anstelle von Neustart und Wachstum in der Veranstaltungswirtschaft mit über 3 Mio. Beschäftigten.

Am Freitag werde ich dann bei der Popkomm zu Gast sein. U.a. werde ich dort gemeinsam mit Dany Rau und Ole Plogstedt im Gespräch mit Karl Lauterbach, Erhard Grundl, MdB und vielen Weiteren sein. Dazu morgen mehr.
https://www.facebook.com/events/4228994497122108/

Podcast 07.06.21

Diese Woche gab es ein Interview mit Stage223 zum Werdegang, den aktuellen Entwicklungen, zu dem was ansteht und den Wünschen für die Zukunft!
Unter anderem geht es um die Night of Light 2021 die am 22.6.2021 stattfinden wird, welche nicht nur insgesamt ein wichtiges Zeichen setzt, sondern vom Datum her auch noch in die wichtige letzte Sitzungswoche vor der politischen Sommerpause fällt.
Wie stellen wir uns bestenfalls richtig auf, um auch nach der nächsten Bundestagswahl, noch ausreichend Gewichtung zu haben, bei den dann neuen Protagonisten in der Bundesregierung und in den jeweiligen Ministerien?
Es geht um das Format „Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft“ und was wir brauchen, um wieder ganzheitliche Perspektiven für einen Neustart zu bekommen.
Vielen Dank an Jan und Nico für das tolle Interview und die Einladung zu dem Podcast, der heute frisch veröffentlicht wurde!
Hier geht es zum Podcast:
https://www.stage223.com/stage-talk/alarmstufe-rot/

Netzwerk-Talk mit der IHK – 06.06.21

Morgen (07.07.21) werde ich im Netzwerk-Talk bei der IHK Cottbus die Initiative für die Veranstaltungswirtschaft genauer vorstellen und reflektieren was wir bisher gemeinsam erreichen konnten, wie die Situation aktuell ist und was für die Zukunft bedeutsam und notwendig ist..
Ich würde mich freuen, wenn Ihr zuschalten und mit dabei seid!
https://www.facebook.com/events/308853570743083/
Liebe Grüße
Sandra Beckmann

ZÄHL DAZU! 28.05.21

Security, Künstler, Caterer, Busfahrer, Ticketanbieter, Bühnenbauer, Locationbetreiber – Ihr fehlt noch in der Studie.
JETZT schnell mitmachen und dabei helfen unseren Wirtschaftszweig besser zu erfassen!
Und wer sonst noch nicht mitgemacht hat: Seid solidarisch und unterstützt jeden Einzelnen mit Eurer TEILNAHME!
Es dauert nicht lange, tut wirklich nicht weh, ist wirklich WICHTIG und kostet nur ein paar Minuten Eurer Zeit!
Die Umfrage läuft NUR NOCH rund 1,5 Tage.
DANKE!

https://www.soscisurvey.de/zaehl-dazu/

Macht mit bei der NightOfLight2021!

Trotz zarter Öffnungsschritte und Hoffnung auf ein Pandemieende ist klar: Auf große Wirtschafts-, Kultur- und Sozialveranstaltungen müssen wir noch lange verzichten. Die Menschen unserer Branche leiden am längsten unter dem Lockdown.
Wer Betroffen ist und wer sich solidarisiert – alle machen am 22.06.2021 Licht! #AlleLichtMachen
Registriere Dich jetzt:
https://alarmstuferot.org/nightoflight2021

NEWS – Sonderfonds Kultur – 26.05.21

Soeben wurde der Sonderfonds Kultur bekannt gegeben.
Das bis zu 2,5 Mrd. große Hilfspaket für Kulturveranstaltungen umfasst 3 Schritte.
Im 1. Schritt tritt am 01.07.2021 die Wirtschaftlichkeitshilfe für Veranstaltungen bis 500 Teilnehmer in Kraft.
Im 2. Schritt erfolgt am 01.08.2021 die Erhöhung auf bis zu 2000 Teilnehmer.
Ab dem 01.09.2021 wird dann die Absicherung für Veranstaltungen ab 2000 Teilnehmer erfolgen.
Dies ist nach harten Verhandlungen in den Ministerien ein lang erwarteter und begrüßenswerter Schritt. Allerdings nur für einen kleinen Teil aller Veranstaltungsarten.
Für wirkliche Perspektiven MUSS es eine vergleichbare Lösung für alle betroffenen Bereiche der Veranstaltungswirtschaft geben.
Neben der Fortsetzung der finanziellen Hilfen, brauchen wir alle eine zuverlässliche zeitliche Aussage mit Absicherung zum Neustart für allen Veranstaltungsarten!
Wir kämpfen auch hier weiterhin für eine solche Lösung, damit wirklich ALLEN geholfen werden kann.
Hier geht es zur Pressemitteilung:
https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/05/AlarmstufeRot-PM-Keine-Ausfallabsicherung-fuer-Mehrheit-der-Veranstaltungen-final.pdf

Live-Talk – Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft – 24.05.21

Schaltet heute Abend ein und seid dabei, wenn um 20:30h der Talk startet, bei dem es sowohl um „fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft“, wie aber auch um die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft gehen wird.

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Bingo Spiel – 23.05.21

Das Bingo-Spiel mit den Inzidenzen geht weiter. Laut Jens Spahn ist die 20 die neue 35, wie heute in einem N-TV Artikel zu lesen ist.
https://www.n-tv.de/politik/Spahn-setzt-20er-Inzidenz-als-neue-Zielmarke-article22571551.html
Von Wirtschaftlichkeit bei evtl. möglichen Veranstaltungen bleiben wir daher wohl noch auf lange Zeit entfernt. Vor allem mit dem Hintergrund weiterer mangelnder Perspektiven.
Bislang gibt es weiterhin keine Verlässlichkeit, kein Öffnungsdatum, keine Ausfallversicherung, keine Zusage das im Rahmen von Kurzarbeitergeld weiterhin 100% der Sozialversicherungsbeiträge übernommen würden, keine effektive Zusage, ob die Hilfen über den 30.6.2021 fortgesetzt werden bis min. zum Jahresende.
Es kommen lediglich wie gewohnt Aussagen und Entwicklungen seitens der Regierung, die immer wieder deutlich machen, dass unsere Situation andauern wird.
Die Auswirkungen derer einseitigem Handeln sind fatal!
Ohne Abhilfe bei o.g. Punkten wird es dazu kommen, dass ab zum 1.7.2021 eine Welle von Kündigungen gibt. Der ohnehin bestehende Fachkräftemangel durch Abwanderung in der seit fast 16 Monate anhaltenden Zwangspause eines ganzen Wirtschaftszweige, ist bereits vehement. Gerade bei den Selbständigen ist davon auszugehen, dass ein Großteil derer, die in andere Branchen übergewechselt sind aufgrund mangelnder Hilfen und Perspektiven, auch nicht wieder kehren werden. Wenn nun auch noch die Angestellten gekündigt werden müssen, weil Unternehmen es sich ohne Einnahmen nicht leisten können diese zu halten, hat das Langzeitauswirkungen in einem nicht absehbaren Ausmaß. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass weitere Unternehmensschließungen bevorstehen werden. Denn kommen wir an den Punkt, dass Veranstaltungen ohne weitere Einschränkungen stattfinden können, werden Unternehmen nicht mehr in der Lage sein, Aufträge anzunehmen. Ohne Mitarbeiter, können Aufträge nicht durchgeführt werden und ohne ausreichenden Zugriff auf externe, selbständige Fachkräfte ist auch damit keine Perspektive geschaffen.
Wir brauchen endlich verlässliche Perspektive und Absicherung, sowie entsprechende Hilfen, um diese drohende Situation abzuwehren. Hier zeigt sich einmal mehr in der Krise, wie wichtig es ist, weiterhin mit einer Stimme aufzutreten und die kleine, von uns allen erkämpfte Lobby, auszubauen und in die Zukunft zu tragen.

Härtefallhilfe – 19.05.21

Zu den bisherigen Hilfen ist nun auch die sogn. Härtefallhilfe über die Länder beantragbar.
Auf der Seite des BMF heißt es hierzu:
Manche Unternehmen sind Corona-bedingt in eine wirtschaftliche Notlage geraten, haben aber wegen spezieller Fallkonstellationen keinen Zugang zu bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern. Diese Unternehmen können Härtefallhilfen beantragen, die damit die Überbrückungshilfe III ergänzen.
Auf der Informationsseite der Härtefallhilfe steht neben den jeweiligen Links zur Beantragung auch Folgendes:
Grundsätzlich kommt ein Antrag infrage für Unternehmen und für Selbstständige,
die eine pandemiebedingte besondere Härte erleiden.
Unabhängig von ihrer Rechtsform gelten auch Vereine und andere Organisationen, die wirtschaftlich am Markt tätig sind, als Unternehmen und können einen Antrag stellen.
Es kann jedoch kein Antrag gestellt werden, wenn die Härte durch andere Mittel abgewendet werden kann, etwa die sonstigen Hilfsangebote des Bundes und der Länder oder bestimmte Eigenmittel.
Das jeweilige Bundesland legt die Antragsvoraussetzungen im Detail fest.
Bund und Länder steuern hierfür insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro bei.
In der Pressemitteilung in welcher diese Hilfe vor ein paar Woche angekündigt wurde, entnimmt man, das für die Antragstellung grundsätzlich ein prüfender Dritter notwendig ist.
Hier geht es zu der Informationsseite und den jeweiligen Länderseiten:
www.haertefallhilfen.de
Da ich der Meinung bin, dass ablehnende Bescheide, oder Darlegungen die einen Ausschluss von den bisherigen Hilfen belegen, ausreichend sein sollten, um eine Antragsberechtigung zu dokumentieren und wir hier von Härtefällen reden, welche ja de facto bisher keine, oder nur marginale finanzielle Unterstützung erfahren haben, werde ich mich dafür einsetzen, dass die Hürde einen prüfenden Dritten damit zu befassen gelockert wird, damit der Zugang für mehr Betroffene möglich ist.
Für eine Gesamtübersicht, zu den bisherigen Hilfsprogramme, geht es hier lang:
https://www.bmwi.de//Redaktion/DE/Downloads/C-D/coronahilfen-foerderinstrumente-infografik_Stand-27.04..pdf

Info – Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft – 18.05.21

Am gestrigen Nachmittag hat erstmalig ein Treffen von über 30 Verbänden, Initiativen und Bündnissen der Veranstaltungswirtschaft auf Einladung vom FAMAB stattgefunden.

Grund hierzu ist die Planung der „Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft“, eines übergeordneten Veranstaltungsformats, bei dem sich Branchenvertreter aller Felder der Veranstaltungswirtschaft beteiligen können.

Ziel ist es gemeinsam die übergeordneten politischen Ziele zu aggregieren und durch ein entsprechendes Gremium gezielt zu verfolgen, um uns in Zukunft auch weiterhin mit einer entsprechenden Schlagkraft zu positionieren.

Wir begrüßen es ausdrücklich und freuen uns Teil dieser Konferenz zu sein, um in Zusammenarbeit mit allen Branchenvertretern unseren Wirtschaftszweig in die Zukunft zu führen und politisch weiter zu etablieren!

Zu der entsprechenden Pressemitteilung geht es hier lang:
https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/05/2021-05-18-PM-Auftakt-zur-Bundeskonferenz-Veranstaltungswirtschaft.pdf

Zwischenstand – 15.05.21

Diese Woche hatten wir erneut eine Sitzung mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales in welcher es wieder um die aktuelle Problemlage der Veranstaltungswirtschaft ging.

Wir haben dort folgende Punkte thematisiert:

– Dringende Notwendigkeit der Fortführung des Kurzarbeitergelds mit hundertprozentiger Bezuschussung der Sozialabgaben, um eine Kündigungswelle und den Fachkräfteverlust einzudämmen. Von 0€ Umsätzen kann kein Unternehmen seine Personalkosten decken. Auch nicht zu 50%.

– Zeitgleich ist eben auch deshalb eine verlässliche Perspektive notwendig, ab wann wir wieder planen können.

– Dies unabdingbar mit einer Ausfallversicherung gekoppelt.

– Wir begrüßen ausdrücklich die Erstellung des Sonderfonds Kultur, denn damit ist wenigstens einem Teilbereich der Wirtschaft geholfen. Ich habe aber ganz klar und deutlich die Frage platziert, wie sich die Ministerien eine Absicherung der übrigen Veranstaltungsformaten, auch der wirtschaftsbezogenen, vorstellt. Denn ohne eine Absicherung aller, wird diese Wirtschaft nicht wieder anlaufen können und die Weltmarktposition verloren gehen. Fachkräftemangel und Betriebsschließungen hätten zur Folge, dass auf lange Sicht keine Veranstaltungen in gewohnter Art und Menge stattfinden werden.

– Des Weiteren die immer noch fortwährenden Problematiken mit diversen SGB II Fällen. U.a. habe ich die vorübergehende Aussetzung der Gesetzgebung zur Aufforderung frühzeitig die Altersrente beantragen zu müssen gefordert. Den eigenen Lebensweg muss jeder ebenso frei wie die Berufsausübung wählen können und nicht vorzeitig mit Abzügen zur Rente gezwungen werden. Daher muss das bis zum Ende der Pandemie ausgesetzt werden, damit wirtschaftlich Betroffene nicht noch mehr Verluste und Perspektivlosigkeit erhalten.

Heute festigen sich die Aussagen zum KUG.

Lt. Minister Hubertus Heil ist angedacht die Bezüge und die Bezuschussung für länger betroffene Bereiche wie die der Veranstaltungswirtschaft in der jetzigen Form aufrecht zu halten.

Die wäre der erste wichtige und dringliche Schritt!

Hier geht es zum Artikel:

„Arbeit: Heil will Erleichterungen bei Kurzarbeit verlängern“

https://www.handelsblatt.com/dpa/arbeit-heil-will-erleichterungen-bei-kurzarbeit-verlaengern/27191934.html

Unterstützung

Auf vermehrten Wunsch hin, fixiere ich hier nun wieder den PayPal-Link für diejenigen, die unsere Arbeit auch weiterhin unterstützen wollen.

An dieser Stelle auch nochmals meinen persönlichen Dank an alle, die das bisher bereits getan haben.

Ohne Eure Unterstützung seit Beginn, wäre mir bis hier hin schon Vieles nicht möglich gewesen! Unser Weg geht weiter und daher werde ich mich auch in Zukunft weiterhin für unser aller Belange einsetzen! Für jeden aus der Veranstaltungswirtschaft ist es wichtig, dass wir auch in Zukunft die notwendige Stimme bei der Politik haben. Das darf weder jetzt, noch unter der nächsten Regierung wieder weniger werden! Es ist mir eine Herzensangelegenheit das bislang Erreichte in die Zukunft zu tragen und weiter auszubauen.

Hier nun der Paypal-Link:

https://www.paypal.com/paypalme/InitiativeFuerDieVer

Bitte denkt nur daran, dass ich keine Spendenquittungen ausstellen kann, da wir weder Verein noch Verband sind.

Besten Dank & liebe Grüße

Sandra Beckmann

Aufruf – Bitte mitmachen!  ZÄHL DAZU! – 30.04.21

Wer gehört zur Veranstaltungswirtschaft?

Wir sind Unternehmer*innen und Angestellte, Soloselbständige und Minijobber*innen, Freiwillige und immer auch Fans unserer eigenen Arbeit.

Technikdienstleistende + Cateringunternehmen + Messeagenturen + Locations (Hallen + Stadien + Conventioncenter + Messen + Clubs + Theater + Spielhäuser + Freiflächen + Hotels + Festivals) + Veranstalter*innen + Personaldienstleistende + Materialdienstleistende + Crew + Rigger*innen + Bühnen-/Tribünenbauende + Künstler*innen (Schauspieler*innen + Orchester + Musiker*innen + Moderator*innen + DJ*anes + Tänzer*innen + Komiker*innen) + Messebauende + Sicherheitsdienstleistende + Full Service Agenturen für Incentives + Marketingkampagnen + Präsentationen + Sportveranstalter*innen + Dekorateur*innen + Wäschereien + Florist*innen + Fotograf*innen + Filmer*innen + Booking + Ticketing + Reinigungsdienstleistende + Busunternehmen + Fahrer*innen + Schaustellende + u.v.m.

Macht mit bei der größten Studie, die die deutsche Veranstaltungswirtschaft jemals gesehen hat.

Warum bei der Studie mitmachen? …

… damit wir mit Fakten und Zahlen über unsere Größe, Vielfalt und Kooperationen beweisen können, wie relevant unsere Wirtschaftskraft ist

… für Argumente gegenüber der Politik, uns zu unterstützen

… damit wir wichtige Einblicke in unsere Branche erhalten und uns für eine krisensichere Zukunft rüsten können

… für unser Überleben!

Hier geht’s zur Befragung: https://www.soscisurvey.de/zaehl-dazu/

Update – offener Brief – 24.04.21

Bereits am letzten Samstag erhielt ich die schriftliche Zusicherung über das Büro von Herrn Grundl, worin mir mitgeteilt und zugesichert wurde, unseren Brief inhaltlich zu unterstützen.

Bereits in dieser Sitzungswoche wurde Seitens der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mehrfach und deutlich Bezug auf unsere Lage genommen. So auch am letzten Sitzungstag der Woche. Die Rede teile ich an dieser Stelle, damit Ihr hier auf dem Laufenden bleibt und auch die Resonanz auf den offenen Brief nachvollziehen könnt.

Rede auf Facebook: https://www.facebook.com/grundl.erhard/videos/534575851215745

Weiterführende Infos: https://www.erhard-grundl.de/antrag-kreative-endlich-richtig-absichern-jetzt-existenzgeld-und-mindesthonorare-einfuehren-sowie-ksk-mitgliedschaft-sichern/

Vielen Dank für Eure Mithilfe, diesen zu adressieren!

Auch von weiteren Fraktionen gibt es Rückmeldung. Dazu bald mehr.

Rettungsaktion Roxxta – 24.04.21

Eine wirklich gelungene Aktion von  http://roxxta.com/ und allen beteiligten Künstlern zur Rettung der Berliner Clubs!

Gerne weiterverbreiten!

Ich war bei unserer 1. Demo in Berlin schon sehr von dem T-Shirt angetan, welches dort mitgetragen und bei der Aktion „Das letzte Hemd“ niedergelegt wurde.

(Zu sehen auf der Facebook-Seite von Roxxta.com)

Ich hoffe das Beispiel macht Schule und die Aktion oder vergleichbare, helfen dabei nicht nur die Berliner Clubs, sondern bundesweit die vielen Clubs und die damit verbunden Club-Kultur zu retten!

https://www.rettetdieclubs.com/

Auf den Punkt gebracht – Jan Böhmermann – 24.04.21

Danke Jan Böhmermann!

Dem Befehl leiste ich gerne Folge und verwende selbstverständlich nur dieses Symbolbild.

Danke auch an Anny Hartmann, die uns bei den Landesdemos der #AlarmstufeRot in Düsseldorf bereits mehrfach unterstützt hat.

Unbedingt anschauen https://www.youtube.com/watch?v=EC4PZxIvjHs

Alleine in der Kunst-, Kreativ- & Veranstaltungswirtschaft sind mehr als 3 Mio. Erwerbstätige von den Maßnahmen zur Eindämmung im Zuge der Präventivmaßnahmen, seit fast 15 Monaten an der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit gehindert. Sie dürfen faktisch nicht arbeiten und Umsätze und somit auch kein Einkommen erzielen in ihrem Beruf.

Rund ein Viertel der Erwerbstätigen sind Selbstständige.

Seit dem 27.03.2020 ist HARTZ 4 die neue wirtschaftliche Hilfe, für von den Maßnahmen Betroffene Selbstständige. Erleichtert soll der Zugang sein.

Ja wirklich toll diese Hilfe! Nahezu grandios. Warum?

Es wird nicht DEM einzelnen Betroffenen geholfen.

Der Einzelne wird gleich ein Vorstand, stellvertretend für alle Haushaltsangehörigen. Sollte der Partner auch nur wenige Euros über dem Satz verdienen, so verliert die „Bedarfsgemeinschaft“ gleich jeglichen Anspruch, bestenfalls besteht ein Anspruch von 80€ im Monat. Um das zu prüfen, müssen nicht selten mehr als 700 Seiten Nachweise erbracht werden von dem Selbstständigen.

Dass der Haushalt zuvor aber mit eben diesen beiden Einkommen sein Leben deckeln konnte, sowie alle betrieblichen Kosten, ist irrelevant.

Hat man dann frecher Weise ein Eigenheim, so wird einem lediglich ein Anteil der Wohnkosten gezahlt. Auch bei privaten Krankenversicherungen, wird sich strickt, an die regulären Sätze der Ämter orientiert, anstatt an den jeweils reellen Kosten des Selbstständigen.

Nicht wenige mussten daher umziehen, ihr soziales Umfeld verlassen, das auch ihren Kindern zumuten, weil der Staat eben nicht schnell und unkompliziert hilft. Weil eben nicht wie zugesichert alle Wohnkosten anerkannt werden.

Ja, es gibt Weisungen und lose Blattsammlungen. Nur halten die Jobcenter sich da nicht zwingend dran. Erst recht nicht, wenn sie kommunal sind und damit nicht der Bundesagentur für Arbeit unterstellt sind.

Regelmäßige Erniedrigungen sind an der Tagesordnung. Ein „Nacktmachen“ quasi verpflichtend, wenn man die Erwartung an das Jobcenter richtet, den neuen unternehmerischen Auffang der Bundesregierung in der Krise in Anspruch nehmen zu können.

Sanktionen, vermeintliche Mitwirkungspflichten, ein System der Jobcenter was gar nicht auf die neue Situation ausgelegt und erst recht nicht flexibel ist und die Einsicht der dortigen Mitarbeiter, plötzlich anders zu verfahren als es 16 Jahre lang üblich war, gänzlich in Abneigung und Verweigerungshaltung umschlägt.

Wirklich grandios. Es betrifft sicherlich gerade weitaus mehr Selbstständige in der Krise als nur die der Veranstaltungswirtschaft, aber kein anderer Wirtschaftszweig ist über die gesamte Dauer seit März 2020 in einer solch besonderen Härte getroffen. Wir sind seither die einzige Wirtschaft, welche dauerhaft keine verlässliche Perspektive und Absicherung erfährt und offensichtlich von der Politik immer wieder in den Hintergrund geschoben wird. Denn anders kann ich es mir nicht mehr erklären, dass wir entweder überhaupt keine Erwähnung mehr dort finden oder aber ungleich behandelt werden.

Bestes Beispiel: Die Bundesnotbremse sieht vor, dass ab einer über 14 Tage stabil unterschrittenen 50er Inzidenz, die Außengastronomie wieder öffnen darf. Nicht das wir uns für die Unternehmerkollegen und deren Angestellten und Kunden nicht freuen würden. Aber wie kann es sein, dass wir mit Außenveranstaltungen insgesamt 28 Tage den gleichen Inzidenz Wert abwarten müssen, bis wir dann auch noch auf 50 Teilnehmer begrenzt, draußen wieder aktiv veranstalten dürfen? Von der Wirtschaftlichkeit mal abgesehen, wieso wird hier mit zweierlei Maß gehandelt? Wo genau ist der Unterschied und warum werden wir im Gegensatz zur Gastronomie beschränkt?

Alle Versuche wieder eigenwirtschaftlich tätig zu sein, um vor allem nicht weiter auf die lückenhaften Hilfen angewiesen zu sein, wurden im Keim erstickt und regelmäßig jede Grundlage entzogen, jedes Konzept ignoriert und jede wissenschaftliche Studie nicht berücksichtigt, gar weiterverfolgt.

Die Hilfen sind ein Hohn!

Wir haben fast Mai und bei den meisten Unternehmen ist bis heute nicht einmal die Novemberhilfe vollständig angekommen.

Aber ALG II ist wirklich die absolute Krönung an Verachtung von Selbstständigen und deren Lebenswerken!

Daher begrüße ich es sehr, dass diese Problematik nun auch prominent aufgegriffen wird und in den Fokus rutscht. Das müsste viel mehr passieren.

Und bitte: Keine Phrasen von Reformierung und Bürgergeld mehr. Wir brauchen echte Hilfen – eigentlich brauchen wir Entschädigung – aber vor allem Perspektiven, damit wir uns endlich wieder selbst helfen können und uns nicht auf ein sperriges und morbides System und die schwerfällige Regierung verlassen müssen. Sicherlich ist es gerade nicht leicht, es jedem recht zu machen und immer die richtigen Entscheidungen in der Politik zu treffen, aber nach über 14 Monaten erwarten wir von der Bundesregierung wirklich ein bisschen mehr. Vor allem Verlässlichkeit anstatt losen Lippenbekenntnissen! #210921FullRestart

Wir tragen gerne alle Maßnahmen mit, die dabei helfen, dass wir bald alle wieder Perspektiven und eine Normalisierung erhalten können, wir lassen uns nur ungern enteignen, um dann betteln zu müssen und erniedrigt zu werden und weiterhin keine Beachtung zu finden!

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+++ AUFRUF / Offener Brief +++ 15.04.21

Mit heutigem Datum ist von mir ein offener Brief verfasst worden, um die Bundestagsfraktionen und weitere Regierungszugehörige mit unserer Forderung nach Anpassung der Infektionsschutzgesetz in Bezug auf Entschädigung Nachdruck zu verleihen.

Ebenso wurde Verbindlichkeit zu zeitlicher Begrenzung, Konkretisierung eines Startdatum und die Schaffung einer staatlichen Ausfallversicherung eingefordert.

Ich bitte Euch darum, diesen Brief innerhalb Eurer Länder an die Ministerien und Eure Bundestagsabgeordneten zu senden, sowie Eure Presseverteiler zur Bekanntmachung ebenfalls zu nutzen.

Der Versand Eurer Mails sollte schnellstmöglich erfolgen!

Ziel ist nach Möglichkeit in dieser Gesetzesanpassung möglichst noch Berücksichtigung zu finden und unsere Forderungen nach Perspektive und Verbindlichkeit mit Nachdruck erneut in der Politik zu platzieren.

Erhöht mit uns gemeinsam den Druck und helft bei der Verbreitung.

Vielen Dank!

Der offene Brief findet sich hier:
https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/04/Offener_Brief_INVW_15042021.pdf

Die Liste der Empfänger ist hier einsehbar:
https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/04/E-Mail-Liste-kVe.pdf

Besten Dank für Eure Unterstützung!

Eure Sandra Beckmann

DRINGEND – ifo INSTITUT – Erfassung – 14.04.21

Seit Beginn der Krise, ist wohl das tragendste Problem das mangelnde Wissen, um die Größe und die Bedeutung unserer Branchen.

Wir müssen dies selbstkritisch reflektieren:

Sicherlich haben wir alle gemeinsam in der Vergangenheit auch Nichts dafür getan, eine solche Grundlage zu schaffen, um auf Knopfdruck relevante Zahlen zu uns parat zu haben. Es gab ja nie einen Anlass.

Aber wie so oft im Leben, muss erst etwas passieren, damit sich danach grundlegend etwas ändert und Verbesserungen herbeigeführt werden.

Nach einer jahrzehntelangen Phase, ohne diese Erhebungen, muss man sich bei allem Bestreben etwas an der Sichtbarkeit zu ändern, daher auch wenig wundern, wenn nicht plötzlich an allen Stellen das eigene Berufsbild oder der Wirtschaftszweig gleich mit genannt wird.

So kam es dennoch vor einigen Tagen zu einem enormen Aufschrei, weil wir als Wirtschaftszweig in einer Statistik des ifo INSTITUT keinerlei Erwähnung gefunden haben.

Wir als Initiative für die Veranstaltungswirtschaft und viele anderen haben diesbezüglich Kontakt zu dem Institut aufgenommen, um zu klären, wie wir das künftig ändern können.

Das Problem was für das Insitut besteht, ist die mangelnde Teilnahme an den monatlichen Umfragen. Wenn zu wenig Unternehmen an diesen mitmachen, können auch keine validen Zahlen und Statistiken erhoben werden.

Auch hier war wieder die Herausforderung unserer Vielfältigkeit.

Gemeinsam mit allen, unter anderem auch dem ISDV e.V., vielen Unternehmern und weiteren Verbänden die sich dort gemeldet haben, konnte nun eine Möglichkeit gefunden werden -ausreichende Beteiligung vorausgesetzt- für unsere Wirtschaft einen eigenen Veranstaltungswirtschaft-Index zu erstellen.

Daher der dringende Aufruf und zugleich ein Appell an alle Unternehmer, sich dort anzumelden und künftig regelmäßig an den Umfragen teilzunehmen.

Next Steps

1. Meldet Euch an um künftig teilzunehmen!

Entsprechenden Aufnahmebogen zur Befragungsteilnahme haben wir hier für Euch hinterlegt:

https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/04/DL_Aufnahmebogen_2021.pdf

Diesen sendet Ihr bitte an Frau Bauer per E-Mail (s. Anmeldebogen) raus.

2. Nehmt an der Aprilumfrage teil!

Leider sehr kurzfristig, aber machbar, ist hier bereits auch der Fragebogen für April hinterlegt:

https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/04/DL_April_Fragebogen.pdf

ACHTUNG!!! Die Einrichungsfrist hierfür ist der 15.04.2021!

Es wäre schön, wenn jeder der sich dort anmeldet, es kurzfristig möglich machen kann, bis morgen an der Aprilumfrage teilzunehmen, denn dass beschleunigt auch die frühere Erhebung für die nächsten Umfragewerte zu der Veranstaltungswirtschaft.

Lasst uns gemeinsam anfangen etwas für die Zukunft zu verändern!

Dies ist ein weiterer Baustein, der uns dabei hilft, eine bessere Wahrnehmung und Darstellung zu ermöglichen.

Statement zu Anpassungen im Infektionsschutzgesetz – 13.04.21

Namensgebung… Das hat die Politik echt nicht drauf. Novemberhilfe im Mai?

Neustarthilfe ohne Neustartperspektive.

Überbrückungshilfen ohne Anbaustellen, wo die Brücken enden könnten.

Ein Lockdown Light von gewichtigen Politikern.

Ein Wellenbrecher-Lockdown ohne ans Meer zu dürfen.

Aber für einen harten Lockdown sind alle zu weich, die da was zu entscheiden haben.

Daher machen wir jetzt seit 13 Monaten lustig einen Parabelflug.

Ich bin mir sicher, wir finden viele kreative Namen, die die Lockdowns mit unserer Situation treffender beschrieben.

Dann passt wenigsten die Namensgebung endlich.

Jetzt heißt die neueste Kreation der Regierung „Bundesnotbremse“.

Und wieder sitze ich hier, während sich mir unweigerlich der Begriff „Kompetenz-Lockdown“ aufzwingt.

Denn meines Erachtens haben wir, wie sehr deutlich seit Anfang 2020 zu sehen, Nichts anderes von der Politik zu vermelden.

Ein harter Lockdown ist längst überfällig. Eigentlich schon zu spät. So nahm man seit einigen Tagen an, es würde nun eine Wendung geben.

Aber schon der Entwurf zu den angedachten Änderungen und Anpassungen im Infektionsschutzgesetz, zeigte deutlich, dass es diese Regierung nebst allen Protagonisten immer noch nicht begriffen habt, was Sinn und Verstand ist.

Ich möchte mich jetzt gar nicht über jeden einzelnen Punkt des Gesamtkonstrukts auslassen, aber dennoch auf einige Punkte näher eingehen.

Beispielsweise erschließt es sich mir nicht, wie man pauschalisierte Maßnahmen und Auflagen, rein aufgrund von Inzidenzwerten machen kann und diese dann auch noch ohne eine zeitliche Begrenzung, oder weitere Staffelung unterhalb von einem Inzidenzwert von 50 machen darf.

So wird zwar ab einer Inzidenz von 100 abwärts, das jeweilige Land wieder bevollmächtigt, mehr Einfluss zu nehmen, aber gleichzeitig auch wieder nicht. Es heißt nur Landesregelungen. Die Regeln sind aber schon vorgegeben, offensichtlich nur individuelle Minimalanpassungen gewünscht.

Es gibt dort also 2 Staffelungen. Die 1. ab einer Inzidenz von 100 und die 2. mit einer Inzidenz von 50. Und jetzt wird es interessant!

Für die Kultur, unser einziger Anhaltspunkt wozu wir zählen könnten, gilt Folgendes:

– Liegt die Inzidenz zwischen 100-200, sowie über 200 -> Alles verboten! (Bundesregelung über das Infektionsschutzgesetz)

– Liegt die Inzidenz zwischen 50-100 -> Geöffnet (mit Termin+Doku) Museen, Galerien, Zoos und Gedenkstätten.

Erst ab 14 Tage nach einer Inzidenz unter 100 (mit Test) öffnen Theater, Konzert- und Opernhäuser, sowie Kinos. (Landesregelungen nach Beschlüssen) Hier können folglich auch die Teilnehmerzahlen nach Ermessen beschränkt werden.

-Liegt die Inzidenz nun unter 50 -> Geöffnet (ohne Termin und Doku-Auflage) Museen, Galerien, Zoos und Gedenkstätten.

Erst wenn der Inzidenzwert 14 Tage unter 50 liegt, kommen Theater, Konzert- und Opernhäuser auch ohne Test aus.

ACHTUNG jetzt wird es komisch!

Liegt der Inzidenzwert nun min. 28 Tage unter 50 können Freizeitveranstaltungen im Außenbereich wieder stattfinden ABER nur mit MAX. 50 Teilnehmenden!

Die Außengastro darf im Übrigen wieder öffnen, sobald der Inzidenzwert 14 Tage unter 50 bleibt.

Eine weitere Staffelung nach dem 50er-Wert gibt es nicht. Ebenso keine Angabe dazu, wann alle Maßnahmen enden würden. Theoretisch werden wir bestenfalls, sofern die Pandemie in der Griff zu kriegen ist, anschließend immer unter dem Wert verweilen. Viele Dinge sind unter dem Wert aber weiterhin beschränkt. Kund*innen/m², Teilnehmer bei Freizeitveranstaltungen im Außenbereich, Messen und anderes sind gar nicht erwähnt, etc..

Und so zieht sich dieser Beschluss-Bundes-Notbremsen-Erguss fort. Ungeachtet dessen, dass Aerosolforscher sehr deutlich nochmal klar gemacht haben, dass draußen besser als drinnen ist. Ungeachtet dessen, dass oftmals mit zweierlei Maß in ein und dem selben Dokument gemessen wird.

Ungeachtet dessen, dass es weder mit einem harten Lockdown zu tun hat, noch damit dass etwas einheitlich sein sollte, weil ja nun mal die Länder eigene Regelungen treffen können.

Das Chaos wird am Ende wohl wieder perfekt. Selbst jetzt wo gewisse Vorgaben gemacht wurden.

Und last but not least:

Wieder einmal vollkommen ungeachtet dessen, dass auch eine Regierung die Konsequenzen für ihr Handeln zu tragen hat.

Denn wieder enthält dieser Beschluss Nichts zu Entschädigung für die Wirtschaft und deren Unternehmern, zu Künstlern oder Freiberuflern!

Wenn wir vom Infektionsschutzgesetz reden, dann müssen auch hier Anpassungen erfolgen, für die, denen als Nicht-Gefährder im Zuge der Infektions-Profilaxe indirekt die Ausübung ihres Berufs versagt wird.

Wie hier beispielsweise für die Betroffenen der Veranstaltungswirtschaft. Die Betriebe sind nicht per Verordnung geschlossen worden, ihrer Arbeit können sie aber faktisch seit über 13 Monaten nicht nachkommen und so weder Umsätze noch Einkommen erzielen.

Sie sind im Dauer-Lockdown!

Die angebotenen Wirtschaftshilfen, inkl. ALG II, greifen nicht, sind unzureichend und kommen dann auch noch zu spät. Es ist quasi eine Enteignung.

Wenn Menschen zum Schutz der Bevölkerung von der Regierung „arbeitslos“ gesetzt werden, damit unmittelbar ihre Existenzen akut gefährdet werden, dann MUSS das entschädigt werden! Wir reden hier von Infektionsprofilaxe.

Hoffentlich zieht der Bundesrat diesmal die „Notbremse“!

Wir fordern daher eine entsprechende, und für die gesamte Zeit der Einschränkungen innerhalb der Pandemie, rückwirkend eine entsprechende Anpassung des Infektionsschutzgesetz, damit auch die Verhinderung der Ausübung von beruflichen Tätigkeiten entsprechend entschädigt wird.

Zeitgleich braucht es Perspektiven. Ein Enddatum für diese Einschränkungen muss her. Es benötigt Verlässlichkeit und keine Lippenbekenntnisse mehr.

Daher fordern wir weiter, ein Ende aller Einschränkungen, die unsere Berufsausübung reglementieren, zum Stichtag 21.09.2021. Dem Zeitpunkt, wo laut Fr. Merkel allen Bürgern ein Impfangebot unterbreitet wurde. Die restriktiven Maßnahmen müssen allerspätestens ab da enden und damit eine Planungssicherheit für Betroffene, wie denen der Veranstaltungswirtschaft geschaffen werden.

Zudem bedarf es endlich einer Ausfallversicherung für alle Veranstaltungsarten, welche ab dem 21.09.2021 stattfinden sollen, für den Fall dessen, dass es doch wieder zu Verschiebungen oder Absagen dieser Veranstaltungen kommen sollte, aufgrund von Regierungsmaßnahmen.

Das geht auch in anderen Ländern, die unterdessen ihrer Verantwortung dort gerecht werden!

#210921FullRestart #INVW #AlarmstufeRot

#SOS #Veranstaltungswirtschaft #Entschaedigung #NaegelMitKoepfen #Perspektiven #Planungssicherheit #Verlässlichkeit

#210921FullRestart – 13.04.21

Perspektiven schaffen – Verbindlichkeit statt Lippenbekenntnisse von der Politik

Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel, soll jeder in Deutschland bis zum 21.09.2021 ein Impfangebot erhalten haben.

Diese Zusicherung hat Frau Merkel mehrfach wiederholt und bestätigt.

Wir fordern daher, dass diese politische Zusicherung eingehalten wird und als logische Konsequenz, allerspätestens zu diesem Zeitpunkt alle Corona Beschränkungen aufgehoben werden, so dass wir wieder eine klare Perspektive und eine verbindliche Planungssicherheit bekommen.

Die Eindeutigkeit dieser Zusage ermöglicht es dann auch, endlich den von Herrn Scholz ursprünglich im Oktober 2020 angekündigten Ausfallfonds für alle Arten von Veranstaltungen umzusetzen.

Nur in dieser Kombination kann ein vollständiger („Full“) Restart für die Veranstaltungswirtschaft gelingen!

Dieses verbindliche Datum ist insbesondere wichtig, um den Unternehmen, den Soloselbstständigen, den Freiberufler*innen und Künstler*innen, sowie der gesamten Bevölkerung wieder ein gemeinsames Ziel zu geben und ein Licht am Ende des Tunnels zu bieten.

In umliegenden Ländern, wie bspw. den Niederlanden, oder auch Großbritannien wird genau das ohne „wenn und Aber“ zugesichert. Dieses Zeichen der Wertschätzung unserer Branche brauchen wir in Deutschland, genauso wie für die Bevölkerung die Möglichkeit der Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben.

Wir brauchen PLANUNGSSICHERHEIT. Wir brauchen ZUVERSICHT, VERBINDLICHKEIT und wir brauchen PERSPEKTIVEN.

Denn viele Branchen sind im Parabelflug diverser Lockdowns und einschränkenden Restriktionen, nun bereits 13 Monate ohne Umsätze und Einkommen, aber vor allem, ohne Perspektiven wann dieser Zustand ein Ende findet.

Wir können nicht weiter mit bloßen Lippenbekenntnissen einzelner Politiker*innen und Minister*innen und mit einem Flickenteppich an Hilfen, die nicht greifen und/oder viel zu spät kommen kalkulieren.

Die Politik MUSS hier endlich verbindlich werden!

Es gibt keine positive Fortführungsprognose für die von Überschuldung bedrohten Betriebe und das wird sich nur ändern, wenn es durch die verbindliche Zusage spätestens zum 21.09.2021 die Sicherheit gibt, unsere Betriebe wieder anlaufen lassen zu können.

Es kommt nur mit dieser Aussicht auch zur einer planbaren Angebots- und Wettbewerbssituation, die allen Unternehmen gleiche Bedingungen und Chancen bietet.

Die Mitarbeiter dieser Betriebe sind akut von Kündigungen bedroht, weil zu allem Übel auch noch die 100%-ige Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge Mitte des Jahres entfällt, ohne gleichzeitig wieder Umsätze erzielen zu können. Jeder Beschäftigte in diesen Branchen benötigt einen Wiedereinstig in den Arbeitsalltag. Auszubildene in unseren Betrieben, können seit mehr als einem Jahr keine praktische Ausbildung mehr erfahren und auch diese benötigen dringend eine Fortführung der umfassenden Ausbildung.

Gerade auch im Hinblick auf den Beginn des neuen Ausbildungsjahres im Herbst 2021 und dem Fachkräftemangel.

Der 21.09.2021 bietet als Zieldatum genügend Vorlauf für alle Seiten, unabhängig von etwaigen Entwicklungen und ist somit ein seriöses, nachvollziehbares und erreichbares Ziel für alle.

Unsererseits spricht auch Nichts gegen einen früheren Start. Das späteste für uns akzeptable Datum, ist jedoch der 21.09.2021.

Die Unternehmer*innen und die Bevölkerung brauchen wieder VERTRAUEN in die Politik. Nur mit Einhaltung von Versprechen und verbindliche Perspektiven, kann man dieses wieder herstellen.

Wenn die Perspektive, und somit das Ziel nicht erreicht wird, wird es unweigerlich zu einer Kernschmelze der Veranstaltungsbranche kommen.

Wir als Veranstaltungswirtschaft in all der Vielfalt, leben nicht nur unsere Berufung, wir wollen auch künftig Deutschland mit unserem Schaffen an der Weltspitze vertreten können.

Wenn Sie als Regierung das auch wollen, machen Sie JETZT Nägel mit Köpfen!

Update zur Demo-Absage – 11.04.21

Nachdem die behördlichen Abläufe dazu geführt haben, dass die Demonstration am heutigen Tag in der Stadt Düsseldorf kurzfristig abgesagt werden musste, waren wir dennoch heute vor Ort, um für die Presse und für persönliche Gespräch zur Verfügung zu stehen.

Wir als Unterstützer waren uns bereits am Freitag darüber einig, dass wir dem Organisatoren-Team zur Seite stehen werden.

Daher geht mein Dank nicht nur an

Einzelunternehmer.info,  ARTensterben – Kulturbetrieb am Boden, NRW Kulturgesichter, die Vertreter von der IG – NRW Soforthilfe und das gesamte Orga-Team, sondern auch an Marcus Pohl als Vorsitzender des  ISDV e.V. und  Patrick Arens vom  BSM – Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., welche ebenfalls mit vor Ort waren und Flagge gezeigt haben.

Stephan Keller Oberbürgermeister für Düsseldorf hatte bereits auf die Absage der Demonstration Gesprächsbedarf angekündigt. Dieses Gespräch wurde heute am ursprünglichen Kundgebungsplatz, der Wiese am Landtag Düsseldorf gemeinsam mit den Organisatoren geführt.

Unsere Forderung nach Perspektiven, wurden durch den OB gehört, weshalb er bereits ein Angebot mitgebracht hatte.

Er möchte als Stadt gemeinsam mit uns, bereits nächste Woche in konkrete Planungen für eine Musterveranstaltung gehen, wo es darum geht, aufzuweisen, dass Veranstaltungen sicher möglich und auch durchführbar sind.

Vielen Dank für die Hartnäckigkeit und das stets professionelle Vorgehen, stellvertretend an Murphy Colbeau und Ursula Strunk!

Wir werden Euch auf dem Laufenden halten!

Video Facebook:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=285760013114850&id=102761921414661

Pressemitteilung zur Absage der Vorwärts-Demo am 11.04.2021 in Düsseldorf

Die PM von uns als

Initiative für die Veranstaltungswirtschaft

findet Ihr als PDF unter folgendem Link:

https://www.dropbox.com/t/z9dMqlXTfRyRlIbm

Hier ist der Inhalt der Pressemitteilung:

Bedauerlicherweise musste heute die angekündigte Demonstration für den kommenden Sonntag abgesagt werden. (s. Pressemitteiliungslink)

Als Unterstützer dieser Demonstration nehmen wir hierzu nun Stellung.

Diese Demonstration sollte aufweisen, dass wir alle, als lange und hart getroffene Branchen, mit bestehenden Konzepten und Maßnahmen, durchaus in der Lage sind, Veranstaltungen und Dienstleistungen, sicher auszuführen und zu erbringen.

Bereits im letzten Jahr haben wir dort unter dem Aktionsbündnis #AlarmstufeRot, mit dem gleichen Organisatoren-Team 9 Demonstrationen und Aktionen innerhalb von 4 Monaten seit dem 5.8.2020 mit allen gebotenen Maßnahmen durchgeführt. Auch gab es ein Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Akteuren. Bisher war es nie ein Problem und es gab keinerlei Beanstandungen oder Vorkommnisse.

Der Demonstrationszug wurde immer in 10er-Blöcken, begleitet von einem Ordner, mit Abständen und Masken durchgeführt. Auch auf dem Gelände der Kundgebung wurde für die Einhaltung gesorgt, indem man auf die Wiese vor dem Düsseldorfer Landtag entsprechende Kreise skizziert hat, in denen sich immer nur eine bestimmte Anzahl an Personen aufhalten durften.

Alle Auflagen wurden bewusst von allen Beteiligten übererfüllt, gerade um aufzuweisen, dass wir 1. alle Maßnahmen einhalten können und wollen und 2. das auch unter diesen Maßnahmen Veranstaltungen sicher durchgeführt werden können.

Diesmal sollte es nochmal übertroffen werden und eine Präsentation von diversen Apps für Testungen, Nachverfolgung und Teilhabe an Veranstaltungen, sowie eine kostenlose Vor-Ort-Testung der Teilnehmer durch ein zertifiziertes Test-Team erfolgen.

Auf eine Kooperationsanfrage an die Stadt Düsseldorf zu einer solchen Testung wurde erst nicht reagiert, weshalb die Organisatoren für ein auswärtiges zertifiziertes Test-Team sorgten, selbstverständlich mit der Weiterleitung an das Gesundheitsamt im Falle eine positive Testung.

Jetzt wurde genau das seitens des Gesundheitsamtes untersagt, was überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist!

Der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Dr.  Stephan Keller hat das große Vorhaben, die Stadt Düsseldorf zu einer Modellregion für die Öffnung von Gastronomie, Kultur- oder Sportveranstaltungen zu machen. Entsprechende Artikel hierzu wurden bereits im März in den Medien veröffentlicht.

Er persönlich hat seine Zusage zur Teilnahme an der geplanten Demonstration am 11.4.2021 gegeben und wäre somit am Sonntag ebenfalls auf der Bühne vor dem Düsseldorfer Landtag zu Gast gewesen.

Die zuständigen genehmigenden Behörden, zu welcher neuerdings auch das Gesundheitsamt zählt, welche bekanntlich alle dem Oberbürgermeister unterstellt sind, haben jetzt derartige Beschränkungen für die Durchführung der Demonstration und Kundgebung ausgesprochen, dass das gesamte Konzept nicht mehr durchführbar ist.

Vor der Absage der Veranstaltung wurde das Gespräch diesbezüglich u. a. auch mit dem Oberbürgermeister geführt, um die Situation und die geplante Durchführung zu klären, damit die Demonstration dennoch stattfinden kann. Eine entsprechende Frist hierzu, ließ er dann jedoch verstreichen. In Verantwortung den Teilnehmenden und Zuliefernden gegenüber, musste die Demonstration nun abgesagt werden. Dies in Ungewissheit, ob sich doch noch etwas behördlich ändern wird nicht zu tun, wäre für die Organisatoren nicht tragbar gewesen.

Wir sind fassungslos, vor allem aufgrund der Tatsache, dass vor nicht einmal einem Monat erneut eine Demonstration gegen die Maßnahmen mit über 2000 Teilnehmern unkoordiniert durch die Stadt gelaufen ist und vollkommen aus dem Ruder lief, ohne die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln und ohne das ein effektives Einschreiten der Behörden das verhindert hätte. Dieses Bild haben wir leider oftmals aus diversen Städten vor Augen und es wird immer wieder zugelassen, dass diese Personenkreise uns weiterhin gefährden dürfen und Öffnungen so immer unwahrscheinlicher werden. Wir also noch viel länger unsere Arbeit nicht aufnehmen können und auf die finanzielle Hilfe von Bund und Land angewiesen sind. Wie kann das sein?

Es ist nicht nachvollziehbar, dass Betroffene, die zum Schutz der Bevölkerung arbeitslos gemacht wurden, teilweise seit 13 Monaten keine Umsätze, gar Einkünfte erzielen dürfen, trotz entsprechenden Konzepten und unter Einhaltung wirklich aller Maßnahmen und Auflagen, jetzt ausgebremst und derart reglementiert werden!

Auch und gerade vor dem Hintergrund des Vorhabens des Düsseldorfer Oberbürgermeisters, ist es vollkommen inakzeptabel, hier nicht mehr Unterstützung bei den Behörden erfahren zu haben.

Insgesamt drängt sich einem der Eindruck auf, man wolle hier nicht aufgezeigt bekommen, dass Vieles schon länger und sicher möglich ist und wieder mehr zuzulassen wäre.

Das Vorhaben des Oberbürgermeisters der Stadt Düsseldorf, scheint somit auch vielmehr eine medial wirksame Äußerung, als eine ernstzunehmende Zukunftsperspektive gewesen zu sein.

Anders erklärt sich uns die Sachlage nicht.

Wir brauchen endlich verlässliche Zusagen – keine politischen Lippenbekenntnisse!

Wir brauchen Absicherung – keine lückenhaften Gabelhäppchen von nicht ausreichenden Hilfen!

Wir brauchen Perspektiven – keine Hoffnungsschimmer, die stets zerschlagen werden!

Wir brauchen soziale Gerechtigkeit – keine Erniedrigungen und Existenzängste!

Wir brauchen einen echten Neustart – keine Hinhaltetaktik!

Dies ist nur eines von mittlerweile zu vielen Beispielen, wo es uns unmöglich gemacht wird, konstruktiv an Zukunftsaussichten mitzuarbeiten und Wege aufzuweisen. Oder Erkenntnisse aus Stattgefundenem dennoch keine Ausbaumöglichkeit erhalten. Das muss sich ändern. Andere Länder machen es bereits vor.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Organisatoren-Teams:
https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/04/PM-VORWA%CC%88RTS-Absage-090421.pdf

Politik -Wirtschaftsgipfel – 08.04.21

Das Ergebnis des heutigen Wirtschaftsgipfels bleibt noch abzuwarten.

Ich danke bereits jetzt unseren Mitstreitern, welche seit Beginn an gemeinsam mit uns in dem Aktionsbündnis #AlarmstufeRot, für unsere Branchen und für jeden Einzelnen der in diesen Beschäftigt ist, vollen Einsatz zeigen und uns heute dort bei Minister Peter Altmaier würdig vertreten werden!

Christian Eichenberger (AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft), Joern Huber (FAMAB) und Marcus Pohl (ISDV e.V.)

Wir sind auf Eure Berichte gespannt!

LG

Sandra Beckmann

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wirtschaftsgipfel-mit-altmaier-das-warten-auf-eine-perspektive-und-die-novemberhilfe/27074034.html

Demo am 11.4.2021 – NRW

Kommt am Sonntag zu uns nach Düsseldorf!

Alle hart getroffenen Branchen sind eingeladen gemeinsam für Perspektiven zu kämpfen und auf die verheerende Situation öffentlich aufmerksam zu machen. Neben Darstellung von Konzepten, Testungen und Hygienemaßnahmen, gibt es einen Diskurs mit Politikern wie u. A. Sahra Wagenknecht und dem Düsseldorfer Oberbürgermeister welcher die Stadt zur Modellstadt machen möchte.

Natürlich gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm mit prominenten Namen.

Weitere Infos gibt es hier:

https://www.facebook.com/events/247403293477879/

Info – Digitalkonferenz mit Olaf Scholz – 06.04.21

Heute findet eine Digitalkonferenz mit Olaf Scholz statt, bei welcher ich erneut dabei sein werde.

Diesmal geht es um die Zukunft des Sozialsystems.

Eine Reformierung ist längst überfällig, aber vor allem die Corona-Krise hat das nochmal mehr als deutlich an allen Ecken aufgewiesen. Die mangelnden Hilfen und damit zugleich die zerklüftete Struktur der bestehenden Systeme, insbesondere das des Sozialsystems, sind allgegenwärtig in der Corona- & zeitgleichen Wirtschaftskrise zu spüren.

Hierfür werde ich mich heute in der Diskussion verstärkt einsetzen. Das was wir nun seit 13 Monaten spüren müssen kann und darf so nicht weiterlaufen.

Das selbst das letzte soziale Auffangmittel dieses Landes nicht greift, ist ein Armutszeugnis für unseren Staat. Das Millionen von selbst, Unternehmern offensiv sogar der Zugang zur Arbeitslosenversicherung verwehrt bleibt, ist vollkommen inakzeptabel. Vor allem wenn man sich zeitgleich eben einer solchen Argumentation Mancher aus politischen Reihen gegen über Sieht, die die Faktenlage umdrehen und damit rechtfertigen auf ALG II zu verweisen.

Scheinselbständigkeits-Diskussionen die wir seit Jahren führen, könnten längst beendet sein, wenn sich politisch auch hier mal etwas bewegen würde.

Zeitgleich muss es aber in Anerkennung kommen, dass Selbstständige eigenverantwortlich, andere Altersvorsorge getroffen haben, als die des staatlichen Rentensystems.

Auch diese Tatsache wird in der Krise oftmals bei Ämtern mit zweierlei Maß behandelt. Beispielsweise bei den Wohnkosten und deren Übernahme in ALG II, oder was vermeintliches Vermögen betrifft.

Ich bin sehr gespannt auf die heutige Runde und den abschließenden Konsens.

Liebe Grüße

Sandra Beckmann

Foto: Bundesfinanzminister Olaf Scholz Quelle: Bundesfinanzministerium

Neustarthilfe – Update – 02.04.21

Ab Mitte April 2021 sind Direktanträge auch für Personengesellschaften möglich.

Bereits jetzt kann die Neustarthilfe auch von Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften beantragt werden.

Mehr dazu hier:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Navigation/DE/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Update Überbrückungshilfe 3 – Eigenkapitalzuschuss – 01.04.21

Deutliche Verbesserungen und neuer Eigenkapitalzuschuss für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen.

Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, erhalten einen neuen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Darüber hinaus werden die Bedingungen der Überbrückungshilfe III auch insgesamt nochmals verbessert. Mit diesen zusätzlichen Maßnahmen reagiert die Bundesregierung auf die weiterhin schwierige Situation vieler Unternehmen in der aktuellen Corona-Krise und setzt Ziffer 8 des MPK-Beschlusses vom 23.März 2021 um.

Alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.

Außerdem wird die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, auf bis zu 100 Prozent erhöht. Bislang wurden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet.

Hier geht es zur vollständigen Meldung:

https://www.bmwi.de//Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/03/20210401-ueberbr%c3%bcckungshilfe-3.html

Update NSH f. Kapitalgesellschaften – 31.03.21

Die Änderungen beziehen sich auf die neue Möglichkeit der Antragstellung für Kapitalgesellschaften mit mehreren Personen.

Änderungen in den FAQs sind gelb dargestellt.

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Test Konzert in Barcelona – 28.03.21

https://www.welt.de/vermischtes/article229279151/Barcelona-5000-Zuschauer-auf-Popkonzert-Besser-als-vor-Corona.html

Community News – ZÄHL DAZU – 27.03.21

Heute widmen wir uns Dingen die für die Community aktuell und künftig von Relevanz sind.

Teil 2: ZÄHL DAZU

Bereits zu Beginn der Pandemie, war unser größtes Problem, dass wir unsere Branchen nicht in Zahlen parat hatten. Dies war für mich im vergangenen März Anlass genug, einen Aufruf zu starten mit dem Ziel, die Gesamtheit der Veranstaltungswirtschaft aufzuweisen.

Die ZÄHL DAZU-Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahlen der Veranstaltungswirtschaft durch eine umfassende Studie zu erheben.

Die Studie wird über das R.I.F.E.L. e. V. – Research Institute for Exhibition and Live-Communication durch Frau Prof. Dr. Cornelia Zanger von der Technischen Universität Chemnitz sowie Frau Dr. Kerstin Klaus durchgeführt.

Die neue Umfrage soll tiefgehender, umfassender und deutlich näher am deutschen Marktgeschehen sein und ermittelt die aktuellen Zahlen.

Die Studie soll durch Crowdfunding finanziert werden. Der IGVW e.V. hat über Startnext hierfür das Crowdfunding eingerichtet.

Bitte beteiligt Euch zahlreich daran, denn jeder Euro zählt.
https://www.startnext.com/zaehl-dazu

Weitere Informationen findet Ihr hier:
ZÄHL DAZU

Community News – CrewCall – 27.03.21

Heute widmen wir uns Dingen die für die Community aktuell und künftig von Relevanz sind.

Teil 1: #CrewCall

Vor rund einer Woche wurde der Discord-Server „CrewCall“ ins Leben gerufen.

Der Hintergrund hierzu ist, eine Plattform zu bieten, wo sich Angehörige aus der Veranstaltungswirtschaft treffen und austauschen können. Gemeinsam endlich mal wieder im Nightliner sitzen, in der Venue abends Themen-Talks mit Gastredner lauschen, im Catering gemeinsam mit dem Kaffee in den Tag starten, mit Leuten aus dem eigenen Bereich zusammen bspw. am FOH stehen, 19″-Gespräche führen, mit anderen Künstlern und Dienstleistern ins Gespräch kommen, oder einfach mal über die eigene Situation mit anderen Betroffenen in den Austausch kommen.

Für jeden findet sich ein passender Channel und eigentlich ist jederzeit immer einer da, mit dem man ins Gespräch kommen kann.

Einmal dort fragt man sich schnell „Warum haben wir das eigentlich nicht schon viel früher ins Leben gerufen?“.

Es lohnt sich hier mal reinzuschauen und drauf einzulassen.

Ein Mehrwert endlich mal wieder mit der Jobfamilie in der Austausch zu kommen, sich mal wieder sehen zu können, oder einfach Radio-Like die Gespräche nebenher laufen zu lassen ist definitiv gegeben!

Absolut empfehlenswert! Kommt rein, schaut Euch um und lasst es Euch gut gehen bei uns!

Innerhalb der letzten Tage sind es jetzt schon mehr als 500 Mitglieder und wir freuen uns über Weitere!

https://discord.com/invite/czrY9G5R4V

Update – Neustarthilfe für Ein-Personen-Kapitalgesellschaften – 16.03.21

Ab sofort sind auch für Ein-Personen-Kapitalgesellschaften Anträge auf NSH möglich. Die Kosten für die Antragstellung über prüfende Dritte werden anteilig mit getragen. (s. FAQs)

Hier ein Auszug zur Antragsberechtigung:

Für die Neustarthilfe grundsätzlich antragsberechtigt sind selbständig erwerbstätige Soloselbständige und Kapitalgesellschaften mit einem Gesellschafter (im Folgenden: „Ein-Personen-Kapitalgesellschaften“, zusammen mit den Soloselbständigen: Antragstellende) aller Branchen, wenn sie

als Soloselbständige ihre selbstständige Tätigkeit im Haupterwerb ausüben, d.h. dass der überwiegende Teil der Summe ihrer Einkünfte (mind. 51 Prozent) aus einer gewerblichen (§ 15 EStG) und/oder freiberuflichen (§ 18 EStG) Tätigkeit stammt (vgl. auch 2.4), oder als Ein-Personen-Kapitalgesellschaft den überwiegenden Teil der Summe der Einkünfte (mind. 51%) aus vergleichbaren Tätigkeiten (vgl. 2.2, 2.4) erzielen und der Gesellschafter 100% der Geschäftsanteile an der Ein-Personen-Kapitalgesellschaft hält und mindestens 20 Stunden pro Woche von dieser beschäftigt wird,

weniger als eine Angestellte bzw. einen Angestellten (Vollzeit-Äquivalent) beschäftigen (vgl. 2.5),

bei einem deutschen Finanzamt für steuerliche Zwecke erfasst sind,

ihre selbständige Geschäftstätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben bzw. vor dem 1. Mai 2020 gegründet wurden,

keine Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend machen und

noch keinen Antrag auf Neustarthilfe gestellt haben und im Falle einer Ein-Personen-Kapitalgesellschaft der Gesellschafter als natürliche Person noch keinen Antrag auf Neustarthilfe gestellt hat

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Präzedenzfälle schaffen! – 14.03.21

Einige von Euch habe es sicherlich schon mitbekommen, dass Dany Rau auf dem Vormarsch ist, um ein Musterklageverfahren für Selbstständige anzustoßen.

Er setzt damit ein großes Zeichen und erreicht ebenfalls große mediale Aufmerksamkeit mit seinen Klagen.

Da das auch alles ein bisschen Geld kostet, wurde neben den Geldern bisheriger Unterstützer nun auch ein Go-Found-Me Projekt von Marc Stähly ins Leben gerufen, was wir gerne mit diesem Beitrag bekannt machen wollen.

Viele haben schon gefragt, wie sie sich am Klageweg beteiligen können. Da es keine Sammelklage Möglichkeit gibt, ist es sinnvoll sich bei Musterklagen auf diesem Weg einzubringen, damit es möglich wird Präzedenzfälle zu schaffen, die anschließend allen helfen können.

„Am Ende des Tages mach ich das für alle, die in der gleichen oder sogar noch einer schlimmeren Situation wie ich sind und deswegen ist weitermachen und den Weg bis zum Ende gehen die einzige Option!“ (Dany Rau)

Hier geht’s zur Spenden-Seite:

https://www.gofundme.com/f/dany-verklagt-11-bundeslnder-auf-entschdigung

Resümee – 1 Jahr nach dem ersten Regierungsbeschluss – 13.03.21

Nach exakt einem Jahr, an dem Tag wo die Regierung genug Mut hatte, endlich für Klarheit durch Beschluss und Veranstaltungsverbot zu sorgen, sieht man sehr deutlich, das die Regierung zeitgleich nicht die richtigen Hilfsformen generiert hat. Der Mut zu wirklichen und richtigen Hilfen fehlt bis heute.

Welche Hilfen angekommen sind, sieht man in der Grafik sehr deutlich. Wobei das Soforthilfe-Desaster bis heute noch nicht abschließend geklärt ist. Nur wenige Bundesländer, wie Bayern, haben hier für Abhilfe gesorgt. Andere bangen weiterhin darum, ob sie die Hilfen wieder zurück zahlen müssen und wenn wovon, da sie schließlich seit über einem Jahr keine Einnahmen erzielen können. Hier muss dringend Klarheit her!

Dennoch: Schnelle und unkomplizierte Hilfen wie Nov-/Dez-Hilfe, sind die Hilfen die wirklich ankommen. Alle anderen, sind schleppend, kompliziert und helfen in den meisten Fällen nicht richtig. Die Neustarthilfe funktioniert zwar auch schnell und wirklich unkompliziert, ist aber viel zu wenig auf die Gesamtdauer der Bewilligung gesehen. Und wie es danach weitergeht, weiß wieder niemand.

Und weil die Regierung was Hilfen betrifft, immer wieder das Rad neu erfinden will und „Auf Sicht mit dem Virus fährt“, bieten diese Hilfen generell nie eine zuverlässige Sicherheit um durch die Krise zu kommen. Ständig läuft eine Hilfe aus und keiner weiß was danach kommt. Dann folgt mit enormer Verzögerung die nächste Hilfe, wo man ständig wieder nacharbeiten muss, diese dann viel zu spät beantragbar ist und deren Auszahlung extrem auf sich warten lässt.

Wegen einer veralteten „Roadmap“ beim Kurzarbeitergeld, welche vorsieht dass die Übernahme der Sozialbeiträge ab Mitte des Jahres nur noch 50% beträgt, stehen jetzt zehntausende Kündigungen ab April bevor.

Dabei ist das KUG seit Beginn an, wohl die beste Hilfe für Unternehmen gewesen.

Da wir aber immer noch keine Umsätze erzielen können, bricht diese Regelung den Unternehmen das Genick, und wertvolle Fachkräfte müssen entlassen werden. Ohne Mitarbeiter kann man aber auch keinen Betrieb halten oder Aufträge abdecken. Spätestens das wird zur Insolvenzwelle führen.

Selbstständige habe kaum richtige Hilfen bekommen. Sie waren schon viel früher gezwungen, sich etwas anderes zu suchen. Viele davon werden nicht wieder zurück in ihr vorheriges Aufgabenfeld kommen. Diese Wirtschaft hat sie bereit verloren. Mitarbeiterverluste können damit auch nicht mehr abgefedert werden.

Die Politik ist sich dieser Dramatik offensichtlich nicht bewusst genug, oder man muss Absicht darin unterstellen.

Außer durch Herrn Scholz und das BMF, gab es kaum Bewegung. Mittlerweile gibt es mehr Gespräche, aber viele davon kann man kaum zielführend nennen, weil sie zwar Fragen mitnehmen, aber kaum Lösungen in der Tasche haben. Beispielsweise die kürzlich stattgefundene Massenaudienz Namens Wirtschaftsgipfel von Peter Altmaier. Weder wurden bislang Öffnungsperspektiven oder Planungssicherheit geboten, noch ist ein eigener Veranstaltungsgipfel, wie von Ihm offeriert, überhaupt in Planung. Hier haben wir gestern nochmal nachgehakt.

Mein persönliches Fazit zu dem bisherigen Verlauf:

Das BMAS war zwar schnell in Gesprächen (18.3.2020), als Hubertus Heil sich Zeit nahm die Probleme von SEUs und KMUs mit Peter Altmaier und unter Anwesenheit von Mitarbeitern weiterer Ministerien anzuhören, effektiv passiert ist seither wenig. Hubertus Heil hatte bis heute kein weiteres Mal Zeit, sich persönlich mit der Veranstaltungswirtschaft an den Tisch zu setzen. Wir stehen schließlich schon mit den Ministerien im Austausch. Der Wille zu maßgeblichen Änderungen im Ministerium fehlt.

Das BMWi ist für mein Gefühl eher makulativ gestrickt. Oh, da sind welche auf der Straße und machen Druck! (9.9.2020) Komm, wir reden Mal mit denen. Oh, das Problem ist größer als wir dachten. Komm, wir machen da einen dauerhaften Dialog draus, das haben die sich ja gewünscht. Peter Altmaier ist seit dem 18.3.2020 ebenfalls nicht persönlich zu Gesprächen mit uns an einem Tisch gekommen.

Mein Resümee: Die Gespräche mit dem Ministerium sind sicher wichtig, aber eher schleppend als schnell zielführend.

Das BMF, speziell Olaf Scholz und seine Staatssekretäre*in hat bislang eine wirklich effektive Gesprächseben (seit dem 12.10.2020) und auch zielführendere Ergebnisse erwirkt. Aber es hängt halt alles nicht alleine bei einem Ministerium, was die Sache wieder schwieriger macht.

Insgesamt bedeutet das für uns an der politischen Front immer wieder nacharbeiten, etliche Ausarbeitungen und Gespräche. Unglaublich viele Leute die mit an vorderster Front kämpfen, auch auf Landesebene, zerlegen regelmäßig die FAQs, erarbeiten Formulierungen und Forderungen und helfen somit dabei, dass wir immer wieder kleine Schritte in die richtige Richtung machen. Aber es bleibt mühsam.

Das alles wäre mit einem Sonderprogramm für in besonderer Härte getroffenen Branchen und Wirtschaftszweige, wie wir es sind, sicherlich besser gelaufen. Speziell auch für die Selbstständigen.

Da wir aber nicht aufgeben, kämpfen wir neben den ganzen Feinheiten in bestehenden Programmen, auch weiterhin für ein solches Sonderprogramm.

Aber was wir alle wirklich brauchen, sind Perspektiven, die Absicherung durch einen Ausfallfonds und damit die Möglichkeit wieder unsere Arbeit aufzunehmen, um künftig möglichst wenige Hilfen vom Staat zu benötigen.

LG

Sandra Beckmann

Initative für die Veranstaltungswirtschaft

AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft

Update Auszahlung Corona-Hilfen – 12.03.21

Die Auszahlungen laufen heute wieder an!

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/corona-hilfen-altmaier-105.html

Rettungsdialogs mit der Veranstaltungswirtschaft – 12.03.21

Wir sitzen wieder mit den Ministerien zusammen im Gespräch. Staatssekretär Thomas Bareiß hat zur nächsten Runde des Rettungsdialogs mit der Veranstaltungswirtschaft geladen.

Ich werde mit weiteren Initiatoren der AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft erneut daran teilnehmen.

Die wichtigsten Themen werden hier wieder kommuniziert.

  1. Gerade im Hinblick auf die Dramatik mit einer anstehenden Kündigungswelle ab April, aufgrund dessen, dass die 100%ige Übernahme der Sozialversicherungskosten Mitte des Jahres wegfällt, muss hier SOFORT eine Lösung gefunden werden. Zugleich muss eine Wiedereingliederung in die Betriebe gewährleistet werden, ohne dass es zu Abzügen im KUG führt. Schließlich verdienen wir weiterhin keinen Cent, können aber auch keine Transformationen ohne die Einbindung der Mitarbeiter erreichen.
  1. Die Auszahlung der Hilfen muss umgehend wieder aufgenommen werden und unmittelbar an die Unternehmen geleistet werden.
  2. Wir brauchen schon jetzt eine zuverlässige Ausweitung der Hilfen für den Zeitraum des 2. Halbjahr.
  3. Die Neustarthilfe ist immer noch zu niedrig. Aber vor allem ist ein Neustart für uns in dieser Wirtschaft ja noch gar nicht absehbar. Daher brauchen wir einen Existenz-Wiederaufnahme-Zuschuss der uns verlässlich und vor allem in wirklich angemessener Höhe durch die Pandemie führt und abschließend auf die Beine bringt.
  4. Ein absolutes No-Go ist weiterhin, dass Nebenerwerbler aus allen bisherigen Hilfen rausfallen. Auch das werde ich weiter stressen als Thema.
  5. Ebenfalls das Weiterbildungsmöglichkeiten auch für Selbstständige gefördert werden.
  6. Das leidige aber immer noch akute Thema ALG II, was faktisch nicht ausreichend greift. Dieses Thema habe ich gestern wieder mehrfach mit Marcus Pohl beim BMAS platziert. Und wir kämpfen weiter dafür, dass wirklich jeder Anspruch hat, alle Wohnkosten, auch die der eigenen Wohnimmobilien anerkannt werden und der Unternehmer einzeln betrachtet wird. Auch das die Weisungen für alle Jobcenter zu gelten haben. Die machen nämlich weiterhin munter wie sie wollen, oder eben halt nicht wollen. Ansonsten reden wir hier von gelebter Ungleichgewichtung und vor allem kann hier bislang weiterhin nicht von richtiger Hilfe die Rede sein.
  7. Und natürlich wird unser Restart ein absolutes Hauptthema sein.

Dies nur um einige Punkte zu nennen und Euch einen groben Überblick auf den Inhalt des morgigen Termins zu geben.

Wir kämpfen weiter!

LG

Eure Sandra Beckmann

Erlöschen der Gaststättenerlaubnis bei Betrieben – 11.03.21

Hinweis aus der Gruppe Initiative der Veranstaltungswirtschaft Nordwest

Achtung wichtig für alle Club-/Diskotheken-Betriebe die seit März 2020 geschlossen sind

Erlöschen der Gaststättenerlaubnis bei Betrieben, die seit einem Jahr geschlossen haben / Fristverlängerung v.a. bei Diskotheken und Clubs vor dem 16. März beantragen

In § 8 des Gaststättengesetzes geht es um das Erlöschen der Erlaubnis. Wörtlich heißt es „Die Erlaubnis erlischt, wenn der Inhaber den Betrieb nicht innerhalb eines Jahres nach Erteilung der Erlaubnis begonnen oder seit einem Jahr nicht mehr ausgeübt hat. Die Fristen können verlängert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.“

Das Wirtschaftsministerium hat uns hierzu mitgeteilt, „dass auch die Corona-Maßnahmen einen „wichtigen Grund“ i.S.d. § 8 S. 2 Gaststättengesetz darstellen, da es sich um hoheitliche Maßnahmen ohne Verschulden des Betroffenen handelt. Ein Antrag auf Fristverlängerung kann daher gestellt werden. Insbesondere bei Diskotheken und Clubs wird das erforderlich sein.“

Nachdem es keine automatische Fristverlängerung gibt, müssen alle Betriebe, die seit Anbeginn der Pandemie geschlossen haben, noch vor dem 16. März eine entsprechende Fristverlängerung beantragen, da sonst ihre Betriebserlaubnis erlischt. Neben den vom Ministerium angesprochenen Diskotheken und Clubs kann dies auch z. B. getränkegeprägte Betriebe betreffen, falls diese durchgängig geschlossen waren.

INFO App & Politik – Event-Funktion – 11.03.21

Corona-Warn-App soll neue Event-Funktion erhalten.

Das Ganze soll zeitnah nach Ostern als Update zur Verfügung stehen.

Ob wir so indirekt Öffnungsperspektiven offeriert bekommen, bleibt wohl als offene Frage zurück.

Wenn wir wieder in Staffelungen der Teilnehmerzahlen hochgefahren würden, zeitgleich aber kein finanzieller Ausgleich für Mindereinnahmen geschieht und hinzu noch die fehlende Absicherung von Veranstaltungsausfällen akut ist, sprich es keine Ausfallversicherung / keinen Ausfallfond für alle Arten von Veranstaltungen hierzu von der Regierung gibt, werden wir sicherlich auch die nächsten Monaten keine Veranstaltungen planen.

Die Absagen für 2021, wie sie in den letzten Stunden schon vermeldet wurden, werden jetzt täglich zunehmen. Schlichtweg weil uns die Zeit zur Planung fehlt.

Hinzu kommt die Befürchtung, dass es ab April eine massive Kündigungswelle geben wird, wenn wie es aktuell weiterhin gilt, das KUG nicht umfassend fortgeführt und zudem flexibilisiert wird.

Bei einem gestrigen Treffen mit dem BMAS unter Teilnahme des BMWi, haben wir erneut darauf und auf alle weiteren aktuellen, sowie perspektivischen Probleme hingewiesen.

Klar ist, dass Hilfen erweitert und verlängert werden müssen und auch, dass speziell unsere Branchen hier noch wesentlich länger die Unterstützung der Regierung brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen.

Wir bleiben für Euch dran und versuchen weiterhin Verbesserungen und Perspektiven zu erwirken.

Am Freitag steht der nächste Rettungsdialog an, wo wir alle Facetten, Probleme und Bedarfe ebenfalls verdeutlichen und umgehende Lösungen fordern werden. Hier vor allem Dingen auch, die Auszahlungen der Hilfen!!!

https://www.presseportal.de/pm/58964/4860515

Umfrage – AlarmstufeRot – 06.03.21

Wir würden uns über rege Teilnahme freuen!

Wer also noch nicht bei der Umfrage teilgenommen hat, sollte das bitte noch machen, damit wir einen möglichst großen Input zu dem Bedarf für die Zukunft von Euch erhalten.

Es geht vor allem darum, dass Probleme der Vergangenheit verifiziert und künftig vermieden werden, Gutes aus der Krise ermittelt und unsere Interessensvertretung, sowie die politische Lobby die wir uns alle gemeinsam erkämpft haben, in die Zukunft getragen werden kann. Eure Meinung ist dabei elementar wichtig.

Wir sind zu einer Stimme geworden, die auch in Zukunft von enormer Wichtigkeit sein sollte, denn nur damit haben wir uns Gehör verschafft und erste Erfolge erzielt.

Nur so war es möglich, einige wichtige Hilfen zu generieren, Änderungen in bestehende Programm zu bekommen und auch weiterhin Nachbesserungen zu erwirken.

Wie sollte unsere Verbandslandschaft damit in die Zukunft gehen? Was braucht es an Veränderungen?

Teilt die Umfrage gerne, damit auch weitere Betroffene aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft davon erfahren und teilnehmen können.

https://www.surveymonkey.de/r/Zukunft_AlarmstufeRot

And the winner is… 04.03.21

Herzlichen Glückwunsch an Euch alle, die sich bei unserer Bewegung beteiligt und uns zu unserem bisherigen Erfolg geführt haben. Insbesondere gilt unser Dank den Organisatoren, deren Teams, den vielen Unterstützern und allen die jede unserer Aktionen mit auf die Beine gestellt haben!

Lasst es uns zusammen in die Zukunft tragen!

Wir danken für die Nominierung und jedes Voting, was uns die Ehre zuteil werden gelassen hat, diesen Award entgegen nehmen zu dürfen!

Danke an ILMC für die Ausrichtung des 33. Arthur Awards und Emma Banks für die grandiose Moderation!

https://www.iq-mag.net/

Unsung Heros Award – 04.03.21

Passend zum morgigen Jahrestag der Entstehung von der

Initiative für die Veranstaltungswirtschaft

werden Tom Koperek und ich morgen Nachmittag ab 17:30h mit an der Verleihung des 33. Arthur Awards bei der ILMC teilnehmen. Wir wurden dort in der Kategorie „Unsung Heros“ nominiert. Falls wir den Award erhalten sollten, freuen wir uns sehr darauf, diesen stellvertretend für gesamte Bewegung in der aktuellen Krise und somit stellvertretend für jeden der sich bei unseren Aktionen beteiligt hat, zu übernehmen.

Rund 3 Monate nachdem der Stein hier ins Rollen gebracht wurde, folgte die #NightOfLight2020 am 22.6.2020! Im Anschluss gründete sich das Aktionsbündnis #AlarmstufeRot. Diesem gelang es federführend mit etlichen Verbänden und Vereinen und mit dieser einen Stimme die politische Aufmerksamkeit zu erhalten. Ohne jeden Einzelnen von Euch, wäre uns Nichts davon gelungen. Für alle Initiatoren ist es von Anfang an selbstverständlich gewesen, sich für alle Betroffenen aus der Veranstaltungswirtschaft einzusetzen. Und für uns ist es genauso selbstverständlich dies auch fortzusetzen um gemeinsam mit Euch Zukunftsperspektiven zu schaffen. Unser spezieller Dank, auch ohne Award, gilt an dieser Stelle insbesondere allen Landesorganisatoren und deren Teams, den uns angeschlossenen Verbänden, sowie allen die sich in der Organisation aller Aktionen persönlich und auch materiell, sowie mit einer enormen Portion Herzblut für uns alle immer ins Zeug gelegt haben und es auch weiterhin machen werden! Danke an alle Mitarbeiter in den Unternehmen, die sich auch in Kurzarbeit, wie aber auch in ihrer privaten Zeit, mit für den Erhalt aller Arbeitsplätze eingesetzen und ein wahnsinniges Backend für uns alle darstellen.

Der Award wird live aus der Royal Albert Hall in London übertragen.

Wer nicht bereits bei ILMC registriert ist, kann über diesen Link daran teilhaben;

https://youtu.be/4XUGkD5TZAI

Wir lassen uns überraschen und fühlen uns in jedem Fall geehrt. Denn alleine dort nominiert zu sein und dann auch gleich mit 2 Personen, ist in der Tat eine sehr große Ehre!

LG

Sandra Beckmann

Danke!

Vielen Dank für Eure Unterstützung und diesen Zuspruch!

Ihr seid unglaublich toll. Am 4.3.2020 hat diese Initiative ihren Anfang genommen und wurde per Aufruf vom 6.3.2020 zu einer richtigen Bewegung. Seit dem 7.3.2020 haben wir daher diese Facebookseite ins Leben gerufen, um Euch eine Plattform für alle Informationen und zu allen was ansteht zu geben.

Auch wenn der Anlass dazu eher traurig ist, sind wir über diesen enormen Zusammenhalt sehr glücklich und zugleich stolz darauf, dass Ihr alle diesen Weg gemeinsam mit uns geht!

Wir sind gespannt ob wir die Zahlen noch rund bekommen in den nächsten 3 Tagen bis zu unserem 1-jährigen Bestehen. Ladet gerne noch weitere Betroffene aus der Veranstaltungswirtschaft dazu ein, ein Teil dieser Community zu werden.

Auf das wir noch länger für Euch da sein dürfen, auch über diese Krise hinaus und das gemeinsam mit Euch in die Zukunft führen zu können.

Dieser Austausch und der Informationsfluss ist uns sehr wichtig geworden.

Vielen Dank an jeden Einzelnen dieser Community!

#FirstIn365 Videos – 28.02.21

  • Aktion #FirstIn365 28.02.2021 ein Jahr Lockdown in der Veranstaltungswirtschaft!
  • Hilfen kommen nicht an!
  • Ausfallversicherungen müssen für die gesamte Veranstaltungswirtschaft zur Verfügung stehen!
  • Wir benötigen Förderungsmöglichkeiten für Mitarbeiter bei Fortbildung und Eingliederung!
  • Selbständige brauchen effektive Hilfsprogramme, ohne Ausschluss bereits im Zugang!
  • Die Neustarthilfe ist ein Tropfen auf den heißen Stein! Die Form der Hilfen MUSS überdacht werden!
  • Einnahmen geraten in doppelten Abzug!
  • Das Kurzarbeitergeld muss fortbestehen, die Unternehmen müssen weiter entlastet und Arbeitsplätze gesichert werden!
  • Restart – Die Veranstaltungswirtschaft braucht Perspektiven

Diese Videos gibt es hier zum Download: https://alarmstuferot.org/downloads

Aktion #FirstIn365 – 28.02.21

Macht heute alle mit bei der Aktion #FirstIn365!

Alle Infos in Kurzform entnehmt Ihr bitte der Grafik.

Hier noch der Link zum Download der Video- und Audiobeiträge:

https://alarmstuferot.org/downloads

Bitte gerne Teilen!

#FirstIn365 #SOS365 #alarmstuferot

Update NSH / Auslandsumsatz – 27.02.21

Wie bereits von mir, nach Bitte des BMF angekündigt, wurde nun die FAQ zur Neustarthilfe angepasst. Damit wurde meiner Anregung gefolgt, dass auch hier Auslandsumsätze mitgerechnet werden können.

Explizit heißt es nun:

Umsatz ist grundsätzlich der steuerbare Umsatz nach § 1 Umsatzsteuergesetz.

Die Umsatzdefinition umfasst auch:

Dienstleistungen, die gemäß § 3a Abs. 2 UstG im übrigen Gemeinschaftsgebiet ausgeführt wurden und daher im Inland nicht steuerbar sind

übrige im Inland nicht steuerbare Umsätze (d. h. Leistungsort liegt im Ausland).

Hier geht es zu den aktuellen FAQs:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Eure Unterstützung ist gefragt – 26.02.21

Liebe Community,

dank, eurer Unterstützung, war es mir im vergangenen Jahr möglich, mich in dieser ausgeprägten Form für uns alle mit federführend einzusetzen und all die politischen Termine zu absolvieren.

Am 04.03.2020 hat diese Arbeit ihren Anfang genommen. Wir stehen also kurz vor unserem ersten Jahrestag. Eigentlich ein eher trauriger Jahrestag, denn wer hätte damals gedacht, dass wir ein Jahr später einen solchen begehen werden.

Seitdem ich vor gut einem Jahr mit dem Aufruf vom 06.03.2020 in unsere Reihen gemeinsam mit Ambros Funk die Initiative für die Veranstaltungswirtschaft ins Leben gerufen habe, habe ich im Schnitt täglich 14 Stunden, teilweise sogar bis zu 20 Stunden Arbeit, um für uns alle möglichst viel zu bewirken.

Ohne Euch alle wäre mir das nicht möglich gewesen!

Ihr seid diesen Weg von Anfang an mit beschritten.

Brauchen wir Unterstützung gleich welcher Art, seid Ihr sofort immer parat. Der Zusammenhalt ist enorm und ich bin wie immer sehr stolz ein Teil dieser „Jobfamilie“ wie ich zu sagen pflege, sein zu können!

Und darum ist es dennoch ein toller Jahrestag. Denn neben dem ganzen Desaster haben wir auch durchaus viel Gutes erleben dürfen mit Euch allen! Vieles auch sehr schätzen gelernt!

Zwischenzeitlich hat sich viel entwickelt und auch in Punkto Politik getan. Es konnten Hilfen beim Bund erwirkt werden, die wir sicherlich nicht ohne dieses Gemeinsamen Vorgehen erhalten hätten.

Ich hoffe, dass das bisher Erwirkte einigen von Euch schon helfen konnte und das die Hilfen jetzt auch endlich bei Euch ankommen.

ABER:

Wir sind uns denke ich alle darüber bewusst, dass diese längst nicht ausreichen und noch viel optimiert, ergänzt und beschleunigt werden muss. Vor allem brauchen wir Perspektiven.

Die Arbeit wird und muss weitergehen. Und ich bin zu allem bereit, was jetzt akut in der Krise, aber auch zukünftig darüber hinaus notwendig sein wird!

Mein letzter Aufruf für Euren Support, um unsere Arbeit hier zu tragen ist schon einige Monate her. Und zugegebenermaßen, versuche ich es auch eher zu vermeiden, hier nachzuhaken und hoffe darauf, dass es für Euch selbstverständlich ist diese Arbeit zu stützen.

Es wäre allerdings toll, wenn es Euch – vielleicht sogar durch erhaltene Hilfen – möglich wäre, einen kleinen finanziellen Zuschuss zu spenden.

Damit ermöglich Ihr es mir, weiterhin für Euch alle mitzukämpfen. Die Mehrkosten, die bei meinem Engagement für diese Wirtschaft und damit auch für jeden Einzelnen von Euch entstehen, könnte ich andernfalls nicht selbst tragen. Ich bin ebenfalls wirtschaftlich betroffen, erhalte zwar wenigstens ALG II, aber mit 3 Kindern reicht das so gerade eben.

Daher würde ich mich wirklich freuen, wenn der hiesige Aufwand von Euch mitgetragen wird und ich das auch in Zukunft für uns weiter machen kann/darf.

Hier der Paypal-Link:

http://paypal.me/InitiativeFuerDieVer

Bitte denkt nur daran, dass ich keine Spendenquittungen ausstellen kann, da wir weder Verein noch Verband sind.

Vielen Dank an Euch alle für Eure Unterstützung hierbei!

Eure

Sandra Beckmann

ZDF heute – BossHoss – 26.02.21

The BossHoss spricht für die Situation der Veranstaltungswirtschaft live bei ZDF heute.
Unsere Aktion #FirstIn365 am jetzigen Sonntag den 28.02.2021 wird ebenfalls angesprochen.

https://www.youtube-nocookie.com/embed/S7J50szWDnk

Dossier zu der Betroffenheit der KKW – 25.02.21

Betroffenheit der Kultur- und Kreativwirtschaft von der Corona-Pandemie.
ÖKONOMISCHE AUSWIRKUNGEN 2020 & 2021 ANHAND EINER SZENARIOANALYSE

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes:

https://kreativ-bund.de/wp-content/uploads/2021/02/Themendossier_Betroffenheit_KKW2021.pdf

Info – Live Talk Soloselbständige – 23.02.21

Am kommenden Sonntag werde ich ebenfalls im Talk der #AlarmstufeRot sein!

Wir freuen uns auf Euch! Schaltet ein wenn es am 28.02.21 um 19h live im Stream, hier auf Facebook und auf unserem YouTube-Kanal losgeht!

LG

Eure Sandra Beckmann

Kurzes Update zur Neustarthilfe – 22.02.21

Am Ende der Woche sind voraussichtlich die Änderungen bezüglich der Auslandsumsätze abgeschlossen. Auch ist das Antragsformular dann zum besseren Verständnis zu Referenzzeiträumen angeglichen.

Sobald es angepasst ist, gebe ich Euch bescheid, damit zumindest diejenigen unter Euch mit Auslandsumsätzen dann den Antrag stellen können, wo eben diese Umsätze mit berücksichtigt werden.

Selbstständige aus Personengesellschaften, etc. müssen noch ein paar Tage länger warten, aber das lohnt sich für Viele weitere Unternehmensformen, die bisher nicht explizit berücksichtigt waren. Derzeit werden hier nach Aussage der Ministerien umfassende Ergänzungen vorgenommen, wodurch mehr Betroffene Zugang erhalten.

Das Problem des möglichen doppelten Abzugs von Einkommen jeder Art, bei denen die parallel auch in ALG II Einkünfte abgezogen bekommen und Gefahr laufen diese später auch bei der NSH abgerechnet zu bekommen, ist ebenfalls platziert, und ist in Klärung beim BMAS. Es wird eine Lösung dazu geben, damit es nicht zu dieser Ungerechtigkeit kommt. Diese Lösung gilt dann auch rückwirkend für alle die in dieser Konstellation sind, den gesamten Zeitraum umfassend. Sobald uns Genaueres bekannt wird, werden wir es hier platzieren.

Eure Sandra Beckmann

INFO – Zusammenfassung Dialog Hubertus Heil – 18.02.21

Zusammenfassung zu gestrigem Dialog im SPD Wirtschaftsforum mit Hubertus Heil um einem digitalen Unternehmerdialog zur Industrie- und Strukturpolitik in Deutschland:

Ich hatte im vergangenen März bereits die Gelegenheit, mit Herrn Minister Heil im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, zu der Situation der Selbstständigen und KMUs zu sprechen.

In der Zwischenzeit ist schon Einiges passiert, nichtsdestotrotz wird die Situation gerade immer dramatischer.

Die Insolvenzwelle rast weiter auf uns zu, bestehende Hilfsprogramm kommen nicht richtig bei uns an, oder greifen überhaupt nicht, vor Allem Selbständige sind nicht richtig aufgefangen. Am Ende führt uns das in einen enormen Fachkräftemangel.

Auch Unternehmen bangen um ihre Mitarbeiter. Neben dem unbefriedigenden Zustand des Nicht arbeiten können und seit einem Jahr keine Aufgabe mehr zu haben, besteht erneut die Gefahr, dass Unternehmen die Mitarbeiter nicht mehr halten können, wenn ab Mitte des Jahres nicht mehr die Sozialabgaben vom Bund übernommen werden. Gerade in dieser in besonderer Härte und auf lange Dauer betroffenen Wirtschaft, muss das KUG in seiner jetzigen Form zwingend fortbestehen.

Auch unsere Auszubildenden brauchen einen Auffang und Perspektiven. Wir müssen unsere Mitarbeiter zwingend wieder in die Betriebe einbinden können, ohne dass uns das wiederum auf das KUG angerechnet wird, damit eine Wiedereingliederung und innerbetriebliche Transformation überhaupt einen Anfang finden kann.

An Neuinvestitionen, gar Flottenerneuerung ist derzeit überhaupt nicht zu denken. Zum einen, weil die Hilfsprogramme Neuverträge oder Verlängerungen ausbremsten und zum anderen, weil keine Wirtschaftskraft mehr vorhanden ist, mit welcher man derartige Investitionen tätigen könnte. In dieser Wirtschaft geht es gerade nur ums blanke Überleben.

Wir brauchen dringend Lösungen und Perspektiven, um das überstehen zu können.

Hubertus Heil hat es sich nicht nehmen lassen, um nicht in plakativen Überschriften diese Probleme abzuhaken, an dieser Stelle ausführlich darauf zu reagieren.

So sagte er beispielsweise, dass er den Eindruck hat, „…dass in vielen Bereichen Kurzarbeit hilft, aber nicht zureichend ist und das die wichtigste Aufgabe ist, dass diese ganzen gigantischen Hilfen, die finanziell auch etatisiert sind, endlich mal ankommen.“

Er führte fort: „Und dann müssen wir feststellen, dass im Gegensatz zur Kurzarbeit, die ich mit der Bundesagentur für Arbeit ausrollen konnte, …die Wirtschaftshilfen beim Kollegen Altmaier zu lange dauern. …Wir müssen schneller werden, dass diese Hilfe auch ankommt und Zeit verschaffen.!“

Auch spricht sich Herr Minister Heil für Öffnungspläne aus.

„Und wir brauchen, ich will das auch an dieser Stelle sagen, aber wirklich einen guten Plan, einen Perspektivplan für Öffnungen. …das wichtigste ist, dass sie eine Perspektive bekommen und eine realistische Perspektive! Nicht eine Kurzfristige!

Wenn die Politik nicht den Mut hat, eine Strategie zu entwickeln in der sie auch den Mut hat zu sagen „Wir werden nicht alles gleichzeitig aber Schritt für Schritt machen können“, dann muss den Branchen und denjenigen, die am längsten durch staatliche Maßnahmen eingeschränkt sind, auch zuvörderst und am meisten geholfen werden!

Wenn es dafür notwendig ist die Hilfe nochmal weiterzuentwickeln, bin ich sehr dafür!“

Nach seiner Aussage „Ich bin sehr dafür das wir uns noch mal mit #AlarmstufeRot zusammenschalten und zu setzen und gucken was an Hilfe notwendig ist.“, bin ich bereits heute in die Disponierung dieses Termins gegangen.

Hierzu halte ich Euch wie gewohnt auf dem Laufenden!

Liebe Grüße

Eure Sandra Beckmann

Foto | Quelle: BMAS / Dominik Butzmann

Gesprächsrunde mit Hubertus Heil – 17.02.21

Aktuell sitze ich in einer Gesprächsrunde mit Hubertus Heil, in der es um Industrie- & Strukturpolitik geht.

Themen wie Transformation, sind in der Veranstaltungswirtschaft quasi unmöglich, da Mitarbeiter nicht in die Betriebe eingebunden werden können, ohne dass sie nicht zeitgleich aus der Kurzarbeit herausfallen.

Auch Investitionen sind derzeit mehr als ausgebremst.

Uns droht ein Fachkräftemangel und es fehlt die Förderung und Perspektive, um dies abzuwenden.

Die und Vieles mehr werde ich versuchen an Minister Heil zu adressieren, damit sich hier auch für uns endlich etwas bewegt.

Eilige Kurzinfo Neustarthilfe – 17.02.21

Nach heutigem Gespräch mit dem BMF zur Neustarthilfe, besteht die Empfehlung für diejenigen unter Euch mit Auslandsumsätzen, mit der Beantragung der Neustarthilfe noch ein paar Tage zu warten. Ich habe auf die willkürliche Handhabung zu Auslandsumsätzen in den einzelnen Hilfen hingewiesen. In der ÜB III werden diese berücksichtigt und in der Neustarthilfe eben wieder nicht. Hier werden möglicherweise in den nächt Tagen Anpassungen vorgenommen, welche dann auch Auslandsumsätze berücksichtigen!

In welcher Form bereits gestellte Anträge hier eine Korrektur finden, wird noch abzuwarten sein. Spätestens jedoch zur Endabrechnung sollte das möglich werden.

Gemeinsame Pressemitteilung zum heutigen Wirtschaftsgipfel mit  Peter Altmaier – 16.02.21

Die Pressemitteilung von #AlarmstufeRot & FAMAB zieht ein erstes Resümee.

Nun ist der Wirtschaftsminister in der Verantwortung, zeitnah mit der Veranstaltungs-, Kunst- und Kreativwirtschaft in entsprechende Gespräche zu gehen, und dass nicht in einer gemischten Massenaudienz, um effektive Perspektiven zu schaffen und bestehende Probleme zu bearbeiten.

https://alarmstuferot.org/PDFs/FAMAB_AR_Gipfel_Altmaier_16.02.2021.pdf

UPDATE Neustarthilfe – 16.02.21

Das Portal zur Beantragung der Neustarthilfe ist nun freigeschaltet worden!

Hier geht es zum Direktantrag für Soloselbstständige:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Hier geht es zu den FAQs:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

In ca. 14 tagen soll eine weitere Beantragungsmöglichkeiten für die Selbstständigen, welche bspw. in einer GbR tätig sind, möglich sein.

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Alternativ zur Überbrückungshilfe III können Sie einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragen. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Soloselbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Andernfalls ist die Neustarthilfe (anteilig) zurückzuzahlen.

Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich. Der Antrag kann direkt gestellt werden. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Anpassung ALG II – 13.02.21

Anpassung im Gesetz zu ALG II betreffend außerordentliche Wirtschaftshilfen.

Punkt 13 + 14 sagen klar aus, dass Nov/Dez-Hilfe, sowie Neustarthilfe nicht beim Jobcenter als Einkommen in Anrechnung gebracht werden dürfen.

Wenn Ihr andere Erfahrungen machen solltet, argumentiert damit. Die Fassung ist bereits seit dem 10.12.2020 gesetzlich verankert.

Leider löst das alle anderen Probleme mit dem SGB II nicht, aber wenigstens kann man sich die Jobcenter damit erziehen, die es vielerorts wohl nötig haben, wenn man Euren Berichten lauscht und die Unterlagen teilweise sichtet. Bleibt stark! Wir kämpfen für Euch!

Hier geht es zur PDF: http://www.gesetze-im-internet.de/algiiv_2008/Alg_II-V.pdf

Hier geht es zur Einzelnorm im Internet: http://www.gesetze-im-internet.de/algiiv_2008/__1.html

PM #AlarmstufeRot 11.02.21

Aktuelle Pressemitteilung der #AlarmstufeRot aufgrund der gestrigen Bund-Länder-Konferenz.

https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/02/AlarmstufeRot-PM-Branche-in-Schadensersatzklage-gedraengt.pdf

Der politische Umgang mit der Veranstaltungswirtschaft stößt bei uns auf völliges Unverständnis. Nicht mal mehr eines Wortes wert, aber zum Nichts tun verurteilt, ohne effektive Hilfen die wirklich umfassend greifen würden.

Selbstständige nur eine Randerscheinung und ohne sozialen Auffang. Nebenerwerbler ohne ausreichende Wichtigkeit um überhaupt irgendeine Hilfe aus der Politik zu bekommen. Offerierte Hilfe von Ende Oktober kommen nun nach fast 4 Monaten in die Beantragbarkeit und sind längst nicht ausgezahlt. Vorherige Überbrückungsprogramme sowie monatsweise Lockdownhilfen sind immer noch nicht in Gänze augezahlt! Hürden werden bewusst so hoch gesetzt, dass viele keine Chance auf einen Antrag haben.

Es reicht! Die mediale Beweihräucherung der Politiker in völliger Ignoranz der Tatsachen und Konsequenzen ihrer eigenen Handlungen – Der pure Eskapismus unserer Regierung!

Versprechen die nicht eingelöst werden. Ankündigungen die sich hinterher gänzlich anders darstellen. Bekundungen aus heißer Luft.

Die Verzweiflung wird immer größer, die Rufe lauter, der Schaden immenser!

Perspektivlosigkeit bleibt unser täglicher Begleiter…

Unser Wirtschaftsminister, der welcher eigentlich für die Wirtschaftszweige Ansprechpartner sein sollte, hat seit Beginn der Krise vor fast einem Jahr, offensichtlich kein ausreichendes Interesse an dem größten Wirtschaftszweig dieses Landes. Kein Interesse an über 3 Millionen Erwerbstätigen in der Veranstaltungswirtschaft und deren Fortbestehen. Denn während unser Finanzminister Olaf Scholz sich Anfang Oktober 2020 mit uns in den Rettungsdialog begeben hat und seither einige Verbesserungen erreicht wurden, so dass diese Wirtschaft überhaupt eine Möglichkeit bekommen hat Anträge zu stellen, versperrt sich Herr Peter Altmaier seit dem 18.03.2020 weiterhin einem persönlichen Dialog mit unserer Wirtschaft um effektive Veränderungen herbei zu führen. Frau Monika Grütters hat bis heute nicht verstanden, dass Kultur sich nicht auf nur wenige Bereiche beschränken lässt und alles miteinander verwoben ist. Aber sie findet es toll, dass wir alle so kreativ in der Krise sind. Das wir damit alle Nichts verdienen, ist da nicht so wichtig.

Es hallen vollmundige Versprechen, die nicht eingehalten werden. Sei es beim Auffang über die Grundsicherung, eine nicht rückzahlbare Soforthilfe, Zugang zu Überbrückungshilfen, Zugang zu Lockdownhilfen, Ausfallfonds die Planungssicherheit geben sollen, absehbar aber 88% der Veranstaltungen erneut keine Absicherung damit erfahren, Neustarthilfe und vergessen wir nicht die fortwährende Verwirrung zu stetigen Abänderungen der FAQs.

Im Zweifel wird die Schuld von rechts nach links bis zur EU und wieder zurück geschoben. Die eigene Gesetzgebung entsprechend der bekannten Probleme anzupassen, ist nicht vorgesehen, oder es soll Aufgabe der nächsten Regierung sein. Eine unerträgliche Hinhaltetaktik und Beschäftigungstherapie während wir uns alle im Frontalaufprall befinden.

Es muss endlich ein Sonderprogramm für die Veranstaltungswirtschaft her. Ohne wenn und aber! Wir können nicht immer unter die allgemeine Gültigkeit fallen, wenn es woanders etliche branchenspezifische Programme gibt. Mit allgemeiner Gültigkeit werden wir weiterhin immer wieder durch jedes Raster fallen!

Wir müssen endlich für unser erbrachtes Sonderopfer zum Schutz der Bevölkerung und der Eindämmung der Pandemie entschädigt werden und bis wir wieder im umsatzrelevante Bereiche kommen, brauchen wir eine verlässliche Regelung und stetige wirtschaftliche Hilfe, um überhaupt als Wirtschaftszweig fortbestehen zu können!

Wir geben nicht auf! Wir machen weiter! Wir gemeinsam!

Eure Sandra Beckmann

UPDATE ÜB III – 10.02.21

In der heutigen Pressemitteilung des Ministerium am Nachmittag heißt es:

Antragstellung für Überbrückungshilfe III ist gestartet

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist seit heute Nachmittag freigeschaltet und online. Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder wird ab März erfolgen. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15. Februar 2021.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung:
https://www.bmwi.de//Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/02/20210210-antragstellung-fuer-ueberbrueckungshilfe-lll-ist-gestartet.html

#ARTensterben – 05.02.21

Petition gegen Rückzahlung der Soforthilfe aus dem Frühjahr 2020.

Der Link dahin: https://weact.campact.de/petitions/widerspruch-gegen-die-ruckzahlungsforderung-der-corona-soforthilfe

#ARTensterben – 04.02.21

Die Initiatoren von #ARTensterben in Köln brauchen für die nächste Aktion am 13.3.2021 auf dem Roncalliplatz von 11-13h noch Unterstützung.

Wer von Euch aus NRW Großraum Köln und Umgebung an dem Tag Zeit hat und sich mit einbringen möchte, kann sich gerne dort melden!

Gerne auch in Eure Netzwerke weiter teilen!

https://www.facebook.com/artensterben/

Update ÜB II – 03.02.21

Erweiterter EU-Beihilferahmen schafft zusätzliche Flexibilität bei Überbrückungshilfe II – Überbrückungshilfe II rückwirkend auch ohne Verlustrechnung möglich

Einleitung

Die Erweiterung der beihilferechtlichen Obergrenzen für Kleinbeihilfen auf 1,8 Millionen Euro pro Unternehmen (zuvor 800.000 Euro) schafft zusätzlichen Spielraum für die Unternehmen. Sie können rückwirkend bei der Schlussabrechnung von einem Wahlrecht Gebrauch machen, auf welchen beihilferechtlichen Rahmen sie ihre Anträge für die Gewährung der Überbrückungshilfe II stützen. Das kann dazu führen, dass für einige Unternehmen die Überbrückungshilfe II auch ohne Verlustrechnung möglich sein wird. Das hilft vor allem kleinen Unternehmen, die insbesondere von einem solchen Wahlrecht profitieren können.

Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung des BMWi:
https://www.bmwi.de//Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/02/20210202-erweiterter-eu-hilferahmen-schafft-zusaetzliche-flexibilitaet-bei-ueberbrueckungshilfe-II.html

Update Staatliche Beihilfen – 28.01.21

EU-Kommission beschließt erneut Verlängerung und Erweiterung des Befristeten Rahmens zur Stützung der Wirtschaft in der Coronakrise.

https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_21_261

EU-Update – 25.01.21

EU-Wettbewerbsaufsicht genehmigt Corona-Beihilfen des Bundes für Unternehmen der Messe- und Kongressbranche

Die Europäische Kommission hat nach den EU-Beihilfevorschriften eine Beihilferegelung des Bundes in Höhe von 642 Mio. Euro genehmigt, mit der Unternehmen der Messe- und Kongressbranche für die Schäden durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandmie entschädigt werden. Die Regelung steht Eigentümern und Betreibern von Messen und Kongressinfrastruktur in Deutschland sowie zwischengeschalteten Unternehmen offen, die Messen und Kongressinfrastruktur vom Eigentümer an Dritte vermieten. Unternehmen sind förderfähig, wenn sie zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 einen Gewinnausfall erlitten haben und dieser Verlust mit den in diesem Zeitraum geltenden Maßnahmen der Länder zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus zusammenhängt.

Hier geht es zur vollständigen Meldung:
https://ec.europa.eu/germany/news/20210125-corona-beihilfen_de

Update Termsheet zu ÜB III und der Neustarthilfe – 22.01.21

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2021-01-19-ueberbrueckungshilfe-verbessert-term-sheet.pdf

Update Insolvenzantragspflicht – 22.01.21

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/0120_Insolvenz.html

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.04.2021

Luke Mockridge Unterstützung – 21.01.21

Luke Mockridge ruft zur Unterstützung von #AlarmstufeRot auf am 22. Januar, um 20:15 Uhr in SAT.1. Direkt im Anschluss zeigt SAT.1 sein Bühnenprogramm „Luke Mockridge Live – Lucky Man“.

Ausnahme-Entertainer und Allround-Talent Luke Mockridge ruft am Freitag um 20:15 Uhr in SAT.1 aus der leeren Lanxess-Arena zur Unterstützung von #AlarmstufeRot auf.

Luke Mockridge: „Ich bin ja von Haus aus ein Bühnenkind, aber aktuell dankbar wie nie, auch eine TV-Heimat zu haben, welche es mir ermöglicht, in diesen Zeiten arbeiten zu dürfen. Solidarität innerhalb der Branche ist für mich selbstverständlich, und ich danke SAT.1, dass die Kollegen ihre beste Sendezeit nutzen, um #AlarmstufeRot diese breite Aufmerksamkeit zu geben.“

Vielen Dank an Luke Mockridge, seinem Team, SAT.1, LANXESS arena, all deren Mitarbeiter und an Dirk Wöhler für den Support der #alarmstuferot zur besten Sendezeit!

Update Forderungen – 21.01.21

Hier ein Überblick zu unseren aktuellen Forderungen.
Es stockt bei den aktuellen „Hilfen“. Probleme mit zurückliegenden „Hilfen“ bleiben ungeklärt. Sie kommen viel zu schleppend.‘
Verzweiflung und Unsicherheit wachsen. Das muss ein Ende haben!
Die Veranstaltungswirtschaft steckt fest in Überschuldung und Insolvenz. Jede Verzögerung vernichtet Arbeitsplätze und Unternehmen.

Die ausführliche Statusdeklaration ist auf unserer Seite unter
https://alarmstuferot.org/PDFs/-AlarmstufeRot-StatusDeklaration_20.01.2021.pdf

abrufbar.

Diese umfasst auch eine gesonderte Anlage, welche sich speziell den Problemen mit ALG II befasst.

Klaaf Interview – 20.01.21

Vielen Dank an Christina Bacher und Carolin Kebekus für das gute Interview und den thematischen Bezug auf die aktuelle Situation der Kunst-, Kultur- und Veranstaltungswirtschaft in der aktuellen Ausgabe, welche nächste Woche erscheinen wird!

Sandra Beckmann

300 Tage Lockdown in der Veranstaltungswirtschaft – 18.01.21

Mehr als 300 Tage ist nun der faktische Lockdown in der Veranstaltungswirtschaft! Hilfen kommen meist garnicht an und wenn überhaupt, dann nur schleppend!

Über 300 Tage ohne Einkommen oder Schadensersatz der uns eigentlich zustünde, weil wir nur aufgrund der beschlossenen Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Pandemie nicht arbeiten können. Zum Schutz der Bevölkerung!

Selbst ALG II greift nicht, oder nicht ausreichend! Mehr als 1,7 Mio. Menschen werden offensiv in die Altersarmut getrieben, weil sie keine Unterstützung bekommen und somit an ihre Altersvorsorge gehen müssen. Auch ihre Eigenheime verlieren viele, weil die Kosten nicht anerkannt werden. Ihnen fehlt der Versicherungsschutz bei den Krankenkassen, weil sie die Kosten von über 500€/mtl. nicht mehr tragen können. Was hier gerade passiert ist einfach unfassbar!

Stellt Euch vor, Ihr hättet über ein Jahr kein Einkommen und wenn Ihr ein viel zu geringes hättet, würde Euch auch noch vorgeschrieben, in welchen Geschäften Ihr welches Produkt kaufen dürft. Halt nur nichts, was Ihr wirklich dringend braucht. Das ist seit über 300 Tagen unsere Realität!

Unterstützt uns beim Kampf gegen Existenzverlust! Es geht um private und geschäftliche Existenzen, die durch die Maßnahmen und mangelnde Hilfen gefährdet sind! Unterstützt uns gegen durch die Maßnahmen verursachte Insolvenzen! Unterstützt uns dabei, dass wir auch in Zukunft für Euch alle Veranstaltungen wieder möglich machen könnt!

Teilt es um die Welt und helft das Problem weiter sichtbar zu machen!

https://alarmstuferot.org/

The:Counter: https://www.facebook.com/TheCounter-103879511368835

NEWS – Peter Altmaier will die Hilfen erhöhen – 17.01.21

Ich habe soeben eine Anfrage in Richtung BMF gestellt, um den Stand dazu dort zu erfahren, da laut dem u. g. Artikel eine Abstimmung mit Olaf Scholz noch aussteht. Olaf Scholz kam vor 4 Tagen mit dem Ansinnen in die Öffentlichkeit, das ALG II System zu reformieren, weil die Krise die Mängel an eben diesen deutlich aufgewiesen hat.

Wir warten ab, was davon und vor allem wie es eintreffen wird und versuchen auch hier die Hilfen entsprechend anpassen zu lassen, damit diese auch wirklich ankommen!

Hier geht es zum Artikel zu Peter Altmaiers Vorhaben:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Altmaier-will-Corona-Hilfen-deutlich-erhoehen-article22297156.html

Hier geht es zum Beitrag von Olaf Scholz:

https://www.facebook.com/olafscholz/posts/10159557339924311

LOCKDOWN VERLÄNGERT. HILFEN VERLÄNGERN – 15.01.21

Wir fordern die Januarhilfe!

Ein Jahreswechsel hat den Lockdown nicht verändert, daher müssen für jeden Monat des Lockdowns auch die gleichen Hilfen gelten wie bereits im November und Dezember 2020!

Die Hilfen müssen JETZT alle beantragbar sein und SOFORT zur vollständigen Auszahlung kommen!

Änderungen in den FAQs dürfen Unternehmer nicht im Nachgang schlechter stellen, als es vor den Änderungen der Fall war!

UPDATE – FAQs Beihilferegelungen – 08.01.21

Heute wurden neue FAQs zu den Beihilferegelungen aller Programme veröffentlicht.
Hier geht es zu der entsprechenden Seite:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Beihilferecht/faq-liste-beihilferecht.html

Wir wünschen Euch allen für das kommende Jahr alles Gute und hoffen Ihr bleibt alle gesund!

Jahresrückblick 2020

https://www.facebook.com/watch/?v=1018303405330774

Vielen Dank an The Dark Tenor – 25.12.20

für die Zusendung seines Videos, sowie an alle mitwirkenden Künstlern, Unternehmern und Locations! Die Umstände in 2020 sind eindeutig anders, der Dreh in den leeren Locations, wo sonst die Begeisterung wächst, Emotionen entstehen und die Besucher von Veranstaltungen ihre ganz eigenen Erinnerungen in die Zukunft mitnehmen, die vielen besonderen Momente die verbinden, die Künstler welche ihrer Berufung nicht mehr nachgehen können, die vielen Menschen hinter und um die Kulissen die seit Monaten ihr mit Herzblut gelebtes Berufsleben nicht mehr haben, ihre Existenzen gefährdet sind…

All das war und ist 2020 für uns alle prägend.

Aber auch der enorme Zusammenhalt und der Wille gemeinsam eine große Stimme zu sein, die genau das ändern will. Ich persönlich bin so dankbar genau dafür! Ebenso für die vielen Menschen die mir die Kraft und das Vertrauen geben, eine derer zu sein, die sich politisch dafür engagieren dürfen! Ich bin dankbar für die vielen, die ich unter diesen Umständen kennenlernen durfte, dankbar für alle unter Euch, die ich bereits kannte und die mich erneut darin bestätigt haben, dass meine Jobfamilie die beste ist die man haben kann! Danke an die gesamte Veranstaltungswirtschaft!

Auf das es im nächsten Jahr wieder bergauf gehen mag! Gemeinsam werden wir noch viel schaffen!

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Eure

Sandra Beckmann

Wir wünschen allen Community-Mitgliedern frohe Weihnachten und danken Euch für Eure Unterstützung und das Engagement! Kommt alle ein wenig zur Ruhe und genießt die Zeit mit Euren Familien!

NEWS ÜB III – 23.12.20

Ebenfalls sind am 23.12.2020 die ersten offiziellen Infos bzw. FAQs zu der Überbrückungshilfe III auf der Seite von BMWI und BMF veröffentlicht worden. Hier geht es zu dem Dokument:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Redaktion/DE/Downloads/ueberblick-ueber-die-ueberbrueckungshilfe-lll.pdf

NEWS Antrag Dezemberhilfe – 23.12.20

Seit heute ist die Beantragung der Dezemberhilfe möglich! Hier geht es zum Antrag: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Redaktion/DE/Textsammlungen/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

4. Advent am Ministerium für Wirtschaft NRW – 20.12.20

Danke an

Einzelunternehmer.infoIG – NRW Soforthilfe

und alle Beteiligten vor Ort!

Aufruf für einen guten Zweck – 04.12.20

(Text AlarmstufeRot) Gemeinnütziger #AlarmstufeRot e.V. gegründet, um eine Plattform zu haben für unbürokratische Hilfen – wo es am dringendsten nötig ist und keine politischen Hilfen ankommen.

Wir freuen uns, dass gerade jetzt immer wieder Menschen und Firmen an #AlarmstufeRot herantreten, um die Arbeit finanziell zu unterstützen. Vielen Menschen unserer Branche konnte noch nicht ausreichend geholfen werden. Die wirtschaftliche Not ist groß. Kollegen aus Kunst, Kultur und Veranstaltungswirtschaft fallen nach wie vor durchs Raster und erhalten keine staatlichen Hilfen.

Der #AlarmstufeRot e.V. dient als formale Grundlage, um Spenden anzunehmen und weiterzugeben. Dank der Gemeinnützigkeit kommt jeder gespendete Euro ohne Abzug dort an, wo er gebraucht wird.

Ein unabhängiges Kuratorium entscheidet über die Spendenverwendung. Wir informieren Euch darüber. Ihr wollt in der Adventszeit gemeinsam eine Spendenaktion machen? Sprecht uns an.

Unterstütze Branchenkollegen mit einer Spende –Spendenkonto:

#AlarmstufeRot e.V., IBAN DE31 5185 0079 0027 1903 59, BIC HELADEF1FRI


Landes-Demos der #AlarmstufeRot – 03.12.20

Es gibt weiterhin Anliegen die gelöst werden wollen, daher geht es auf Landesebene weiter, auch um diese mit in die Verantwortung zu nehmen, Bundeprogramme zu ergänzen.

Hier werden die nächsten Demos stattfinden:

SA 05.12.2020 Rheinland-Pfalz | Mainz

https://www.facebook.com/events/1076193816141782

SA 12.12.2020 Schleswig-Holstein | Lübeck

https://www.facebook.com/events/422162222492529

SO 13.12.2020 Hessen | Frankfurt

https://www.facebook.com/events/637161616860415

Wie immer gilt:

Achtet auf die Öffentlichkeitswirkung. Haltet den Abstand und tragt Eure Masken.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und die Unterstützung der Kollegen vor Ort.


Aktuelle Pressemitteilung des BMWi – 27.11.20

Untenstehend der Link zu der aktuellen Pressemitteilung betreffend der aktuellen und künftigen Hilfen. Wir im Aktionsbündnis #alarmstuferot arbeiten wieder an Detailfragen. Sobald es weitere Infos gibt, werden wir Euch dazu zeitnah unterrichten.

Bereits gestern gab es erneut eine Konferenz im Rahmen des Rettungsdialog mit dem BMF, dem BMAS und dem BMWi wo wir auf bestehend Probleme, notwendige Anpassungen und perspektivische Lösungen zu sprechen gekommen sind. Auch hier halten wir Euch auf dem Laufenden.

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2020/11/2020-11-27-PM-dezemberhilfe-ueberbrueckungshilfe-III.html


Hilfestellung – Branchenschlüssel – 26.11.20

Auf vielfache Nachfrage bzgl. des Branchenschlüssels bei der Antragstellung für die Novemberhilfe, haben wir hier einen Auszug aus der Liste der Wirtschaftskreise zusammengestellt. So fällt es vielleicht leichter die richtige Auswahl treffen zu können, als Direktantragberechtiger Unternehmer, da wir noch immer nicht alle in Wirtschaftskreisen konkret eingeordnet sind. Im Bereich der Veranstaltungstechnik, wird es in vielen Fällen der Branchenschlüssel 90.02.00 – „Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst“ sein. Im Zweifel zählen immer die Übergeordneten Codes als Hauptkategorie.

Nach unserem Kenntnisstand werden weitere Wirtschaftskreise derzeit erarbeitet. Habt also noch etwas Geduld. Wir nähren uns langsam an den Zeitpunkt, wo wir nicht mehr nur unter „Sonstige Dienstleistungen“ fallen werden. Allerdings zieht es sich noch etwas bis dahin.

Wir hoffen, dass der Auszug jetzt erstmal weiterhilft. Habt bitte Verständnis dafür, dass wir nicht in Einzelberatungen übergehen können, denn dafür fehlen uns einfach im Moment die zeitlichen Ressourcen, jedenfalls wenn wir weiterhin den Fokus am Puls der Regierung haben wollen und für die richtigen Hilfen kämpfen.

Auch wenn wir noch nicht die Eierlegende-Wollmilchsau auf dem Silbertablett gereicht bekommen, haben wir schon Vieles erreichen können, was ohne Eure Hilfe und den Zusammenhalt sicherlich nicht so schnell, wenn überhaupt gelungen wäre. Und wir bleiben dran!

Alles was Ihr uns meldet, sammeln wir und kommunizieren es dann mit der Regierung. Zeitgleich kämpfen wir an 6 Baustellen.

Akut natürlich für Nachbesserungen bei der Novemberhilfe, deren Verlängerung und der Überbrückungshilfe III. Aber es gibt immer noch das Problem der Soforthilfe, der gesamten rückwirkenden Zeit, wo keine nennenswerten Hilfen, aber Schaden entstanden ist, sowie Sachlagen die auf europäischer Ebene angesiedelt sind.

Vielen Dank für Euer Verständnis und Eure dauerhafte Unterstützung in unserer gemeinsamen Sache!

https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/03/Auszug-aus-der-Liste-der-Wirtschaftskreise-Stand-26.11.2020.pdf


FAQs – Novemberhilfe sind online – 24.11.20

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Novemberhilfe/faq-novemberhilfen.html


Update Novemberhilfe – 19.11.20

Hier findet Ihr die Vollzugshinweise, die sehr gut nachvollziehbar machen, wer unter welchen Umständen diese Hilfe beantragen kann. Defacto ist mit diesem Stand nahezu jeder antragsberechtigt, der von den Effekten der Verordnungen mit mindestens 80% vom Umsatzausfall betroffen ist. Für viele Unternehmen bleibt saisonal bedingt der November als Vergleichszeitraum schwierig, wo wir auch weiter ansetzen, aber erstmal ist dieses Programm ein wirklich großer Erfolg für unsere Wirtschaft.

https://www.alarmstuferot.org/PDFs/Vollzugshinweise_November.pdf

Für alle Verunsicherten haben wir bereits vor ein paar Tagen einen kleinen Kontrollfaden veröffentlicht.

Lasst Euch nicht weiter aus der Bahn werfen, sondern nehmt Euch die Ruhe und spiegelt das mal für Eure Situation. Min. 1 Kriterium kann man in den meisten Fällen anwenden für den Vergleichszeitraum um den Anspruch plausible darzustellen.

https://www.alarmstuferot.org/PDFs/Beispielabfrage_Novemberprogramm.pdf


+++Aufruf+++ 17.11.20

Liebe Community,

wir erhalten die ersten Meldungen von Unternehmern, deren Steuerberater darlegen, weshalb sie wohl keinen Anspruch auf die Novemberhilfe haben sollen.

Damit wir das Problem einwandfrei identifizieren und bei der Regierung ggf. korrigieren lassen können, wäre es für uns hilfreich, dazu mehr Informationen zu haben.

Wir bitten Euch daher uns derartige Schreiben und folgende zusätzlichen Angaben zukommen zu lassen. Die Daten werden wir vertraulich behandeln und höchstens zur Darstellung an die Regierungsebenen (auf Wunsch anonymisiert) weiterreichen.

Was Wir brauchen:

– Das Schreiben des Steuerberaters/Wirtschaftsprüfer

– Angaben zur Tätigkeit/des Geschäftsfeld

– Angaben zum Umsatz im Vergleichszeitraum

Das Ganze schickt Ihr bitte an folgende E-Mail Adresse:

Novemberhilfe2020@event-kombinat.de

Es wäre gut, dass wir diese Angaben zeitnah haben, damit wir hier weiter vorgehen können und eventuell noch Anpassungen bei den Hilfen verhandeln können.


Mitmachen, Teilen und gemeinsam für weitere Verbesserungen kämpfen – 15.11.20

(Text der AlarmstufeRot)
In den Novemberhilfen sind weite Teile der Veranstaltungswirtschaft bedacht – aber leider immer noch nicht alle. Daher unsere Forderungen:
(1) Es müssen alle Betriebe der Veranstaltungswirtschaft berücksichtigt werden
(2) Die Vollzugshinweise müssen konkretisiert werden, um die bisherigen Lücken zu schließen
(3) Die Antragsstellung muss vereinfacht werden.
Soloselbständige bekommen mit 714 €/Monat nur einen Tropfen auf den heißen Stein, Mittelständler ab 250 Mitarbeiter drohen, im Überbrückungsprogramm weiterhin massiv benachteiligt zu sein. Oder sie gehen sogar unverändert leer aus.
Wir brauchen Deine Hilfe mit Deinem Beispiel, um die Regierung zu überzeugen! Du bist nicht berücksichtigt bei der Novemberhilfe? Dann sende uns eine E-Mail, damit wir Dein Beispiel an die Regierung weiterleiten können. Dies brauchen wir, damit wir um dringende Konkretisierung in den jetzt entstehenden Vollzugshinweisen bitten können.
Mehr hier: https://alarmstuferot.org/PDFs/MPK_Beschluss_vom_28.10.2020.pdf
Die Veranstaltungswirtschaft befindet sich seit 8 Monaten im Lockdown und es werden noch weitere folgen. Ein Wiederaufbau des sechsgrößten Wirtschaftszweiges ohne relevante Berücksichtigung im Überbrückungsprogramm wird nicht zu schaffen sein.
Mehr hier: https://alarmstuferot.org/PDFs/Beispielabfrage_Novemberprogramm.pdf
Emails bitte an: info@alarmstuferot.org


Hintergrundinformationen – Hilfsprogramm – 14.11.20

Erste Hintergrundinformationen der Regierung zum gegenwärtigen Hilfsprogramm findet Ihr hier:
https://alarmstuferot.org/downloads

Insbesondere erläutert dieses Informationspapier https://alarmstuferot.org/PDFs/Infopapier_Novemberhilfen.pdf die für November angekündigten Hilfen.
Die zusätzlich verkündete Neustarthilfe für Selbstständige, wird hier erklärt:
https://alarmstuferot.org/PDFs/Infopapier_Neustarthilfe.pdf

Einen quick-and-dirty-Excel-Rechner hat Verdi zur Verfügung gestellt. http://selbststaendigen.info/wp-content/uploads/Rechner-Neustarthilfe.xlsx

Schaut auch regelmäßig auf den Seiten der Bundesregierung nach aktuellen Informationen.
Wir arbeiten unterdessen weiterhin auf Hochtouren. Sobald es Neuigkeiten für Euch gibt, werden wir und auch die weiteren Organisatoren der #AlarmstufeRot, Euch diese wieder zur Verfügung stellen.
Wir danken Euch für den Rückhalt und Zuspruch, welchen Ihr uns bereits seit Monaten stetig gebt, so dass wir nun schon Vieles mit Euch gemeinsam erreichen konnten.
Wir bleiben für Euch und uns alle weiter am Ball!
Danke auch für Euer Verständnis, dass wir demnach nicht immer sofort hier parat sein konnten in den letzten Tagen seit der 2. Großdemonstration, um jede Frage hier ins Detail zu klären. Wir mussten unsere politische Arbeit, in unser aller Interesse priorisieren, um dass jetzt schon einmal zu erreichen.
Dabei soll es aber nicht bleiben, weshalb es noch etwas länger nicht wesentlich ruhiger werden wird. Auch unsere Social-Media-Teams brauchen unseren Input, den wir aber oftmals erst einmal Zusammenfassen müssen.
Daher schaut Euch bitte immer auch im Downloadbereich um, wo wir zeitnah immer alle relevanten Informationen einstellen.
So hat unser doch recht überschaubares politisches Kern-Team, ein wenig mehr den Rücken frei, um unsere gemeinsamen Interessen politisch zu optimieren.


Update – Novemberhilfen – 13.11.20

Das aktuelle Term Sheet zur Novemberhilfe bringt endlich Gewissheit für die Veranstaltungswirtschaft. Zumindest für den November scheint erstmals seit März eine Umsatzentschädigung gesichert.In früheren Arbeitsentwürfen waren noch 88% der Branche ausgeschlossen. Nach vielen Nachtschichten sowohl bei #AlarmstufeRot und den involvierten Verbänden wie auch in den beteiligten Bundesministerien konnte dies nun offenbar abgewendet werden. Wir kämpfen weiter für die umfassende Berücksichtigung unserer Branche!

Danke hierfür an das Bundesfinanzministerium, Finanzminister Olaf Scholz, dessen Stab und Mitarbeiter um Staatssekretär Wolfgang Schmidt, Staatssekretärin Bettina Hagedornund Staatssekretärin Sarah Ryglewski. Gleichermaßen gilt der Dank dem Bundeswirtschaftsministerium unter MinisterPeter Altmaier , dessen Stab und Mitarbeitern, Staatssekretär Dr. Ulrich Nußbaum und insb. Staatssekretär Thomas Bareiß , der den Rettungsdialog koordiniert. 


Perspektive – 12.11.20

Bereits in dem Gespräch am 12.10.2020 mit Olaf Scholz
und den Vertretern des Aktionsbündnis der #alarmstuferot, konnten wir neben allen akuten wirtschaftlichen Problemen, auch das Problem der Planungsunsicherheit und den frustrierten Kosten, welche durch weitere Restriktionen entstehen erläutern. Minister Scholz hat auf unsere Anmerkung, das Versicherer nicht in einer laufenden Pandemie gegen Pandemie versichern und damit alle Kosten und das volle Risiko an uns hänge bleiben, sehr wohl begriffen, dass auch dahingehend eine Lösung her muss. Auch hier wird sich künftig etwas ändern und es werden Perspektiven durch die Regierung in Aussicht gestellt. Derzeit finden dazu gemeinsam Ausarbeitungen statt. Der folgende Artikel macht deutlich, dass es der Regierung auch damit ernst ist und Bewegung in den Sachverhalt rein kommt.

Das gilt sowohl in diesem Punkt, wie aber auch in allen weiteren Punkten zu den notwendigen finanziellen Hilfen. Wir stehen in sehr engen Austausch mit allen politischen Ebenen, um möglichst zielgerichtete Programme und Lösungen für alle, in besonderer Härte Betroffenen zu erarbeiten.

Das noch keine 100%igen Aussagen gefallen sind, liegt unter anderem daran, dass man diesmal verhindern will, dass der Zugang erneut nicht funktioniert und die Formulierungen verursachen würden, dass es erneut nicht für die Veranstaltungswirtschaft greift. Wir brauchen zwar noch ein wenig Geduld, aber das ist besser, als wenn erneut etwas übers Bein gebrochen werden würde, was nur halbgar ist. Dennoch bleibt bei allen guten Ausarbeitungen am Ende faktisch in den Papieren stehen wird, bleibt dennoch offen und damit auch die Frage, ob wir erneut nacharbeiten müssen.

Wir danken Euch, dass Ihr diesen Weg mit uns gemeinsam geht und wir durch Eure Mithilfe in den ganzen Monaten, überhaupt an diesen Punkt kommen konnten. Es liegt noch Vieles vor uns an Aufgaben. Aber wir zweifeln nicht daran, wenn dieser Zusammenhalt so bleibt, dass wir alle diese Aufgaben gemeinsam meistern werden!

https://www.spiegel.de/wirtschaft/corona-olaf-scholz-stellt-neue-finanzhilfen-fuer-kulturbranche-in-aussicht-a-525a5289-14bd-42a2-9a0a-92bf1a798452?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph


Aktuelle Pressemitteilung der #AlarmstufeRot – 09.11.20

Bislang hat sich die Regierung nicht weiter bewegt und unsere Punkte wurden bis heute noch nicht in das aktuellen Novemberprogramm übernommen. Nach heutigem Stand werden etliche Unternehmer|innen und Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft wieder keinen Anspruch haben. Fast 90 Prozent der deutschen Veranstaltungswirtschaft wird jede Hilfe verwehrt bleiben. Vom Soloselbstständigen Einzelunternehmer bis zur Aktiengesellschaft. Mit unrealistischen Zulassungshürden und detailreichen Formulierungen im Novemberprogramm wird der Kreis der Antragsberechtigten bewusst klein gehalten.

Neue und anders lautende Informationen liegen uns, auch nach der heutigen Fortsetzung der Bund-Länder-Konferenz, noch nicht vor.

Die Politik dominiert seit Tagen wieder mit großzügigen Schlagzeilen die Medien. Zum 4. Mal in diesem Jahr, glaubt die Bevölkerung erneut diesen Meldungen und ist der Ansicht, uns würde geholfen.

Fakt ist aber, dass die Novemberhilfe nach heutigem Stand lediglich ein 10 Mrd. € teurer Etikettenschwindel sein wird.

Das darf so nicht bleiben! Unser November dauert nun schon 8 Monate und wir werden offensichtlich beabsichtigt in die Insolvenzen getrieben. Wie sonst soll man sich erklären, warum seit Beginn der Krise anderen Wirtschaftszweigen binnend von Tagen effektive Hilfe zukommt und wir fortwährend hängen gelassen werden?

Die Zeit rennt, während sich die Politik gegenseitig auf den Füßen steht.

Wir wollen nicht #sangundklanglos untergehen!

Pressemitteilung: https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2020/11/PM-AlarmstufeRot-Novemberprogramm-Final.pdf


Landesdemo Hessen am 14.11.20

Am kommenden Samstag findet erneut eine #alarmstuferot-Demo in Frankfurt am Main statt.

Hier geht es zu der Veranstaltungsseite:

https://www.facebook.com/events/701169660752782/


Das offizielle Video zur Demo am 28.10.2020

Rettet die Veranstaltungswirtschaft!

Die 88 Prozent Wirtschaftsveranstaltungen werden für immer untergehen, wie auch Kunst, Kultur, Volksfeste und Sportveranstaltungen.

Alle Versprechen der Regierung wurden nicht eingehalten. Die deutsche Veranstaltungswirtschaft ist Weltspitze. Aber die Kulturnation verliert gerade ihre Seele und der Exportweltmeister seine Verkaufsplattform.

SOS – Regierung, wenn Du weiter wegschaust, werden wir sterben, mit 1 Mio. Arbeitsplätzen und 100.000 Betrieben!


Update zum Rettungsdialog – 05.11.20

Hier findet Ihr den aktuellen Stand und unsere Haltung zu den Gesprächen betreffend der Novemberhilfe und dem Überbrückungsprogramm III.

https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2020/11/Zwischeninformation-Rettungsdialog-alarmstuferot-05-11-2020.pdf


Pressemitteilung – Fraktion DIE LINKE. im Bundestag – 03.11.20

zu der aktuellen Situation der Veranstaltungswirtschaft:

https://simone-barrientos.de/2020/11/03/the-show-is-over-gemeinsame-erklaerung-zum-lockdown-light/


Aktion – Erhebt still Eure Stimme – 02.11.20

Wir müssen unserem Unmut mit dem Umgang unserer Branchen Ausdruck verleihen! Deshalb rufen wir am Montag, den 02.11.2020 um 20 Uhr – dem Tag des Kultur-Lockdowns – dazu auf, Videos, Livestreams und Beiträge zu veröffentlichen, die individuell dargestellte Stille zeigen.

Immer mit dem Hashtag #sangundklanglos und #alarmstuferot. Seid kreativ.

#SangUndKlanglos #AlarmstufeRot in der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft


Video – Was die Situation im Moment bedeutet #alarmstuferot – 31.10.20

Facebook Watch Video:

https://www.facebook.com/watch/?v=771642976745081


Bundestagsdebatte zur Veranstaltungswirtschaft – 30.10.20

Da der Live-Stream aus dem Plenum, welcher uns schriftlich vom Bundestag zugesichert war, letztendlich aber nicht stattfand, stellen wir hier nun das Video zu den heutigen Tagesordnungspunkten unsere Wirtschaft betreffend zur Verfügung.

So können auch alle sehen, die es nicht über andere Kanäle verfolgt haben.


Pressemitteilung #alarmstuferot – 30.10.20

Mit heutigem Datum haben wir eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Verteilt diese gerne an Eure eigenen Pressekontakte weiter.

Diese ist hier downloadbar:


Aufruf #sangundklanglos #alarmstuferot – Kulturschaffende in lauter Stille 30.10.20

Wir – #sangundklanglos #alarmstuferot – haben folgende Aktion geplant, um die Aufmerksamkeit von Regierung und Öffentlichkeit für unsere Not zu gewinnen.
Leite es gerne an jeden Kulturschaffenden weiter.

Je mehr mitmachen, desto lauter wird die Stille.

Wir müssen unserem Unmut über den Umgang mit Kunst und Kultur Ausdruck verleihen.
Es kommen immer noch keine fürs Überleben ausreichenden Hilfen bei so vielen Menschen der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft an.

Deshalb rufen wir am Montag, den 02.11.2020 um 20 Uhr – dem Tag des Kultur-Lockdowns – dazu auf, Videos, Livestreams und Beiträge zu veröffentlichen, die individuell dargestellte Stille zeigen.

Dies immer mit dem einenden Hashtag „#sangundklanglos #alarmstuferot“, in allen verfügbaren Medien und auf allen Kanälen. Alle sind herzlich aufgefordert, daran teilzunehmen.

KünstlerInnen werden beispielsweise zum Konzert auftreten, aber nicht musizieren. Und nach ca. 20 Minuten Stille wieder abtreten.

Seid gerne kreativ. Ob Livestream aus dem Proberaum, Wohnzimmer… oder nur ein Stillleben (Notenständer, Staffelei, unbeschriebenes Blatt, Ballettschuhe…). Alles unter dem gemeinsamen Hashtag wirkt.

Auf der Internetseite alarmstuferot.org gibt es am Montag, den 02.11.2020 eine Social Media Wall, die gemeinsame Projektionswand, auf der die Beiträge aller Teilnehmer gesammelt sichtbar werden, die unter den Hashtags #sangundklanglos #alarmstuferot gepostet, geteilt und veröffentlicht werden.

Hier geht es zum kompletten Aufruf als Download:


Save the Date – LIVE aus dem Bundestag – 30.10.20

Wir werden heute LIVE aus dem Deutschen Bundestag die Parlamentssitzung zu dem Thema „Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Veranstaltungswirtschaft“ streamen.

Unser Thema ist für 15:10 Uhr auf der Tagesordnung im Plenum.

Wir starten mit der LIVE-Übertragung ab 15 Uhr!

https://www.facebook.com/NightofLight2020/live/


OFFENER BRIEF freischaffenden Humorist*innen und Musiker*innen – 28.10.20

Hier einige Namen der Unterzeichner:
Carolin Kebekus, Atze Schröder, Bastian Pastewka, Bela B, Bodo Wartke, Bülent Ceylan, Donots, Dr. Eckart von Hirschhausen, Johannes Oerding, Mario Barth, Max Mutzke, Michael Mittermeier, Niedeckens BAP, Olaf Schubert, Peter Maffay, Sasha, The BossHoss und viele mehr…

aber lest bitte selbst:

https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2021/03/Offener-Brief-der-freischaffenden-HumoristInnen-und-MusikerInnen.pdf


Programm der Hauptbühne – LIVE – 28.10.20

https://youtu.be/dI_cH_SdNgYhttps://www.youtube-nocookie.com/embed/dI_cH_SdNgY


PK zur Großdemonstration der Veranstaltungswirtschaft – 28.10.20

https://youtu.be/lmaooZOgIEUhttps://www.youtube-nocookie.com/embed/lmaooZOgIEU?start=1367


Bis gleich! DEMO Berlin 28.10.20

#onfire #alarmstuferot



Fraktionssitzung mit der Fraktion DIE LINKE – 27.10.20

Die heutige Fraktionssitzung mit der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, war aus unserer Sicht durchaus positiv. Wir konnten noch Einiges mit auf den Weg geben und es wurde uns volle Unterstützung dabei zugesagt, unsere Forderungen mit zu transportieren und sich dafür einzusetzen.


Factsheet – Demo Berlin 28.10.20

https://www.alarmstuferot.org/demos


Aufforderung – Unternehmerlohn – 25.10.20

Wenn jetzt an allen Stellen die richtigen Stellschrauben gedreht werden, damit die Hilfe auch ankommt, ist das wünschenswert! Aber es muss jetzt eine konkrete Aussage der Entscheidung

„Beim Unternehmerlohn kann man sehr wohl Lösungen finden – und das hat nicht zu tun mit einem bedingungslosen Grundeinkommen“, sagte Altmaier. „Wir haben ein Interesse daran, dass Künstler, Kreative oder Konzertveranstalter nicht aufgeben müssen, nur weil wir Corona haben.“

Herr Peter Altmaier die Hilfen müssen JETZT unmittelbar greifen. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite. Herrn Olaf Scholz

liegen bereits entsprechende Ausarbeitungen aus der Veranstaltungswirtschaft vor. Nett das Sie Kreative aufgeführt haben, denn so kann man die 154 Branchenzweige und Tätigkeitsfelder sicherlich zusammenfassen.

AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft

Treffen Sie uns persönlich und seien Sie unser Gast am 28.10.2020 auf unserer Bühne am Brandenburger Tor!

AlarmstufeRot zweite Großdemonstration zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft

Selbstverständlich professionell gesteuert, mit Abstand und Maske!

faz: Altmaier macht Tempo bei neuen Corona-Hilfen
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsminister-altmaier-macht-bei-neuen-corona-hilfentempo-17017598.html


Talk – cologne on pop – 24.10.20

Vielen Dank für die Einladung! Es war mir eine Ehre bei Euch als Gast zu sein und zu unserer Situation in der Veranstaltungswirtschaft reden zu können!

Quo vadis, Kulturwirtschaft: Lockdown, Knockout, Neustart?

https://c-o-pop.de/xoxo/program/quo-vadis,-kulturwirtschaft:-lockdown,-knockout,-neustart-tal


Tagesthemen – Die Ärzte/Alarmstuferot – 23.10.20

Danke an  DieÄrzte für das grandiose Opening in den tagesthemen und das Statement für die #alarmstuferot und die Veranstaltungswirtschaft!

Wer es nicht gesehen hat…Opening :)Nachrichtenbeitrag


Update – Pressemitteilung des BMWi – 22.10.20

Pressemitteilung des BMWi zu Gesprächen mit Peter Altmaier. U. A. war auch das Aktionsbündnis der #AlarmstufeRot mit Joern Huber im Gespräch vertreten, sowie Andreas Lutz von dem Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. – VGSD. 

https://www.bmwi.de//Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201022-altmaier-wirtschaft-braucht-weiterhin-unsere-unterstuetzung.html


Heute im Gespräch mit dem Gesundheitsministerium NRW – 21.10.20

Zielsetzung dieser ersten Gesprächsrunde war deutlich zu machen, dass wir Öffnungsperspektiven brauchen und gemeinsam mit dem Ministerium entsprechende Grundlagen schaffen müssen, damit Veranstaltungen auch unter COVID-19 wieder sicher planbar werden und die Teilnehmeranzahl wieder erhöht werden kann.

Die Runde wird sich in den kommenden Wochen mehrfach zusammenfinden, um möglichst zeitnah Ergebnisse hervorzubringen, welche uns schrittweise wieder in eigenwirtschaftliche Tätigkeit bringen und Veranstaltungen wieder verlässlich möglich machen.

Wir freuen uns, dass das Ministerium gemeinsam mit uns arbeiten wird und wir ab sofort an einem Strang ziehen werden, auch damit künftige Verordnungen in eine annehmbare Verhältnismäßigkeit gesetzt werden.


Umfrage des Bündnis #alarmstuferot – 20.10.20

Liebe Community!

Wir bitten Euch darum, Euch ein paar Minuten Zeit zunehmen, um an dieser Umfrage teilzunehmen und hoffen auf zahlreiche Beteiligung von Euch!

Wir benötigen diese Informationen dringend, um weiterhin konstruktiven Druck auf die politischen Entscheidungsträger auszuüben, die derzeitigen Hilfsprogramme in Eurem Sinne zu ändern.

Uns ist völlig klar, dass wir mit unseren Fragen nur einen begrenzten Teil der gesamten Thematik behandeln. Am Ende der Umfrage gibt es aber noch die Möglichkeit, weitere Punkte mit uns zu teilen.

Zusätzlich gibt es am Ende der Umfrage eine Auflistung der geplanten Änderungen für das Überbrückungsprogramm II. Dort könnt Ihr uns mitteilen, ob diese Änderungen die eigenen, aktuellen finanziellen Probleme ganz oder teilweise lösen.

Die Teilnahme an der Umfrage ist bis Freitag, den 23. Oktober, 12:00 Uhr möglich.

Innerhalb des Bündnis haben wir uns darauf geeinigt, dass der VPLT diese Umfrage erstellen wird.

Vielen Dank für Eure Mithilfe!

https://www.vplt.org/artikel/umfrage-zu-den-ueberbrueckungshilfen


Info – Talk c/o pop Convention – 24.10.20

Am Samstag werde ich mit Moderatorin Ina Plodroch, im Rahmen der c/o pop Convention in Köln, über die aktuelle Lage der Veranstaltungswirtschaft sprechen.

Link zum LiveStream der c/o pop Convention:
https://c-o-pop.de/xoxo/program/quo-vadis,-kulturwirtschaft:-lockdown,-knockout,-neustart-talk


2. Großdemonstration in Berlin am 28.10.20

Große Teile der Branche stehen vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch – die Branche steht in Flammen! Trotzdem kämpfen wir weiter um unser Überleben, mit aller Kraft. Wir brennen weiter für jeden Einzelnen! #onfire

Wir brauchen Dich in Berlin!

AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft

FAMAB
VPLT Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e.V.
ISDV e.V.
BVD e.V. Geschäftsstelle
EVVC e.V.
IHK Gießen-Friedberg
Saveevents
Party Rent Group
Initiative für die Veranstaltungswirtschaft
Kultur erhalten
satis&fy AG
JOKE Event AG
Spaces Management
Jazzunique
Kirberg Catering
Fredenhagenhalle
Event-Kombinat
Grand Hall ZOLLVEREIN
Neumann&Müller Veranstaltungstechnik
AMBION GmbH – Veranstaltungstechnik
Blue Wheels Veranstaltungstechnik GmbH
visitBerlin
Deutscher Eventverband
LECA Leading Caterer
Initiative der Veranstaltungswirtschaft Nordwest
Alarmstuferot Hessen
Einzelunternehmer.info

und viele mehr…


Info – Länderdemos

Wir freuen uns auf die nächsten Demos auf Länderebene!

In folgenden Städten wird als nächstes demonstriert:

MI 21.10.2020 NRW | Düsseldorf:
https://www.facebook.com/events/464860581130467

MI 21.10.2020 Bremen | Bremen:
https://www.facebook.com/events/2164902456975444

DO 22.10.2020 Niedersachen | Hannover:
https://www.facebook.com/events/787718095295456

Wie immer gilt:

Achtet auf unsere Öffentlichkeitswirkung, haltet Euch an die Abstände und denkt an Eure Masken! Verzicht auf alkoholische Getränke ist obligat!

Denkt wie immer an wetterentsprechende Kleidung, ggf. das Regen-Dress. Kein Wetter kann schlechter als unsere Lage sein! Also, seid dabei und motiviert auch Kollegen, Freude, Lieferanten & Geschäftspartner! Nehmt genügend Wasser oder andere Softgetränke für die Zeit Eurer Teilnahme mit!

Danke an jeden Unterstützer!

Wir freuen uns Euch alle bei den nächsten Demos zu sehen, bevor es dann am 28.10.2020 erneut, gemeinsam nach Berlin gehen wird!

AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft


Demonstration auf Landesebene NRW – 14.10.20

Hier der Blick auf den Landtag vom Wirtschaftsministerium NRW aus. Dort fand heute ein Gespräch statt, als Einleitung für den hiesigen Rettungsdialog. Ich werde ab 16h auf der Bühne der Landesdemo NRW dazu berichten. Kommt dazu und unterstützt uns und die Organisatoren bei der Demo mit Eurer Anwesenheit! Nur durch die bereits stattgefundenen Demonstrationen der letzten Wochen, haben wir genau diese Gespräche auf Landes- und Bundesebene erreicht. Noch können wir keine Ergebnisse direkt greifen. Umso wichtiger ist Eure Teilnahme bei den Demos um den Druck aufrecht zu erhalten.

Zur Orientierung: Links neben dem Landtag und dem Fernsehturm auf der Landtagswiese findet die Demonstration statt. Die Bühne ist auch auf dem Bild zu erkennen.

#alarmstuferot

AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft

Vielen Dank an das Team der Einzelunternehmer.info für die Orga der Landesdemos NRW


Update – Überbrückungshilfen – 14.10.20

Seid bei den Demos und unterstützt unsere Arbeit! Sie trägt langsam Früchte:

+++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++

„Weitere Unterstützung sollen aber auch die Veranstaltungsbranche sowie die Messe-und Ausstellungswirtschaft bekommen.“

„Zudem solle bei den Krediten der staatlichen Förderbank KfW nachjustiert werden, etwa durch bessere Tilgungszuschüsse. Darüber hinaus sei ein so genannter Unternehmerlohn im Gespräch, die gerade für Freiberufler und Soloselbstständige interessant sei, die anderweitig nicht förderberechtigt seien und Gefahr liefen, in die Grundsicherung zu fallen. Altmaier wolle dies bundesweit einführend.“

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/altmaier-plant-verlaengerung-der-corona-ueberbrueckungshilfen-17000757.html


Update Rettungsdialog mit der Veranstaltungswirtschaft – 13.10.20

Hier gelangt Ihr zu unserer Pressemitteilung zu dem gestrigen Gespräch mit Olaf Scholz:

Pressemitteilung Rettungsdialog mit Olaf Scholz


Wir sind bereit! – 12.10.20

#alarmstuferot


Info – Live-Talk „Alarmstufe Rot – Das Update“ – 11.10.20

Hier das Gäste-Panel:

  • Carolin Kebekus (Künstlerin)
  • Wolfram Diener (Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf)
  • Christian Eichenberger (CEO Party Rent Group + Mit-Initiator Alarmstufe Rot)
  • Sandra Beckmann (Initiative für die Veranstaltungswirtschaft + Mit-Initiatorin Alarmstufe Rot)
  • Thomas Bareiß (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie + verantwortlicher Staatssekretär für den Rettungsdialog mit der Veranstaltungswirtschaft + Mitglied des Deutschen Bundestages)
  • Sabine Poschmann (stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion SPD + Mitglied des Deutschen Bundestages)
  • Jan Kalbfleisch (Geschäftsführer FAMAB)
  • Marcus Pohl (1. Vorsitzender Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft (ISDV))
  • Christian Seidenstücker (Vorstand JOKE + Mit-Initiator Alarmstufe Rot + Mit-Initiator Back to Live)
  • Moderation: Aljoscha Höhn

https://www.youtube.com/watch?v=Sh90xG_0494&t=3016s


Update – Demo Boot – 07.10.20

Vor rund einer Stunde ging die erste #alarmstuferot-Demo auf dem Wasser der Spree zuende.

Die Fahrt hatte um 10:30h heute morgen begonnen und als Ziel das Paul-Löbe-Haus.

Wir haben damit ein Mahnmal zu einer Sitzung des Ausschuss für Wirtschaft und Energie gesetzt, die zeitgleich dort stattfand.

Sie sollen nicht vergessen, wie unsere Lage ist und dass Sie die Verantwortung tragen müssen, für unsere wirtschaftliche Situation!

Dies wurde den Politikern mit Unterstützung der entsprechenden Beschallung und durch Durchsagen nochmals verdeutlicht.

Um eine gezielte Aktion damit durchzuführen, haben wir im Vorfeld davon abgesehen, diese Demonstration zu bewerben. Zusammen mit Euch setzte wir am 28.10.2020 wieder ein Zeichen mit der nächsten Großdemonstration. Save the date!

Wir danken erneut den Berliner Behörden für ihre Unterstützung bei der Durchführung dieser Demonstration.

AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft


Live – Der Talk der AlarmstufeRot – Am 11.10.2020 um 19h

U.a. mit dabei: Carolin Kebekus, Thomas Bareiß und Sabine Poschmann

Schaltet ein und seid dabei, wenn wir über die aktuellen Entwicklungen sprechen!


Update – Termin im BMAS – 05.10.20

Nachdem ich bereits am 10.09.2020 gemeinsam mit dem

ISDV e.V. und dem VPLT Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e.V.

einen Termin im BMAS zur Klärung der Problematiken und aller Zusammenhänge innerhalb der Krise für unsere Wirtschaft wahrnehmen konnte, erfolgt morgen der erste Folgetermin in diesem Dialog.

Hier wird es insbesondere um die Situation der Einzel- & Kleinunternehmer, sowie der Flexibilisierung des Kurzarbeitergeld gehen.

Eine Zusammenfassung hierzu wird es in Kürze geben.

Sandra Beckmann


INFO – Länderdemos – 04.10.20

Wir freuen uns, dass die Demos auf Länderebene weitergehen!

Nächste Woche am 07.10.2020, wird in folgenden Städten demonstriert:

NRW | Düsseldorf:
https://www.facebook.com/events/366882167774932

Hessen | Wiesbaden:
https://www.facebook.com/events/2808685589367829

Bremen | Bremen:
https://www.facebook.com/events/412180559747993

Niedersachsen | Hannover:
https://www.facebook.com/events/665480384360496

Wie immer gilt:

Achtet auf unsere Öffentlichkeitswirkung, haltet Euch an die Abstände und denkt an Eure Masken! Verzicht auf alkoholische Getränke ist obligat!

Denkt wie immer an wetterentsprechende Kleidung, ggf. das Regen-Dress. Kein Wetter kann schlechter als unsere Lage sein! Also, seid dabei und motiviert auch Kollegen, Freude, Lieferanten & Geschäftspartner! Nehmt genügend Wasser oder andere Softgetränke für die Zeit Eurer Teilnahme mit!

Danke an jeden Unterstützer!

Wir freuen uns Euch alle bei den nächsten Demos zu sehen, bevor es dann am 28.10.2020 erneut, gemeinsam nach Berlin gehen wird!

AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft

Photo by: Manuel Weidt


Forderung – 2500 € / Monat – 03.10.20

Dieser Beitrag zur Unternehmereigenleistung ist – neben der bestehenden Überbrückungshilfe – zwingend erforderlich und sichert Unternehmen.

Für Selbständige Einzelunternehmer mit und ohne Angestellte, selbständige Geschäftsführer und Teilhaber von Kapitalgesellschaften. Private Kosten (Altersvorsorge, Krankenkasse, Versicherung, Privatmiete) müssen ausgeglichen werden.

Denn Grundsicherung erstickt unternehmerische Beweglichkeit und Selbstständigkeit bereits im Keim.


+++ 2. Großdemonstration in Berlin +++ 28.10.2020

Lasst uns erneut und mit noch viel mehr Teilnehmern Berlin, Deutschland und der Welt zeigen, wie viele wir sind und das wir professionell arbeiten!

Wir rufen Euch dazu auf, am 28.10.2020 um 12:05 Uhr an unserer zweiten Großdemonstration in Berlin zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft teilzunehmen.

Wir stehen weiterhin vor den Trümmern unserer Existenzen und benötigen endlich echte Hilfen!

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/628162868073456/
LinkedIN Veranstaltung: https://www.linkedin.com/events/2-gro-demonstrationderveranstaltungswirtschaftinbe/
AlarmstufeRot: https://alarmstuferot.org/demos


Zusammenfassung – Termin Hannover – 29.09.20

Am heutigen Nachmittag fand der Termin mit Minister Dr. Bernd Althusmann in Hannover statt.

Gemeinsam haben wir dort nochmal ergänzend zu den dortigen Landesgesprächen des niedersächsischen Arbeitskreis der AlarmstufeRot, Bezug auf die aktuelle Situation der Veranstaltungswirtschaft genommen. Wir haben sowohl unsere Handlungsempfehlungen zur Optimierung der aktuellen Überbrückungshilfen des Bundes an ihn überreichen dürfen, aber auch an Hand von Fallbeispielen aus der Realwirtschaft die Dramatik aufweisen können.

Es hat sehr gut verdeutlicht, dass hier dringend die richtigen Hilfen durch den Bund veranlasst werden müssen, um unmittelbar bevorstehende Insolvenzen, die zugleich einen Strukturbruch herbeiführen, zu verhindern.

Auch die Besonderheiten und Probleme der Unternehmer selbst, sowie die Zugangsvoraussetzungen zu weiteren Hilfen wurden thematisiert. Das auch hier gezielte Hilfen notwendig sind, ist sehr deutlich geworden.

Herr Dr. Althusmann sieht die Probleme sehr klar und befürwortet die Überarbeitung dieser bisherigen Überbrückungshilfen bzw. die Erstellung eines passenden Programms und hat zugesagt sich weiterhin für die Veranstaltungswirtschaft stark zu machen und unsere Anliegen, untermauert durch die Handlungsempfehlungen mit in die nächste Wirtschaftsministerkonferenz zu nehmen.

Die Gespräche auf Landesebene werden in jedem Fall vorgesetzt.

Wir danken an dieser Stelle für die Einrichtung dieses Termins und halten Euch zu allem Weiteren auf dem Laufenden.


Info – Gestern dort, heute hier, morgen da – 27.09.20

Nachdem ich gestern die Kollegen der Alarmstuferot Hessen unterstützen durfte, bin ich heute zum Landesparteitag der DIE LINKE. NRW in Münster eingeladen, gemeinsam mit Bastian Dämmrich dort für die AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft eine Rede zu halten.

Morgen geht es dann weiter nach Hannover zu einem Gespräch mit Minister Bernd Althusmann.


Politik – Landesebene NRW – 25.09.20

Am heutigen Tag fand ein gut zweistündiges Gespräch bei der

FDP-Landtagsfraktion NRW

mit dem Sprecher für Mittelstand und Handwerk und zugleich dem stellvertretenden Vorsitzenden des Haushalts- und Finanzausschusses, Herrn Ralph Bombis statt.
Mit dabei war als Vertretung des Mittelstandes Herr Hackmann von Kirberg Catering.

Wir konnten ausführlich die Gesamtsituation der Veranstaltungswirtschaft aufweisen.

Begonnen bei Zugang zu den Sofort-/Überbrückungsprogrammen, der Anerkennung aller Kostenarten und damit verbunden auch der Problematik des unterstellten Subventionsbetrugs, der Notwendigkeit der Öffnung der mtl. Deckelung des Fixkosten-Zuschuss, die Ausweitung des steuerlichen Verlustrücktrags, die Erweiterung des EU-Beihilferahmens und die Anmeldung einer Naturkatastrophe auch im wirtschaftlichen Sinne bei der EU, die Flexibilisierung des KUGs, die Dringlichkeit eines Sonderprogramms für die Veranstaltungswirtschaft (wo auch der Auffang der Unternehmer in Person berücksichtigt wird), die Schaffung eines Ausfallfonds zur Kostendeckung bei von Verordnungen erzwungenen Einbußen durch Reduzierung der Teilnehmerzahlen und vor allem auch, die Einrichtung der dauerhaften Gesprächsrunden um weitere Öffnungen perspektivisch möglich zu machen.

In diesem Zuge haben wir auch die Unterstützung der Politik eingefordert, die Sicherheit zur Teilnahme an Veranstaltungen, in den Köpfen der Bevölkerung wieder zu stärken, da es eine große psychologische Hemmschwelle gibt und die Verunsicherung weiterhin durch Uneinigkeit geschürt wird.

Angedacht ist es, dass künftig Testveranstaltungen stattfinden könnten, um mit den Erfolgen weitere Öffnungen zu erwirken.

Wir werden diese Gespräche fortführen und auf weitere Ebenen ausweiten.


AlarmstufeRot – Der Film zur Demo – 25.09.20

#alarmstuferot Großdemonstration der Veranstaltungswirtschaft am 9.9.2020 in Berlin.

eine KIEKSTE-Berlin.de Produktion für die #alarmstuferot im Auftrag vom Berufsverband Discjockey e.V.

Danke für dieses grandiose Video mitsamt seiner Emotionalität und der dazugehörigen Gänsehaut!

Danke an alle Beteiligten und vor allem an alle Teilnehmer, für diese durch und durch gelungene Demo!


Politik-Update +++Zwischenmeldung+++ 23.09.20

Wie bereits in der Sendung von Frau Maybrit Illner im ZDF Hauptstadtstudio am vergangenen Donnerstag befürwortet und in deren Nachgang näher anvisiert, konnte ich heute die Terminierung mit dem Büro des Bundesministers der Finanzen abschließen.

Herr Olaf Scholz lädt uns für den 08.10.2020 in das Bundesfinanzministerium für den Rettungsdialog ein.

Wir werden an diesem Tag mit Vertretern des Aktionsbündnis der #alarmstuferot sowie weiteren Vertretern der stellvertretenden Verbände und Vereine dort in den dringenden Dialog gehen.

Selbstverständlich werden wir davon berichten und Euch auf dem Laufenden halten.

AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft

BVD e.V. Geschäftsstelle

EVVC e.V.

FAMAB

ISDV e.V.

VPLT Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e.V.

LiveKomm

BSM – Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V.

Deutscher Schaustellerbund e.V.

Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft IGVW BDKV Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e. V.


Update – Start des Rettungsdialogs – 22.09.20

Gestern war die erste Sitzung von Vertretern der Regierung und der Veranstaltungswirtschaft. Es geht um maßgeschneiderte Lösungen für die Rettung unserer Branche.

Beteiligt waren:

Bundesministerium für Gesundheit

Bundesfinanzministerium

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

und der Beauftragtenstelle der Bundesregierung Kultur und Medien (BKM).

Wir haben große Hoffnung, dass der hieraus entstehende Rettungsdialog den gewünschten Erfolg bringt. Daumen drücken!

Um dem Rettungsdialog Zeit zu geben, wird die Hauptstadt-Demo vom 7.10. um zwei Wochen verschoben.

EVVC e.V., FAMAB, ISDV e.V., LiveKomm, BVD e.V. Geschäftsstelle, VPLT Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e.V. und BDKV Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e. V.


Info – Maybrit Illner – 16.09.20

Bitte am Donnerstag (17.09) Maybrit Illner um 22:15 Uhr einschalten.

Sandra wurde zum Polittalk mit Olaf Scholz, Markus Söder und weiteren interessanten Teilnehmern eingeladen.

https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner#xtor=CS5-22


LANDESDEMOS – Reminder – 15.09.20

Die Landesdemos gehen am 16.09.20 weiter!
Jeder sollte also an den Demos teilnehmen und gerne mit einem Stilmittel seines Gewerks dort mitlaufen!

Seid laut! Seid Viele!

Alle weiteren Infos findet ihr hier:

Hessen | Wiesbaden
https://www.facebook.com/events/1190903241274971

Bremen | Bremen
https://www.facebook.com/events/802218777214096/

Wie immer gilt:

Achtet auf unsere Öffentlichkeitswirkung, haltet Euch an die Abstände und denkt an Eure Masken! Verzicht auf alkoholische Getränke ist obligat!

Es sind hohe Temperaturen vorhergesagt! Achtet auf ausreichend Sonnenschutz! Stellt Euch ggf. auf wenig Schatten an den Kundgebungsorten und während der Demozüge ein und rüstet Euch dafür vorsorglich aus. Denkt auch an den möglicherweise wenigen Schattenplätzen daran, genügend Abstand voneinander zu halten. Nehmt genügend Wasser oder andere Softgetränke für die Zeit Eurer Teilnahme mit!


Impressionen Demo Berlin 09.09.2020


Groß-Demonstration der Veranstaltungswirtschaft in Berlin – 09.09.2020

#AlarmstufeRot

Der Demozug in seiner vollen Pracht! Friedlich mit Abstand und Maske! So wird Demonstriert.

Danke!


GIF – Berlin Berlin – 05.09.20


Demo Düsseldorf – 02.09.20


Berlin Großdemo – Niederlegung des letzten Hemdes – 02.09.20

Wir überreichen den Abgeordneten um 13:00 Uhr vor dem Reichstagsgebäude in Berlin unser letztes Hemd! 


Die Toten Hosen – 28.08.20

Vielen Dank an Die Toten Hosen für die Unterstützung unseres Aktionsbündnis #alarmstuferot!

Facebook Post der Hosen: https://www.facebook.com/dietotenhosen/posts/10158235839278301


Update – CDU-Landtagsfraktion NRW Termin – 27.08.20

Nachdem auf unserer gestrige #alarmstuferot Demo NRW sogleich die Zusage für weitere Gespräche von der CDU-Landtagsfraktion NRWkam und mir für heute unmittelbar ein Termin angeboten wurde, bin ich mit Tom Koperek dieser Einladung gemeinsam gefolgt.Wir trafen uns dort mit Henning Rehbaum – MdL welcher bereits gestern treffend festhalten konnte, dass die bisherigen Hilfen offenbar in unserer Wirtschaft nicht ausreichend greifen und in Teilen bereits in der Beantragung scheitern. Auch sicherte er schon auf der Bühne während unserer Demo zu, diese Problem auf die Bundesebene weiterzureichen und zu schauen, was man auf Landesebene zusätzlich für die Veranstaltungswirtschaft machen kann.Unser Gespräch umfasste im Wesentlichen folgende Punkte:- Die allgemeine Situation der Veranstaltungswirtschaft und die besondere Betroffenheit- Perspektive, auch unter dem Gesichtspunkt der neuerlichen Einschränkungen und den verlängerten Verbot von Großveranstaltungen- Maß und Mitte zu finden, was solche Einschränkungen betrifft- in diesem Zuge auch die Festlegung von Veranstaltungsarten, damit künftig explizit bestimmt werden kann, was geht und was eben nicht zu verantworten ist. Ein pauschales Verbot aller Arten ist der Sache nicht dienlich aus unserer Sicht.- gesellschaftliche Relevanz von Veranstaltungen und weiterführend die Konsequenzen für Bevölkerung und Ordnungsbehörden durch Verbote- Zugang zu weiteren Subventionsmaßnahmen, wenn Kreditrahmen bereits ausgeschöpft wurden und die Laufzeit auf 10 Jahre angelegt ist.- Verlängerung und Ausgestaltung von Zugängen der Hilfen, auch Weiterbewilligungen von ALG II ohne weitere Schikanen oder Konsequenzen.- Feststellung dass ALG II nicht das richtige Mittel für den wirtschaftlichen Auffang von Unternehmern ist, gerade auch weil viel zu Viele keinen Anspruch haben. Es muss ein Sonderprogramm her.- Zugang zu neuen Überbrückungshilfen und der Tatsache, dass dieser gut 70% der Betroffenen verwehrt ist aufgrund der Beantragungsvoraussetzungen- Einrichtung von dauerhafte Gesprächsrunden zwischen den entsprechenden Ministern, den wirtschaftspolitischen Sprechern und Vertretern aus der Veranstaltungswirtschaft, auch um gemeinsam vernünftige und zielorientierte Perspektiven für eine Wiederaufnahme und Durchführbarkeit von Veranstaltungen zu schaffen.Herr Rehbaum hat zugesichert sich um die Einrichtung einer solchen Gesprächsrunde zu kümmern.Auch die entsprechenden Schritte um die genannten Punkte auf die Bundesebene weiterzureichen, sollen folgen.Wir haben festgehalten, dass wir zwar verstehen, dass die Regierung auf Sicht mit der Entwicklung der Pandemie fahren muss, es uns aber Nichts nützt immer nur für 3 Monate etwas gereicht zu bekommen, was wir teilweise nicht in Anspruch nehmen können und ständig wieder neue Probleme und Ängste damit einhergehen, sondern dass wir, wo ja auch der Politik klar ist, dass wir als Wirtschaft noch viel länger getroffen bleiben, eine dauerhafte Lösung brauchen mit der wir planen und rechnen können.Abschließend konnten wir spontan noch mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart – Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie ein paar Worte persönlich wechseln. Dieser ließ verlauten, dass wir gestern definitiv Thema der gestrigen Gespräche auf der Wirtschaftsministerkonferenz gewesen sind.Auch da sind einige Punkte besprochen wurden auf deren Ergebnis wir gespannt sein dürfen.Über das Ergebnis des heutigen Gesprächs und auch der Gespräche vorgestern mit der SPD-Landtagsfraktion NRW , welche in die gleiche Zielrichtung gegangen sind, freuen wir uns ausdrücklich.Jetzt bleibt abzuwarten, ob der Inhalt auf Landes- und Bundesebene auch kurzfristig als greifbare Hilfe messbar wird und wir dauerhaft auf eine Gesprächsebene kommen, die Beständigkeit hat und zukunftsorientiert ist. Denn nur so bekommen wir den zu erwartenden Schaden abgewendet.Wir haben es also Dank Eurer Hilfen schon geschafft, dass sich die Wirtschaftsminister explizit mit unseren Forderungen der #alarmstuferot beschäftigen und wir künftig in einen dauerhaften konstruktiven Dialog treten.Aus einigen anderen Ländern habe ich ebenfalls die Rückmeldung, dass dort dauerhafte Gesprächsrunden installiert wurden/werden.Vielen Dank an alle!Liebe GrüßeSandra Beckmann


Info – Politik aktuell 27.08.20

Hier könnt ihr den aktuellen Beschluss der Bundesregierung nachlesen:
https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2020/08/2020-08-27-beschluss-mpk-data.pdf


Nachtrag – Demo Düsseldorf MdL Henning Rehbaum – 26.08.20

 Am heutigen Demo-Tag der #Alarmstuferot in Düsseldorf, stand MdL Henning Rehbaum von der CDU Landtagsfraktion bei uns auf der Bühne und hat sich während seiner Rede, vielen Fragen stellen müssen.Viele dieser konnten nicht abschließend beantwortet werden. Seine Erkenntnisse in einigen unserer Belange, nämlich dass die Hilfen oftmals nicht zielgerichtet, lösungsorientiert oder ausreichend sind, nahm er mit und sicherte ebenfalls zu, die Punkte die durch den Bund optimiert werden müssen, auch genau dahin zu kommunizieren, um die Veranstaltungswirtschaft zu unterstützen. Seinem auf der Bühne offerierten Gespräsangebot folgten unmittelbare Taten. So ereilte mich auf dem Rückweg auch gleich ein Anruf zwecks Terminierung.Bereits morgen Nachmittag werde ich im Landtag NRW an einem Anschlussgespräch teilnehmen.Gestern Abend gab es zudem schon Gespräche in Waltrop, organisiert durch on the rock Veranstaltungskonzepte, mit Mitgliedern der SPD, u. a. Frank Sundermann, Frank Schwabe, Michael Hübner und Teilnehmern aus unserer Wirtschaft, welche ebenfalls eine Fortführung dieser Dialoge anstreben und auch hier Zusicherungen erfolgten, diese Thematik mit auf Landes- & Bundesebene zu bringen. 


Berlin Großdemo – Einladung Bundesregierung – 25.08.20

Wir laden jeden Abgeordneten der Bundesregierung und den Bundestag zum Rettungsdialog ein.Bisher hat uns die Regierung nur vertröstet: Sie hat versprochen, dass niemand alleine gelassen wird!Wir fordern sie jetzt auf, Ihre Versprechen zu halten! 


Update – Bustransfer – 24.08.20

Wir haben die erste flächendeckende Transfer-Möglichkeit erhalten. Dies ist nur eine Variante.Wir freuen uns ebenfalls, dass einige von Euch bereits auch Sammelfahrten organisieren konnten und parallel zudem schon viele weitere Fahrgemeinschaften entstehen!Ihr seid super und wir freuen uns darauf Euch alle in Berlin zu sehen!Hier findet Ihr die deutschlandweiten Busangebote:https://www.hansemondial.de/de/alarmstuferot_bustransfer/


Info: Großdemo Berlin Route 9.9.2020

Unsere Route steht fest!Treffpunkt LKW- und PKW-Route: 10:00 Uhr, Start 12:05 Uhr (Anmeldung unter: https://alarmstuferot.org/demos )Treffpunkt Laufroute: 11:00 Uhr, Start 12:05 Uhr 


Update – Demos 26.08.20  (Update 21.08.20)

Nach der Demo ist vor der Demo!Sagt es allen die Ihr kennt, ladet alle Unternehmen, Mitarbeiter, externen Dienstleister, Lieferanten und Kooperationspartner dazu ein, an den Demos teilzunehmen und unsere Forderungen deutlich zu machen!Am 26.08.2020 ist ab sofort neben Thüringen auch Hamburg mit dabei!Wir freuen uns, dass sich immer mehr Bundesländer einreihen, um dabei zu helfen auf Landesebene bei der Politik die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen, und zugleich unseren Konsumenten aufzuzeigen, was wirklich gerade los ist und was passiert, wenn wir nicht die richtigen Hilfen und Perspektiven erhalten.Danke an die Organisatoren vor Ort, das Ihr das für uns alle zusammen umsetzt und erfolgreich durchführt!Hamburg | Hamburghttps://www.facebook.com/events/737500960406408Thüringen | Erfurthttps://www.facebook.com/events/296967218196443Hessen | Wiesbadenhttps://www.facebook.com/events/352621882574646Niedersachsen | Hannover:https://www.facebook.com/events/1007477413005274Baden-Württemberg | Stuttgart:https://www.facebook.com/events/288453302220912NRW | Düsseldorf:https://www.facebook.com/events/597941644449796Bremen | Bremen:https://www.facebook.com/events/767861393975483Wie immer gilt:Achtet auf unsere Öffentlichkeitswirkung, haltet Euch an die Abstände und denkt an Eure Masken! Verzicht auf alkoholische Getränke ist obligat!Es sind hohe Temperaturen zu erwarten! Achtet auf ausreichend Sonnenschutz! Stellt Euch ggf. auf wenig Schatten an den Kundgebungsorten und während der Demozüge ein und rüstet Euch dafür vorsorglich aus. Denkt auch an den möglicherweise wenigen Schattenplätzen daran, genügend Abstand voneinander zu halten. Nehmt genügend Wasser oder andere Softgetränke für die Zeit Eurer Teilnahme mit!Danke an jeden Unterstützer! Wir freuen uns Euch alle bei den nächsten Demos zu sehen, bevor es dann am 09.09.2020 gemeinsam nach Berlin gehen wird!Foto: Düsseldorf – Abmarsch von der 1. Zwischenkundgebung am Burgplatz. Nächstes Ziel das Wirtschaftsministerium NRW 

Credits: Alexander Franz


Landesdemonstrationen 19.08.2020 (Update 18.08.20)

+++REMINDER+++

An alle Branchen der Veranstaltungswirtschaft – Wir brauchen Euch! Wir machen uns die Arbeit für alle, denn wir wollen für alle Lösungen haben, die das wirtschaftliche Überleben sichern!
Jeder sollte also an den Demos teilnehmen und gerne mit einem Stilmittel seines Gewerks dort mitlaufen!
Caterer, bringt Eure Töpfe und Löffel mit und macht auf Euch aufmerksam!
Kostümdesigner, schiebt Eure Schneiderbüste mit beim Demozug!
Musiker, lasst Eure Instrumente sichtbar werden!
Rigger, lasst die Karabiner klappern!
Stagehands macht ne Trommelrunde auf Euren Helmen!
Locationbetreiber aller Bundesländer zeigt Eure Locations auf und macht auf Euch aufmerksam!
Floristen, nehmt Euch Eure Trockengestecke und zeigt das die Eventfloristik verwelkt!
Das sind nur Ideen – Ihr habt alle selber welche! Seid kreativ, wir wünschen uns nur keinen Party-Effekt, denn unsere Situation ist ernst!
Egal aus welchem Branchenzweige der 154 ihr kommt: Zeigt wer alles zu einer Veranstaltung dazu gehört und was gerade mit uns allen passiert!
Seid laut! Seid Viele!
Wir wollen es Mittwoch schaffen, am 26.08.2020 auf der Agenda der Wirtschaftsministerkonferenz zu stehen! Sie sollen nicht mehr um unsere Probleme herum kommen!
Lasst uns diese Chance nutzen!
Sagt es allen die Ihr kennt, ladet alle Unternehmen, Mitarbeiter, externe Dienstleister, Lieferanten und Kooperationspartner dazu ein, an den Demos teilzunehmen und unsere Forderungen deutlich zu machen!

Wir wissen dass Viele anderweitig arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen, aber leitet es trotzdem bitte weiter! Helft Eurer Branche, Eurer Wirtschaft noch eine Zukunft zu haben und die richtigen Hilfen einzufordern!

Danke an Euch alle!

Landesdemonstrationen der #alarmstuferot am Mittwoch 19.08.2020:

Hessen | Wiesbaden:
https://www.facebook.com/events/423543271938745/

Niedersachsen | Hannover:
https://www.facebook.com/events/1007477413005274/

Baden-Württemberg | Stuttgart:
https://www.facebook.com/events/288453302220912/

NRW | Düsseldorf:
https://www.facebook.com/events/597941644449796/

Bremen | Bremen:
https://www.facebook.com/events/767861393975483/

Wie immer gilt:
Achtet auf unsere Öffentlichkeitswirkung, haltet Euch an die Abstände und denkt an Eure Masken! Verzicht auf alkoholische Getränke ist obligat!

Es sind hohe Temperaturen vorhergesagt! Achtet auf außreichend Sonnenschutz! Stellt Euch ggf. auf wenig Schatten an den Kundgebungsorten und während der Demozüge ein und rüstet Euch dafür vorsorglich aus. Denkt auch an den möglicherweise wenigen Schattenplätzen daran, genügend Abstand voneinander zu halten. Nehmt genügend Wasser oder andere Softgetränke für die Zeit Eurer Teilnahme mit!


Info – DUstreamst – 14.08.20

Heute folgte der 3. Teil der Interviews bei #DUstreamst, wo ich erneut mit Frank M. Fische, einem wirklich facettenreichen Journalisten, ins Gespräch zu unserer Situation gegangen bin.

Seid am 19.8.2020 mit bei unseren Demos, damit wir es schaffen die nötige Reichweite und Schlagkraft zu erzeugen, um auf die Agenda am 26.8.2020, parallel zu unserer 4. Landesdemonstration, bei der Wirtschaftsministerkonferenz zu kommen.

Zeigt mit uns gemeinsam auf, wie viele wir sind und wie hart wir ohne die richtigen Hilfen getroffen werden!
Informiert Geschäftsführer, Eure Mitarbeiter, Kollegen, Externes Personal, Eure Zulieferer, Kooperationspartner bis hin zu Lieferanten über die Demos und helft dabei mit, dass wirklich alle Branchen und auch mit deren Stilmitteln, an den Demos teilhaben!
Die Caterer könnten beispielsweise mit Kochtopf und Löffel kommen. Die Kostümdesigner mit der Schneiderbüste. Die Musiker mit ihren traurigen Instrumenten, weil sie keine Musik mehr darbieten können. Wir haben nicht nur Cases in unserer Wirtschaft!
Straßenkunst, Artistik, Schaustellergewerbe, Markleute, Künstler, Bankettpersonal, Technik-Dienstleister, Messebauer, Auzubis bis Professoren, Locationbetreiber bis Taxifahrer und alle Weiteren die durch den Verlust von Veranstaltungen getroffen wurde:
Zeigt Euch, steht mit uns gemeinsam für unser aller Überleben als eine Stimme auf!
Wir müssen präsent sein um nicht nur die Politik, sondern auch die Konsumenten unserer Veranstaltungen zu erreichen! Sie müssen begreifen was ihnen fehlen wird, wenn uns nicht geholfen wird, wenn wir weiterhin keine wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Perspektiven geboten bekommen!
#alarmstuferot

https://www.facebook.com/1st4you.de/videos/3593631600658380/

Stream 2: https://www.facebook.com/1st4you.de/videos/3575255959162611/
Stream 1: https://www.facebook.com/1st4you.de/videos/3554806451207562/


Info – Demo T-Shirt – 13.08.20

Limited Demo-Edition Fairwear T-Shirt zum Selbstkostenpreis von 12,50 €. Wir wollen kein Geld damit verdienen, wir wollen damit gesehen werden!

https://www.hamburg-laplaya.com/de/specials/


Info – Neue LinkedIN Seite – 10.08.20

Die „Initiative für die Veranstaltungswirtschaft“ ist nun auch auf LinkedIN vertreten. Wir freuen uns über viele Follower!

https://www.linkedin.com/company/invw


Update – Landesdemonstrationen am 12.08.20 (Aktualisierung 09.08.20)

+++ BITTE TEILEN & ZAHLREICH ERSCHEINEN! +++
+++ TROMMELT ALLE AUS JEDEM BRANCHENZWEIG DER VERANSTALTUNGSWIRTSCHAFT ZUSAMMEN! +++

Am Mittwoch den 12.08.2020 finden in folgenden Bundesländern die nächsten Landesdemonstrationen der #alarmstuferot statt:

Hessen | Wiesbaden:
https://www.facebook.com/events/423543271938745/

Facebook Veranstaltung: Niedersachsen | Hannover:
https://www.facebook.com/events/1007477413005274/

Facebook Veranstaltung: Baden-Württemberg | Stuttgart:
https://www.facebook.com/events/288453302220912/

Facebook Veranstaltung: NRW | Düsseldorf:
https://www.facebook.com/events/597941644449796/

Facebook Veranstaltung: Bremen | Bremen:
https://www.facebook.com/events/767861393975483/

Wie immer gilt:
Achtet auf unsere Öffentlichkeitswirkung, haltet Euch an die Abstände und denkt an Eure Masken! Verzicht auf alkoholische Getränke ist obligat!

Es sind hohe Temperaturen vorhergesagt! Achtet auf außreichend Sonnenschutz! Stellt Euch ggf. auf wenig Schatten an den Kundgebungsorten und während der Demozüge ein und rüstet Euch dafür vorsorglich aus. Denkt auch an den möglicherweise wenigen Schattenplätzen daran, genügend Abstand voneinander zu halten. Nehmt genügend Wasser oder andere Softgetränke für die Zeit Eurer Teilnahme mit!


Update – Demo Vorbereitungen Bremen – 04.08.20

Bremen kann „losrollen“! Wir wünschen den Kollegen morgen dort viele Teilnehmer und einen großen Erfolg!

Bitte achtet vor Ort auf die Abstände und denkt an Eure Masken und unser aller Öffentlichkeitswirkung!

Vielen Dank an Euch alle und das ganze Orga-Team Bremen!


Update – Demo Vorbereitungen – 03.08.20

Die Demo-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Danke für die Unterstützung an die Orgateams und die weiteren Unterstützer für das Demo-Material!


Demos Landesebene STUTTGART – Alarmstufe Rot

jeweils am 05.08.20, 12.08.20, 19.08.20, 26.08.20, 02.09.20

Wir demonstrieren ab sofort wöchentlich auf Landesebene in Stuttgart. Die Demonstrationen finden jeweils mittwochs statt, erstmals am 05.08.2020 bis in den September, wo wir dann zu einer Großdemonstration in Berlin treffen werden.

Mehr Infos, auch zu allen Demos in Deutschland, unter: https://alarmstuferot.org
Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/288453302220912/


Unterstützung – Sponsoren – 29.07.20

Liebe Community,

wie Ihr seht, passiert gerade wieder Einiges.

Wir planen deutschlandweit auf Landesebene wöchentliche Demos, um dann gemeinsam alle aus der Veranstaltungswirtschaft gesammelt am 9.9.2020 in Berlin zu einer umfassenden Großdemonstration zu holen.

Um das alles möglichst einheitlich zu einer Stimme zu machen, sind auch die Demos in einen Stil gebracht.

Organisatorisch fallen dabei eine Menge Dinge an und da wir nicht alle durch Lieferanten kostenlos erhalten, benötigen wir auch einen finanziellen Puffer. Dinge wie Ordnerbinden, weiteres Material, Aufkleber, Versandkosten wollen bezahlt werden.

Wir haben bereits einige Unterstützer gewinnen können, aber es sind leider nicht alle Kosten gedeckt.

Daher nun meine Bitte an Alle:
Versucht bitte Sponsoren zu finden, die uns finanziell oder materiell unterstützen können.

Wer kann, darf uns gerne einen Betrag zukommen lassen, um uns unsere Arbeit ein wenig zu erleichtern!

Bitte nutz dazu den PayPal-Link und gebt diesen gerne auch weiter an Sponsoren. Denkt nur bitte daran, dass wir keine Spendenquittung ausstellen können, da wir weder Verein, noch Verband sind, sondern das aus unserer Mitte heraus zu unserer Aufgabe gemacht haben, uns allen Gehör zu verschaffen und bei der Politik zu vertreten.

Vielen Dank an Euch alle für Eure Unterstützung hierbei!

http://paypal.me/InitiativeFuerDieVer


GROSSDEMONSTRATION – #AlarmstufeRot

09.09.20 BERLIN

Wir rufen Euch also dazu auf, am 09.09.2020 um 12.05 Uhr an unserer Großdemonstration in Berlin zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft teilzunehmen. Nur wenn wir in großer Anzahl aufziehen und unseren Forderungen durch demonstrativen Protest Ausdruck verleihen, werden wir auch wahrgenommen! Es ist jetzt wichtig, dass wir uns lautstark Gehör verschaffen!

Wir werden über 2 Routen durch die Stadt zum Brandenburger Tor ziehen (Route 1 als Autokorso und Route 2 als Aufmarsch zu Fuß). Die Routenführungen und Sammelplätze werden kurzfristig bekanntgegeben. Am Brandenburger Tor erfolgt dann eine zentrale Kundgebung, auf der die Veranstaltungswirtschaft die Regierung einlädt, für den dringend benötigten Rettungs-Dialog gemeinsam an einen Tisch zu kommen. Der Tisch für diese Gesprächsrunde wird unmittelbar zur Kundgebung vor Ort aufgestellt. Anlässlich dieser Gesprächsrunde überreichen wir den Abgeordneten des Deutschen Bundestags unsere 6 Kernforderungen und unser sprichwörtlich „Letztes Hemd“ – bevor wir unsere Branche zu Grabe tragen!
Wir bitten Euch alle, symbolisch Euer letztes Hemd/Crewshirt mit nach Berlin zu bringen. Dieses „Letzte Hemd“ werden wir anlässlich einer Mahnwache tausendfach vor dem Reichstag niederlegen. So zeigen wir dem ganzen Land, wieviele wir sind und dass wir buchstäblich bis aufs letzte Hemd ausgezogen wurden. Wir stehen vor den Trümmern unserer Existenzen!

Mehr Infos:  https://alarmstuferot.org
Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1168119380220541/


Demos Landesebene NRW – Alarmstufe Rot

jeweils am 05.08.20, 12.08.20, 19.08.20, 26.08.20, 02.09.20

Ab jetzt jeden Mittwoch um 5 nach 12! Die gesamte Veranstaltungswirtschaft steht zusammen auf und fordert die Politik auf zu handeln. Kommt alle, zeigt, dass wir viele sind!

Treffpunkt 11 Uhr an den Rheinterrassen in Düsseldorf, 12:05 Uhr Abmarsch in Richtung Landtag!
Kommt alle, bringt alle mit … Keine schwarze Eventkleidung – Wir zeigen uns und wollen eben nicht unsichtbar sein wie sonst
Crewshirt/Firmenshirt und denkt an die Trillerpfeife. (es wird laut werden)
Wir verzichten freiwillig auf Alkohol jeder Art, es wird Abstandsregelungen geben und den Ordnen ist Folge zu leisten.

Wir sehen uns am Mittwoch!

Mehr Infos, auch zu allen Demos in Deutschland, unter: https://alarmstuferot.org
Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/597941644449796/


Demos Landesebene Bremen – Alarmstufe Rot

jeweils am 05.08.20, 12.08.20, 19.08.20, 26.08.20, 02.09.20

Die ersten Demos auf Landesebene im Stil der #alarmstuferotsind genehmigt und organisiert.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme! Macht uns alle sichtbar und helft uns Gehör zu bekommen!

Wir treffen uns am Leibnitzplatzpark in Bremen und laufen gemeinsam zum Marktplatz. Zur gleichen Zeit laufen auch Düsseldorf und München mit. Wir werden die Aktion in weiteren Städten ausweiten! Wir holen euch ab, um mit euch gemeinsam in Berlin zu stehen, wenn wir bis in den September unsere Ziele nicht erreichen!

Jeder von euch zählt! Unterstützt uns liebe Freelancer, Angestellte, Unternehmer, Azubis und Freunde der Veranstaltungen! Kommt zahlreich und wir können gemeinsam etwas bewegen.

Wer nicht gut zu Fuß ist kann auch direkt zum Marktplatz kommen, dort versammeln wir uns gegen 11:30 Uhr!

Weitere Info’s folgen!

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/767861393975483/


Update – #AlarmstufeRot ONLINE – 27.07.20

Liebe Community, #AlarmstufeRot ist online!
Wir waren seit der Night Of Light nicht untätig und haben die größten und stärksten Initiativen und Verbände der #Veranstaltungswirtschafthinter einem zentralen Bündnis versammelt.
Seit heute 12:05Uhr sind wir mit der dazugehörigen website online. Alle News zu unseren weiteren Aktionen könnt Ihr über diese Page einsehen.
Next Step: Kundgebungen im August und die Großdemonstration in Berlin zur ersten
Sitzungswoche des Bundestags. #wirgemeinsam!

Mehr Infos gibt es unter: https://alarmstuferot.org/


Update – #AlarmstufeRot – 26.07.20

In Kürze veröffentlichen wir als Bündnis von Initiativen, Verbänden und Vereinen der Veranstaltungswirtschaft die Website der AlarmstufeRot.

Durch den Zusammenschluss der größten und mitgliederstärksten Initiativen und Verbände sprechen wir zukünftig mit einer Stimme und versammeln alle Kräfte hinter einem starken Bündnis, um einen Rettungsdialog mit der Regierung zu erreichen. Wir müssen gemeinsam und für alle Betroffenen einen Weg aus der Krise finden!

#alarmstuferot #InitiativeFuerDieVeranstaltungswirtschaft #INVW #nightoflight2020 #jetztsonst
#vtstage #theredalertison #backtolive #saveevents #igmessebau #leerestühle #stummekuenstler
#sos4culture #WeMakeEvents #sonstwirdsdunkel #DasKarusselMussSichWeiterDrehen
#wirzusammen #wirfuereuch #IhrFuerUns #wirfüruns #wirgmeinsam


INFO – Schreiben an Herrn Altmaier – 17.07.20

Wie heute bereits hier angekündigt, haben wir schriftlich auf die online Live-Fragerunde des Herrn Peter Altmaier reagiert und sind somit seiner persönlichen Aufforderung nach Vorschlägen für Gesprächsteilnehmer gefolgt.

Wir werden nun sehen, ob Herr Altmaier diesmal zu seinem Wort steht und sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kurzfristig mit uns in Verbindung setzt. In der vorabgesendeten E-Mail wurden die Herrschaften bereits auf 16 Teilnehmer unsererseits zwecks der räumlichen Planung eingestellt.

Die E-Mail wurde vorsorglich ebenfalls an den Bürgerdialog des BMWi, den heutigen Moderator Korbinian Wagner (Pressereferent BMWI), sowie an das Ministerbüro des BMWi gesandt.

Hier geht es zu dem Schreiben


Update – Video Fragenrunde Peter Altmaier – 16.07.20

Wer es verpasst hat, kann sich hier nochmals das Video mit Peter Altmaier ansehen, wo er Fragen beantworten wollte.

Wir werden darauf nun schriftlich Bezug nehmen und Ihn auf seine Aussagen „festnageln“ und diese teilweise auch in Frage stellen, denn ein Branchendialog fand weder umfassend, noch mit allen Verbänden/Vereinen statt. Seine Einladung nehmen wir dennoch gerne an und versuchen in dem Schreiben nun erneut diesen mit uns und allen Vereinen und Verbänden endlich durchzusetzen, wo er doch nun hier öffentlich seine Bereitschaft dazu kund getan hat.

https://www.facebook.com/watch/live/?v=405321630427180


Info – Back to Live – 14.07.20

Heute morgen im Meeting der Taskforce „alarmstuferot“ haben wir erfahren müssen, dass die Veranstaltung Back to Live Vol. 2 abgesagt werde muss.
Theoretisch hätte sie zwar stattfinden können, aber halt nicht unter den geplanten Voraussetzungen.
Diese hätte regulär ohne Mundschutz und ohne Abstandsregelung stattfinden sollen, was aufgrund einer tagesaktuellen Testung, zu realisieren gewesen wäre.
Eine Präzedenz-Veranstaltung, die hätte Wege ebnen können, um wieder näher an möglichen Veranstaltungen und damit auch an realistischen Planungen und Durchführungen derer zu sein.
Back to Live Vol. 2 nun dennoch stattfinden zu lassen, mit der Auflage von Mundschutz und Abstandsregeln, da das ja geltende Verordnung sei, wäre definitiv an dem Ziel der Veranstaltung vorbei gegangen.

Wir müssen somit festhalten, dass die Politik nicht nur aktiv unsere Existenzen gefährdet, offensiv den Branchen-Dialog verwehrt und somit die richtigen Hilfen verweigert, sondern zudem wirklich alles daran setzt uns auf ganzer Linie dabei auszubremsen, noch dazu genutzte Ressourcen verbrennt und alle Bemühungen im Keim erstickt, der Politik aufzuweisen wie wir Veranstaltungen sicher umsetzen und wieder selbst wirtschaftlich tätig werden können.

Im Fussball soll es konzeptionell genauso stattfinden dürfen, aber bei Veranstaltungen eben nicht.
Ich lasse das einfach mal so stehen, als traurige Tatsache.

Pressemitteilung zu der Absage der Back to Live Vol.2


Social Media Aktion – Alarmstufe ROT Messen – 11.07.20

Wenn die Veranstaltungswirtschaft stirbt, verlieren wir einen Motor unserer Wirtschaftskraft in Deutschland. Weil wir nicht mehr da sind. Wir Messebauer. Wir Kongressveranstalter. Wir Techniker. Keine Messen. Keine Kongresse. Kein Neugeschäft!


Info – Altmaier antwortet – 10.07.20

Noch Fragen offen?
Herr Peter Altmaier möchte Rede und Antwort stehen.

Am 16.07.2020 ab ca. 12h, live bei Facebook:https://www.facebook.com/watch/?v=765788977582331


Update – Aufruf Rote Briefe – 10.07.20

Was könnt Ihr noch machen zu der Brief-Aktion:

Macht ein Foto Eurer Briefe und verteilt es auf jedem Eurer Kanäle mit 2-3 kurzen Schlagsätzen.

Teil 1 – Bsp. Schlagzeile:

1.) Von der Politik zum Sterben verdammt – Die Veranstaltungswirtschaft bekommt keine Hilfe
2.) Politische Maßnahmen gleichen einem Arbeitsverbot – Schadensersatz wird nicht gezahlt
3.) Der Existenz beraubt – Politk verweigert ihre Unterstützung und haftet nicht für die Folgen Ihrer Maßnahmen
4.) Die Ignoranz der Politik – Wenn Familien am Abgrund stehen
5.) Wir/Ich bekomme KEINE Hilfe – Die Lüge der Soforthilfen
6.) Unternehmer 2. Klasse – Ab zum Jobcenter und dann doch keinen Anspruch
7.) 50 Mrd. € – Und doch rettet das niemanden in der Veranstaltungswirtschaft

Teil 2 – Bsp. Satz:

1.) Ich habe ein faktisches Arbeitsverbot, kein Einkommen mehr und keinen Anspruch auf Soforthilfe.
2.) Kein Verdienst mehr und der Zugang zur Soforthilfe ist mir verwehrt.
3.) Wir stehen kurz vor der Insolvenz und seit 4 Monaten verweigert die Regierung einem kompletten Wirtschaftszweig, jeden Dialog der uns helfen könnte.
4.) Ich bin als Unternehmer meiner wirtschaftlichen Existenz beraubt worden und erhalte keine Hilfe von den Verursachern: unserer Regierung!
5.) Einkommenslos und nicht einmal Anspruch auf Hartz 4 – Wenn man nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll
6.) Ein vollkommen gesundes Unternehmen / Mein Unternehmen wurde binnen von 4 Monaten durch das Veranstaltungsverbot der Bundesregierung zerstört.
7.) Kredite machen meine/unsere Lage nur noch dramatischer. Wir sollen uns noch mehr verschulden, ohne zu wissen wie wir es zahlen könnten, weil wir weiterhin keine Umsätze erzielen dürfen.

Das sind alles Beispiele, welche als Textbausteine benutzt werden können.
Schreibt somit eine kurze Zusammenfassung in Stichpunkten zum Inhalt Eures Briefes.
Ergänzt diesen abschließend mit dem Link zu der Aktion:
https://www.facebook.com/initiative.veranstaltungswirtschaft/posts/156640229283282

3. Nächster Schritt – Öffentlichkeit:
Nehmt den kompletten Text und das Foto Eurer Briefe und veröffentlicht es auf jeder Plattform wo Ihr vertreten seid. (Facebook, Instagram, LikedIn, Twitter, ggf. sogar als Kurzclip bei Youtube, etc.)
Gerne dürft Ihr das auch als Kommentar auf Postings der Politiker nutzen.

4. Presse kontaktieren:
Nehmt den gleichen Text und nutzt diesen als Anschreiben in einer E-Mail an Eure Pressekontakte (Lokalsender, Zeitungen, Radiosender). Schickt diesen Eurer Foto, Euren Brief, sowie den offenen Brief und unsere Zahlen im Anhang mit.
Weist darauf hin, dass die Briefaktion am Montag den 13.07.2020 den Weg Richtung Berlin aufnimmt.

Helft uns allen unsere Lage in die breite Öffentlichkeit zu bringen, damit wir möglichst alle erreichen und der Druck auf die Politik weiter wächst.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Sandra Beckmann


Social Media Aktion – Alarmstufe ROT Theater- 09.07.20

Wenn die Veranstaltungswirtschaft stirbt, verlieren wir Theater und Bühnen für lange Zeit. Weil wir nicht mehr da sind. Wir Schauspieler. Wir Musiker. Wir Artisten. Wir Künstler. Wir Techniker. Es wird dunkel. Es wird still. Es ist Aus!


AUFRUF – Roter Brief (Bitte TEILEN, TEILEN, TEILEN!) – 08.07.20

Liebe Community,

Wir wollen alle nicht untätig bleiben! Daher rufen wir Euch heute alle dazu auf, bei einer Brief-Aktion mitzumachen und die Poststellen der Minister*innen zu fluten! Sie sollen schließlich kein Langeweile dort bekommen und Ruhe von uns schon gar nicht!

Jeder Betroffene sollte mitmachen. Unternehmer, Angestellte in Kurzarbeit, Selbstständige, Freiberufler, Künstler, einfach JEDER aus der Veranstaltungswirtschaft!

Das Ganze soll möglichst koordiniert stattfinden, damit die Briefe bestenfalls zeitgleich in Berlin eintreffen und wenn möglich, dass jeder Brief in einem roten Umschlag versendet wird!

Damit die Aktion sich erstens noch herumsprechen kann und jeder genügend Zeit findet, diesen zu schreiben gilt für den Versand folgendes Datum:

MONTAG DEN 13.07.2020

Dazu Folgendes:

1. Möchten wir, dass jeder seine persönliche Situation zusammenfasst.

– Wann wurde Euch die erste Veranstaltung coronabedingt abgesagt
– Seit wann sind sämtliche Einnahmen weggefallen
– Welche „Hilfen“ konntet Ihr in Anspruch nehmen
– Wie sind die Antragsstellungen verlaufen
– Was wurde mit welcher Begründung abgelehnt
– Wo werdet Ihr wirtschaftlich stehen, bis zur ersten Sitzung nach der Sommerpause am 07.09.2020.
– Was sind Eure Konsequenzen aufgrund mangelnder Hilfen/Schadensersatzleistungen.

Bei Leuten in Kurzarbeit alternativ:
– Wie geht es Euch damit / was vermisst Ihr
– Wie ist Eure private Situation
– Wie gehen Banken/Vermieter und sonstige Gläubiger mit Eurer Lage um
– Wie sind Eure beruflichen Perspektiven im Unternehmen

Versucht das soweit zusammen zufassen, dass Ihr max. 2 DIN A4 Seiten dafür benötigt. Den Brief werdet Ihr mindestens 3x drucken, da jeder Empfänger einzeln angeschrieben werden sollte.

2. Druckt bitte den offenen Brief ebenfalls aus und sendet diesen im Anhang mit. 
https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2020/06/Offener_Brief_INVW_25062020.pdf

Eine Sache des Portos und eines deutlich größeren Umschlags:
Wer möchte kann gerne auch unsere Zahlen
https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2020/06/Zahlen-aus-der-Veranstaltungswirtschaft-Vers.-2_1.pdf
und die RIFEL Studie
https://vt-stage.com/wp-content/uploads/2020/06/Meta-Studie_gesamtwirtschaftliche_Bedeutung_der_Veranstaltungsbranche_RIFEL.pdf
mit versenden.

3. Adressiert Euren Brief bitte min. an Folgende Personen:

Brief 1:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Herrn Bundesminister
Peter Altmaier MdB
Scharnhorststraße 34-37

11015 Berlin

Brief 2:
Bundesministerium der Finanzen
Herrn Bundesminister
Olaf Scholz MdB
Wilhelmstraße 97

10117 Berlin

Brief 3:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Herrn Bundesminister
Hubertus Heil MdB
Wilhelmstraße 49

10117 Berlin

Wer mehr versenden möchte/kann, darf gerne auch unsere Kulturstaatsministerin anschreiben:

Staatsministerin für Kultur und Medien
Prof. Monika Grütters MdB
Platz der Republik 1

11011 Berlin

Weitere Briefe dieser Form könnt Ihr auch gerne an den Bundestagsabgeordneten aus Eurem eigenen Wahlkreis adressieren, sowie an die betreffenden Minsterien in Euren Landtagen.

Der Kostenaufwand ist vergleichsweise gering. Dennoch wissen wir, dass es bei Vielen eng aussieht. Daher sind der rote Umschlag und die Weiteren Anhänge absolut kein MUSS sondern ein WÄRE SCHÖN!

Lasst uns die letzte Mahnung raus senden und aufweisen, wie deren Hilfen wirklich greifen.

Weitere Aktionen sind in der Ausarbeitung und werden zeitnah folgen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Liebe Grüße
Sandra Beckmann


Social Media Aktion – Alarmstufe ROT – 08.07.20

Wenn die Veranstaltungswirtschaft stirbt, verlieren wir Konzerte und Festivals für lange Zeit. Weil wir nicht mehr da sind: Wir Bühnenbauer. Wir Künstler. Wir DJs. Wir Techniker. Wir Logistiker. Wir Caterer. Wir Securities. Dann ist es still. Und dunkel. Das ist das Aus!


Info – Forderung 1/6 – 06.07.20

Die Veranstaltungswirtschaft benötigt echte Hilfen. Auch Soloselbständige sind vollwertige Unternehmer*innen. Wir fordern:

-die umgehende Bereitstellung von nicht rückzahlbarer Liquidität über die gesamte Dauer der Pandemie als Fixkostenzuschuss für alle Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft

-die Berücksichtigung eines adäquaten Unternehmerlohns für Einzelunternehmer, Freiberufler, Künstler (mit realistischen Antragsvoraussetzungen)

-den Schutz des Vermögens der Einzelunternehmer, Freiberufler, Künstler (Lebensversicherung, Sparguthaben, Wertanlagen, Immobilien)

-den Zuschuss in Höhe von 75% aller Unternehmens-Fixkosten inkl. Mieten und Unternehmerlohn, alternativ 2% des letzten Jahresumsatzes pro Monat, solange die Krise andauert.


Info – Alarmstufe ROT – 03.07.20

Wenn die Veranstaltungswirtschaft stirbt, dann wird es dunkel, still und wenig unterhaltsam für jeden und das überall!

Dieses Problem geht jeden an! Alle Besucher von Veranstaltungen gleich welcher Art, jeden aus jedem Wirtschaftszweig der etwas vermitteln möchte. Sei es Wissen oder ein Produkt. Jeden der etwas zu sagen hat. Sei es bei Präsentationen, Seminaren oder auch politischer Natur. Jeder der auf, hinter, neben oder vor Bühnen steht ist betroffen. Jeder Erwachsene, jeder Jugendliche und jedes Kind wird das zu spüren kriegen und in seinem Leben vermissen.

Wenn es die Veranstaltungswirtschaft nicht mehr gibt, bedeutet das Verzicht auf gesellschaftliche Ereignisse, Feiern, Jubiläen, Innovationen, Geselligkeit, Emotionen und Erfolg.

Helft uns dabei, das zu verhindern und diese Aussichten nicht zu der neuen Realität werden zu lassen und die wirtschaftlichen Folgen abzumildern.
Helft uns dabei die Politik für uns zu bewegen!


Info – Das Karusell muss sich weiterdrehen – 02.07.20

„Wenn die Schausteller sterben, dann stirbt auch die 1.200 Jahre alte Tradition der Kirmessen und Volksfeste!“ Albert Ritter, Präsident des Deutscher Schaustellerbund e.V. Unterstützt unsere Freund*innen jetzt am Brandenburger Tor!

Das Karussel muss sich weiterdrehen! Die Veranstaltungswirtschaft muss gerettet werden! Wir sind VIELE!

GIF – Ohne Licht… – 02.07.20

#WirFuerEuch #IhrFuerUns #WirFuerUns #INVW
#nightoflight2020 #IGVW #sytemrelevant #alarmstuferot
#stummekuenstler #leerestühle #sos4culture #kulturerhalten


Update – Forderungen – 01.07.20

Wir stellen ganz klare Forderungen an die Politik.
Die Pleitewelle in der Veranstaltungswirtschaft muss aufgehalten werden. Deshalb starten wir in eine neue Phase und bitten Euch um Eure Unterstützung.
Von heute an werden wir regelmässig Veröffentlichungen machen, um weitere Aufmerksamkeit für unsere Lage zu bekommen. Wir müssen eine enorme Reichweite erzielen bis zu den Konsumenten aller Arten von Veranstaltungen.
Daher unsere dringende Bitte an jeden einzelnen von Euch, jedes Unternehmen, jede Location, jeden Dienstleister, jeden Verband und Verein, jeden Hersteller, jeden Kunden, einfach jede Sparte die der Veranstaltungswirtschaft angehörig ist und sei es noch so gering:

Bitte teilen, teilen, teilen!
Macht es bekannt bis es auch der Letzte gesehen hat!

In Kürze folgt mehr.

Vielen Dank Euch allen!


Info – Eckpunkte Überbrückungshilfe – 30.06.20

Hier geht es zum PDF des BMWi zu den Eckpunkten der weiteren Überbrückungshilfe.

https://www.bmwi.de//Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-ueberbrueckungshilfe.pdf


Info – Artikel Event Partner – Taskforce – 30.06.20

Bleibt gespannt und haltet Euch bereit mit uns gemeinsam in dieser Sache vorzugehen!
Lass uns weiterhin diese eine Stimme sein.
Alle zusammen!

Event Partner – Night of Light – was kommt nach den roten Lichtern?

Weitere Infos folgen in Kürze.

LG
Sandra Beckmann
Initiative für die Veranstaltungswirtschaft
(Teil der „Task Force“ 😉)


Update – offener Brief – 25.06.20

Im Nachgang an die gemeinsame Protestaktion „Night of Light“, habe ich heute einen offenen Brief an die Politik verfasst.

Wir wollen keine weitere Zeit vergehen lassen, da die Sommerpause kurz bevor steht und wir vorher Lösungen brauchen.
Dieser Brief ist ebenfalls direkt an alle Presseagenturen gesendet worden, um auch die Öffentlichkeit darüber zu informieren.
Gerne darf jeder von Euch diesen auch an seine lokalen Pressekontakte weiterleiten.

Zum Download steht dieser auf der Presse-Seite der Initiative zur Verfügung.


Update – NoL Bundestag – 24.06.20

Unsere Aktion trägt dank Euch allen, die ersten Früchte!
Heute kamen bereits Reaktionen aus den Reihen des Bundestags.
Weiteres dazu werden wir Euch zeitnah berichten.

Das gesamte Night of Light – Team sagt DANKE!


Danksagung – 24.06.20

Wir danken nun allen Künstlern für die Beteiligung an der „Night of Light“!

Voxxclub, Herbert Grönemeyer, Deichkind, Frittenbude, Liedfett, Donots, Johannes Oerding, Helge Schneider, Silbermond, Joris, Broilers, Santiano, Emil Bulls, Gentleman, Max Giesinger, Rogers, Stefanie Heinzmann, Freulein P., Betontod, Killerpilze, Ben Zucker, Feine Sahne Fischfilet, Udo Lindenberg, The Dark Tenor, Revolverheld, Seeed, Die Toten Hosen, Luca Schreiner, Milk & Sugar, Paul von Dyk, Gestört aber geil, Le Shuuk, Ask:me, Simina Grigoriu, Dj Kitsune, Dj Teddy-o, Dj Maxxx, Tim Bendzko, Wincent Weiss, BAP, Roland Kaiser, Peter Maffay, Beatrice Egli, Wild at Heart…

Sollte uns auf Grund der enormen Vielfalt der Berichterstattungen und Beiträgen ein Name entgangen sein, bitten wir das zu verzeihen, diese werden wir gerne noch im Nachhinein ergänzen.

DANKE!


Info – PK Video – 22.06.20

Pressekonferenz YouTube Livestream


Info – Fakten zur Night of Light – 22.06.20

Wichtige Links, Fakten, Livestreams und Highlights für euch zusammengestellt.

Die Night of Light breitet sich auf der ganzen Welt aus: Italien, Schweiz, Japan, Tschechien, USA, Kanada, Spanien, Frankreich, Österreich, Moldawien, Katar, Indien, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Schweden, Finnland, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Arabische Emirate, China, Thailand, Ungarn

Zur VT-STAGE Übersicht


INFO – 12:00 UHR – Pressekonferenz zur Night of Light – 22.06.20

Die Pressekonferenz wird sowohl als Präsenzveranstaltung unter Beachtung der zurzeit gültigen Hygiene- und Abstandsregeln sowie online durchgeführt werden. Um sich für die Teilnahme zu registrieren, benutzen Sie bitte folgenden Link:
Anmeldung: https://zoom.us/webinar/register/WN_3IxVip6sQuCmG2GG6RfsDA

Info – Pressekonferenz – 21.06.20

So, es kann losgehen! 😉 Morgen ist der große Tag unserer gemeinsamen Aktion #nightoflight2020! Danke an alle die mitmachen!


Info – Night of Light – 21.06.20

Unglaubliche 19 Länder sind nun bei der Night of Light 2020 vertreten!

WOW! Vielen Dank!!!

https://night-of-light.show-advance.com/map


Support – World Club Dome – 20.06.20

Vielen Dank an BigCityBeats und WORLD CLUB DOME – Night of Light Edition für den Support!

Mit dabei: Luca Schreiner, Milk & Sugar, Paul Van DYK, Gestört aber GEIL, LE SHUUK und viele mehr!


Info – Night of Light – 20.06.20

Die Karte ist wirklich beeindruckend! Über 5500 beleuchtete Gebäude!

https://night-of-light.show-advance.com/map


Update – Lantag NRW – 19.06.20

Mein heutiger Termin beim Landtag NRW in Düsseldorf, ist durchaus erfreulich verlaufen.

Der Termin fand mit MdL Frank Sundermann als wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW, sowie MdL Lisa Kapteinat als Mitglied des Arbeitskreis Arbeit, Gesundheit & Soziales statt.
Ich hatte ausgiebig die Gelegenheit unsere Wirtschaft und deren Gesamtsituation darzustellen. Auch die Probleme mit den derzeitigen Maßnahmen und den künftigen aus dem Konjunkturpaket wurden dargelegt. Auch die unmittelbaren Folgen der Restriktionen und Fakten zu derzeitigen Lockerungen waren Gegenstand des Gesprächs. Mögliche Maßnahmen konnten besprochen werden und neue Impulse, aufgrund unserer Komplexität und der individuellen Betroffenheit unserer Branche, wurden aus dem Gespräch von Herrn Sundermann mitgenommen. Geplant ist ein Eilantrag der SPD Fraktion, welcher auch auf die besondere und vorallem lange Betroffenheit und weitere Maßnahmen für die Veranstaltungswirtschaft abzielen wird.

Für die weitere Erarbeitung neuer Maßnahmen, habe ich an dieser Stelle sowohl die von uns erarbeiteten Zahlen, wie aber auch das neue R.I.F.E.L. Dokument ausgehändigt, welches sehr gut die Zusammenhänge unserer Tätigkeit aufweist und ebenfalls wissenschaftlich belastbare Zahlen unserer Branche aufführt.

Wir dürfen auf den Eilantrag und das Ergebniss dessen gespannt sein.

LG

Sandra


Aufruf – Petition – 18.06.20

Vielen Dank an Johannes Vogel! Er bringt es auf den Punkt!

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An dieser Stelle nochmals die Bitte diese Petition mit zu zeichnen und auch Weitere dazu aufzufordern!

https://bit.ly/ISDV_Petition

Vielen Dank!

Aktuelles – EVVC Rahmenplan – 17.06.20

Der EVVC e.V. hat mit Datum 16.06.2020 einen Rahmenplan als Orientierungshilfe veröffentlicht.

„Der EVVC – Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. hat in Zusammenarbeit mit Branchen-Experten einen Rahmenplan Corona erarbeitet und nun auch für Nicht-Mitglieder auf der Webseite des Verbands veröffentlicht. Der Rahmenplan bietet Betreibern von Versammlungsstätten sowie Veranstaltern Orientierung für die Auslegung der Regeln bei Veranstaltungen und erleichtert deren praktische Umsetzung….“

Wir danken für die Unterstützung und den gleichzeitigen Verweis auf die Night of Light 2020.

Hier geht es zu der Veröffentlichung: https://www.evvc.org/article/evvc-veroeffentlicht-rahmenplan-corona

Aufruf – Night of Light – 16.06.20

Mittlerweile füllt sich die Karte immer mehr und wir gehen über die Landesgrenzen hinweg!

https://night-of-light.show-advance.com/map

Es sind dennoch einige Flächen derzeit noch recht gelichtet! Lasst uns das ändern!

Meldet Euch bei der #nightoflight2020 mit Eurem/r Unternehmen/Location an und lasst sie am 22.06.2020 rot erstrahlen!

Anmelden könnt Ihr Euch unter: www.night-of-light.de

Wir freuen uns auf Euch!

LG
Sandra Beckmann

P.S.:
Ich wünsche mir immer noch Satelittenbilder von unserer Veranstaltung!

Info – Südtirol – 16.06.20

Unsere Aktion wird mittlerweile auch in umliegenden Ländern übernommen. Südtirol ist ebenfalls dabei!

https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/veranstaltungswirtschaft-sieht-rot

Info – Süddeutsche Zeitung – 15.06.20

Die von uns veröffentlichten Zahlen gehen mittlerweile über die Nachrichten-Agenturen ebenfalls in die Welt hinaus.

Als Beispiel von etlichen Berichten, hier ein Artikel der Süddeutsche Zeitung
in einem Bericht über ein Konzert von Karat.

Teaser – Wir brauchen den Branchen-Dialog – 14.06.20

Unser nächster Teaser ist ab sofort online! https://www.youtube.com/watch?v=52HsL1gg0dM

Bitte wieder so oft es geht teilen, damit es sich deutschlandweit verbreitet.
Wir brauchen die Aufmerksamkeit aller für unsere Situation.

Mehr als 2,89 Mio. Veranstaltungen jährlich, knapp 321 Tsd. Unternehmen, mehr als 3 Mio. Erwerbstätigkeiten und mehr als 210,7 Mrd. € Umsätze jährlich.
Dennoch fehlt für diesen Wirtschaftszweig die richtige Wahrnehmung bei der Politik und somit fehlen uns auch die richtigen Hilfen, um wirtschaftlich die Corona-Krise überleben zu können und Perspektiven für die Zukunft zu haben.
Dazu fordern wir als Initiative für die Veranstaltungswirtschaft von der Politik, mit uns in einen echten Branchen-Dialog zu treten.

Aufruf – Teaser OHNE PERSPEKTIVE – 10.06.20

Bitte teilen! https://youtu.be/YpAVotL2zHo

Der nächste Teaser ist online.
Schickt ihn durch die Lande und helft uns weiterhin mehr Aufmerksamkeit zu bekommen und die Wahrnehmung aller zu erhalten.

Update – Night of Light – 09.06.20

Heute mal ein kleines Update zu unserer gemeinsamen Aktion Night of Lights.
Die erste Pressemitteilung ist heute raus gegangen.
Daraufhin folgen schon die ersten Berichte in den Medien.

Hier als Beispiel einer vom ZDF:
https://liveblog.zdf.de/ausbreitung-des-coronavirus/33871/

Wenn Ihr mitmacht, aktiviert gerne Eure eigenen Presseverteiler ebenfalls. Es stehen die passenden Presseinfos für Euch als Presse-Kit zur Verfügung. Meldet Euch in jedem Fall unter dabei@night-of-light.de an, damit wir Euch stets mit aktuellen Informationen und Material versorgen können.
Die Pressemitteilung selbst, haben wir u. a. auch bei uns auf der Seite hinterlegt.

PRESSEMITTEILUNG „Night of Light“

Derzeit sind nach meiner jetzigen Kenntnis schon über 750 Unternehmen in rund 200 Städten bei dieser Aktion mit dabei!

Wir hoffen, dass wir eine noch viel größere Abdeckung des Landes erreichen werden und dann hätte ich gerne Satelittenbilder von dem rot leuchtenden Areal in Europa.
Haben wir da auch Spezialisten für in unseren Reihen?

In jedem Fall danke ich Euch allen jetzt schon für Eure Unterstützung und weiterhin zahlreiche Teilnahme und freue mich jetzt schon auf diese flammende Aktion mit Euch allen!

LG
Sandra

#nightoflight2020 #IfdVW #WirFuerEuch #IhrFuerUns #WirFuerUns #WirGemeinsam #ZusammenHell #FlammenderApell

Info – Kulturtalk – 08.06.20

Am kommenden Mittwoch, den 10.06.2020, bin ich durch MdB Tabea Rößner zum #Kulturtalk eingeladen worden.

Sie ist u. a. stellv. Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien sowie Mitglied in der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der GRÜNEN Bundestagsfraktion.

Weitere Teilnehmer an dieser hybriden Talk-Runde sind:

– Christiane Schauder (Künstlerin, Initiative Kulturakut Mainz)
– Ludwig Jantzer (Kulturmanager und Kenner der Kulturszene Rheinland-Pfalz)
– Markus Graf (geschäftsführender Vorsitzender der LAG Rock & Pop Rheinland- Pfalz e.V.)
– Lars Reichow (Kabarettist, Pianist, Komponist, Sänger, Fernsehmoderator und Entertainer)

Der Talk findet live in der Halle 45 statt.

Der Stream startet um 20:15h unter:
https://www.youtube.com/watch?v=Hc-TuhCKbXo

Wer vor Ort dabei sein möchte sollte beachten, dass eine Tischreservierung notwendig ist. (wassmann@konekt-deutschland.de)
Die Reservierungsgebühr i.H.v. 10,-€ wird vollständig auf den Getränkeverzehr angerechnet. Einlass ist ab 19h.

Da ich terminlich leider nicht anreisen kann, werde ich online an der Talk-Runde teilnehmen.

Liebe Grüße
Sandra Beckmann

Info – Night of Light – 07.06.20

Wir möchten nochmal auf die gemeinsame Veranstaltung aufmerksam machen und würden uns freuen, wenn sich so viele Unternehmen wie möglich, bundesweit an dieser Aktion beteiligen!

Wir brauchen die mediale Aufmerksamkeit und zwar deutschlandweit! Die Initiative für die Veranstaltungswirtschaft, wird als Kooperationspartner gemeinsam mit der LK Aktiengesellschaft diese Aktion durchführen und wir hoffen damit die richtige Reichweite zu erzielen.

Dafür ist es wirklich wichtig, dass so viele wie möglich dabei mitmachen werden! Meldet Euch dafür an und lasst uns gemeinsam ein großes Zeichen setzen!

Weitere Infos findet Ihr hier: https://night-of-light.de/
T-Shirts könnt ihr hier bestellen: Night of Light Shirts

Anmelden könnt Ihr Euch unter der folgenden E-Mail:
dabei@night-of-light.de

Aufruf – Video – 06.06.20

„Deutschland hat gut gewirtschaftet“ und „Wir haben einen langen Atem“ waren unter anderem die Aussagen, welche vor nicht allzu langer Zeit durch die Politik getätigt wurden.
WIR haben keinen Atem mehr! Wir sind allenfalls noch kurzatmig, mit Blick auf die Zeit, auf unsere Konten und auf die Zukunftsaussichten.

Wir fordern die Politik auf, endlich mit uns in einen Branchen-Dialog zu treten, um unsere Arbeit zu begreifen. Nur so wird es möglich sein Maßnahmen zu treffen, die dieser Wirtschaft wirklich helfen.

Das Youtube Video darf gerne geteilt werden:
Auswirkungen des Coronavirus auf die Veranstaltungswirtschaft

Ergänzung zu Update Koalitionsverhandlung – 04.06.20

nachdem die Regierung jetzt nun selbst die Ergebnisse veröffentlicht hat, findet ihr das gesamte Dokument nun hier über diesen Link:

Bundesfinanzministerium – Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket

Update zu den Koalitionsverhandlungen – 04.06.20

Wie zugesichert werde ich, nachdem mir seit einigen Minuten die Ergebnisse der Verhandlungen vorliegen, nun eine Zusammenfassung der für uns relevanten Punkte hier veröffentlichen. Es handelt sich lediglich um Auszüge aus dem Dokument.

1.) Zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland wird befristet vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 der Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16% und von 7% auf 5% gesenkt.

2.) Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie steigen die Ausgaben in allen Sozialversicherungen. Um eine dadurch bedingte Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, werden wir im Rahmen einer „Sozialgarantie 2021“ die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40% stabilisieren, indem die Bundesregierung darüber hinaus gehende Finanzbedarfe aus dem Bundeshaushalt jedenfalls bis zum Jahr 2021 deckt. Ziel: Schutz der Nettoeinkommen der Arbeitnehmer und Verlässlichkeit, sowie Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit für die Arbeitgeber.

3.) Die Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer wird verschoben auf den 26. des Folgemonats.

4.) Der steuerliche Verlustrücktrag wird – gesetzlich – für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 5 Mio. Euro bzw. 10 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) erweitert. Es wird ein Mechanismus eingeführt, wie dieser Rücktrag unmittelbar finanzwirksam schon in der Steuererklärung 2019 nutzbar gemacht werden kann, z.B. über die Bildung einer steuerlichen Corona-Rücklage. Das schafft schon heute die notwendige Liquidität und ist bürokratiearm zu verwalten. Die Auflösung der Rücklage erfolgt spätestens bis zum Ende des Jahres 2022.

5.) Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25% Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.

6.) Um die Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen zu verbessern, wird das Körperschaftssteuerrecht modernisiert: u.a. durch ein Optionsmodell zur Körperschaftsteuer für Personengesellschaften und die Anhebung des Ermäßigungsfaktors bei Einkünften aus Gewerbebetrieb auf das Vierfache des Gewerbesteuer-Messbetrags.

7.) Die Corona-Pandemie kann dazu führen, dass viele Unternehmen unverschuldet in finanzielle Schieflage geraten. Mit den zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen helfen wir den Unternehmen, Insolvenzen zu vermeiden. Wo dies trotz aller Anstrengungen nicht möglich ist, soll ein schneller Neustart nach einer Insolvenz erleichtert werden. Deshalb
soll das Entschuldungsverfahren für natürliche Personen auf drei Jahre verkürzt werden, flankiert durch ausreichende Maßnahmen zur Missbrauchsvermeidung. Die Verkürzung soll für Verbraucher befristet sein und das Antragsverhalten der Schuldner soll nach einem angemessenen Zeitraum evaluiert werden, dies auch im Hinblick auf etwaige negative Auswirkungen auf das Zahlungs- und Wirtschaftsverhalten. Im Bereich der Unternehmensinsolvenzen soll ein vorinsolvenzliches Restrukturierungsverfahren eingeführt werden.

8.) Das Kurzarbeitergeld bewährt sich wie schon in der Finanzkrise auch in der coronabedingten Wirtschaftskrise. Wir werden bereits im September im Lichte der pandemischen Lage eine verlässliche Regelung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ab dem 1. Januar 2021 vorlegen.

9.) Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wird für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Das Volumen des Programms wird auf maximal 25 Mrd. Euro festgelegt. Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt. Die Überbrückungshilfe gilt branchenübergreifend, wobei den Besonderheiten der besonders betroffenen Branchen wie Hotel- und Gaststättengewerbe, Caterer, Kneipen, Clubs und Bars, als Sozialunternehmen geführte Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Schullandheime, Träger von Jugendeinrichtungen des internationalen Jugendaustauschs, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Reisebüros, Profisportvereinen der unteren Ligen, Schaustellern, Unternehmen der Veranstaltungslogistik sowie Unternehmen im Bereich um Messeveranstaltungen angemessen Rechnung zu tragen ist.
Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November und Dezember 2019 heranzuziehen. Erstattet werden bis zu 50 % der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 % gegenüber Vorjahresmonat. Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 % können bis zu 80 % der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen. Geltend
gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten.
Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31.8.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020.

10.) Der vereinfachte Zugang in die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) wird über die bisherige Geltungsdauer hinaus bis zum 30. September 2020 verlängert.

11.) Kunst und Kultur sollen zur Wiederaufnahme ihrer Häuser und Programme ertüchtigt werden. Daher wird ein Programm zur Milderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich aufgelegt, aus dem insbesondere die Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur, Nothilfen, Mehrbedarfe von Einrichtungen und Projekten und die Förderung alternativer, auch digitaler Angebote gefördert werden sollen.

12.) Damit kommunale Unternehmen den bereits um die Möglichkeit der Betriebsmittelfinanzierung ergänzten KfW-Förderkredit „IKU – Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen“ noch besser nutzen können, wird die bisherige Deckelung der jeweiligen Kreditsumme von 50 Millionen Euro aufgehoben.

13.) Der Lernerfolg von Auszubildenden soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro. KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund- oder Auftragsausbildung erhalten. Die Details der Durchführung einer solchen Verbund- oder Auftragsausbildung werden im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung erörtert. Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der
gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26.5. eine Übernahmeprämie.

Des weiteren will die Regierung die Mobilität stärken.
– Die Kfz-Steuer soll stärker an CO2-Emissionen ausgerichtet werden.
– Durch die Umweltprämie fördern wir den Austausch der Kfz-Fahrzeugflotte durch klima- und umweltfreundlichere Elektrofahrzeuge. Im bestehenden System werden wir die Prämien des Bundes als neue „Innovationsprämie“ verdoppeln.
– Das befristete Flottenaustauschprogramm für Handwerker und KMU für
Elektronutzfahrzeuge bis 7,5 t wird zeitnah umgesetzt.
– Die Bundesregierung wird sich bei der EU-Kommission dafür einsetzen, dass ein befristetes europaweites Flottenerneuerungsprogramm 2020/21 für schwere Nutzfahrzeuge zur Anschaffung von LKW der neuesten Abgasstufe Euro VI aufgelegt wird. Es soll einen Zuschuss beim Austausch von Euro 5-LKW von 15.000 Euro vorsehen, beim Austausch von Euro 3 oder Euro 4-Fahrzeugen von 10.000 Euro.

Soviel erstmal zu den Auszügen

Das sind aus meiner Sicht die einzigen Punkte in den Ergebnissen, die in irgendeiner Weise für uns relevant sein dürften. Wenngleich ein Flottenaustausch derzeit bei uns wohl am wenigsten denkbar sein wird.

Wir werden sehen, wie wir damit nun weiter umgehen.

Eure Sandra Beckmann

Support – Bio T-Shirts sind online – 03.06.20

Wir sind begeistert!
Tarkan Oeztepe von Hamburg LaPlaya hat sich mit seinem Familienunternehmen Gedanken gemacht, wie er uns noch bekannter machen und uns zugleich unterstützen kann. Dabei kam gleich das erste Design zustande und das erste Initiative-T-Shirt war geboren.
Was uns sehr freut: Es handelt sich um nachhaltig und fair produzierte Textilien aus Bio-Baumwolle.
Was uns ebenfalls sehr freut: Von jedem verkauften Initiative-Shirt gehen 5€ als Support an die Initiative, um unsere Arbeit ebenfalls noch zu stützen.
Einige die sogleich am Anfang danach gefragt haben und am liebsten die ganze Familie nebst Hund in Merch für uns gewickelt hätten, werden sich da jetzt bestimmt sehr drüber freuen. 
Wirklich toll, was Ihr Euch mitunter alles einfallen lasst um uns zu unterstützen und wie sehr Ihr hinter dem was wir machen steht und Euch mit einbringt!

Danke dafür!

Und vielen Dank an Tarkan und sein Team!

Komplette Auswahl gibt es auf Hamburg LaPlaya

Update – Koalitionsverhandlungen weitere Hilfen – 02.06.20

Nach heutigen Informationen aus Regierungskreisen, werden die Koalitionsverhandlungen betreffend weiterer Hilfen die heute begonnen haben, wohl noch bis morgen Abend andauern.

Damit werden wir frühstens morgen Abend, wenn nicht sogar erst Donnerstag Vormittag weitere Informationen dazu erhalten können. Möglicherweise wird auch nicht alles aus den Ergebnissen umgehend umgesetzt werden können, da eventuell einige Regelungen im Anschluss noch im Bundesrat verabschiedet werden müssen.

Wir sollten daher damit rechnen, dass neue Hilfen erst nächste Woche zu erwarten sind.

Das die Situation für den Großteil kaum noch erträglich sein dürfte, ist mir durchaus bewusst. In vielen Gesprächen bekommen wir sehr viel mit und ich bin in Gedanken und mit meinen Emotionen bei jedem Einzelnen von Euch.
Wir hätten uns gewünscht, dass weitere Rettungsanker von der Politik, bereits vor Ablauf des ersten Soforthilfe-Programms bekannt gegeben worden wären.

Gemeinsam haben wir allerdings soviel Wirbel gemacht, dass die Kenntnis zu unserem Wirtschaftsbereich auf breiter Ebene in der Politik angekommen ist. Auf Bundes- und Länderebene haben mit vielen Branchenbeteiligten Gespräche und Aktionen stattgefunden, die uns alle an die Front der Wahnehmung gebracht haben. Weitere Aktionen, Gespräche und Vereinigungen Vieler, sorgen auch weiterhin für Bewegung und Aufmerksamkeit bei der Politik.

Daher muss ich sagen, mir ist es lieber wir müssen uns noch einige Tage gedulden, damit dieser ganze Input von den Politikern mit in deren Entwürfe und Vereinbarungen genommen wird, um so bestmöglichst die hoffentlich richtigen Maßnahmen für uns zu ergreifen. Vorzugsweise besser als dass wir ein schnelleres und unzureichendes Ergebnis erhalten würden.

Das verlangt uns sicherlich viel ab. Vor allem noch die nötige Ruhe und Gelassenheit zu bewahren, sowie weitere Geduld aufzubringen. Aber wir dürfen genauso wenig Schnellschüsse machen, wie wir es selbst von der Politik auch erwarten.

Die jetzt zu ergreifenden Maßnahmen MÜSSEN die richtigen werden und sie MÜSSEN langfristig für uns alle sein. Ist das wieder nicht ausreichend erarbeitet und an unserer Realität vorbei, dürfte uns allen auch damit auch wieder nicht geholfen sein.

Abzuwarten bleibt, ob denen die Zeit reicht, um uns auf höchster Ebene wirklich in Gänze zu erfassen, da die geforderten Branchen-Dialoge immer noch nicht erfolgt sind. Die Kenntnis zu uns zu haben, bedeutet noch lange nicht uns begriffen zu haben!
Es gab gute Gespräche mit wirklich bemühten Regierungsmitgliedern die ihren Worten bisher auch treu geblieben sind und für uns kämpfen, aber der runde Tisch blieb bislang aus und liegt auch nicht in deren Hand. Das muss auf noch viel höherer Ebene passieren und bedarf der zuständigen Ministerien und deren Bereitschaft.
Ich werde aber nicht locker lassen und keinen Aufwand scheuen, um das auch zukünftig noch zu ändern!
Es wird einen Punkt geben, wo das unausweichlich werden wird für die Politik. Wir arbeiten mit Hochdruck daran. Aber mit gutem Stil und gebotener Professionalität, welche man von uns erwartet und für was wir auch beruflich stehen. So soll die Branche auch von außen wahr genommen werden.

Wir brauchen dauerhaft unsere eigene Lobby, welche wir derzeit parallel gemeinsam mit einigen von Euch auf Landes- und Bundesebene aufbauen. Ich bin beispielsweise für den 17.6.2020 von der Landesregierung NRW zu einem Termin eingeladen worden, wo es u. a. auch um unsere wirtschaftliche Situation und unsere Zukunft gehen wird. Viele weitere Vertreter von unserer Initiative stehen bereits in anderen Bundesländern im Gespräch auf Landesebene.

Ich bin davon überzeugt, dass wir hier als Gemeinschaft, als starker Wirtschaftszweig voll Team-Playern, gemeinsam noch unglaublich viel erreichen werden. Danach schreiben wir wohl branchenspezifische Geschichtsbücher.

Bis dahin warten wir nun auf die Ergebnisse der Verhandlungen und die Beschlüsse der Regierung. Sobald mir dahingehend etwas Neues vorliegt, werdet Ihr es hier zu lesen bekommen.

Liebe Grüße

Sandra Beckmann

Update – fortführende Maßnahmen – 02.06.20

Seit vielen Wochen fragen sich alle, wie es wohl weitergehen mag für unsere Wirtschaft und unsere berufliche Zukunft.

Ebenso lange sind wir an allen Fronten bemüht, in weitere Dialoge mit der Bundesregierung zu treten und haben mehrfach deutlich gemacht, wer wir überhaupt alle sind, die diesen riesen Wirtschaftszweig ausmachen. Wie viele Jobs daran hängen und was diese Krise für uns bedeutet.

Wir haben deutlich gemacht, dass wir langfristige Hilfen benötigen, sowie das die bestehenden und zukünftigen Hilfen dringend an die Realität angepasst werden müssen.

Nach heutigem Kenntnisstand sind in Regierungskreisen einige fortführende Maßnahmen in Betracht gezogen.
Eine weitere Form der Soforthilfe in abgewandelter Form. Branchen mit weitergehender Betroffenheit, da sie an wirtschaftlicher Tätigkeit weiterhin gehindert sein werden, könnten zudem von einem weiteren speziellen Programm profitieren. Auch sind für bestimmte Bereiche weitere Spezial-Programme angedacht.

Das sind jetzt nur grobe Angaben und nähere Informationen liegen uns im Moment noch nicht vor. Was am Ende bei der Fraktionssitzung am Dienstag rauskommen wird und wie genau die Details aussehen, werden wir erst danach wissen.

Wir werden Euch hier umgehend informieren, sobald uns nähere Informationen bzw. endgültige Fakten vorliegen.

Bis dahin machen wir unbeirrt weiter.

LG
Sandra Beckmann

#WirFuerUns #IhrMitUns #WirGemeinsam #InDieZukunft

Info – Social-Media-Aktion! #WirFuerEuch – 29.05.20

Gestern Abend haben wir eine Social-Media-Aktion mit der ISDV e.V. gestartet.

Zentrale Message: „Unsere Arbeit ist Abwechslung, Dynamik, Farbe, Musik, Freude – in unserem Leben und in Eurem“

Ziel:
– Sichtbarkeit und Reichweite in den sozialen Medien erreichen.
– Nicht vergessen werden.
– Den Menschen „unseren“ Spirit näherbringen, damit sie auch offene Ohren für unsere Sorgen behalten.
– Die Ernsthaftigkeit unserer beruflichen Situation, in positiver Formulierung, im Bewusstsein aller zu halten.
– „Sog“ und Neugierde durch positive Vibes zu erzeugen anstatt durch „Jammern“ abzuschrecken.

Zentraler Hashtag: #WirFuerEuch

Wie funktioniert’s?
• Wir posten alle 4 Tage ein neues GIF.
• Alle teilen, teilen, teilen und liken, wo auch immer Euch die GIFs begegnen.
• Wer mag lädt das unveränderte GIF(!) hoch wo er möchte.
• Kommentieren was das Zeug hält mit #WirFuerEuch (plus Hashtag(s) Eurer Wahl), wo auch immer Euch die GIFs begegnen.

Warum so?
• Weil wir so den Facebook, Instagram und Twitter Algorithmen Feuer machen können.
• Weil wir uns zeigen können, flexibel, resilient, lösungsorientiert und fröhlich wie wir alle sind.
• Weil’s nicht weh tut und Euch nicht viel Zeit kostet.
• Weil wir „Einheit“ als Zeichen setzen können.
• Weil sichtbar wird, dass wir viele sind.

Unser erstes GIF:

Update – Eckpunkteplan Bundesregierung – 25.05.20

Nach heutigen Meldungen in der Presse, bzgl. eines Eckpunkteplan der Regierung zur wirtschaftlichen Überbrückung der Krisenzeit, kommen sicherlich Fragen auf. Wir werden dahingehend ausführlicher berichten, sobald uns selbiger vorliegt und berufen uns daher nicht auf diverse Artikel. Was wir aber sagen können nach jetzigem Stand, dass dieser Eckpunkteplan bereits erstellt wurde, deteilierte Gespräche, gerade was die Veranstaltungswirtschaft betrifft, wird es aber noch geben, weshalb für unsere spezielle Situation noch keine explizit zu benennen Maßnahmen vorhanden sind. Es handelt sich bei diesem Plan also um allgemein gültige Programme, die grundsätzlich für jeden Betroffenen alle Branchen in ganz Deutschland gelten. Die Politik ist sich aber durchaus bewusst, dass es Branchen gibt, die darüber hinaus in besonderer Härte und von längerer Dauer betroffen sind. Dazu zählt insbesondere die Veranstaltungswirtsschaft, weshalb dort noch weitere Erarbeitungen notwendig sind. Das bedeutet aber auch, dass wir uns womöglich noch ein paar Tage länger gedulden müssen. Die Wirtschaftsminister*innen der Länder und des Bundes, haben nach meinem jetzigen Kenntnisstand das nächste Zusammentreffen diesbezüglich am 04.06.2020. Bis dahin ist es sinnvoll, weder die Geduld, noch die Hoffnung zu verlieren. Wir sind derzeit weiterhin damit befasst, dafür zu sorgen dass ein Branchen-Dialog stattfindet und tragen das auch an die Medien weiter, damit alle noch zu beschließenden Maßnahmen bestmöglich zugeschnitten sind. Auf meinen „Reminder“ vom 18.05.2020 kam bisher erneut keinerlei weitere Reaktion. Anderen Vereinen und Verbänden geht es da ebenfalls so. Bislang haben wir mit unserer Kommunikationsebene, auch auf politischem Feld, schon viele Erfolge erzielen können. Das freut uns selbst natürlich auch. Wir werden aber noch eine „Schippe“ drauf legen müssen, um noch effektiver zu sein in der Kürze der Zeit. Im Hintergrund machen wir derzeit Ausarbeitungen, um so gezielt und effektiv diesbezüglich weitere Erfolge zu erzielen. Im Laufe der nächsten Zeit, werdet Ihr dazu mehr erfahren. Was aber jetzt schon deutlich für uns ist, ist dass uns dafür ein paar Kosten entstehen werden, welche derzeit nicht gänzlich getragen wären. Daher unsere dringende Bitte wem es von Euch möglich ist, vielleicht auch den Unternehmen bei denen es noch nicht extrem dramatisch aussieht, uns JETZT bei unserem weiteren Vorgehen gezielt finanziell zu unterstützen. An dieser Stelle nochmal der PayPal-Me Link: paypal.me/InitiativeFuerDieVer Vielen Dank an alle die sich daran beteiligen, uns in die Lage zu bringen, gemeinsam für uns alle das richtige Gehör zu bekommen, um so unsere wirtschaftliche und beruflilche Zukunft selbst noch mit zu beeinflussen. Nebenbei wurde eine Presse-Seite bei uns eingerichtet, auf welcher Bildmaterial für Berichterstattungen zu dieser Initiative zur Verfügung bereitgestellt wird. Diese Seite wird sich noch weiter füllen in den kommenden Wochen. Nochmals Danke für Eure Hilfe und Unterstützung die wir jetzt gerade akut umso mehr brauchen können! Liebe Grüße Sandra Beckmann

Info – Sabine Poschmann Termin Olaf Scholz – 25.05.20

MdB Sabine Poschmann hat heute Abend in einem Termin mit Minister Olaf Scholz in Berlin ganz klar Stellung für unsere Situation bezogen. Wir danke an dieser Stelle für dieses Engagement!

Vor ein paar Tagen haben wir von dem Video-Meeting mit ihr und MdB Frank Schwabe, sowie weiteren Teilnehmern aus unserem Branchensektor berichtet. Es kommt weiterhin Bewegung in die Politik und das ist gut so! Facebook Post Sabine Poschmann

Update – Schreiben / Reminder Bundesregierung – 18.05.20

Nachdem nun fast 4 Wochen seit unserem Schreiben an Regierungsmitglieder am 22.04.2020 vergangen sind, wir aber seitdem darauf keine vernünftige Antwort erhalten haben, habe ich heute einen deutlichen Reminder an alle ursprünglichen Empfänger gesendet. Er ging an alle relevanten Minister*innen, deren parlamentarischen Staatssekretäre*innen, alle Fraktionsvorsitzenden und deren Stellvertreter. Es ist eine deutliche Forderung nach Information und Dialog mit der Ankündigung, dieses Schreiben nun auch öffentlich zu machen und die Presse vermehrt zu involvieren. Aber lest selbst: Sehr geehrte Minister*in, Sehr geehrte Damen und Herren, am 22.04.2020 habe ich Ihnen die untenstehende E-Mail zugesandt. Seither gab es lediglich seitens des Büros von Ministers Altmaier eine Reaktion auf diese. Aber auch hier ist der Anschein erweckt, dass es sich dabei lediglich um eine pauschale Antwort ohne greifbaren Inhalt handelt, die einen vertrösten soll. Innerhalb der Veranstaltungswirtschaft erwarten wir allerdings keinerlei vertröstenden Worte mehr, die uns weiterhin in zerreißender Leere schweben lassen. Wir erwarten vielmehr, dass wir die Möglichkeit erhalten, in einen gemeinsamen Austausch zu kommen, um klarzustellen wie unserer Situation derzeit ist. Um deutlich zu machen, warum wir effektive und langfristige Hilfen benötigen und Maßnahmen benötigen, die wirklich greifen. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung sind unzureichend bis ungeeignet. Durch Ihre Maßnahmen werden die Unternehmer der Veranstaltungswirtschaft defacto in 4 Kategorien gesteckt. 1. Die ganz großen Player, denen nun mit einer Gutscheinlösung weitergeholfen wird, wovon deren, an den Veranstaltung beteiligten Dienstleistern für die Umsetzung der Veranstaltungen rein Garnichts zuteil wird. 2. Die Unternehmer denen, sofern die Banken denn mitspielen, eine zinsgünstige Neuverschuldung ermöglicht wird, ohne eine Aussicht auf relevante Umsätze, die diese Verschuldung wieder auffangen könnten. Zudem haben viele dieser Unternehmer keinerlei Anspruch auf Soforthilfen, da sie zu viele Mitarbeiter haben. 3. Die Unternehmer, die Soforthilfen beantragen konnten, welche aber umgehend verpuffen, da die Summen einem Tropfen auf den heißen Stein gleichkommen. Denen der Zugang zu Krediten in der Theorie gewährt wird, in der Praxis aber häufig scheitert. Das Problem mit dadurch generierten höheren Betriebskosten und deren Begleichung auf die Dauer ist hier ebenfalls, wenn nicht sogar noch viel vehementer vorhanden. 4. Den selbstständigen Einzelunternehmern/Freiberuflern/Künstlern, die zwar Soforthilfe erhalten, aber zugleich in eine große Rechtsunsicherheit befördert werden, da diese Hilfe an der Realität vorbei geht. Die zugleich in SGB II Maßnahmen gezwungen werden, wo sie häufig sogar durch das Raster gefallen und keinerlei Anspruch besteht. Denn plötzlich zählt nicht die Situation des einzelnen wirtschaftlich Betroffenen. Plötzlich geht es nicht mehr um den Wegfall und das Auffangen eines kompletten Einkommens. Jetzt wird nämlich das Einkommen zu einem multiplen Rechenmodell. Es zählt nun der gesamte Haushalt. Ist dieser vorher mit den beiden Einkommen gut ausgekommen und konnte alle Kosten decken, ist das Einkommen des verbleibenden Verdieners im Haushalt nun oftmals zu hoch und damit über dem Satz. Immerhin: Für den Kunst- und Kulturbereich werden mittlerweile weitere Subventionen und individuelle Maßnahmenpakete geschnürt, vorausgesetzt es besteht eine staatliche Förderung. Allerdings haben wir mehr als 20.000 privatwirtschaftliche Unternehmen in diesem Bereich, die auch dort wieder leer ausgehen. Die Regierung belohnt den Lobbyismus, sorgt damit nicht für Schadensbegrenzung, um zumindest einen prozentualen Anteil bei weiteren vom Ausfall der jeweiligen Veranstaltung betroffenen Dienstleistern, der aber zugleich deren finanziellen Hilfebedarf wenigstens mindern würde. Lobbyisten, die nach eigener Aussage die Veranstaltungsbranche vertreten, diese aber in der Realität bei all ihren Forderungen außer Acht lassen, wird Gehör geschenkt und die Regierung springt darauf an, ohne die Zusammenhänge dieser Wirtschaft offensichtlich zu verstehen. Unternehmer mit vielen Mitarbeitern werden damit gestraft, dass sie keine sofortigen, nicht rückzahlbare liquiden Mittel erhalten, bei allem auf die lange Bank geschoben werden und am Ende nicht wissen wie sie diese Krise überleben sollen. Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, wird unterstellt sie kommen mit den Soforthilfen 3 Monate, oder gar länger aus. Die Kreditmöglichkeiten werden in den Vordergrund gehoben, die Vielen aber erst gar nicht zugesprochen werden, oder die weiterhin darum kämpfen müssen und dass obwohl diese Möglichkeit blanker Irrsinn ist. Sie wird dennoch, wenn möglich genutzt, um zumindest den Versuch zu starten, ein paar weitere Monate zu überleben. Wenn sich aber nicht grundlegend etwas an der Situation ändert, steht die Geschäftsaufgabe/Insolvenz in naher Zukunft trotzdem bevor. Und um die Degradierung von Selbstständigen/Freiberuflern/Künstlern perfekt zu machen, werden nun all diejenigen ans Existenzminimum getrieben. Sie können sich vorstellen, dass sich die Begeisterung weniger als nur in Maßen verhält. Eine soziale Gerechtigkeit ist hier nicht zu erkennen. Den Willen, wie zuvor hinaus kommuniziert, seitens der Regierung alle zu retten und für jeden Job zu kämpfen, ist in unserer Wirtschaft nicht zu erkennen. Das einzige Instrument, was als hilfreicher zu betrachten ist, ist die Kurzarbeiter-Regelung. Aber auch hier ist Verbesserungsbedarf. „Deutschland hat gut gewirtschaftet“ und „Wir haben einen langen Atem“ waren unter anderem die Aussagen, welche vor nicht allzu langer Zeit in Ihren Reihen getätigt wurden. WIR haben keinen Atem mehr! Wir sind allenfalls noch kurzatmig, mit Blick auf die Zeit, auf unsere Konten und auf die Zukunftsaussichten. Und Sie werte Damen und Herren Regierungsangehörige, Sie geben uns keine Perspektiven! Nicht mal den Hauch von Informationen zu Ihren weiteren Plänen unseren Wirtschaftszweig betreffend! Jede Bitte um solche Informationen, jedes Angebot unsererseits in einen Dialog zukommen, um Ihnen und uns dabei zu helfen, dass die richtigen Maßnahmen getroffen werden, wird seit dem 18.03.2020 entweder mit einer standardisierten „Wir haben Sie auf dem Schirm, vertrauen Sie uns!“ Antwort geachtet, oder mit Stillschweigen missachtet. Wir fühlen uns keinesfalls ernst genommen noch mit derzeitigen Maßnahmen aufgefangen. Dabei gebe ich zu bedenken, dass wir in dieser Wirtschaft lt. dem Monitoringbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft 2019, wie folgt dastehen: 256.600 Unternehmen mit einem Anteil von 7,8% an der deutschen Gesamtwirtschaft168,3 Mrd. € Umsatz rund 1,7 Mio. Erwerbstätige, mit einem Anteil von Selbstständigen i. H. v. 21,47% (2.Platz nach der Automobilindustrie) Die Bruttowertschöpfung in der Kultur- und Kreativwirtschaft liegt mit ihren 100,5 Milliarden Euro in etwa gleichauf mit der des Maschinenbaus. Andere wichtige Branchen in Deutschland, wie die chemische Industrie, die Energieversorger oder aber die Finanzdienstleister, werden von der Kultur- und Kreativwirtschaft hinsichtlich der Wertschöpfung deutlich übertroffen. Nur die Branche Fahrzeugbau (Automobilindustrie und sonstiger Fahrzeugbau) liegt mit deutlichem Abstand vorne, lt. dem Monitoringbericht. (1. Platz noch vor der Automobilindustrie)In der Kultur- und Kreativwirtschaft gab es im Jahr 2018 erneut mehr Kernerwerbstätige (rund 1,7 Millionen) als in jeder Vergleichsbranche. Der Kultur- und Kreativwirtschaft am nächsten kamen dabei der Maschinen- und der Fahrzeugbau (Automobilindustrie und sonstiger Fahrzeugbau). In diesem Punkt liegt die Kultur- und Kreativwirtschaft vor der Automobilindustrie. Es zeigt sich weiterhin, dass in allen Vergleichsbranchen – mit Ausnahme der Energieversorger – der Anteil an Selbständigen deutlich geringer ist als in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Der Fußball hat 2018 21,4 Mio. Besucher in den Stadien der 1., 2. & 3. Bundesliga zu verzeichnen, wohingegen allein Theater und Museen insgesamt 148 Mio. Besucher zählen durften. Als Anmerkung sei gesagt, dass längst nicht jeder Bereich der Veranstaltungswirtschaft dort erfasst wurde und hier zudem die Zahlen aus 2018 zugrunde liegen. Die Wachstumsraten wurden ebenfalls in diesem Bericht ermittelt, weshalb Zahlen mittlerweile sogar deutlich höher liegen dürften. Wir sind derart breit aufgestellt, machen somit einen noch weitaus größeren Anteil am BIP aus, generieren mehrere Millionen Arbeitsplätze (inkl. der Aufträge von Selbstständigen und Freiberuflern) und sind überall vorhanden, aber eigentlich gibt es uns nicht. Egal wo wir Eintragungen vornehmen müssen mit Angaben zu unserem Tätigkeitsfeld, so landen wir stets in der Sparte „sonstige Dienstleistungen“. Wir sind als Branchen nicht erfasst und tragen dennoch so viel für unsere Gesellschaft bei.Wie kann das sein? Wieso werden diverse Wirtschaftszweige mit Rettungschirmen und Sondermitteln bedacht, nur wir müssen darum kämpfen überhaupt anerkannt und ernstgenommen zu werden? Wir sind systemrelevant! Auf vollkommen sachliche Ausführungen und Erläuterungen haben wir nun fast 4 Wochen immer noch keine adäquate Auskunft erhalten. Im Hinblick darauf, wie viele Empfänger des Schreibens vom 22.04.2020 im Verteiler sind, eine wirklich traurige Tatsache. Verzeihen Sie daher bitte, dass meine Worte nun wesentlich direkter sind, aber unsere Situation erfordert dies anscheinend. Treten Sie endlich in einen Austausch mit uns! Begreifen Sie uns im Ganzen und gehen dafür mit uns in einen Branchen-Dialog. Nur so wird es Ihnen möglich sein, die richtigen Maßnahmen zu treffen, die dieser Wirtschaft wirklich helfen! Bislang habe ich als Initiatorin der Initiative für die Veranstaltungswirtschaft von öffentlichen Schreiben Abstand genommen, da ich der Meinung bin, dass dies der Gesprächsebene nicht dienlich ist. Dieses Schreiben werde ich bei uns veröffentlichen. Auch die Pressearbeit wird bei uns bundesweit fokussiert. In der Hoffnung nun baldigst Antworten von Ihnen zu erhalten, verbleibe ich Mit besten Grüßen Sandra Beckmann

Info – Qualifizierung für die Arbeit von morgen – 17.05.20

Das Gesetz zur beruflichen Weiterbildung ist nun bestätigt worden. Darüber hinaus wird es der Bundesregierung ermöglicht, in der Corona-Krise die Laufzeit des Kurzarbeitergeldes befristet auf bis zu 24 Monate zu verlängern.

Eine deutliche Verlängerung des Kurzarbeitergeldes, war auch Bestandteil unser gewünschten Maßnahmen seitens der Regierung. Wir bleiben gespannt, was von den wünschenswerten Maßnahmen noch umgesetzt werden wird. Bundesregierung: Qualifizierung für die Arbeit von morgen

Update – 15.05.20

Was gibt es sonst noch Neues? 1.) Heute morgen erreichte mich ein Anruf aus den Reihen der IHK, mit einer Interview-Anfrage, da man sich dort ebenfalls verstärkt der Problematik der besonders getroffenen Branchen annehmen möchte. So wurde unter anderem auch die Aktion der „leeren Stühle“ begleitet. Auch die Vereinigung der Gastronomen mit den federführenden Initiatoren der Aktion, möchte sich unserer Initiative anschließen, da auch bei denen der Veranstaltungsbereich mit erfasst ist und um sich zu ergänzen. Wir freuen uns sehr darüber und werden dahingehend noch in einen gemeinsamen Austausch gehen. Somit stehen bislang 2 Interview-Termine für nächste Woche an. Am Montag den 18.05.2020 mit der IHK-Vertreterin Am Mittwoch den 20.05.2020 mit dem WDR 3, Live im Kultur am Mittag Magazin ab 12h 2.) Haben wir in den letzten Tagen hier dazu aufgerufen sich mit uns in Verbindung zu setzten, falls man bereits Kontakte in die Politik auf Landes- / Bundesebene hat, oder man daran interessiert ist, politisch dauerhaft für unsere Interessen aktiv zu werden. Wir freuen uns sehr über Eure Rückmeldungen! Dazu können wir nun mitteilien, dass wir mit rund 27 Personen nun in 13 Bundesländern, als eine Stimme an die Landesregierungen herantreten und in Kontakt kommen können, um dort akut und auch in Zukunft unsere Wirtschaftsinteressen und politisch korrigierbaren Probleme dort zu kommunizieren und uns somit dauerhaft eine gemeinsame Lobby zu schaffen. Die Koordinierung wird von mir gemeinsam mit Marcus Pohl übernommen. Die Teams in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Sachsen, würden sich über weitere Verstärkung freuen. Meldet Euch also gerne per PN, wenn Ihr aus diesen Bundeländern kommt und uns dauerhaft dahingehend unterstützen möchtet! Wo wir bislag noch keine Leute haben, ist in folgenden Bundesländern: Mecklemburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen Auch hier gilt: Wer hier angesiedelt ist und gerne unsere Lobbyarbeit auf Landesebene unterstützen möchte, vielleicht sogar bereits Kontakte in die Politik vor Ort hat, darf sich gerne bei uns melden. 3.) Auch im Thema Erfassung der Zahlen dieser Gesamtwirtschaft, ergibt sich Einiges. Im Schulterschluß mit Verbänden/Vereinen und Spezialisten unserer Branche, setze ich soweit wie möglich unsere Branchen in Zahlen als Puzzleteile Stück für Stück weiter zusammen. Sobald solide Zahlen nennbar sind, werden wir dazu berichten. Wer aus weiteren Branchenbereichen, glaubt dazu noch etwas beitragen zu können, in Form von Studien, verifizierten Umfrageergebnissen, brancheneigenen Analyseberichten oder Jahresberichten fundierter Quellen zu speziellen Tätigkeitfeldern, der kann mir diese gerne ebenfalls zu kommen lassen. 4.) Stand jetzt haben wir unglaubliche 3814 Mitglieder hier auf unserer Seite, sowie 1104 gezeichnete Unterstützer unserer Initiative auf der Seite. Da wir doch recht häufig angesprochen werden, wie unser Paypal.me-Link lautet; auch dieser ist dort zu finden. Nach dem ersten Gespräch in Berlin, wurden aus den Reihen hier die Rufe laut, uns auch finanziell unterstützen zu dürfen, weshalb dieser Link auf den Wunsch der Community erstellt wurde. Auch hier nochmals danke an alle, die uns auch auf diese Weise unterstützen und das im Rahmen unseres Einsatz für uns alle, die entstehende Kosten somit nicht alleinig aus unserer privaten Tasche gedeckt werden müssen. Euer Zuspruch, Euer Vertrauen, das gemeinsame Engagement und der Zusammenhalt innerhalb dieser Gemeinschaft, machen uns wirklich stolz! Bei allem zeitlichen Aufwand und den wirklich vielen Aufgaben zugleich in der aktuellen Situation, schauen wir auf diese Initiative doch stehts mit einem Lächeln im Gesicht und wissen, wir können immer auf Euch zählen. Danke!

Update – Video-Konferenz Bundestag/Vertreter unserer Branche – 15.05.20

Um 12h heute fand eine gut 1-stündige Video-Konferenz mit Mitgliedern des Bundestags und Vertretern unserer Branche statt. MdB Frank Schwabe, der uns seit Beginn der Krise, auf politischer Ebene, bestmöglichst unterstützt, war so freundlich und hat dieses Meeting organisiert und war ebenfalls Teilnehmer der Gesprächs. Das Gespräch führten wir gemeinsam mit folgenden Personen: Sabine Poschmann, Mitglied des Bundestags der SPD Bundestags-Fraktion, Stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie, Beauftragte für Mittelstand und Handwerk, Mitglied im erweiterten Fraktionsvorstand und zudem Mittelstandsbeirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sowie Beirat des Bundesverbandes Unternehmervereinigung e.V. (BUV) Aus unseren Reihen nahmen folgende Personen an der Zoom-Konferenz teil: – Bernd Görgen, Geschäftsführer der schoko pro GmbH aus Wiesbaden – Steve Todeskino, Geschäftsführer der TDA Rental GmbH aus Bottrop – Udo Künzler, Geschäftsführer der GLP – German Light Products aus Karlsbad – Marcus Pohl, ISDV e.V. – Sandra Beckmann, Event-Kombinat, sowie Initiatorin der Initiative für die Veranstaltungswirtschaft Die Teilnehmer konnten somit ein Gesamtbild zu der allgemeinen Lage der Veranstaltungwirtschaft geben und die Situation vom Selbstständigen bis zum Herrsteller, den Dienstleistern und allen die in diesem Wirtschaftszweig involviert sind wiederspiegeln. Wir konnten umfassend verdeutlichen, dass alle die an Veranstaltungen, gleich welcher Art beteiligt sind, einzelne „Zahnräder“ sind, die unabdingbar ineinandergreifen und das „Uhrwerk“ zum Laufen bringen. Ebenfalls konnten wir den Domino-Effekt darlegen. Was passiert, sobald ein Bereich wegfällt und welche Auswirkungen das für alle weiteren Bereiche hat. Das wir, selbst wenn nun erste Lockerungen für Veranstaltungen passieren, längst nicht in wirtschaftliche Tätigkeit kommen und wir daher über die akute Krise hinaus, auch weiterhin Maßnahmen brauchen, die langfristig greifen müssen. Eine erste und für uns elementar wichtige Information war, dass derzeit weitere Maßnahmen, ganz speziell auch für die Veranstaltungsbranche in der Bundesregierung erarbeitet werden. Nicht nur in der SPD Fraktion, sondern auch in vielen weiteren Fraktionen, ist in den letzten Wochen die Situation von uns immer deutlicher geworden. Die Besonderheit und die ineinandergreifende Arbeitsweise und Auftragssituation, konnte von uns hierfür noch verdeutlicht werden und wird mit in die Gespräche im Bundestag einfließen. Es wurde unsererseits zudem angeregt, uns in künftig anstehende Branchen-Dialoge mit der Regierung einzubeziehen. Die Zusammenfassung dieses Gesprächs, sowie unsere Lösungsansätze, werden den Teilnehmern im Nachgang per Email zugesandt. Dieser Dialog wird zeitnah mit weiteren Meetings dieser Art fortgeführt, so dass wir laufend im Austausch miteinander bleiben. Ich danke allen Teilnehmern für die heutige Runde und wir blicken gespannt auf die zeitnahe Entwicklung, mit der Gewissheit, dass für uns als Veranstaltungswirtschaft weitere Perspektiven geschaffen werden seitens der Regierung. Sandra Beckmann

Info – Demonstration in Köln – 15.05.20

Diesen Freitag (15.05.20) wird eine Demonstration in Köln auf dem Roncalliplatz stattfinden, wo deutlich dargestellt werden soll, dass Veranstaltungen sehr wohl durchführbar sein sollen. Dirk Nossbach hat die Idee dazu gegeben. Die Umsetzung und Realisierung wird durch Arno Souza und Harald Scherer vorgenommen. Falco Zanini ist vor Ort für die Arbeitssicherheit zuständig. Gestützt wird das durch viele Unternehmen der Branche mit Technik, Bühne und Sicherheitseinrichtungen.

Diese Demonstration soll darstellen und beweisen, dass zu jetzigen Zeiten, dennoch Veranstaltungen mit entsprechenden Präventiv-Maßnahmen möglich wären. Dabei geht es um die Ausarbeitungen von der FAMAB / R.I.F.E.L und der AG Veranstaltungssicherheit.

Zum Livestream 

Facebook-Seite

Wir sind sehr gespannt, wie die Umsetzung von all den in der Branche erarbeiteten Maßnahmen aussieht. Die Frage ob das wirtschaftlich tragbar wird, bleibt noch bei uns offen. Aber es ist in jedem Fall besser, wir stoßen als Wirtschaft nach vorne bei solchen Erarbeitungen, bevor Theoretiker, branchenfremde Fachleute, oder nur die Politik, uns Vorgaben und Verordnungen vorgeben, die nicht umsetzbar in unserem Joballtag sind.

Info – Interview WDR 3 – 14.05.20

Am 20.05.2020 wird es ein Interview mit uns bei WDR 3 in der Sendung Kultur am Mittag ab 12h geben. Es geht um unsere Situation, die Perspektiven für die Zukunft und die Hilfen die wir für diese benötigen.

Info – Überblick Durchführung Veranstaltungen – 13.05.20

HSMA & VDVO geben Überblick der aktuellen Informationen und/oder Verordnungen in Bezug auf die Durchführung von Veranstaltungen Hier geht es direkt zu dem Dokument

Aufruf – Kontakte in die Politik – 13.05.20

Vor ein paar Tagen, haben wir alle die bereits Kontakte in die Politik haben, speziell zu denen in den jeweiligen Landtagen, sich mit uns in Verbindung zu setzten. Vielen Dank an dieser Stelle für die bisherigen Rückmeldungen.

Einige Bundesländer sind daher schon abgedeckt, können aber auch noch Unterstützung in der zukünftigen Arbeit gebrauchen. In anderen Bundesländern fehlen uns noch ambitionierte Mitglieder, die uns dabei helfen wollen, unsere Arbeit zu unterstützen. Wir möchten nach Möglichkeit in jedem Bundesland mit den Landtagen in Kontakt treten und auch dauerhaft bleiben, um uns ein Lobby-Netzwerk aufzubauen. Ziel ist es jetzt akut, aber auch zukünftig unsere Anliegen als Veranstaltungswirtschaft direkt dort zu kommunizieren und Perspektiven für die Zukunft und unsere weitere Arbeit zu schaffen. Heute Nachmittag um 16h wird ein erstes Onlinetreffen hierzu stattfinden, welches der Orientierung und dem Kennenlernen aller, die dahingehend dauerhaft aktiv sein möchten, dienen soll. Wie immer ist es uns wichtig, dass wir auch in der politischen Arbeit, sachlich und mit einer Stimme sprechen. Wer also ein Interesse an politischer Arbeit in seinem Bundesland hat, schickt uns bitte folgende Daten an die aufruf@vt-stage.de E-Mail Adresse Handynummer Angabe des Bundeslandes Falls doch bereits kommunal, oder auf Landesebene Kontakte bestehen, darf dies gerne in den Angaben ergänzen. Vielen Dank im Voraus! LG Sandra Beckmann

Info – #kulturerhalten – 13.05.20

Danke für die klaren Worte Mann, Sieber! Zum Video Und das sind nicht einmal die kompletten Zahlen der Veranstaltungswirtschaft, denn die hier genannten Zahlen stammen aus dem BMWI Monitoringbericht der Kultur- & Kreativwirtschaft 2019 (Stand 10/2019) mit den Zahlen aus 2018. Dazu kommt, dass diverse Branchen, Berufe und Wirtschaftszweige in diesem Bericht schlichtweg nicht berücksichtigt wurden. Dafür dass es uns alle nicht gibt und falls doch, wir nicht systemrelevant sind, steuern wir erstaunlich viel zur Gemeinschaft bei.

Mit exakt den gleichen Zahlen, bin ich gestern und heute auf die Redaktionen verschiedener bundesweiter TV-Formate im Kultur- & Politbereich zugegangen. Wir werden sehen, wie groß das Interesse an dem „Themenvorschlag“ in den Redaktionen ist. Wie groß das Interesse an uns und unserem Überleben in unserem Land, in unserer Politik ist. Am Donnerstag steht die nächste Videokonferenz mit der Politik und Vertretern unserer Branchen an. Nachdem der Termin gestern bestätigt wurde, habe ich heute die Einladungen an die weiteren Teilnehmer verschickt. Ich werde dahingehend erneut berichten. LG Sandra Beckmann

Info – Merkel/Kulturschaffende – 09.05.20

Heutige Ansprache der Kanzlerin an die Kulturschaffenden: Merkel sichert Kulturschaffenden Unterstützung zu. Da wir die Lücken und Probleme bei den Hilfen alle kennen und weiter dahingehen kommunizieren, wird sich dahingehend sicherlich noch Einiges ergeben.

Update – 09.05.20

Ich möchte Euch mal wieder auf den aktuellsten Stand bringen, da wir ja derzeit alle etwas in der Schwebe sind und keiner so Recht weiß wie es seitens der Politik weitergeht, welche Maßnahmen noch kommen und was uns beruflich möglicherweise alles erwartet in der Umsetzung, sofern wir überhaupt etwas umsetzten können. Meine Tage sind derzeit geprägt von etliche Telefon- & Videokonferenzen. In den vergangenen Tagen habe ich mit einigen Verbänden gesprochen, um die gemeinsamen Ziele abzugleichen, da nächste Woche weitere Gespräche mit der Politik anvisiert sind. Unter anderem mit Mitgliedern vom Ausschuss des Ministeriums für Finanzen. Umso wichtiger ist uns der Abgleich mit allen angeschlossenen Verbänden und Vereinen, damit wir wirklich eine Stimme bilden. Nachdem vorgestern ein Artikel über neuerliche Forderungen der Konzertbranche veröffentlicht wurde, die wiederum alle weiteren Dienstleister ungenannt lässt, sind wir an den Punkt gekommen, mehr an die Öffentlichkeit zu gehen und wesentlich mehr Nachdruck als bislang ohnehin geschehen beizufügen. Auch hierzu sind und werden noch weitere Kanäle aufgemacht. Die Überlegung besteht schon länger, aber der letzte Funke wurde jetzt gezündet. Alle Interviews und Berichterstattungen über unsere Situation, die Zukunftsperspektiven und den Forderungen, sowie alles zu der Initiative für die Veranstaltungswirtschaft, werden in gewohnter Sachlichkeit abgehalten. Des Weiteren sind wir bereits in einigen Bundesländern innerhalb der Landtage in direkten Gesprächen. Einige von Euch sind bereits mit an dieser Front der Landesebene. Ich selbst habe heute ein gut 2-stündiges Telefonat mit MdL Lisa Kapteinat aus dem Landtag NRW geführt. Sie hat unsere Situation in Gänze erfasst und fokussiert den weiteren, direkten Kontakt für Gespräche mit dem Wirtschaftsausschuss im Landtag in Düsseldorf. Auch MdB Frank Schwabe ist weiterhin mit Kollegen im Bundestag in Berlin mit unserer Situation befasst. Dort werden nächste Woche ebenfalls weitere Gesprächstermin mit uns anvisiert. Je nach Situation und Maßnahmen werden diese vorerst in Videokonferenzen stattfinden. Andernfalls fahre ich erneut nach Berlin, um weitere Termine vor Ort wahrzunehmen. Da bislang noch nicht von allen Empfängern unseres Schreibens vom 22.4. eine Rückmeldung gegeben wurde, arbeite ich derzeit bei den Verbleibenden nach. Parallel dazu betreiben wir aktuell viel Recherche, um die Zahlen unserer Wirtschaft (Unternehmen, Mitarbeiter, Kosten und Schaden) in ein Gesamtbild zu bekommen, da dies von äußersten Interesse für diese Gespräche und weitere Maßnahmen ist. Auch hierzu stehen wir im engen Austausch mit Vereinen und Verbänden. Es ist angedacht, dass ich innerhalb einer Research-Gruppe mit tätig werde, um unsere Branchen rückwirkend, aktuell und zukünftig eben genau mit diesen Zahlen dokumentieren zu können. Erwartungsgemäß stehen wir dort regelrecht am Anfang, was in der aktuellen und nicht vorhersehbaren Situation, anders wünschenswert wäre. Das soll grundlegend für die Zukunft geändert werden. Was die Arbeit in den Landtagen betrifft, brauche ich von allen aus unseren Reihen, die bereits Kontakte in ihren Landtag haben bitte eine Nachricht mit einer Kurzen Info um welchen Landtag es sich handelt. Weiteres werde ich mit den jeweiligen Personen dann besprechen. Es ist von hoher Dringlichkeit, nach Möglichkeit in jedem Bundesland, Vertreter unserer Wirtschaft dort dauerhaft in den Austausch zu bringen. Wir brauchen also wieder Eure Unterstützung! Was gibt es sonst noch? Da unsere Zielsetzung sich gerade in den ersten Wochen unserer Arbeit nahezu täglich angepasst hat, hat Ambros zwischenzeitlich dahingehend eine Aktualisierung auf der Homepage vorgenommen. Diese Zielsetzung wird jetzt hoffentlich nicht mehr so dynamisch im Wandeln sein müssen, denn sie ist mit Bedacht für jetzt und die Zukunft formuliert, nachdem sich die anfängliche tägliche Lageveränderung mittlerweile beruhigt hat. Was könnt Ihr aktuell sonst noch machen? Ladet gerne weiterhin Freunde und Kollegen aus unserer Wirtschaft ein, ein „Gefällt mir“ auf unserer Facebook-Seite zu hinterlassen. https://www.facebook.com/initiative.veranstaltungswirtschaft Macht uns weiter bekannt! Wer noch Firmen, Selbstständige oder Künstler kennt, die sich noch nicht als Unterstützer eingetragen haben, darf gerne auf unsere Initiative aufmerksam machen. Je mehr wir sind, desto deutlicher wird die Gesamtsituation abgebildet! Das wird uns allen helfen, noch mehr Stimme zu bekommen und noch schneller und effektiver unsere Ziele zu erreichen. Nach nur 2 Monaten und 3 Tagen haben wir jetzt bereits 1092 Unterstützer und hier bei Facebook 3739 Mitglieder, sowie 4015 Abonnenten. Danke an jeden Einzelnen von Euch für Euren Zuspruch und Euer Vertrauen! LG Sandra Beckmann

Info – BMWi Weichenstellungen für die Zukunft – 06.05.20

Der Wissenschaftliche Beirat des BMWi hat sich mit den jetzt anstehenden Weichenstellungen für die Zukunft beschäftigt. Er hat die darin genannten Themen intensiv diskutiert und seine Überlegungen und Schlussfolgerungen in einem Thesenpapier zusammengefasst. Viele Punkte die wir seit längerem kommunizieren, sind dort erfasst und spiegeln unsere Einschätzung seit Anbeginn der Krise wieder. U.a. zu nennen sind beispielsweise folgende Themen:

– Nicht Rückzahlbare Zuschüsse als Einkommensersatz – Verlängerung solcher Maßnahmen – Kredite zur Liquiditätssicherung verschieben Zahlungsprobleme in die Zukunft – Je länger die Krise andauert, desto mehr werden sich Liquiditätsprobleme in Solvenzprobleme verwandeln. – Gesetze bleiben vage und Formulierungen schaffen Rechtsunsicherheiten. – Eine hohe Arbeitslosenquote ist zu erwarten – Die Entwicklung von Gründern und Start-Ups wird verhindert – Viele fallen durch das Raster, weitere, teils schwerwiegende Konsequenzen drohen. – kritische Betrachtung von Dividendenausschüttungen, Aktienrückkäufe und Bonuszahlungen an die Vorstände, bei zeitgleichen Forderungen nach wirtschaftlicher Unterstützung in Krisenzeiten. – KuG und Weiterbildung – etc… Aktuell fokussieren wir weitergehende Gespräche mit der Politik, um unsere Lage, Lösungsansätze, die besondere Situation und Betrachtung der Veranstaltungswirtschaft zu erläutern und dazu beizutragen, hier effiziente Maßnahmen und sichere Zukunftsperspektiven zu schaffen. Den Brief nebst dem Thesenpapier des Wissenschaftlichen Beirats beim BMWi zum Thema „Corona-Krise“ findet Ihr hier: Brief des Wissenschaftlichen Beirats beim BMWi zum Thema „Corona-Krise“ Es ist ein mehrseitiges Dokument, aber das Lesen lohnt sich! Liebe Grüße, Sandra Beckmann

Info – Eventfaq – 06.05.20

Was zum jetzigen Zeitpunkt in welchem Bundesland, bezogen auf Veranstaltungen als zulässig gilt, wurde von Eventfaq in eine Übersicht gebracht. Bei der Dynamik an Änderungen auf Länder- & Bundesebene, teilweise auch kommunal, ist das sicherlich nur eine Momentaufnahme, aber eine sehr gute Zusammenfassung der IST-Situation. GROSSVERANSTALTUNGEN IN DER CORONA-KRISE – REGELUNGEN IN DEN BUNDESLÄNDERN

Info – VDVO Umfrage – 06.05.20

Die Zuversicht der Veranstaltungsplaner Der Verband der Veranstaltungsorganisatoren e.V. hat eine Umfrage gemacht, aber seht selbst: Umfrage: Die Herausforderungen von Veranstaltungsplaner*innen angesichts der Corona-Krise

Info – VGSD Umfrage Auswertung – 05.05.20

Die letzte Umfrage des Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. – VGSD ist bereits beendet. 27.000 Selbstständige haben daran teilgenommen. Es geht eindeutig aus den Ergebnissen hervor, dass die Kultur- und Veranstaltungsbranche, neben der Tourismusbranche, am härtesten getroffen ist.

Jeder 4. aller befragten Teilnehmer rechnet damit, seine Selbstständigkeit beenden zu müssen. Die Ergebnisse werden derzeit durch das Forschungszentrum Mittelstand der Universität Trier aufbereitet und erscheinen in einer wissenschaftlichen Publikation.

Info – DTHG/VBG – 05.05.20

Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft – DTHG läd ein zum gemeinsamen Austausch bzgl. der neuen Schrift der VBG zu den branchenspezifischen Handlungshilfen – SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Bühnen und Studios. Am kommenden Mittwoch wird dazu ein Zoom-Meeting stattfinden. Den Zugang findet man im Forum der DTHG, wo man sich unabhängig von einer Mitgliedschaft anmelden kann. SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard – Empfehlungen für die Branche Bühnen und Studios für den Bereich Probenbetrieb (PDF)

Info – Warnung vor Pishing E-Mail – 04.05.20

Vorsicht, es sind aktuell Phishing-Mails im Namen des StMWi unterwegs, die an Soforthilfe Empfänger gerichtet sind. Es sollen Daten an das StMWi per PDF zurückgeschickt werden. Diese Daten reichen aus, um Fake-Anträge zu stellen und so Gelder zu er schleichen. Die Versende- und Rücksende-E-Mail-Adresse hat nichts mit dem StMWi zu tun. Aktuell gibt es noch keine offizielle Warnung dazu! Auch andere Bundesländer sind betroffen. So sieht diese E-Mail aus: Screenshot Corona-Soforthilfe-Pishing E-Mail (png)

Info 03.05.20

Auf Initiative des Theater Dortmund, haben sich mehrere Häuser zusammengeschlossen, um eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs für September diesen Jahres zu erwirken. Vom Grundsatz der expliziten Forderung zur Gleichstellung mit Gottesdiensten und den konkreten medizinischen Auflagen zur Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs, unterstützen wir dies, da eine Notwendigkeit solcher Vorgaben zur Machbarkeit für alle Arten von Veranstaltungen gegeben ist.

NRW-Opern fordern den baldmöglichen Einstieg in die Wiederaufnahme des Vorstellungsbetriebes

Info 01.05.20

Den Beschluss (TOP2) Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Epidemie der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 30. April 2020 haben wir für Euch hier hinterlegt: Beschluss Top2

Info 30.04.20

Auch von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gibt es erneut Bekräftigungen in Sachen Kurzarbeitergeld und zusätzlichen Hilfen. Peter Altmaier stellt unterdessen einen 4-Stufenplan vor. Wir bleiben weiterhin mit der Politik im Gespräch, um uns bezüglich weiterer Maßnahmen und Hilfen für die Veranstaltungswirtschaft einzusetzen und die besondere Lage für uns deutlich in den Ministerien sowie dem Bundestag klar zustellen. https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/medlung-arbeitsmarkt-1749762

Info 30.04.20

Zur Entlastung u. a. von freiberuflichen Künstler*innen, freier Orchester und Ensembles, hat die Bundesregierung finanzielle Soforthilfen freigegeben, um diese während der Corona-Pandemie zu entlasten. https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/soforthilfe-kultur-1749620

Info 29.04.20

Das Research Institute for Exhibition and Live-Communication (R.I.F.E.L.) hat Handlungsempfehlungen mit Schutzlinien erarbeitet. VERANSTALTUNGSSICHERHEIT IM KONTEXT VON COVID-19 vom 28.04.2020

Update 24.04.20

Mich erreichte heute eine E-Mail von Simone Barrientos, MdB und kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion. Sie hat damit auf eine E-Mail, welche ich nach der gestrigen Debatte an sie verfasst habe reagiert, in welcher ich mich für Ihre klaren Worte für unsere Veranstaltungswirtschaft und die jetzige Sitaution bedankt und um weiteren Ausstausch mit ihr gebeten habe. Zu ihrer Kenntnis habe ich ihr ebenfalls mein Schreiben an die Politik vom 22.04.2020 angehängt, wobei davon auszugehen war, dass ihr dieses bereits vor ihrer Rede bekannt war. Die Worte, welche sie in der Debatte an die dort Anwesenden gerichtet hat, waren deckungsgleich zu Wortlauten aus eben diesem Schreiben, was mich bereits sehr erfreut hat. Speziell die Kunst und Kulturszene, aber auch alle anderen, wird Ihre Antwort erfreuen. Hier einige Auszüge aus Ihrer Nachricht: „…Derzeit stehen, bedingt durch die Ausfälle von Veranstaltungen während der Corona-Pandemie, viele Menschen und ganze Unternehmen im Bereich der Kultur und der Kreativwirtschaft vor existenzieller Bedrohung. Sie verlieren auf einen Schlag ihre Aufträge, ihre Auftrittsmöglichkeiten und damit ihr Einkommen. DIE LINKE im Bundestag sagt es ganz klar: Kunst und Kultur und die Freiberufler und Solo-Selbständigen dort sind systemrelevant! Die Schließungen von öffentlichen Kultureinrichtungen betrifft nicht nur Theater, Opern- und Konzerthäuser. Auch Museen, Gedenkstätten und Bibliotheken mussten ihren Betrieb einstellen bzw. aussetzen. Hinzu kommen zahlreiche privatwirtschaftliche Kultureinrichtungen wie z.B. Musikspielstätten, Kinos, Clubs und Privattheater, Lese- und Konzertbühnen. Der gesamte Bereich der Freien Kunst- und Kulturszene ist betroffen und täglich erreichen uns Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE zahlreiche Hinweise, Vorschläge und Forderungen aus nahezu allen Bundesländern zu den im Bundestag beschlossenen Soforthilfen des Bundes und auch der Länder. Sie bemerken völlig zu Recht, dass die unterschiedliche Handhabung in den jeweiligen Ländern zu Irritationen und z. T. auch Empörung geführt hat. Hier fordert DIE LINKE von der Bundesregierung eine zügige Vereinfachung an Zugangsmöglichkeiten für freie Künstler*innen aller Kunstgenres und -branchen, eine Verlängerung der Antragsfristen und auch des Bezugszeitraumes auf 6 Monate und die Aufhebung der Einschränkung, ausgereichte Mittel nur an Betriebsausgaben zu binden. Es ist völlig unverständlich, dass die einmalige Soforthilfe von 9.000 Euro für den Zeitraum von derzeit 3 Monaten nicht auch für Lebensunterhaltungskosten von Soloselbständigen zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus sind Bund und Länder gefordert, die Bereitstellung der Mittel dem tatsächlichen Bedarf anzupassen, der bereits jetzt nach nur wenigen Tagen die Unterfinanzierung des ganzen Programms und die Unterschätzung der tatsächlichen Verhältnisse im Land erkennen lässt. Darüber hinaus tritt DIE LINKE für die Weiterführung von Stipendien und Kulturpreisen sowie Garantien für die Auszahlung beantragter Fördermittel und Zuschüsse für ggf. ausgefallene bzw. nicht fristgemäß umzusetzender Kunst-und Kulturprojekte ein!…“ Weiter schreibt sie: „…Derzeit arbeiten wir mit unseren Kolleg*innen in Ländern und Kommunen an Vorschlägen zur Nachbesserung der vorliegenden Programme. Der versprochene unbürokratische Zugang zu Soforthilfen für Soloselbstständige muss sich an der Realität der Betroffenen orientieren! Wir hoffen, Ihnen in diesen nicht einfachen Zeiten ein wenig weiter geholfen zu haben. Seien Sie versichert, dass wir weiter für Ihre Belange kämpfen. Mit freundlichen Grüßen nach Castrop-Rauxel und auch an alle Ihre mitzeichnenden Kolleg*innen Simone Barrientos“

Update 22.04.20

Das Büro des Ministers für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier hat als erstes auf unser Schreiben reagiert. Hier ein Auszug aus der E-Mail: „…Wir versichern Ihnen, dass wir all diese Anmerkungen prüfen und bei der Erarbeitung und Nachjustierung von Unterstützungsmaßnahmen berücksichtigen. Wir werden in kleinen Schritten daran arbeiten, das öffentliche Leben wieder zu beginnen, den Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr Freizügigkeit zu ermöglichen und die gestörten Wertschöpfungsketten wiederherzustellen. …“ Wir dürfen auf den nächsten Tagesordnungspunkt aus dem Deutschen Bundestag gespannt sein. LIVE auf bundestag.de zu verfolgen. Aber auch, wenn wir gleich noch nicht umfassend zu den Punkten in unserem Schreiben etwas hören sollten, da Anträge der Fraktionen ja bereits standen, bleiben wir mit Hochdruck an und werden alle Parteien und Minister genau an solche Aussagen binden. Weitere Anträge können aber heute noch eingereicht werden. Bundestagsabgeordneter Johannes Vogel der FDP, hat gerade vehement das Wort spontan und äußerst energisch, für Selbstständige, Kleinstunternehmer, Künstler und Freiberufler und deren Sicherung des Lebensunterhaltes ergriffen. Das beim Tagespunkt zum KuG. Er ist deutlich gegen die SGB II Maßnahmen, als Lösung. Wir halten Euch auf dem Laufenden und danken Euch an dieser Stelle für Eure Unterstützung!

Update 22.04.20

Der Tag heute wird wieder spannend! Der Ausschuss für Kultur und Medien hat heute eine Anhörung zu dem Thema „Auswirkungen der Corona-Epidemie auf Kultur, Kreativwirtschaft und Medien“. Ab 14h wird dies Sitzung auf Bundestag.de zu sehen sein. Im weiteren Verlauf des Tages debattiert dann der Deutsche Bundestag zu dem Thema „Hilfe für Veranstalter, Kultur und Medien“ und wird ab 16:30h live auf Bundestag.de übertragen. Zwischenzeitlich habe ich, was ich in den letzten Wochen zusammen getragen habe, was in etlichen Telefonaten und Nachrichten von Euch deutlich wurde, in einen Brief an die relevanten Mitglieder der Regierung verfasst. Dieser ist ist an die Bundesminister Heil, Altmaier und Scholz, deren palamentarischen Staatssekretäre/innen, an die meisten Fraktionsvorsitzenden inkl. ihrer direkten Vertreter, die Statsministerin Prof. Monika Grütters als Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie weitere ausgewählte Bundestagsabgeordnete gesendet worden. Es sind somit 33 Empfänger innerhalb der Bundesregierung erreicht worden. Inhalt des Schreibens ist, dass die Wichtigkeit und Größe der Veranstaltungswirtschaft deutlich wird. Auch mit der Bitte, uns endlich auch als relevante und erhaltenswerte Wirtschaft wahr zu nehmen. In diesem Zuge konnte ich unserer eigene Unterstützeranalyse anführen. Diese hat ergeben, dass wir rund 13.000 Betrieben/Unternehmern/Künstlern/Freiberuflern eine Stimme verleihen dürfen, die auch auf die Mitglieder von Verbänden und Vereinen, die sich als Unterstützer unserer Initiative zeigen. Daraus hat sich ebenfalls ergeben, das rund 1 Mio. Beschäftigungsverhältnisse unmittelbar mit betroffen sind. Es wurden alle Probleme unmittelbar angesprochen. Hier ein Auszug als Zusammenfassung des Schreibens: Wir fordern nun sehr deutlich, dass diese Betriebe und Arbeitsplätze abgesichert werden müssen. – Da wir ein indirektes Arbeitsverbot mit dem Verbot von Veranstaltungen erhalten haben, müsste der Gesamtschaden durch Umsatz-/und Einkommensverlust vollumfänglich seitens der Regierung ersetzt werden. – Wir brauchen umgehend und alle, nicht rückzahlbaren sofortige Liquidität und zwar für die gesamte Dauer dieser Situation in einer realistisch angemessenenen Höhe. – Selbstständige, sowie Unternehmen, egal wie viele Mitarbeiter dieser hat, muss davon auch seinen Lebensunterhalt bestreiten können. – 100%-Risikoabdeckung bei den Krediten auch für Solo-Selbstständigen – Laufzeiten der Kredite müssen entsprechend lang sein und die Tilgung entsprechend spät starten. -Anhebung des KuG auf 80/87 Prozent bei Gleichzeitiger Erweiterung der betrieblichen Möglichkeiten (Fortbildung, Schulung, Innovationen) innerhalb des Betriebes – Ausweitung des KuG auf 24 Monate, da wir unverhältnismäßig lang von der Situation getroffen werden. – Schaffung von KuG für Selbstständige und Unternehmer mit min. 60/67 Prozent aus dem Mittel der Einnahmen des letzten Quartals/der letzen 2 Quartale. – Schaffung der Sicherheit für den Erhalt des Betriebs in der Übergangszeit, damit es uns möglich gemacht wird, mit dem Status später wieder neu zu starten, ohne das die Betriebe weiter kaputt gehen. Wenn ALGII, dann kann das nur personenbezogen an das Einkommen des wirtschaftlich Betroffenen berechnet werden. Dessen Einkommen bricht schließlich weg, auf das man vorher aber mit angewiesen war, um die Kosten zu tragen. Was können wir gemeinsam mit der Politik kurzfristig schaffen, für einen gemeinsamen Neustart und eine sichere Zukunft? Wir sind uns bewusst, dass derzeit enorm viel und auch schnell gehandelt wird seitens der Regierung. Große Summen werden aktiviert, Vieles wird aufgefangen und optimiert. Wir haben uns eingehend ausgetauscht und viele Gedanken gemacht. Ohne Zweifel, sind wir in unserer Wirtschaft sehr speziell. Das erfodert jetzt den Weitblick aller. Dazu haben wir folgende Ansätze, die wir Ihnen gerne unterbreiten wollen: 1) Schauen Sie sich bitte die Steuergesetze noch einmal genau an, bezogen auf GmbHs. Es benötigt nach Auffassung Vieler einer Anpassung, die es GmbHs möglich macht, nicht definierte Rücklagenbildungen zu machen. Die widerum auch nicht zur Kapitalsicherung von Banken dienen dürfen. Wenn das so wäre, hätte es vielen Unternehmen in einer solchen Zeit geholfen, länger auch ohne fremde Hilfe auszukommen. 2) Irgendwie muss das Geld, was derzeit als Hilfen ausgegeben wird, ja auch wieder zurückgeführt werden. Wir als Selbsttändige und auch alle Unternehmer um uns herum, würden es enorm begrüßen, wenn Sie den Schwung in der Politik jetzt nutzen, und das Renten und Altersorsorgegesetz in die Verabschiedung bringen. Wir brauchen wirklich dringend die Versicherungspflicht in diesem Bereich. Dadurch haben Sie wesentlich schneller wieder höhere Einnahmen und wir können alle unseren Teil dazu beitragen. 3) Nun komme ich nochmal auf den Punkt Preis-Dumping zu sprechen. Vielleicht gibt es eine kurzfristige Regulierungsmöglichkeit, die soetwas eindämmen kann Seitens der Regierung. Wo ich aber ganz klar einen Hilfemöglichkeit sehe, das sind Ausschreibungen. Ein ganz großes Thema, wo munter das Preisdumping gefördert wird. Der Billigste gewinnt und das Denken setzt sich durch. Anders läuft es bedauerlicherweise auch nicht in Ausschreibungen vom Bund, den Ländern und auch den Kommunen. So werden Veranstaltungen derart runter gehandelt, zu einen Spott-Preis, den am Ende keiner mehr halten kann. Nicht mal der Unternehmer, der die Ausschreibeung gewonnen hat. Er zahlt hinterher drauf, oder spart es am Personal ein, nur um diesen Auftrag gehabt zu haben. Wir würden es sehr begrüßen, wenn auch in diesem Punkt, eine Wende passiert und wenn Sie alle sich dafür zukünftig einsetzten. In Nachbarländern geht es auch. Derjenige, dessen Preis am realistischten ist, gewinnt. Nicht der Teuerste und erst recht nicht der Billigste. Auch das hat etwas mit sozialer Verantwortung zu tun. So, das nun erstmal als Update von uns. Wir halten Euch natürlich hier weiter auf dem Laufenden, LG Sandra Beckmann

Update 18.04.20

Diese Woche habe ich intensiv dazu genutzt, mit vielen Unternehmern zu sprechen. Die Situation der Kleinunternehmer, Selbstständigen, Freiberuflern und der Künstler ist bereits erfasst. 1. Viele fallen durch das Raster, bspw. SGB II od. auch bei den Soforthilfen. 2. Es sind nicht immer die passenden Hilfen 3. manchmal sind die Hilfen nicht einmal angekommen 4. Nicht alles ist gleichermaßen zugängig 5. Es gibt weiterhin eine riesige Rechtsunsicherheit im Umgang mit den Hilfen. Dies nicht zuletzt, da die Bundesländer und Kommunen sehr unterschiedlich agieren. 6. Beantragungen von SGB II werden vollkommen unterschiedlich vorgenommen bei den Jobcentern. 7. Banken bremsen Beantragungen weiterhin aus und die 100%-ige Bürgschaft greift erst ab 10 Mitarbeitern, was ein Vorwärts kommen aller anderen, quasi nicht möglich macht, da derzeit keine Prognosen abgegeben werden können. Mir war es daher in den letzten Tagen wichtig, den Fokus auch auf die IST-Situation in den Unternehmen zu legen. In den Gesprächen ging es um folgende Punkte: 1. Wie ist die Lage des Unternehmens 2. Mussten bereits Maßnahmen ergriffen werden? 3. Wenn ja, welche? 4. Wie lief die Beantragung, was gab es für Probleme? 5. Wie hilfreich sind die Maßnahmenpakete wirklich? Des Weiteren habe ich mit den jeweiligen Geschäftsführern im Zuge dieser Gespräche, viel Brainstorming betrieben, um mögliche Maßnahmen zu erarbeiten, Optimierungsvorschläge zu erstellen und im Hinblick auf das Datum 31.08. Prognosen einzuholen, was zur Folge hat, dass weiterer Handlungsbedarf seitens der Regierung notwendig ist. Die Ergebnisse und Probleme ALLER, werden nun von mir zusammengefasst und mit Lösungsvorschlägen, sowie der Deutlichkeit, wie dringlich ein weiteres und langfristiges Handeln der Regierung für die Veranstaltungswirtschaft nötig ist, an die Minister des Bundes geleitet. Zusätzlich wurde von mir in den Gesprächen mit den Unternehmen auch thematisiert, wie eine gemeinsame Zukunft, gerade im Hinblick auf höhere Tagespauschalen und besserer Kalkulationen innerhalb der Unternehmen selbst, gestaltet werden kann. Als Resumee darf ich Euch dahingehend bereits mitteilen, dass wir uns alle gemeinsam gegen jegliches Dumping stellen. Wir sind uns einig, dass Unternehmen,Techniker und weitere Mitbewerber, die sich in diesem Bereich unsozial verhalten werden, keine langfristige Überlebenschance haben. Wichtig dabei ist vor allem, dass wir geschlossen und dauerhaft hinter einem Neuanfang stehen und das auch gemeinsam durchsetzten, selbst wenn das bedeuten wird, nicht gleich jeden Auftrag zu bekommen. Wir wissen es gibt kritische Stimmen da sehr viel Zweifel dass sich etwas ändern könnte vorherrscht. Nur wenn sich wirklich etwas grundlegend ändern kann, dann jetzt! Die Erfahrungen der Vergangenheit, kann in dieser Situation kein Maßstab mehr sein. Ein laufendes System zu verändern, ist nahezu unmöglich, aber ein neues System zu starten ist etwas vollkommen anderes. Innerhalb der Veranstaltungstechnik, kann das angelehnt an den Joballtag, wohl jeder nachvollziehen. Wie sagt man so schön: Never change a running system! Dieses System läuft gerade nicht mehr und es gibt auch kein Back-Up! Lasst es uns gemeinsam neu bauen! Dazu in den nächsten Tagen mehr. Auch der Punkt der Alters- & Sozialabsicherung mit Gleichheit und Rechtssicherheit für alle, im unmittelbaren Zuges des Neustarts, ist eines der wichtigsten Themen, die unsere weitere Tätigkeit im Rahmen der Initiative betrifft. Damit ergeben sich möglicherweise sogar Lösungsansätze für die Politik, die es lukrativer machen, in dieser Angelegenheit Gesetzgebungen zu beschleunigen. Aber auch hierzu, werde ich in den nächsten Tagen mehr äußern. Wir wissen dass die derzeitige Lage und die enorme Ungewissheit für alle eine riesen Zerreißprobe, teils mit existenziellen Ängsten darstellt. Im Moment können wir daher nur weiter versuchen die Situation mit zu steuern, zu verändern und Wege zu bahnen. Und genau das machen wir weiterhin mit Hochdruck und Herzblut und im Sinne einer gemeinsamen Zukunft. An dieser Stelle möchten wir auch nochmals allen in dieser Community unseren größten Dank aussprechen, für jede Unterstützung, für alle Sachlichkeit und Euer Vertrauen! Genießt das Wochenende! Liebe Grüße Sandra Beckmann

Update 17.04.20

Wir haben versucht hier eine Übersicht zu den Maßnahmen der jeweiligen Länder hier zusammen zu fassen. Allerdings haben wir uns erneut auf die jeweiligen Links der Länder beschränkt. Teilweise findet man bei einigen Ländern noch nichts Konkretes, daher verweisen wir auf die Seite der Pressemitteilungen in diesen Fällen.

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Wir hoffen Euch damit einen groben Überblick geben zu können, sofern es die Länder veröffentlicht bereits zur Verfügung gestellt haben.

INFO 15.04.20

Hier die Zusammenfassung der Pressekonferenz. Daraus lässt sich ebenfalls ableiten, dass Zusammenkünfte, also auch solche bei Veranstaltungen kleineren Rahmens, derzeit nicht stattfinden dürften, auch wenn keine konkreten Zahlen und nur Großveranstaltungen benannt wurden. Wenn man sich privat nicht treffen soll, das Kontaktverbot aufrecht erhalten bleibt, ist nicht anzunehmen das Veranstaltungen eine Ausnahme bilden könnten. Nichts desto trotz bleibt abzuwarten, was nun über die Länder für Regelungen bekannt gegeben werden. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/fahrplan-corona-pandemie-1744202

Update 14.04.20

Die Bundesregierung hat eine Stellungnahme mit Handlungsempfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina vorliegen, in welcher thematisiert wird, wie eine schrittweise Rückkehr zur Normalität möglich wäre. Eine terminliche Abfolge ist dort nicht benannt, dennoch ist das 19 Seiten starke Dokument eine spannende Lektüre in vielerlei Hinsicht. Es werden dort die psychologischen, sozialen, rechtlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte beleuchtet.

Hier geht es zu dem Dokument, welches uns vorliegt und wir Euch dieses somit ebenfalls zur Verfügung stellen dürfen: LEOPOLDINA

INFO – 10.04.20

Die Bundesländer fordern gemeinsam Änderungen bei den Soforthilfen für Selbstständige, Künstlern und weiteren. Das Ergebnis bleibt erneut abzuwarten: Die Bundesländer wollen eine Änderung der Förderbedingungen für Solo-Selbständigen erwirken. Neben den bisherigen Zuschüssen sollen die Selbständigen auch eine Pauschalhilfe bekommen. FAZ – Wirksamere Hilfe für Solo-Selbständige

UMFRAGE – 08.04.20

VGSD-Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise  Nehmt Euch wenn es möglich ist die 15 Minuten Zeit dafür, denn es geht neben der IST-Situation auch um Zukunftsfragen, damit dahingehend weiterhin noch etwas bewegt werden kann.

UMFRAGE

INFO 05.04.20 – 08:35 UHR

Wir haben die 1000 Unterstützer geknackt. Herzlichen Dank an all die tollen Helfer, Unterstützer und Freunde!

Zinslose Kredite oder eine 100-prozentige Risikohaftung – 04.04.20

Wege für den Mittelstand. Wir dürfen gespannt sein: Das zusätzliche Programm vom Wirtschafts- sowie Finanzministerium könnte bereits am Wochenende festgezurrt werden. Die EU-Kommission machte noch am Freitagabend den Weg frei für das geplante Programm. Die Kommission genehmigte Programme, bei denen Mitgliedstaaten beispielsweise zinslose Kredite vergeben oder eine 100-prozentige Risikohaftung übernehmen können. Die Höchstgrenze pro Firma liegt bei 800 000 Euro. https://www.tagesschau.de/inland/corona-krise-hilfsprogramm-101.html

FAMAB Schadenserhebung 04.04.20

Der FAMAB erhebt aktuell die Zahlen der ausgefallenen Veranstaltungen und Messen. Hier geht es zu den aktuellen Zahlen. Ebenfalls können dort weitere Veranstaltungen gemeldet werden, damit der Schaden mit erfasst werden kann. https://schadenserhebung-veranstaltungswirtschaft-corona.famab.de/ Es gibt zudem einen neuen Bericht über die mittelfristigen Folgen der Corona-Krise. Hier geht es zum PDF-Download

UPDATE 03.04.20 – 3:50 UHR

Heute war der Tag mal wieder gut ausgelastet. Etliche Telefonate mit diversen Unternehmern und auch mit Selbstständigen, zeichnen sehr deutlich deren Situation ab und zeigen auf, ob und wie die Soforthilfen und weiteren Maßnahmen greifen, helfen oder eben wo es Probleme gibt. Es ist sehr bestechend, dass gerade die mittelständischen und größeren Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern, aber auch schon die mit weniger Mitarbeitern, derzeit die größten Probleme, gerade mit den Banken haben. Auch, dass nicht rückzahlbare Soforthilfen bei größeren Mitarbeiterzahlen ebenfalls greifen sollten. Wir werden auch das mit der Politik kommunizieren, denn da sollte ganz dringend etwas passieren. Wie vielen Unternehmern bei den Banken begegnet wird, können wir nicht für gut heißen und sind bemüht, dass sich daran schleunigst etwas ändern kann. Gerade weil neben dem Kurzarbeitergeld, die Förderkredite die einzigen Möglichkeiten dort darstellen, wenn gleich auch diese nicht immer die zielführende Lösung sein können. Vergesst bitte nicht, uns Eure PNs zukommen zu lassen, wenn Euch was bewegt, damit wir das mit der Politik weiter besprechen können! Erfreulich aber auch die allgemeine Stimmung betreffend gemeinsamen Zukunftsperspektive in der Zusammenarbeit zwischen den Full-Service-Dienstleistungsunternehmen und den Selbstständigen Technikern. Dazu in Kürze mehr. Mein bisheriges Fazit: Sehr beflügelnd und durchaus positiv! Es folgte um 14h ein Live-Interview bei Mothergrid, welches hier zu sehen ist: https://www.youtube.com/watch?v=frCW40yfjwE zu der aktuellen Lage, bezogen auf die jeweilige Person, Firma oder Vereinigung, den Maßnahmen und den Zukunftsperspektiven unter der Covid-19-Problematik. Um 16h ging es gleich wieder in die nächste Gesprächsrunde. Diesmal hat der ISDV e.V. seine Mitglieder zu einem Online-Forum geladen. Eine wirklich gelungene Alternative, zu den regulären Forum-Veranstaltungen, wo die Schutzmaßnahmen diese ohnehin nicht zulassen. In diesem rund 3-stündigen Treffen, drehten sich die Gespräche ebenfalls um die aktuelle Situation, die Fördermaßnahmen und die Zukunft. Es war insgesamt sehr informativ, wie immer fand ein gelungener Austausch statt und gemeinsame Perspektiven zeichnen sich langsam ebenso ab. Ich hoffe den ein, oder anderen Impuls dazu beigesteuert zu haben. Wow, Stand heute sind wir bei 990 Unterstützern! Was ich mir wünschen würde, wenn das noch viel mehr werden! Wir möchten die Gesamtheit abzeichen und für uns alle etwas erreichen. Es ist daher wichtig, das sich das auch in der Unterstützerliste wieder spiegelt! Künstler, Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer jeder Größe. Es kostet nichts und auch damit könnt Ihr unsere Arbeit unterstützen! Tragt Euch also gerne ein uns teilt es mit anderen! UNTERSTÜTZER Es erreichen uns aber zwischendruch immer wieder Fragen, ob man auch finanziell irgendwie unterstützen kann. Darf man natürlich auch gerne und wir wurden ja quasi von Euch aufgefordert endlich eine Möglichkeit dafür zu schaffen. Der Beitrag ist aber schon ein paar Tage her, weshalb ich jetzt nochmal den PayPal.me Link hier aufführe: paypal.me/InitiativeFuerDieVer Danke an Alle, die hier schon einen Beitrag geleistet haben! Ihr seid wirklich super und macht uns unsere bisherige und auch unsere zukünftige Arbeit für eine gemeinsame Zukunft damit wirklich leichter. 👏 Wir möchten uns auch bei allen von Euch bedanken, die immer wieder ihre Hilfe angeboten und gerade in der absolut heißen Anfangsphase uns richtig den Rücken gestärkt und teilweise auch freigehalten haben, damit wir das alles schaffen konnten! Ihr werdet in den nächsten Tagen noch einen Ehren-Post hier erhalten! 🤝 By the way, die rund 74.000 Selbstständigen, welche in der freiwilligen Arbeitslosenversicherung sind, können durchatmen: Dank Covid-19, ist derzeit der große Stolperstein bis zum 30. September weg geschoben. Zweimal ist einmal. Die Ausschlussregel ist erstmal ausgesetzt. Zudem ist eine Beitragsstundung möglich. (lt. Pressemitteilung10/2020 v. 02.04.2020 der Agentur für Arbeit) Und nun Feierabend für diese Wachphase! Liebe Grüße Eure Sandra Beckmann

UPDATE 31.03.20 – 22 UHR

Ich komme gerade aus einem Zoom-Meeting, welches lokal durch unsere Stadt organisiert wurde. Mit im Gespräch waren neben unserem Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel Rajko Kravanja, auch MdL Lisa Kapteinat aus dem Landtag NRW, MdB Frank Schwabe, sowie Vertreter des Jobcenters, des Arbeitsamtes Recklinghausen, der hiesigen Sparkasse und einigen lokalen Unternehmern. Als Vertreter der Presse war Herr Weckenbrock der Ruhr Nachrichten dem Gespräch zugeschaltet. In erster Line ging es inhaltlich um die lokalen Anliegen und Fragen der Unternehmern, dazu die Erläuterungen der lokalen Politik, sowie den hier zuständigen Ansprechpartnern.

Da in unserer Gemeinschaft sehr viele Fragen im Raum stehen, habe ich unsere Probleme, allgemein und bundesweit, noch einmal verdeutlicht und für NRW die Fragen an Frau Kapteinat mitgegeben, die zugesichert hat, sich dem anzunehmen und gerade bei dem Thema „Unternehmergehalt aus der Soforthilfe für Selbstständige“ eine abschließende Antwort aus dem Landtag an uns zu kommunizieren. Das Thema des indirekten Beschäftigungsverbots wurde ebenfalls erneut zur Sprache gebracht, da uns die Arbeitsgrundlage aufgrund des Veranstaltungsverbots genommen wurde. Frank Schwabe hat sich unserem Anliegen bezüglich der Ungleichheit im Verfahren der Beantragung, der Höhe der Soforthilfen und der Beantragungsfristen in den unterschiedlichen Bundesländern angenommen. Ich habe ausdrücklich klar gestellt, dass überall Fragezeichen und Ungewissheit vorherrschen und dies nicht nur bei uns wirtschaftlich Betroffenen, sondern ebenfalls bei Stellen mit denen wir in Kontakt treten, wie den Jobcentern, Arbeitsämtern und auch bei den Banken. Vieles läuft zwar mittlerweile besser, aber wir stoßen immer noch an diverse Grenzen, aufgrund von allgemeiner Verwirrung und mangelnden Antworten. Wir bleiben im Gespräch und warten nun hierzu auf Rückmeldung. Liebe Grüße Sandra Beckmann

Update 27.03.20 – 15:55 UHR

Hallo zusammen! Nun ist der erste Schritt vollbracht. Das erste Maßnahmen-Paket der Regierung wurde heute im Bundesrat einstimmig gebilligt. Wir haben versucht, die dadurch resultierenden Gesetzesänderungen, die mehrere hundert Seiten umfassen, für uns in eine Übersicht zu bekommen und auf das Wesentliche zusammenzuführen. Heißt also, dass diese Übersichten natürlich nicht jede Gesetzesänderung, welche nicht relevant für unser Tätigkeitsfeld und unserer direkte Problematik sind, beinhalten. Wir sind keine Juristen und geben daher auch keine Garantie auf Vollständigkeit und Aktualität, was wir form halber nun noch einmal angemerkt haben.

Es wurde Vieles und auch zukunftsweisend geändert. So ist die Regierung nun auch an einigen Stellen im Stande, künftig manche Beschlüsse über die Ministerien zu fassen, ohne dass diese erneut über den Bundesrat gehen müssen. Die Handlungsbevollmächtigung in akuten Krisensituationen, hat sich also erweitert. Das begrüßen wir ausdrücklich! Auch umfassen Gesetze nun den Schutz der Bevölkerung bei epidemischen Lagen von nationaler Tragweite expliziter. Ebenfalls wird durch Gesetze die finanzielle Belastung in Ausgleich gebracht bei Krankenhäusern und weiteren Gesundheitseinrichtungen. Die Strafprozessordnung und vieles Weitere wurde auf die aktuelle Lage mit dem Corona-Virus zeitweise angepasst. Was für uns vorallem wichtig ist, sind folgende Pakete: Wirtschafts-Paket, Sozial-Paket und Rechts-Paket Für diese haben wir Zusammenfassungen erstellt, die ab sofort unter folgendem Link für Euch zur Verfügung stehen:

Sozialschutz Paket – PDF

Zivil Insolvenz Strafrecht Paket – PDF

Wirtschaftsstabilisierungsfonds – PDF

Bitte nutzt für weitere Informationen zur Beantragung, die Linkliste, um Euch aktuell und künftig zu informieren, wo Ihr was beantragen könnt. Nutzt gerne auch unsere Checklisten, um zu sehen, was Ihr vielleicht noch machen könnt. Wir hoffen, dass wir Euch mit diesen Übersichten, etwas weiterhelfen können und einige Fragen damit geklärt werden. Haltet uns bitte bei Problemen und Anregungen weiterhin via PN auf dem Laufenden, damit wir dahingehend weiter am Ball bleiben können für Euch! Bleibt gesund und passt auf Euch auf! Liebe Grüße und viel Erfolg! Sandra Beckmann Ambros Funk Sascha Schaath

UPDATE – 27.03.20 – 02:35

Unser Tag war mal wieder voll bis unter die Decke. Von etlichen Telefonaten, Konferenzen im Corona-Style, Auswertung von Informationen und Austausch mit der Politik, war eigentlich alles dabei. Im Hinblick darauf, dass später das 1. Maßnahmenpaket abgesegnet wird, möchten wir in dem Wissen, dass min. 1 Weiteres folgen wird, gerne Eure Anmerkungen transportieren. Soll heißen, sobald Ihr vollen Zugriff auf diese Maßnahmen erhaltet, berichtet uns via PN gerne was es für Probleme gibt und/oder, was faktisch komplett fehlt. Heute haben wir bereits weitere Anregungen und neue Impulse von Euch erhalten, welche 1:1 umgehend an die Politik weitergeleitet wurden von uns.

Unter anderem ging es um folgende Punkte: – Kurzarbeitergeld – später betroffene Kreise die auch Zugriff haben sollten. – indirektes Tätigkeitsverbot – klare Kommunikation der Wege zu den Maßnahmen – interne Aktivierungsprozesse (bspw. Bund an Förderbanken – Förderbanken an Hausbanken – Hausbanken an Mitarbeiter) wenn deren Informationsfluss nicht läuft, bekommt der Endkunde keine adäquate Auskunft oder Hilfe. – Ranking durch Krise automatisch herabgestuft? Prüfung der Politik erbeten, damit keine Bonitätsschäden durch Pauschalisierung verursacht werden dürfen. – und vieles mehr… Was gibt es sonst noch zu berichten: Wir erarbeiten weiterhin unser Vorgehen mit dieser Gemeinschaft, was unsere gemeinsame Zukunft auch nach Covid-19 betrifft. Auch dahingehend stehen wir im stetigen Austausch, um zu sehen, wie und unter welchen Voraussetzungen unser Weg da weitergehen kann. Dazu im Verlauf der nächsten Zeit mehr. Gehabt Euch wohl – Wir lesen uns später wieder! LG Sandra

UPDATE 26.03.20 – 01:10 UHR

Als erstes möchte ich jedem mit auf den Weg geben, werdet Euch wirklich bewusst darüber, was Ihr braucht und wo die Reise hingehen soll für Euch. Angefangen bei SGB II Anträgen, die wenn man sie jetzt aktuell bereits stellt oder auch schon gestellt hat, nach alter Gesetzgebung aufgenommen werden/wurden. Habt Ihr die privaten Kosten für März bereits aus eigener Kraft gedeckt bekommen, sollte die Antragstellung (bereits im März) für April in Betracht gezogen werden. Es macht dennoch Sinn, darauf zu achten und ggf. auch deshalb nachzuhaken, dass der Antrag nach neuer Gesetzgebung behandelt zu werden hat. Stand heute, haben die Ämter bzw. deren Mitarbeiter, noch keine neue Weisung erhalten, da die Gesetzgebung NOCH nicht geändert ist. Bleibt auch bei bereits gestellten Anträgen am Ball, sobald die Gesetzgebung sich offiziell geändert hat, damit Euer Antrag mit in die neue Gesetzgebung genommen wird. Ihr solltet nicht in die Situation kommen, dass Ihr angehalten werdet, Verträge gleich welcher Art auflösen zu müssen, nur weil Ihr vorübergehend eine Grundsicherung in Anspruch nehmen müsst. Damit sind nicht hohe Beträge auf Euren Konten gemeint, denn damit wäre es Euch auch möglich zu überleben ohne eine Grundsicherung in Anspruch zu nehmen. Eingliederungsvereinbarungen machen meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man sich darüber bewusst ist, dass man sich beruflich verändern will. Weiß man, dass man nach der Krise, ganz normal in seinem bisherigen Job weitermachen will, sollte dies wohl auch klar mit dem Mitarbeiter des Jobcenters kommuniziert werden. Ab Montag soll die Beantragung nach dem neuen Bewilligungsverfahren möglich sein. Thema Kredite: Auch hier gilt, man sollte sich darüber bewusst werden, was man wirklich benötigt und auch über die Machbarkeit auf Dauer. Welche Schritte macht man damit und rentiert sich das. Der Zeitpunkt der Beantragung ist auch nicht ganz uninteressant. Wer vielleicht noch ein paar Tage Zeit hat, könnte sich einen Gefallen tun, wenn erst im April ein solcher Antrag gestellt würde. Andere brauchen vielleicht aber sofortige Kredite und warten nur auf den Startschuss. Das viele hier uns davon berichten, dass die zugesicherten Kredite nicht greifen, die Banken keine Ideen haben, oder eigene „Corona-Produkte“ alternativ anbieten, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass der Nachtragshaushalt i. H. v. 156 Mrd. Euro erst einmal beschlossen werden musste, damit all die guten Ideen auch in Gesetzte gewandelt werden können. Auch bei unserer Regierung gilt: Keine Buchung ohne Beleg. Wollt Ihr also Geld aus den Kassen, brauchen die jeweiligen Kassen, erst einmal das Gesetz, was sie zur Auszahlung befähigt. Es geht alles schon wirklich schnell voran, aber bitte habt noch ein wenig Geduld. Zudem sei gesagt, dass es sich hier um das 1. Maßnahmenpaket handelt und noch viele weitere Maßnahmen folgen werden. Auch da ist unserer Politik immer auf unsere Impulse angewiesen. Wenn Ihr merkt, dass es an etwas mangelt, wo nach dem 1. Maßnahmenpaket dringend noch Handlungsbedarf geboten ist, dann kommuniziert das mit der Politik. Gerne auch mit uns, so das wir das weiter leiten können. Es muss nur an sie heran kommen, damit sich was ändern kann. Jetzt sollten wir aber erstmal abwarten, wie es anläuft und die Situation damit beobachten. Bitte seid kritisch mit der Auswahl eurer Informationsquellen. Nicht zuletzt, weil es derzeit viel Presse, damit aber auch viel Verunsicherung gibt. Wir versuchen derweil eine Übersicht für Euch zusammen zufassen, welche wir zeitnah zur Verfügung stellen möchten. LG Sandras Beckmann

UPDATE 24.03.20 – 22:30 UHR

Wir haben gestern und heute die Zeit darin investiert, Checklisten zu erarbeiten. Zum einen für Selbstständige, zum anderen für Unternehmer. Sie sollen eine Idee dazu vermitteln, was man vielleicht schon vorbereiten sollte, welche Schritte man bereits machen kann, um damit in den nächsten Tagen weiterarbeiten zu können. Dies sind alles Punkte, welche nach heutigem Stand von uns als sinnvoll erachtet werden.

Zu finden sind die Checklisten hier: CHECKLISTE Des Weiteren sind wir darin übereingekommen, dass wir keine Sammlung an diversen Links zu diversen Quellen, anbieten wollen. Wir möchten, dass jeder von Euch, wirklich nur aktuelle und zutreffende Informationen erhält. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, eine Liste mit Links zusammen zu stellen, deren Aktualität immer gewährleistet ist. So werdet Ihr die Links der Bundesregierung, der Landesregierungen und der Förderbanken bei uns vorfinden, sowie weitere zuverlässige Quellen. Hier gelangt Ihr direkt zu der Linkliste: LINKLISTE Wir werden diese Seiten weiter aufarbeiten, wenn sich Ergänzungen oder Änderungen ergeben. Wie Ihr wohl alle in den letzten Tagen selbst feststellen konntet, findet man viele Links, die aber teilweise sogar nicht mehr gültig sind. Auch was Informationen angeht, bewegt man sich in einen Dschungel aus vielen Artikeln und Mitteilungen die sich entweder durchweg gleichen, zumindest gemeinsame Schnittpunkte haben aber grundsätzlich immer Fragen offen lassen. Es gibt wirklich gute Artikel und Mitteilungen, aber auch viele, mit denen man rein garnichts anfangen kann. Wir sehen auch hier davon ab, Euch alle möglichen Artikel an die Hand zu geben. Zum einen weil es eine Flut solcher wäre, zum anderen weil sie alle eines gemein haben: Sie haben keine Lösung. Das liegt einfach daran, dass wir immer noch abwarten müssen, bis die Regierung schlussendlich alles final verkündet. Morgen wird im Bundestag einiges beschlossen. Das fängt bei Hilfen für Familen an, geht weiter zu unserem Thema, bishin zum Schutz für Mieter (Unkündbarkeit und Sicherstellung der Energieversorgung). Das ist nur ein Auszug und es wird noch weiter gehen. Freitag wird alles feststehen und erst dann können effektive Fakten geliefert werden. Und darum geht es uns. Euch Fakten zu liefern. Wir sind derzeit damit befasst Informationen zu selektieren, stehen zudem weiterhin mit der Politik im Austausch und werden verifizierte Informationen umgehend an Euch weiterreichen. Euer Initiatoren-Team

DANKE – 22.03.20 – 04:20 UHR

Es ist uns eine Ehre… Wir möchten uns für Euer Vertrauen in unserem Vorgehen und damit in uns als Personen herzlichst bedanken! Ihr habt uns für Euch sprechen lassen und wir sind dennoch eine gemeinsame Stimme. Danke auch, dass Ihr den Weg spontan und zielstrebig, auf hohem Niveau, von Anfang an mit uns gemeinsam gelaufen seid und uns supported, wo es einem jeden möglich ist! Diese Gemeinschaft macht uns gerade mächtig stolz! 946 Unterstützer haben sich bisher bei uns eingetragen. Vom Selbstständigen bis zu großen Unternehmen. Diese Zahl steht von daher für eine viel größere Zahl der wirtschaftlich Betroffenen. Denn es geht auch um tausende Mitarbeiter der Unternehmen! 3224 gefällt unsere Initiative hier bei Facebook und noch einige mehr wollen von uns lesen! Zum Glück haben unsere Telefone keinen Counter, denn die Gesprächszeiten umfassen bestimmt mehrere hundert Stunden zusammengerechnet. Am 06.03.2020 um 14h startete all das mit einem Aufruf. Ihr alle seid diesem gefolgt. Seither sind gerade einmal 17 Tage (!) vergangen. Was ein Wahnsinn! Am 6. Tag nach dem Start, wurde schon die erste Fahrt nach Berlin zu Gesprächen im Bundestag angetreten. Weitere 5 Tage nach dem ersten Termin, saßen wir erneut in Berlin. Diesmal geladen von den entsprechenden Bundesministern selbst, um die richtigen Maßnahmen finden zu können. Wir durften ein Teil davon sein und konnten so gemeinsam mit anderen Verbänden unsere Zukunft mit Hilfe der Bundesregierung ebnen. 17 Tage und 2200 km später, sitzen wir nun hier und entschleunigen uns, in der Erwartung der neuen Gesetze. Ihr habt uns jederzeit in unserem Handeln bestärkt, unser Gefühl wurde von Euch immer wieder bestätigt, brauchten wir Unterstützung, habt Ihr sie uns gegeben, Ihr habt es nie für selbstverständlich erachtet und unseren Einsatz stets gewürdigt. Kein blödes Wort, keine unnötigen Diskussionen. Wir sind wirklich stolz! DANKE! Wir fühlen uns Euch und dieser Gemeinschaft tief verbunden. Gerade deswegen möchten wir Euch noch heute offiziell mitteilen: Wir wollen dies bewahren, auch über COVID-19 und die Wirtschaftskrise hinaus und mit Euch gemeinsam als Initiative weiter machen. Genauso besonnen und zielorientiert. Genießt den Sonntag und tankt neue Kraft! Euer Initiatoren-Team Sandra Beckmann Ambros Funk Sascha Schaath

INFO: In eigener Sache und Eurem Sinne

Wir kommen nun all den Rufen aus unseren Reihen nach, dass unsere Aktivitäten mitgetragen werden dürfen. Viele wollen, dass wir die Kosten nicht alleine tragen müssen. Darüber freuen wir uns, aber wussten ad hoc auch nicht, wie wir uns da rechtlich bewegen können. Nun ist geklärt, dass dies unter der Kategorie „Unter Freunden“ laufen darf. Dementsprechend haben wir einen PayPal.me Link generiert.

Das Geld was dort eingeht, wird zuerst für die bereits entstandenen Kosten genommen. Alles was dazu kommt, wird für aktuelle und künftige Aktivitäten, bspw. für Fahrten zu Gesprächen in unserer Sache verwendet. Wir erwarten nichts, freuen uns aber über jeden Cent, der es uns leichter macht, etwas zu bewirken. Auch für künftige Themen, die uns eventuell noch in der Gemeinschaft erwarten. PayPal.Me/InitiativeFuerDieVer Vielen Dank an dieser Stelle, an alle die bereits dahingehend unterstützt haben und an alle, die es noch machen werden!

UPDATE 19.03.20 – 21:50 UHR

Bericht zur Teilnahme an dem gestrigen Gespräch zur Absicherung von Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmern im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Wie bereits mitgeteilt, wurde ich kurzfristig im Namen von Olaf Scholz, Hubertus Heil und Peter Altmaier zu dem Gespräch eingeladen, welches am 18.03.2020 um 16.00h im BMAS stattfand. Dieser Einladung bin ich gerne gefolgt. Weitere Teilnehmer an diesem Gespräch waren Vertreter folgender Verbände, Vereine, Kammern und Gewerkschaften: – Deutscher Industrie und Handelskammertag (DIHK) – ver.di – Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB) – Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) – Deutscher Kulturrat – Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) e.V. – Zentralverband des Deutschen Handwerks – Offener Wirtschaftsverband von kleinen und mittleren Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (OWUS) – Bundesverband LivemusikKommission e.V. Zu Anfang des Gesprächs, verdeutlichte Hubertus Heil, dass alle Maßnahmen der Regierung, der Länder und Kommunen, welche uns derzeit in unserem Alltag begleiten, eine absolute Notwendigkeit darstellen, denn es geht wirklich darum Leben zu retten. Das erste Bedürfnis des Menschen ist, zu leben. Darum gilt es jetzt zu kämpfen. Er appellierte an alle Anwesenden, dass wir dieses ebenfalls so an alle in unseren Reihen weiterkommunizieren. Der Bitte kommen wir selbstverständlich nach und werden dazu noch ein gesondertes Statement veröffentlichen. Als zweites Bedürfnis führte er an, dass der Mensch eine wirtschaftliche Sicherheit benötigt. Und eben darum ginge es in diesem Gespräch. Herr Altmaier sagte daraufhin, dass bereits einige Maßnahmen für Unternehmer geschaffen wurden. Auch da gibt es bestimmt immer noch das ein oder andere, wo man optimieren kann, aber es gibt noch weiteren dringenden Handlungsbedarf, gerade bei den Selbstständigen und kleinen Unternehmern, sowie den Freiberuflern und Künstlern. Es darf nicht sein, dass aufgrund dieser notwendigen Schutzmaßnahmen, Existenzen wirtschaftlich bedroht sind. Dem will die Regierung entschlossen entgegentreten. Dafür braucht es uns Anwesende, um über denkbare, möglichst effektive und zielgenaue Unterstützungsmaßnahmen zu sprechen. Nach der Vorstellung aller Anwesenden, konnte jeder, die in den eigenen Reihen vorherrschende Lage und deren Probleme darlegen und auch die zielgenauen Fördermaßnahmen erläutern. Nach Schilderung meiner eigenen Situation aus der Perspektive einer Selbstständigen, legte ich das Bild dar, welches wir innerhalb unserer Initiative erhalten haben. Mit Blick auf die Gesamtheit der Veranstaltungswirtschaft, aller Branchenzweigen und von klein bis groß. Genau solche Stimmen, würden gebraucht in dieser Lage, um die passenden Hilfen zu erarbeiten hieß es im Anschluss. Vertretend für unsere Initiative und den angeschlossenen Unterstützern dieser, habe ich in Stichpunkten unsere Lösungsansätze zusammengefasst und auch im Nachgang an Hubertus Heil per E-Mail übermittelt. Kurzarbeitergeld: Sollte auch für Auszubildene und geringfügig Beschäftigte gelten Steuermaßnahmen zur Entlastung: Müssen ebenfalls für alle, auch für Selbstständige gelten Zugang zu zinsfreien Krediten: Sollte ebenfalls für jeden wirtschaftlich Betroffenen offen sein. Die Gefahr der Insolvenzverschleppung: Hier muss eine Ausnahmeregelung getroffen werden. Krankenversicherungsbeiträge: Diese würden bestenfalls alle auf den Mindestsatz reduziert werden und durch die Regierung übernommen werden. Auch sollte ein Zuschuss für privat Krankenversicherte gezahlt werden, um die Belastung zu minimieren. Zahlung einmaliger Gelder: Eine weitere ergänzende Möglichkeit, ist die Zahlung eines Sofortgeldes, um die ersten aufgelaufenen Verbindlichkeiten decken zu können. Nutzung von Geldern aus EU Fonds: Es gibt EU Fonds, die der Existenzgründung angedacht sind. In einer solchen, weltweiten wirtschaftlichen Krise, werden wohl die wenigstens über eine Existenzgründung nachdenken. Ein Ansatz wäre also, solche Gelder für die Existenzrettung freizugeben. Staatliche Fonds: Nutzung, bzw. Erstellung von staatlichen Fonds Grundsicherung: Unterstützende Gelder wie ALG II, müssen im Zugang erleichtert werden. Weder privates, noch betriebliches Vermögen dürfen davon in Abzug geraten. Auch dürfen keinesfalls wohnliche oder soziale Konsequenzen durch deren Bezug entstehen. Diese Maßnahmen sollten für mindestens 6 Monate Bestand haben, mit der Option diese ggf. fortbestehen zu lassen, bis diese Krise wirklich überwunden ist. Auch muss der bürokratische Akt für die zuständigen Mitarbeiter der Agenturen gering gehalten werden. Möglicherweise reicht die Angabe der Steuernummer und Erfassung der Personendaten und ein Knopfdruck, damit dieser enorme Bedarf, möglichst einfach abgedeckt werden kann. Deckung der Mieten: Eine Deckung der Mieten/Pachten für Clubs, Bars, Hotels, etc. müsste eine Möglichkeit für alle wirtschaftlich Betroffenen darstellen. Denn auch andere Unternehmen und Selbstständige, haben Mieten für Lager, Büro, Produktion, die ebenfalls getragen werden müssen. Dies betrifft nicht nur die Freizeit- und Tourismus-Sparte. Insgesamt wollen wir festhalten, dass alle Hilfen und Maßnahmen-Pakete, langfristig angelegt sein sollten, da wir erstens nicht absehen können, wie lange die Situation noch anhält und zweitens eine mindestens 3-monatige Nachlaufzeit, bis zur langsamen Normalisierung bestehen wird. Alle Maßnahmen müssen für alle greifbar sein. Kredite, gleich welcher Form, können mit der Rückzahlung frühstens Anfang 2021 beginnen und Rückzahlraten sollten steuerlich positiv berücksichtigt werden. Alle Maßnahmen, gleich welcher Art, müssen innerhalb von wenigen Tage ab heute, beschlossen und zugängig gemacht werden. Es bleibt nun die Ausarbeitung der Regierung abzuwarten, die alle Denkansätze und notwendigen Maßnahmen, nach Möglichkeit in bereits bestehende Systeme einbringen muss. Alleine unter dem Aspekt des Personalbedarfs, wäre es das Einfachste, mit den vorhanden Systemen zu arbeiten. Mein persönliches Resümee aus diesem Gespräch: Alle anwesenden Vertreter, haben von Ähnlichem berichtet und viele Lösungsansätze waren übereinstimmend. Keiner der Vertreter hat es sich nehmen lassen, die Situation im Ganzen zu erfassen und keiner hat sich nur auf die Selbstständigen und kleinen Unternehmer beschränkt. Wir konnten in einem 2-stündigen Treffen wirklich alle Facetten darstellen und Lösungen aufweisen. Und das Wichtigste aus meiner Sicht: Die Politik hat ein ernstes und aufrichtiges Interesse, die Situation richtig und umfassend zu bewerten und alle notwendigen Maßnahmen umzusetzen. Wir wollen alle nicht reich werden, aber wir wollen überleben und im Nachgang weiter machen können! Gegenseitiges Verständnis und Vertrauen nehme ich mit auf meinem Weg und möchte alle auffordern, genau das Gleiche aufzubringen. Montag wird alles beschlossen und verkündet sein, was uns durch diese Krise retten wird. Sobald wir mehr wissen, informieren wir Euch erneut darüber! Zum Schluss möchte ich noch meinen Dank aussprechen, an diejenigen, die diese Fahrt mit ihrem Einsatz unterstützen. Heiko Behrendt hat die Strecke mit mir auf sich genommen und hat mir so erstens eine gute Gesellschaft geleistet und zweiten enorm den Rücken freigehalten, damit ich mich in Ruhe um alles Organisatorische kümmern konnte. Zudem erreichte mich nach einem Telefonat mit Markus Pohl im Anschluss eine E-Mail, in der mir neben den aktuellen Zahlen am Schluss der Nachricht, durch den Vorstand des ISDV e.V. die Fahrtkostenübernahme angeboten wurde. Vielen Dank! Ich bin mehr als stolz auf diese Gemeinschaft und diesen unglaublichen Zusammenhalt! Liebe Grüße Sandra Beckmann

KURZES UPDATE: (ausführlich folgt später) 19.03.20 – 02:10 UHR

Es war ein wirklich konstruktives Zusammentreffen viele Vertreter von unterschiedlichen Verbänden, welche allesamt nahezu im O-Ton zu unseren Problemen und Maßnahmen aus ihrer Branche berichteten. Der Politik ist es enorm wichtig, dass sie bei ihren Maßnahmen keine Aspekte übersehen und wirklich allen geholfen ist. Genau deshalb benötigt sie unsere Unterstützung, um eben die richtigen Maßnahmen erarbeiten zu können. Aus diesem Grunde wurden wir kurzfristig für heute zum Gespräch eingeladen. Es war allen Gästen und Vertretern der Verbände möglich, die Fälle zu schildern und die möglichen Maßnahmen zu benennen. Ich konnte sowohl aus meiner persönlichen Lage heraus das Thema der Selbstständigen vertreten, wie aber auch die Situation innerhalb der Initiative, ihrer Unterstützer und den daraus erarbeiteten Maßnahmen.

Ich bin der Überzeugung, dass die Politik in unserer Thematik auf einem sehr guten Weg ist. Zudem ist sehr deutlich gesagt worden, dass die Maßnahmen jetzt extrem beschleunigt umgesetzt werden sollen. Im Nachgang wurden unsere Anliegen und Lösungsansätze nochmals per E-Mail an Herrn Heil formuliert. Wir bleiben weiterhin im Gespräch und stehen jederzeit der Politik zur Verfügung.

UPDATE 18.03.20 – 13:10 UHR

Mich hat gestern am späten Abend eine Einladung zu dem kurzfristig anberaumten Gespräch mit Bundesminister Olaf Scholz, Peter Altmaier und Hubertus Heil erreicht. Dieser komme ich natürlich gerne, stellvertretend für unsere Gemeinschaft nach, um dabei zu unterstützen, zielgenaue Unterstützungsmaßnahmen auszuarbeiten und deren sofortige Umsetzung voranzutreiben. In diesem Sinne, werde ich mich später erneut bei Euch melden! Liebe Grüße Eure Sandra Beckmann

UPDATE 18.03.20 – 11:50 UHR

Nachfolgend eine Anfrage von uns an Herrn Altmaier und die dazugehörige Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums. Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank, dass wir diese Informationen an die betroffenen Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft weiter geben durften. Aus mehreren Auftritten, seitens Ministern und anderen Mitgliedern der Bundesregierung gibt es nun zahlreiche Aussagen. Leider sind diese Aussagen nicht einheitlich und wohl noch nicht an die einzelnen Länder, Förderbanken oder andere Institutionen kommuniziert. Könnten Sie uns bitte nun die Möglichkeiten aufzeigen, die wir als Betroffene Unternehmen und selbständige haben damit wir dies weiter kommunizieren können. Was kann ein Selbständiger machen um finanzielle Unterstützung zu bekommen? Was kann ein Unternehmer machen um Arbeitsplätze zu erhalten und um seine anderen Fixkosten zu decken. Herr Scholz sagte gestern in einer Talkende, dass er Mieten für die Gastronomie übernehmen möchte weil dort nun die Gäste ausbleiben. In der Veranstaltungsbranche sind seit ca. zwei Wochen die Umsätze ausgeblieben, wo können wir die Erstattung von Mieten beantragen? Mit freundlichen Grüße, Sascha Schaath Antwort: Sehr geehrter Herr Schaath, vielen Dank für Ihre o. g. E-Mail. Der Minister hat das Bürgerreferat gebeten, Ihnen zu antworten. Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat sich mit dem Bundeswirtschaftsministerium auf ein weitreichendes Bündel von Maßnahmen verständigt, um Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen aller Größen und Branchen zu schützen. Wie der Bundesminister der Finanzen gestern in den Medien ausführte, laufen die Gespräche zu weiteren finanziellen Hilfen, z.B. für eine höhere Grundsicherung für Selbständige. Zusätzliche Maßnahmen sollen die wirtschaftlichen Folgen für weitere Branchen und Berufe zu mildern, die von der Corona Ausbreitung betroffen sind. Sie sollen insbesondere den Menschen helfen, die in Deutschland in Minijobs, als Kleinunternehmer oder als Solo-Selbständige arbeiten. Es gibt Überlegungen, einen bei der staatseigenen Förderbank KfW angesiedelten Fonds für Härtefälle einzurichten, aus dem kleine Unternehmen laufende Kosten bezahlen können. Es wird ein Hilfsprogramm für diejenigen geprüft, denen die bereits bereitgestellten Kredite der staatseigenen Förderbank nicht helfen. Das betrifft kleine Unternehmer, die schon bisher keine Rücklagen bilden konnten und wegen der verordneten Einschränkungen jetzt gar keine Umsätze mehr machen, weil etwa die Geschäfte geschlossen sind. Fördergeld könnte helfen, um die Mieten zu bezahlen. Sobald Details hierzu vorliegen, werden diese vorgestellt. Ein BMF-Schreiben zu den beschlossenen steuerlichen Maßnahmen (Stundungen, Vollstreckungsmaßnahmen und Vorauszahlungen) wird derzeit mit den Ländern abgestimmt. Unternehmern, die durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind, können sich an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wenden. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Ihr Bürgerreferat Bürgerangelegenheiten Bundesministerium der Finanzen Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin

Update 17.03.20 – 21 UHR

Es sind zu allen bereits im Gespräch stehenden Maßnahmen, noch weitere Dinge innerhalb unserer Politik auf dem Weg, welche akut und präventiv helfen sollen. Beispielsweise die Klärung von Lohnlücken, Lohnfortzahlung während der Kinderbetreuung aufgrund der Schließung von Schulen und Kitas, Reduzierung der Kita-Beiträge, möglicherweise die Erweiterung beim Kinderzuschlag, Berücksichtigung der Familien beim Kurzarbeitergeld, europäische Maßnahmen, Maßnahmen für Selbstständige, Sicherung sozialer Aspekte wie Weiterbildung, Rehabilitation und ähnlichem. Auch wird für die Hilfen an eine zentrale Informationsseite gedacht.

An diesen und vielen weiteren Maßnahmen wird aktuell gearbeitet. Wir dürfen davon ausgehen, dass wir spätestens nächste Woche konkrete Ergebnisse dazu mitgeteilt bekommen und ein schneller Zugriff auf alles beschlossen ist. Wir danken allen hier, für ihre Besonnenheit im Umgang mit der Situation und das Verständnis, dass alles etwas Zeit benötigt. Es ist uns allen klar, dass jeder seine eigene Situation vor sich hat, eine große Hilflosigkeit besteht, aber ungeachtet dessen wirklich jeder hier dabei hilft, gemeinsam und vernünftig eine Lösung und Hilfe in unserer Lage hervorzubringen. Und tatsächlich ist mit Eurer Hilfe und unserer gemeinsamen Stimme, innerhalb kürzester Zeit richtig viel Bewegung passiert. Die Politik hat unsere Situation erfasst, wir wurden gehört, es wurden und werden Maßnahmen ergriffen und geschaffen, die unsere Lage verbessern. Bereits jetzt schon rückwirkend das Kurzarbeitergeld zum 01.03.2020. Hier sei vor allem auch mal angemerkt, dass auch unsere Politik, binnen kürzester Zeit handelt und in angemessenen Maß Lösungen schafft für alle Betroffenen und die, die da noch folgen werden. Was wir damit meinen, ist das Verständnis füreinander zu haben, denn auch dort müssen Maßnahmen erarbeitet, formuliert und beschlossen werden, die dann auch verabschiedet werden müssen, damit alle anderen damit arbeiten dürfen. Und das passiert derzeit mit Hochdruck. Auch wenn es sich gefühlt ewig hinzieht für jeden einzelnen von uns. Die Maßnahmen werden greifen und der gesamte Zeitraum ist dabei im Blick. Danke dass Ihr das Ganze so unterstützt, uns damit den Raum gebt vernünftig kommunizieren zu können und damit konstruktive Lösungen auf den Weg zu bringen, wo jeder etwas von hat.

INFO: 17.03.20 – 15:10 UHR

EVENTFAQ hat eine Sonderseite eingerichtet, mit Fragen und Antworten zu den Rechtsfolgen, die sich aus einer Veranstaltungsabsage ergeben können.

CORONAVIRUS UND DIE RECHTSFOLGEN

UPDATE: 17.03.20 – 11:20 UHR

Nachdem wir das Wochenende dazu genutzt haben, alle Gespräche sacken zu lassen und wir, nach all dem Trouble der Woche davor, uns auch intensiver Zeit mit unseren Familien genommen haben, ging es heute in unserer gemeinsamen Sache weiter. Als erstes wollen wir kurz ankündigen, dass in ein paar Tagen, eine Sammlung zu Fördermöglichkeiten von uns bereitgestellt werden wird. Dabei werden EU-Fördergelder, staatliche-Fördergelder, die auf Landesebenen, genauso wie lokale aufgeführt sein. Ihr werdet demnach einen Überblick haben, um zu sehen, was für Euch evtl. neben allem was sonst noch aktuell passiert auf politischer Ebene, in Betracht kommt. Es gibt natürliche keine Garantie auf Vollständigkeit, wir nehmen aber gerne weitere auf, die Euch bekannt sind und die dort dann möglicherweise nicht erfasst wurden. Ein Team arbeitet im Hintergrund bereits daran, Euch alles bestmöglich zusammen zu fassen.

Ansonsten gibt es noch zu sagen, dass wir heute, zu den im Bundestag besprochenen Maßnahmen und zu unseren Gesprächen, eine Information betreffend dem aktuellen Stand angefordert haben. Speziell wann und wie, welche Maßnahmen greifbar sein werden. Das Kurzarbeitergeld wurde ja bereits vorgezogen und greift rückwirkend zum 01.03.2020 für die Betroffenen. Jetzt geht es darum, dass sich auch bei allen anderen Belangen schnell etwas bewegt. Wir bleiben im Gespräch und halten Euch auf dem Laufenden!

UPDATE: 14.03.20 – 17:50 UHR

Seit einigen Tagen stehen wir intensiv mit der Politik in Kontakt, um unser gemeinsames Problem bei der Regierung zu verdeutlichen. Frank Schwabe hat hierzu innerhalb des Bundestags, einen kurzfristigen Termin abstimmen können. Er hat sich bereits im Vorfeld, intensiv mit unserer Thematik befasst. Dieser Termin konnte am Vortag, für den 13.03.2020 um 12 Uhr im Bundestag bestätigt werden. Als Gesprächspartner stand uns Ralf Kapschack, MdB aus dem Ausschuss für Arbeit und Soziales gerne bereit. Neben ihm und Frank Schwabe, nahm an diesem Termin ebenfalls Frau Mirschel als Vertretung der Selbständigen von Ver.di teil. Inhaltlich ging es bei diesem Treffen und die Darstellung der Gesamtsituation, Haftungsfragen und Lösungsansätze.

Wir hatten ausführlich die Gelegenheit die Situation, aller wirtschaftlich Betroffenen darzustellen. Im Einzelnen wurde auf die Problematik von Selbständigen und Unternehmen aller Branchenzweige eingegangen. Beim Thema der Haftung, konnten wir klar deutlich machen, dass hierzu keine pauschale Aussage getroffen werden kann. Es wurde festgestellt, dass wenn Absagen von Veranstaltungen nach §56 Infektionsschutzgesetz erteilt worden wären, sich diese Problematik nicht so ergeben hätte. Allerdings wurde unsererseits betont, dass in diesem Paragrafen keine Regelung für betroffene Unternehmen definiert ist. Schlussendlich wurde über Lösungsansätze gesprochen. Wir haben uns dafür ausgesprochen, dass auch Selbstständige Zugang zu Kurzarbeitergeld erhalten müssen. Des Weiteren ist es essenziell notwendig, dass alle Sozialversicherungsabgaben durch die Agentur für Arbeit getragen werden und damit Selbstständige und Unternehmer entlastet werden. Auch Azubis sollen in dieser beschäftigungslosen Zeit unter Kurzarbeit fallen. Als weitere Maßnahme, sollte in der jetzigen Situation, jedes Unternehmen und jeder Selbstständige, einfachen und schnellen Zugang zu Bürgschaften und zinslosen Krediten haben. Während der beschäftigungslosen Zeit, sollten diese Kredite tilgungsfrei sein. Steuerlich sollten alle Betroffenen entlastet werden. Hierbei wurde auf die Steuerbelastung im Gesamten verwiesen. Es ist angedacht, dass mögliche bestehende Hilfen erweitert werden, damit keinem Betroffenen soziale oder wohnlichen Konsequenzen entstehen. Auf EU-Ebene muss ebenfalls geprüft werden, ob finanzielle Hilfen zur Verfügung stehen können. Es gibt somit viele Denkansätze und Handlungsmöglichkeiten, welche jetzt innerhalb der Bundesregierung und deren Ministerien weiter erarbeitet werden, um schnelle und unkomplizierte Möglichkeiten zu eröffnen. Wichtig war es uns dabei, dass sowohl die Unternehmerseite, wie aber auch die Seite der Selbstständigen klar und deutlich wurde und dass für alle Seiten Perspektiven geschaffen und Maßnahmen ergriffen werden. Wir bleiben im engen Austausch und im Gespräch.

KLEINES UPDATE: 13.03.2020 – 16:30 Uhr

Wir für die Gemeinschaft Heute ist der Bundestag unser Ziel gewesen. Der Termin mit Abgeordneten des Bundestags, sowie der Vertretung von Ver.di war sehr aufschlussreich. Uns wurde Gelegenheit gegeben, umfassend über die Problematik und die Notwendigkeiten daraus, zu sprechen.

Mehr dazu in 497km…

UPDATE 12.03.20 – 18:50 Uhr

Wir haben heute, auf unsere Anfrage zu dem, in den Medien angekündigten Kriesengespräch, aus dem Bundesministerium für Wirtschaft eine Antwort erhalten. Sehr geehrte Frau Beckmann, sehr geehrter Herr Schaath, sehr geehrter Herr Funk, vielen Dank für Ihre Mail! Der Minister hat uns gebeten, Ihnen kurzfristig zu antworten. Wir verstehen Ihre Sorgen und Ängste sehr gut und sind generell als Bundeswirtschaftsministerium intensiv auf allen Ebenen engagiert, in dieser herausfordernden Situation für die Wirtschaft und die Unternehmen Ansprechpartner und Hilfe zu sein. Dabei ist es wichtig, bewusst und besonnen auf die Situation zu reagieren. Der Bundeswirtschaftsminister ist in ständigem Kontakt mit den zuständigen Ministerien sowie mit Unternehmen, Verbänden, Instituten, Bürgschaftsbanken und dem weltweiten Netz von Auslandshandelskammern. Das BMWi erstellt hieraus laufend Lagebilder, um gegebenenfalls zügig reagieren zu können. Bundesminister Altmaier ist auch auf europäischer Ebene mit der Europäischen Kommission sowie den anderen Mitgliedstaaten in Kontakt. Zur Veranstaltungswirtschaft gab es teilweise Einzelkontakte. Es gab jedoch keinen „Krisengipfel“ speziell zur Veranstaltungswirtschaft oder anderen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft und es ist aktuell auch kein solcher oder darüber hinausgehender allgemeiner Gipfel geplant. Aktuelle Hilfestellungen (und Ansprechpartner für Fragen) stehen natürlich allen Bereichen der Wirtschaft offen. Auch die Veranstaltungswirtschaft kann Hilfen beanspruchen. Dies gilt für KMU sowie Kleinstunternehmer und Freiberufler (auch Künstler). Diese sind aus allgemeinen Programmen förderfähig. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen wirtschaftlich selbständig sind. Es gilt insbesondere: Allen gewerblichen Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe – aller Branchen, also einschließlich der Kultur- und Kreativwirtschaft und Veranstaltungswirtschaft, – aller Betriebsgrößen und – an allen Standorten in Deutschland stehen zur Überbrückung eingetretener Liquiditätsengpässe die Förderinstrumente der KfW und der Landesförderinstitute zur Verfügung. Das sind die Betriebsmittelkredite aus dem KfW-Unternehmerkredit und den ERP-Gründerkrediten „Universell“ und „StartGeld“ und die entsprechenden Angebote der Bundesländer, die bei den Hausbanken der Unternehmen bzw. Freiberufler zu beantragen sind. Sie gelten für Kleinstunternehmen, also auch Ein-Mann-Firmen, Klein- und mittlere Unternehmen, d.h. von 1 bis 250 Mitarbeiter. Über diese Hilfsinstrumente wird ausführlich auf der „Corona-Sonderseite“ der BMWi-Website informiert. Individuelle Fragen dazu beantworten die Mitarbeiter der BMWi-Corona-Hotline unter 030 -18 6151515. Wir hoffen, dass Ihnen dies zwischenzeitlich hilft und Ihre Community bzw. die Unternehmen/Selbständigen die Möglichkeiten – sofern nötig – nutzen können. Insbesondere wollen wir Sie auch auf das geplante größere Hilfs-Paket hinweisen, dass die Bundesminister Scholz und Altmaier morgen vorstellen wollen. Mit freundlichen Grüßen Referat VIA6 Kultur- und Kreativwirtschaft Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Update 11.03.20 – 05:19 Uhr

1. Wir haben heute (10.03.20) versucht, noch vor der öffentlichen Bekanntgabe, mit Armin Laschet in Kontakt zu treten, nachdem wir in die Kenntnis seiner Verkündungsabsicht gekommen sind. Das ist uns in der Kürze der Zeit, leider nicht mehr gelungen, haben aber parallel mit dem CDU Landtagsbüro, den Kontakt zu Herrn Lehmann aufgenommen. In einem rund 40 minütigen Gespräch, war es uns möglich, unsere umfängliche Situation in allen Facetten darzustellen. Das Ganze geht jetzt sowohl an den Generalsekretär, sowie Herrn Armin Laschet direkt, mit der Bitte einen Gesprächstermin mit uns zu vereinbaren. 2. Weitere Abstimmungen mit ver.di haben stattgefunden. Wir werden gemeinsam sowohl mit einem Vertreter der Selbstständigen, wie aber auch mit einem Vertreter der Angestellten (in diesem speziellen Fall auch im Sinne der Arbeitgeber) in Gespräche mit der Politik gehen. Deren Bypass, würde sich über die Branche hinaus bewegen. Und auch das ist in unserem Sinne. Unser Ansatz ist ohnehin, die Gesamtheit dieser Veranstaltungswirtschaft mit all ihren unterschiedlichen Branchen darzustellen. Und es ist auch absehbar, dass wir nur die ersten sind, die es gleich zu Anfang spüren mit unmittelbaren Auswirkungen. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Monaten, noch viel mehr betroffen sein dürften in der deutschen Wirtschaft. So erzielen wir mit unserem Vorgehen, bereits Wege im Umgang mit dem was da noch folgen wird. 3. Sobald wir mehr zu den anvisierten Terminen für die geplanten Gesprächen sagen können, werden wir es Euch wissen lassen. Haben wir schon Hoteliers in Berlin unter uns?  P.S.: 150 Abgeordnete haben gestern schon von unserer Bewegung erfahren. Nein, es bedurfte keinem Schriftstück. Politik goes B2B 4. Unser Workflow ist weiterhin im laufenden Geschehen in dauerhafter Optimierung. Danke für all das Nachsehen und Verständnis, wenn wir mal nicht direkt auf Kommentare und Nachrichten reagieren. Wir verteilen weiterhin Aufgaben an freundliche Helfer. An dieser Stelle sei Euch allen mal für Eure Spontanität und Hilfsbereitschaft gedankt! Sobald wir akute Hilfefragen an Euch richten, seid Ihr sofort zu Stelle und das zu jeder Zeit. 5. Wir müssen noch was Dringendes an Euch alle loswerden: Geht es nur uns so, oder seht Ihr das ebenfalls? Voller Stolz, stellen wir seit Tagen fest, dass seit sich unsere Gemeinschaft hier mit dem Aufruf gefunden hat, und stetig wächst, an keiner Stelle negative Reaktionen erfolgt sind. Jetzt sind wir hier etwas intimer geworden mit unserer Facebook-Seite, aber auch zuvor, obwohl wir den Ursprungs-Beitrag mit dem Aufruf, gefühlt eine Millionen mal in unsere Netzwerke geteilt haben, bekam auch von da aus, kein geteilter Beitrag je eine negative Beinote. Oder gar reißerische Diskussionen mit 375 Kommentaren, die inhaltlich vom Gedanken des Post abweichen würden, wie man es sonst so aus der Welt der sozialen Netzwerke kennt. Wo jede Frage nach der Lösung eines Problems, erstmal in Frage gestellt wird und Befähigungen aufgewiesen / dargelegt werden sollen, dann haarsträubende Thesen über Huhn und Ei folgen philosophiert wird, um dann nach dem besten Rezept für Omas Apfelkuchen zu fragen, bevor der nächste ankommt und behauptet alle seien doof, ungeachtet dessen dass er Recht hat, denn der Fragesteller hat immer noch nicht die Hilfe bekommen, die er sich eigentlich erhofft hat. Auch in unseren eigenen Netzwerken war derartiges immer obligat. Um es mit den Worten des Kängurus zu sagen: Dein und Mein, dass sind doch bürgerliche Kategorien. Hier in unserer Bewegung, schaffen wir es nun alle für ein gemeinsamen Ziel einzustehen und wirklich WIR zu sein. Wir wissen derzeit nicht, was wir am am Ende für Lösungen haben, aber eines wissen wir: Wir haben erreicht, dass WIR alle zusammen gebracht haben und wir für ein GEMEINSAMES Problem ZUSAMMEN Lösungen finden werden. In rund 56 Stunden sind hier 1811 Likes angekommen. Nochmal 100 mehr wollen von uns lesen. 690 haben sich als Unterstützer eintragen lassen. Und alle zusammen haben eine noch viel größere Reichweite generiert, die sich noch spiegeln wird. Unser Wunsch: Lasst uns weiterhin so miteinander umgehen, Respekt und Verständnis haben (auch wenn einer vielleicht unter diesen Umständen, mal rumwetrern muss bei irgendwelchen offiziellen News) Manchmal muss man auch nicht diskutieren. Es reicht das Verständnis füreinander. Lasst uns das alles noch weit über die aktuelle Lage mit in die Zukunft nehmen! Gute Nacht oder guten Morgen (wie es halt gerade passt bei Euch) LG Sandra Ambros Sascha

INFO 10.03.20 – 22:47 Uhr

Geschäftsführer Dirk Schmidt-Enzmann von Media Spectrum GmbH & Co. KG, befasst sich seit Anbeginn der Coron-Virus Meldungen, intensiv mit dem Umgang hierzu.

In dem Zuge hat er mittlerweile 2 Artikel verfasst.

Besonnen bleiben – PDF Lösungsansätze in der Corona Krise – PDF

UPDATE: 10.03.2020 – 02:20 UHR

Die letzte Telefonkonferenz für heute ist vor wenigen Minuten beendet worden. Was für ein Tag! Heute morgen wussten wir, dass der Tag ereignisreich sein wird, aber waren auch der Annahme, dass wir Euch zwischendurch mal auf dem Stand bringen können. Dass müssen wir nun quasi nachholen, da wir kaum Luft hatten. Als erstes möchten wir uns bei Euch für mittlerweile 1105!!! Likes bedanken! WIR sind nicht nur Viele, WIR werden auch immer mehr! Unfassbar, wenn man die Kürze der Zeit betrachtet. Und genau deswegen sind wir so motiviert, denn WIR können gemeinsam unglaublich viel erreichen. So, dann wollen wir mal: 1. Wir haben seit heute morgen kurz vor 7h bereits wieder die ersten Kontakte zu Verbänden gehabt. Unter anderem vor dem HIntergrund ins Gespräch zum weiteren Vorgehen zu kommen. 2. Die aktuellen politischen Stimmen und daraus resultierenden Konsequenzen, zwingen uns zu einem noch schnelleren Vorgehen in unserer Sache, als es ohnehin schon angeraten ist. Daher wurde heute ein Schreiben formuliert, welches in Form einer Einladung, an die ersten, direkt mit uns im Zusammenhang stehenden Verbände, Vereine und weiteren Zusammenschlüsse die uns bekannt sind, versendet wurde. Einen Post mit dem Link dazu, haben wir Euch zukommen lassen. 3. Wir versuchen unseren Weg mit ver.di abzustimmen. Näheres dazu, können wir Euch hoffentlich morgen mitteilen. 4. Auch hatten wir heute ein sehr intensives Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe. Er hat in einem knapp 40 minütigen Telefonat, versucht unsere Lage zu erfassen. Von der Seite des vertraglichen Schadenersatz bei Absagen von Veranstaltungen, über den elementaren Schaden des Auftragsverlust und der fehlenden Neuaufträge aufgrund der unsicheren Lage, Konsequenzen für Angestellte und die Unternehmen selbst, unsere Forderung zum Aufang dieser, aber auch unseren zusätzlichen Ansatz und Wunsch, Wege der Vernunft zu gemeinsam zu definieren, um uns in die Lage zu versetzen, schnell wieder eigenwirtschaftliche Gewinne erzielen zu können, damit geforderte Mittel kein Dauerthema sind. Ergänzende Entlastungen und Förderungen/Finanzierungen wurden ebenfalls als Option, aber so sieht er das auch, nicht als die ultimative Lösung definiert. Uns wurde der direkte Zugang zu den notwendigen Gesprächspartnern angeboten. Hierzu werden wir zeitnah Näheres berichten, sobald wir die Rückmeldungen auf unsere Einladung erhalten haben, damit wir wissen, wie groß das „Päckchen“ ist, was wir bei dieser Gelegenheit mitreichen dürfen. 5. Einige Medien wurden über unsere Initiative informiert. Man muss ja nicht munkeln, denn wir können auch Reden. 7. Ja, auch an der Unterstützerseite wird weiter fleißig gearbeitet und dank Unterstützungsangeboten, können wir in den nächsten Tagen die Flut an Nachrichten wirklich abarbeiten. 240 Grafiken wurden heute für die Unterstützerseite optimiert. Das wird das Einpflegen nun beschleunigen. Weitere Unterstützung ist akquiriert. Heutige Explosion im Postfach war bei irgendwas um die 500 beziffert. Und ja, da werden täglich weit über 100 von bearbeitet. Es kommen einfach immer mehr und immer schneller neue Nachrichten hinterher. 6. Wir haben tolle Helfer hinzubekommen, die uns bei einigen Punkten wirklich großartig den Rücken frei halten können und eine Menge Arbeit mit übernehmen! Vielen Dank dafür! Weitere Helfer werden morgen noch koordiniert. Ein Großteil ist im Workflow angekommen, so dass wir uns heute noch um Einiges mehr kümmern könnten wie Ihr der „kurzen“ Übersicht hier entnehmen könnt. Vielleicht nehmen wir uns unter den Umständen, morgen etwas mehr Zeit für alles was zwischenzeitlich liegen geblieben ist. Unsere Kinder, unser Alltag, und unsere eigenen Aufgaben, erwarten uns. Möglicherweise, gönnen wir uns auch mal ne Stunde mehr Schlaf, auch wenn der überbewertet wird – schaden kann er ja auch nicht. In diesem Sinne wünschen wir Euch eine ruhige Nacht und wir lesen/hören/schreiben uns morgen wieder.

UPDATE: 09.03.2020 – 23:03 Uhr

Dieses Schreiben haben wir an alle wirtschaftlich Betroffenen Branchenverbände, Vereine usw. verschickt und auch Medien darüber informiert.

Einladung an alle wirtschaftlich Betroffenen – PDF

UPDATE: 08.03.2020 – 23:37 Uhr

Heute hat sich viel weiterentwickelt bei uns! 1. Die Unterstützerseite füllt sich immer weiter. Noch müssen wir beim Einpflegen viele Nachrichten aufarbeiten, aber wir sind dran. Es kommt alle 7 Minuten eine neue Mail rein.

2. Wir haben mit Dirk Schmidt-Enzmann im Team jemanden, der sich um den Bereich „Ruhe in der Krise“ befasst und uns dahingehend ergänzt. Schließlich wollen wir das gesamte Problem darstellen. Dazu gehört auch, sich mit der Beruhigung der Lage und der Ausarbeitung, wie wir künftig damit weiter umgehen können, gerichtet als Appell an die Bundesregierung, über Behörden, Institutionen bis hin zur Privatpersonen. Die aktuelle Situation mit den heutigen Nachrichten verschärft sie Lage. Genau so, darf es eben nicht laufen. Veranstaltungen sollen stattfinden, Präventionsarbeit muss geleistet werden, Aufklärung passieren, aber lasst uns unsere Arbeit machen. Dirk fasst es recht gut am Ende einer E-Mail an uns zusammen: Besonnen bleiben – oder: Sterben werden wir alle ganz sicher – nur nicht heute und nicht am Corona Virus. Ihr werdet zeitnah mehr davon lesen. 3. Yeah – Wir haben uns zu einer Facebookseite entschlossen, welche auch direkt umgesetzt wurde. Wir hoffen Euch gefällt das und sagt es weiter. Jeder darf gerne Weitere einladen, um diese Seite mit einem Like zu unterstützen. 4. Der Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe, mit dem Sandra bereits deshalb in Kontakt stand, wird mit uns morgen tiefer ins Gespräch gehen. 5. Wir haben das weitere Ziel im gemeinsamen Vorgehen mit allen anderen Verbänden, Vereinen, Zusammenschlüssen und Petitionsstellen definiert, die ebenfalls schon Vieles ausgearbeitet haben. Wir treten mit diesen nun diesbezüglich expliziter in Kontakt. Dazu morgen mehr. 6. Wir koordinieren derzeit auch alle Helfer, die sich bei uns melden. Danke für die Unterstützung dahingehend! Langeweile kommt bei uns derzeit wirklich nicht auf. Das ist auch gut so, aber auch gut, einige Aufgaben abgeben zu können um sich um weitere Dinge kümmern zu können. In diesem Sinne versuchen wir heute mal mehr als nur 3 Std. wie in den letzten 4 Tagen, zu schlafen und freuen uns schon auf den morgigen Tag.

UPDATE: 08.03.2020 – 12:50 Uhr

+ wir hören zu – wir sammeln – wir bündeln +

Ob Freiberufler, Unternehmen, Gruppe, Verband oder Verein, wir alle sind angesichts der aktuellen Lage betroffen.

Viele haben schon oder versuchen immer noch was zu unternehmen und das ist gut so!

Jeder Verband, jede Gruppe von Unternehmen oder einzelnes Unternehmen, jede Branche und jeder Freiberufler hat da vielleicht andere Forderungen oder Vorstellungen aber eines haben wir gemeinsam, wir brauchen Unterstützung und Hilfe!

Unser Ziel ist es die Stimmen und Forderungen Aller zu sammeln und zu bündeln.

Wir haben schon sehr viele Gespräche mit vielen wirtschaftlich Betroffenen, Verbänden , Gewerkschaften und Regierungsmitarbeitern geführt und werden in den kommenden Tagen noch sehr viele Gespräche führen um unser gemeinsames Ziel richtig zu adressieren.

Denn eine Gemeinschaft aller wirtschaftlich Betroffenen, die gemeinsam um Unterstützung und Hilfe rufen, kann unsere Regierung nicht ignorieren.

UPDATE: 07.03.2020 – 20:09 Uhr

Neben allen Unterstützern und Darstellungen zu deren Lage, erreichen uns bereits einige Mails von Personen, die uns in unserer Initiative helfen möchten. Selbst Unternehmen, die derzeit Ihre Mitarbeiter nicht in Gänze beschäftigen können, haben gemeinsam mit diesen Ihre Hilfe zugesichert. Vielen Dank! Diese Hilfe können wir in der Tat sehr gut gebrauchen. Im Kern sind wir derzeit mit 3 Leuten als Initiatoren damit beschäftigt, den kompletten organisatorischen, planerischen und kommunikativen Aufwand abzudecken.

Wir werden diesbezüglich, nach Möglichkeit noch heute, auf die Personen zugehen, die sich bereits gemeldet haben. Wer noch helfen möchte, darf sich gerne mit uns in Verbindung setzten! Gerade in den nächsten 4 Tagen gibt es noch einen sehr hohen Zeitaufwand, um die Gesamtsituation aller Branchen der Veranstaltungswirtschaft aufzuweisen. aufruf@vt-stage.de (Betreff „Ich will helfen“)

Eure Sandra Beckmann (Event-Kombinat) Ambros Funk (VT-Stage) Sascha Schaath (PA-Line)

UPDATE: 07.03.2020 – 07:53 Uhr

Es war uns klar, dass dieses Thema uns alle betrifft. Und wir sind viele. Auch das war uns bewusst. Unsere Absicht war und ist es, genau diese Stärke zu nutzen und so gemeinsam an die Politik zu treten, um die Menge zu sein welche gehört wird, um Hilfen zu erhalten in unserer momentan höchst bedenklichen Lage. Ihr alle habt jetzt schon unsere Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen! Danke für Euer Vertrauen in uns alle als Gemeinschaft, für Euren Willen etwas gemeinsam zu erreichen und die Unterstützung, die wir nun alle gebrauchen können! Das ist der Zusammenhalt und die Teamarbeit, welche uns alle auf jeder Baustelle auszeichnen! Nun gebündelt als gesamte Bewegung! Bitte lasst uns weiter so machen. Sprecht mit Eurem Netzwerk, informiert die Leute über diese Initiative – Unser gemeinsames Ziel. Teilt den Aufruf und lasst uns somit noch mehr Unterstützer in unserer Bewegung aufnehmen! Eure Sandra Beckmann (Event-Kombinat) Ambros Funk (VT-Stage) Sascha Schaath (PA-Line)

#AUFRUF 06.03.2020 – PDF DOWNLOAD

Dringender Aufruf an alle wirtschaftlich Betroffenen

Wirtschaftskrise durch COVID-19 Seit Wochen dominieren Schlagzeilen zu dem Corona-Virus unser aller Alltag. Durch die damit einhergehende Verunsicherung zu möglichen Gefahren und der weiteren Verbreitung dieses Virus, wurden etliche Veranstaltungen abgesagt und/oder verschoben. Vehement hat sich dies aktuell auf nahezu alle Messen und andere Veranstaltungen jeder Art ausgewirkt. Nachdem das Geschäftsjahr, für Viele gut und zudem erfolgversprechend begonnen hat, ist binnen weniger Tage nun eine gefährliche Situation in Form einer absehbaren Insolvenz-Welle in allen Zweigen der Veranstaltungswirtschaft entstanden. Die aktuelle Lage betrifft nicht nur den Messebau und die Veranstaltungstechnik, sondern ebenfalls alle zur Durchführung notwendigen Wirtschaftszweige.

  • Veranstaltungslocations, deren Zulieferer (Caterer, Getränkelieferanten, Security-Unternehmen bis hin zu Gebäudereinigungsfirmen) welche allesamt unter dem Ausfall dieser Veranstaltung in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Weitere Dienstleister, wie Stahlbauer, Schreinereien, Arbeitsgeräte-Verleiher, Spediteure, Mietmöbel Anbieter, Personalüberlassungs-Unternehmen, etc.
  • Die Aussteller, Veranstalter und Agenturen
  • Die Tourismusbranche, Hotellerie, Gastronomen sind ebenfalls betroffen
  • Nicht zuletzt trifft es auch die Städte und Kommunen

Keiner kann sich gegen einen solchen Fall versichern, auch können derartige Auswirkungen durch ein solches Geschehen noch als unternehmerisches Risiko verbucht werden! Seit einigen Tagen versuchen viele von uns, Informationen und Handlungsmöglichkeiten herauszufinden. Verbände und Vereine arbeiten unterdessen ebenfalls an der Thematik. Parallel haben wir alle das Problem, dass Fragen offen und ungeklärt bleiben, keine ausreichenden Informationen zum aktuellen Sachverhalt und dem Stand der Dinge bekannt werden und wenn doch mal Informationen über aktuelles Vorgehen veröffentlicht werden, gibt es immer noch keine Informationen über den aktuellen Fortschritt in den jeweiligen Punkten. Aus dem Bewusstsein heraus, das ein einzelner Techniker, Messebauer, oder ein einzelnes Unternehmen, sich kein Gehör verschaffen kann, müssen wir uns zusammenschließen. Durch Gespräche und der allgemeinen Bereitschaft vieler Personen, Multiplikatoren und Unternehmen ist nun ein Plan gewachsen, wie wir mit der Situation weiter umgehen werden.

  1. Werden wir über alle Ergebnisse unserer Bemühungen eines jeden Einzelnen und in diesem Verbund berichten. Ja, auch über erfolglose Versuche und Sackgassen, denn negative Informationen, sind immerhin Informationen und helfen anderen, welche eigene Bemühungen haben, evtl. Wege und Gespräche mit Stellen, wo es bereits Ergebnisse gibt, nicht unnötig auf sich nehmen zu müssen.
  2. Wir wünschen uns, dass sich weitere von Euch genau daran beteiligen und uns mitteilen, was sie versucht oder unternommen haben und zu welchem Ergebnis sie gekommen sind, oder wie der derzeitige Stand dabei ist.
  3. Wir sind daran interessiert, die geballte Stärke dieser und weiteren betroffenen Branchen zu bündeln. Auch wenn wir nicht mit Traktoren die Straßen blockieren, sind wir Viele. Und wir sind lauter, denn wir haben die passende Technik um laut zu sein. 😉
  4. Wir streben einen engen Austausch mit weiteren Verbänden an. Denn gemeinsam heißt mit allen betroffenen Branchen aufzutreten. Umso tragfähiger wird das Thema für die Politik.

Aufgrund dessen, dass Aufträge storniert werden und derzeit Neuaufträge nahezu ausbleiben, schweben wir alle in der Ungewissheit. Keine Einnahmen zu haben, um Laufende Kosten zu decken, stellt alle zeitnah, teilweise jetzt schon vor existenzielle Probleme. Mittlerweile haben Unternehmen Kurzarbeit angemeldet, was aber im Kostenapparat der Unternehmen auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein darstellt. Kredite, gleich welcher Art, sind mit Sicherheit nicht als Lösung, höchstens als Ergänzung zu sehen. Denn Kredite setzen voraus, dass man den Betrag, welcher aufgenommen werden muss, beziffern kann. An diesen Punkt kommen wir frühstens nach dieser Ausfall-Phase. Im Moment kann aber keiner abschätzen, wann wir wieder zur „Normalität“ zurückkehren. Ergo, kann keiner sagen, wie hoch sein Schaden sein wird. Auch spricht gegen die Aufnahme von Krediten derzeit, dass keiner unter den gegebenen Umständen, eine Rückzahlung zusichern kann. Somit müsste der Kredit den Kredit selbst fortlaufend finanzieren. Das ist weder zielführend noch erscheint es uns logisch so vorgehen zu müssen. Wie sollte zudem eine Bürgschaft für einen solchen Kredit mit derartigen Ausgangsvoraussetzungen aussehen? Das Ziel sollte klar sein, dass unsere Wirtschaftszweige möglichst Soforthilfen erhalten, so dass die Existenz in Form einer Grundsicherung jedem einzelnen Unternehmen und den Unternehmern selbst, für eine Übergangszeit gezahlt werden. Ja, in Deutschland haben wir ein gutes Sozialsystem, so dass jeder aufgefangen wird. Aber ich kann und will mich nicht damit abfinden, dass mehr als nur ein Wirtschaftszweig aufgrund der Situation kurz vor einer Insolvenz-Welle steht. Wir machen alle den Job, aus einer gewissen Leidenschaft heraus und das soll auch so bleiben. Wir werden jedenfalls alles uns Mögliche unternehmen, damit dass so bleiben kann. Viele Stimmen sind laut geworden, dass WIR gemeinsam handeln müssen. Neu ist das nicht. Also lasst uns endlich gemeinsam handeln! Jetzt und hier! Zeitgleich zu Verbänden und Vereinen – besten Falls einander ergänzend. Alles was dahin gehend passiert, verleiht uns mehr Kraft in der Stimme. Nach etlichen Recherchen und Telefonaten, haben wir gestern bei der Selbstständigen-Vertretung von verdi. erreichen können, dass diese sich für uns gesamt einsetzten wollen! Sie sind gewillt und motiviert uns gegenüber der Bundesregierung zu vertreten. Hierfür wird eine Zusammenfassung der Situation und der Reichweite der Problematik benötigt, welche wir bereits erstellt haben. Unsere Problematik und deren Ausmaß ist, wie bei einigen Gesprächspartnern der letzten Tage deutlich wurde, bei vielen überhaupt nicht bekannt. Selbst in den Ministerien nicht. Es wäre schön, um das Ganze noch zu stützen, wenn jeder der sich für diese gemeinsame Sache einsetzen möchte, hierfür bereit ist in einer kurzen Darstellung per E-Mail, seine eigene Situation / die seines Unternehmens sachlich zu erläutern. Jeder der das machen möchte, muss sich darüber bewusst sein, dass seine Darstellung zum Zweck des Erreichens dieses gemeinsamen Ziels, Dritten zur Einsicht zur Verfügung gestellt wird. Mit Zusenden einer solchen Darstellung, wird das Einverständnis dafür vorausgesetzt. Folgende Angaben könnten in einer solchen Darstellung hilfreich sein, sind aber jedem selbstüberlassen: – Sitz des Betriebs – Unternehmensform – Anzahl Mitarbeiter, wenn vorhanden – Anzahl stornierter Aufträge im Zusammenhang mit dem Corona-Virus – Summe des verloren Auftragsvolumen – Bereits ergriffene Maßnahmen (Kurzarbeit, etc.) – Prognose/Einschätzung für die nächsten 3 Monate (Stand des Unternehmens, wenn die Situation so bleibt). Wir wissen, dass es sich um sensible Informationen handelt. Wir werden diese nicht öffentlich machen, aber zur Einsicht für verdi. und für Verhandlungszwecke mit der Politik zur Verfügung stellen. Dies nur für den Zweck, ein besseres Gesamtbild zu der tatsächlichen Lage und zu den direkten Auswirkungen in Unternehmen und bei Einzelpersonen zu vermitteln. Was gibt es noch?

  • Nach Gesprächen mit dem FAMAB Kommunikationsverband e.V., sind diese ebenfalls mit dabei. Wir werden uns ergänzen und Ergebnisse austauschen, sowie gemeinsam darüber informieren.
  • Zudem haben wir bereits Kontakt zu einem Bundestagsabgeordneten, der ebenfalls in der parlamentarischen Versammlung des Europarats sitz. Die Situation wurde ihm geschildert und um Unterstützung gebeten. Diesbezüglich werden wir Euch ebenfalls auf dem Laufenden halten.
  • Es gab ein Telefonat mit einem der zuständigen Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums, welches knapp 45 Minuten dauerte. Dort war man sich bislang wirklich nicht über die Ausmaße bewusst. Man nimmt sich der Thematik jetzt aber intensiv an. Auch dort wird weitergehend die Kommunikation geführt.

Wir hoffen, es werden schnell Ziel führende Ergebnisse erlangt und dass wir alle etwas dazu beitragen können! Ein großer erster Erfolg ist, dass verdi. mit seinem Referat für Selbstständige uns eine Lobby verschaffen möchte und unsere Forderung nach Soforthilfen unterstützen wird. Diese Möglichkeit müssen wir nutzen! Eure Darstellungen sendet Ihr bitte an die folgende E-Mail-Adresse: aufruf@vt-stage.de Ambros Funk wird diese dann, als PDF in einen geschützten Ordner zur Dokumentation hinterlegen. Er hat eigens dafür seine E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt. Allen Unterstützern dieser Aktion und unserem Vorgehen sei jetzt schon gedankt! Wir würden uns freuen, wenn sich viele weitere Unterstützer bei uns einreihen! Kollegiale Grüße Sandra Beckmann von Event-Kombinat Ambros Funk von https://vt-stage.com/ Jan Kalbfleisch von https://www.famab.de/ Markus Wilmsmann von https://www.mothergrid.de/ Simon Kropp von https://eventrookie.de/ Maik Euscher von https://eventelevator.de/ Tom Becker von www.diereferenz.de Sascha Schaath von www.pa-line.com Wolf Rübner  http://www.eventcampus.com/ Dirk Schmidt-Enzmann www.mediaspectrum.de Stand 06.03.2020 – 14:00h

Bitte verteilt die Initiative an alle Betroffenen in eurem Netzwerk. Nur so bekommen wir Aufmerksamkeit!

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