Bildnachweis
Isaac C. Anderson, ETC
Studententheater-Produktion in New Jersey – mit SolaFrame-Scheinwerfern von ETC

Not macht nicht nur erfinderisch. Sie kann sich unter Umständen auch positiv auf die Kreativität und Motivation auswirken. Aktuelles Beispiel: die von Studenten der Mason Gross School of the Arts konzipierte und durchgeführte Produktion von zwei Theaterstücken. „Ride“ (von Megan Hart) und „6 Short Plays“ (von Don Nigro) kamen kürzlich im Blackbox-Theater der zur Rutgers University in New Brunswick, New Jersey, gehörenden Einrichtung zur Aufführung – und via Livestream bei den Zuschauern an. Mit überwältigendem Feedback. Kein Wunder, denn hinter den Kulissen der anspruchsvollen Studenten-Produktion waren renommierte Theater- und Licht-Experten tätig: der mit einem Tony Award ausgezeichnete Don Holder sowie die Licht-Professorin Cat Tate Starmer. „Sie sind großartige Lehrer und Mentoren“, sagt Isaac Anderson, der bei beiden Stücken für das Lichtdesign zuständig war, „sie treiben uns an, holen das Beste aus uns heraus und geben uns wertvolle Tipps.“ Einer davon: Bevor es an das Lichtkonzept geht, solle man sich sorgfältig mit dem einzusetzenden Equipment auseinandersetzen. Die Wahl fiel auf Lichtsysteme von ETC – auf jeweils drei SolaFrame 2000- und SolaFrame Theatre-Scheinwerfer. Don Holder: „Studenten sollten sich mit den vielseitigsten und anspruchsvollsten Produkten am Markt vertraut machen – nicht nur in der Theorie, sondern am besten bei einer realen Produktion.“ Holder, der nicht nur bei seiner Arbeit für „The Lion King“ positive Erfahrungen mit ETC-Produkten gesammelt hat, war begeistert, dass jetzt auch sein junger Kollege mit SolaFrame-Movinglights arbeiten konnte. „Ich bot Isaac meine Erfahrungen an, er konnte das für seine eigene Arbeit verwenden oder anpassen.“ Holder ist ein SolaFrame-Fan, darüber lässt er keine Zweifel. Wenn er über die Stärken des automatisierten Moving Lights spricht, kommt er schnell ins Schwärmen: „Hervorragende Optik, die Farbwiedergabe und -Mischung, der hohe Lumen-Output – angesichts des relativ niedrigen Profils, die vielen Frost-Optionen, der leise Betrieb, die Zuverlässigkeit“, sprudelt es aus ihm heraus. Selbst bei einem Live-Streaming – und damit einer sehr speziellen Produktion – könne die SolaFrame-Serie entscheidend punkten: „Die Vielseitigkeit und die native Vollspektrumquelle sind ein großes Plus, wenn es um Kamera-Aufnahmen geht.“ Er sollte recht behalten, wie Isaac Anderson nach der Produktion berichtet: „Ich hatte schon öfters Probleme, wenn die Bildwiederholfrequenz der LED-Strahler mit der Verschlusszeit der Kamera übereinstimmt. Das kann zu unschönen Streifenbildungen, Blinken oder schlechten Farben führen.“ Mit den Scheinwerfern der SolaFrame-Serie? Kein Problem! Im Gegenteil: „Wir konnten die Scheinwerfer einschalten und ohne irgendwelche Kameraeinstellungen anpassen zu müssen mit der Arbeit beginnen.“ Nach den beiden, vom Publikum gefeierten Aufführungen, klang Isaac Anderson schon fast wie sein Mentor, Don Holder, wenn es um SolaFrame-Scheinwerfer geht. Er lobte die variablen CTO-Farbfilter des Sola Frame Theatre, dessen wichtige Rolle im Rigg, die „beeindruckende Helligkeit des SolaFrame 2000“ und er war von den komplett abdeckenden Blendenschieber auf vier Ebenen beider Modelle „begeistert“. Mehr noch: „Die Farbabstimmung zwischen den SolaFrame 2000 und den SolaFrame Theatres ist hervorragend“, meint er und erwähnt, dass er sich bei der Einschätzung auf Zahlenmaterial stützt: „Ich habe unseren Programmierer gebeten, die Farbinformationen zwischen den beiden Scheinwerfern abzurufen. Es sah nahezu identisch aus.“ Als weiteren Pluspunkt nennt er schließlich noch das positive Dimm-Verhalten der SolaFrames. Des Öfteren hätte er andere Scheinwerfer in verschiedene Cue-Teile aufteilen müssen, um schlechtes Dimmverhalten auszugleichen. Mit den SolaFrames konnte er sich diese Arbeit sparen.  

Autor
Gunther Matejka, ETC
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