Die Silhouetten zweier Musiker, die auf einer dunklen Bühne mit dramatischer Beleuchtung und Nebel auftreten; einer spielt Schlagzeug, der andere ein Keyboard oder einen Synthesizer.
Bildnachweis:
Gerald Krauser/PanTera Photographie
Wave-Gotik-Treffen: Schalldruck Audio überzeugt mit CODA Audio

Leipzig / Hannover, am 23. Juni 2026 – Das Wave-Gotik-Treffen (WGT) in Leipzig zählt mit rund 20 Spielstätten zu den weltweit größten Festivals der Gothic-, Dark-Wave- und Alternative-Szene. Diesen Stellenwert konnte das Event auch in diesem Jahr Ende Mai unterstreichen: rund 20.000 Besuchende erlebten ein vielseitiges und hochkarätiges Programm. Um die vielschichtigen Sounds der unterschiedlichen Acts perfekt umsetzen zu können, vertraute Schalldruck Audio bei der Beschallung der Main Stage in der AGRA-Halle auf ein umfangreiches System von CODA Audio. Im Mittelpunkt standen die kompakten Line-Array-Systeme AiRAY (Main PA), ViRAY (Outfill, Nearfield) sowie SCP Sensor Controlled Subwoofer (Tieftonbereich).

Die AGRA-Halle gilt unter Veranstaltungstechnikern als akustisch anspruchsvolle Location. Ursprünglich nicht für Großkonzerte konzipiert, weist sie eine Nachhallzeit von rund fünf Sekunden bei 2 kHz auf. Hinzu kommen massive Stahlträger direkt vor der Bühne sowie eine ungewöhnliche Bühnenausrichtung über die Hallenbreite, um möglichst vielen Gästen freie Sicht auf die Künstler zu ermöglichen. „Die Herausforderungen hören dort eigentlich nie auf“, sagt Robert Bretschneider von Schalldruck Audio. „Wir arbeiten unter anderem mit mehreren Lagen schweren Moltons, um Reflexionen und Flatterechos zu reduzieren. Umso wichtiger ist ein Beschallungssystem – wie das von CODA Audio –, das kontrolliert arbeitet und ein homogenes Klangbild liefert.“

Als Main-System kamen pro Seite zehn AiRAY-Module zum Einsatz – vier mit 90° und sechs mit 120° Abstrahlwinkel. Diese Konfiguration sorgte nicht nur für die notwendige Reichweite bis zum gegenüberliegenden Hallenende in rund 40 Metern Entfernung, sondern sicherte auch eine besonders breite horizontale Abdeckung.

Zur Versorgung der etwa 80 Meter breiten Halle ergänzte Schalldruck Audio das Setup durch Outfills aus zwei weiteren AiRAY-Elementen sowie sechs ViRAY-Modulen – in einem Abstand von rund fünf Metern zu den Main-Arrays geflogen. Dadurch konnte die knapp 80 Meter breite Halle entlang aller Hauptsichtachsen lückenlos und gleichmäßig beschallt werden. Im Nearfield-Bereich kamen zusätzliche ViRAY-Systeme zum Einsatz, ergänzt durch N-APS-Lautsprecher in den Übergangsbereichen zwischen Main- und Outfill-Systemen.

Der Mix aus AiRAY und ViRAY erwies sich als ideale Lösung für die AGRA-Halle: Während AiRAY die erforderliche Reichweite und Abdeckung sicherstellte, sorgte ViRAY für eine druckvolle und homogene Ergänzung in den Rand- und Nahbereichen. Ein wesentlicher Vorteil dieser Systemkombination liegt für Bretschneider in der klanglichen Homogenität: „Mit Ausnahme kleiner Unterschiede bei den N-APS arbeitet die gesamte Beschallung mit identischer Hochtontechnologie. Dadurch entsteht ein ausgesprochen gleichmäßiges Klangfeld, womit auch das Einmessen deutlich einfacher wird.“ Für die Tieftonwiedergabe sorgten insgesamt 18 SCP Sensor Controlled Subwoofer in Cardioid-Konfiguration. für den Antrieb zwölf LINUS14D- und vier LINUS12C-Systemverstärker.

Die Main Stage der AGRA-Halle bildet das Herzstück des Festivals und beherbergt täglich sechs bis sieben Bands mit Spielzeiten von jeweils rund 80 Minuten. Entsprechend groß ist die musikalische Bandbreite. „Das WGT reicht von harten elektronischen Produktionen wie Das Ich oder Perturbator über druckvolle Gitarrenbands wie Moonspell bis hin zu experimentellen Klangwelten wie bei Einstürzende Neubauten“, erklärt Bretschneider. „Was mich immer wieder begeistert: Die Systeme von CODA Audio schaffen all diese Genres ohne Kompromisse.“

Um effizient das bestmögliche Klangbild generieren zu können, setzte Schalldruck Audio auf den CODA Audio System Optimiser. Das Softwaretool unterstützt die Systemberechnung und Vorhersage des Beschallungskonzepts – unkompliziert und praxisnah: „Die Bedienung entspricht genau dem, was ich auch von der Hardware kenne: einfach, intuitiv und leicht verständlich“, so Bretschneider. Anpassungen ließen sich schnell umsetzen und die Ergebnisse stimmen in der Praxis stets „sehr gut mit den theoretischen Berechnungen überein.“

Auch beim Rigging sieht Bretschneider einen entscheidenden Vorteil: „Ob AiRAY, ViRAY oder CiRAY – das Rigging-Prinzip ist identisch. Gerade für freie Mitarbeiter ist das enorm hilfreich, weil sie sich nicht ständig auf neue Mechaniken einstellen müssen.“

Autor
CODA Audio Deutschland GmbH
Bildnachweis - Weitere Bilder:
Gerald Krauser/PanTera Photographie
Weitere News
Nach oben scrollen